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Zum Essen kommt er aber regelmäßig und futtert alles weg. :D |
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Sorry, aber diesen Thread lesen tut irgendwie weh. Ich betone mal dass das Folgende meine Meinung ist, durch eigene Erfahrung und das was ich überall sonst lese: Zitat:
So funktioniert das nicht, zumindest oft genug nicht, es gibt wohl auch unempfindlichere Kaninchen die so eine Behandlung einigermassen vertragen. Kaninchen sind sehr stark auf ihre Darmflora angewiesen, und die bildet sich nach der Ernährung. Was auch immer die Mutter gefressen hat, das ist was junge Kaninchen verdauen können, sie bekommen ihr erstes Set an Darmbakterien von der Mutter - abgestimmt auf genau diese Ernährung. Änderungen in der Diät sind bei jungen Kaninchen problematisch, am besten bis 14-16 Wochen das weiterfüttern was sie gewohnt sind, und dann langsam und graduell neues hinzufügen - wie Grünzeug. Sie brauchen Zeit um die passende Darmflora dafür auszubilden. Zitat:
Kokzidien, Würmer und andere Parasiten halte ich bei unserem mitteleuropäischen Klima für eher nicht für sehr wahrscheinlich, und die tauchen wohl eher bei Grünfütterung auf. Nicht ausgeschlossen, aber in 8 Jahren hab ich noch nicht einen Fall gesehen, obwohl meine Mümmel ständig Erdkontakt haben und viel draussen unterwegs sind. Kontrolle schadet aber definitv nie. Meistens verursacht eine zu schnelle Ernährungsumstellung Probleme, junge Kaninchen nach der Entwöhnung sind da anfälliger, wenn sie die passenden Bakterien zur Verdauung nicht langsam bilden können profitieren andere, schädliche Bakterien davon und verursachen Probleme. Punkto Ernährung würde ich raten auch woanders nachzulesen um sich eine Meinung zu bilden, leider gibt's deutschsprachig nicht viel |
Da merkt man mal wieder, wer züchtet und auf billige Pellets schwört.. Sorry, aber so ziemlich sämtliche Notfälle, die von sogenannten Züchtern übernommen werden, haben Darmparasiten. Und komisch, dass ein ziemlich großer Teil der Notfallgruppen und Tierschützer gerade junge Tiere von diesen Pellets sofort umstellen und keinerlei Probleme haben, eben WEIL die Jungtiere kaum Probleme damit haben. Die allermeisten Pellets sind eben Schrott und zerstören die Zähne und Darmflora. Und ich bitte Dich, Kokzidien sind hier absolut nicht unwahrscheinlich. Nicht umsonst gibt man vor der Impfung eine Köttelprobe seiner Tiere ab, denn Kokzidien und Würmer kann man sich schnell einschleppen. Ich würde https://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de oder die Seminare von Frau Ruf empfehlen, eine der Koryphäen für Kaninchen hier in Deutschland. |
Ich kann dazu nur sagen: Flöckchen, deutscher Riese, mit 4 Wochen vermutlich mitgenommen(Schlachtzüchter sagt 10), da er nen Trümmerbruch hatte. Hat nur Pellets bekommen, Bauch geschwollen, Körper abgemagert, Kokizidien in MASSEN. Da Pellets Kohlenhydrate in Massen haben, wurden die Kokis gezüchtet im Darm von ihm :) Also runterspielen nur weil es günstiger ist, würde ich Pellets nicht. Es stimmt das die Darmflora mitgebildet wird von dem was die Mutter frisst- das heißt aber dann, dass die Mutter auch besser ernährt werden sollte. Dennoch ist die Darmflora junger Kaninchen wesentlich leichter zu beeinflussen, als die der Älteren. Flöckchen wurde sofort umgestellt. Er hatte keine Bauchweh und der Bauch wurde wieder weich und ungeschwollen. Alles mit TÄGLICHER ärztlicher Kontrolle über 2 Monate, da er ja den Trümmerbruch hatte. Aviv hat nebenbei die Pellets der Mutter gefressen, welche die nicht quellen mit eigenem Wassertest gemacht- dennoch empfahl die Züchterin bei einem Liebhaberkaninchen umzustellen, als ich fragte ob ich das dort langsam tun soll, sagte sie auch nein und meinte sofort geht, da der Magen noch nicht festgefahren ist. Übrigens macht diese Züchterin regelmäßig Kokzidienkuren, da sie meinte die können gerade bei Zuchttieren so schnell übersehen werden, dass sie das Risiko nicht eingehen will. Und von den kommenden Zahnproblemen wollen wir gar nicht erzählen, da gibt es endlose Fallberichte. |
Pellets ist zusammen gepappter Industriemüll. Das Billigste vom Billigen. Absolut ungeeignet für die Ernährung von Kaninchen. Keiner verteufelt hier Trockenfutter. Es gibt mittlerweile sehr gute Mischungen. Ich selbst stelle meinen Kaninchen Cuni Complete bereit - neben reichlich Frischfutter. Aber etwas höherwertiges Futter kostet halt mehr als Pellets. Und was Honeymouse schreibt, stimmt. Viele hier wissen, dass ich mich auch um Notfellchen kümmere. Das Erste, was gemacht wird, ist eine Kotprobe. Und 95% der sogenannten Züchtertiere haben Kokzidien. Diese können für ganz junge Tiere auch schnell mal tödlich enden. |
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Hat wer Kontakt zu Viola von kaninchenwiese.de um ihr mitzuteilen, dass Darmbakterien neuerdings über die Muttermilch abgegeben werden [/Ironiemodus aus] |
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Du kannst ihr auch hier eine PN schicken an saloiv.:D |
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Natürlich kommen die ersten Darmbakterien von der Mutter. Woher sollen sie sonst kommen? Die initiale Besiedlung https://www.hipp-fachkreise.de/forschung-studien/schwangerschaft-geburt/die-entwicklung-der-darmflora-weichenstellung-fuer-das-ganze-leben/ ist bei Kaninchen nicht anders wie bei Menschen. |
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/gestoerte-erstbesiedelung-des-darmmikrobioms-nach-kaiserschnitt/ Und die Zusammensetzung der Darmflora passt sich der Ernährung an. Wird die Mutter schlecht ernährt gibt sie diese falsche Darmflora auch an die Jungtiere bei der Geburt weiter. Ich würde auch immer langsam umstellen. |
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und über die Muttermilch natürlich auch. https://www.still-lexikon.de/hunderte-bakterienarten-in-der-muttermilch-praegen-die-darmflora-des-babys/ |
Hallo Preitler, ich finde vieles, was du geschrieben hast, diskutabel (im Sinne von: nicht so grundsätzlich abwegig, wie es manche finden mögen). Aber das hier erschließt sich mir nicht: Zitat:
Kannst du das erläutern? GRüße S. |
Nur um noch einen Erfahrungsbericht dazwischen zu werfen. Meine Häsin war damals 3-4 Monate, als wir sie aus einer furchtbaren Zucht mit Buchtenhaltung und reiner Pelletfütterung geholt haben und ich wollte die Ernährung auch erst langsam umstellen, da sie, wenn sie die Auswahl hatte, weiter die Pellets genommen hat (vermutlich weil sie den Rest nicht kannte). Honeymouse riet mir damals, dass ich direkt auf Wiese umstellen kann. Gesagt, getan. Noch am selben Tag wurde Wiese gemümmelt und sie konnte kurz darauf nicht mehr genug davon bekommen. Bei der ersten TA Untersuchung hatte sie Probleme mit den Zähnen. Jetzt, nach über einem halben Jahr Kohl und Wiesenfütterung hat sie gar keine Zahnprobleme mehr. Ihre Köttel haben sich von klein und vertrocknet mit "Spitzen" auch zu normalen Kötteln eines gesunden Kaninchens verändert. Klar könnte man jetzt argumentieren, dass das alles Einzelfall sind. Aber bei so vielen postiven Berichten hier über eine eine direkte Umstellung, glaube ich kaum daran. |
Hey Preitler. Wenn du andere Erfahrungen mit der Umstellung gemacht hast, dann ist es natürlich logisch, dass du dir eine andere Meinung bebildet hast. Das sind meine ersten Kaninchen, die ich habe. Wir waren anfangs zu schnell mit dem Anfüttern, aber sind dann sofort langsamer geworden und haben versucht die Kleinen an das Frischfutter zu gewöhnen. Doch es wurde nur schlimmer... Es ist also ausgeschlossen, dass wir zu schnell umgestellt haben. Hätten wir weiter gemacht, hätten die Beiden nur noch Pellets bekommen, weil wir dachten, dass sie vom Wiesengrün Durchfall bekommen. Eine langsame Umstellung hat also überhaupt nicht funktioniert und wir brauchten eine andere Herangehensweise. Dass Pellets schlecht sind, liest man nicht nur hier. Ich weiß auch nicht ganz, wieso es negativ sein sollte, wenn man diese nicht mag. Sie sind einfach nicht gut für unsere Kaninchen. Die sofortige Umstellung von Trockenfutter auf Wiesengrün ist übrigens auch kein Quatsch. Der TA hat uns gesagt, dass sie keine Pellets mehr bekommen dürfen. Sie essen mittlerweile nur noch Frischfutter und siehe da, es geht ihnen viel besser. Wie lässt sich dieser Befund mit deiner Theorie erklären, dass man nicht sofort umstellen darf? Ich möchte dich keinesfalls angreifen oder sonst was. Ich finde nur, dass jeder seine eigenen Erfahrungen macht und sich dadurch Meinungen bildet. Wenn diese unterschiedlich sind, ist das vollkommen okay. Allerdings sollte man dann nicht andere Meinungen schlechter dastehen lassen. |
Hey -Flöckchen- & Sir.Hoppselot :) Danke für eure Berichte! Ähnlich haben wir es mittlerweile erlebt, dass eine sofortige Umstellung nicht schlimm war. Die Beiden lieben Frischfutter und können kaum genug davon bekommen. |
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