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Lungenentzündung - Prognose? Wie kann man noch helfen? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2020
Beiträge: 9
heart befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2020, 08:35

Lungenentzündung - Prognose? Wie kann man noch helfen?


Hallo ihr Lieben!

Mei eines Kaninchen, Keks, ist vermutlich an einer Lungenentzündung erkrankt. Ich habe am Mittwoch, das war vor 3 Tagen, schon bemerkt, dass er sich kaum bewegt und nicht viel frisst. Donnerstag früh bin ich dann direkt mit ihm zum Tierarzt. Es ging ihm dann wirklich schlecht, in dieser Stresssituation hatte er beim Atmen auch laute Rasselgeräusche und war dehydriert. Die Tierärztin hat ein Lungenröngten gemacht und vermutet eine Pneumonie.
Keks hat sofort eine Ringer-Laktat-Infusion bekommen, ein Antibiotikum, Schmerzmittel, einen Entzündungshemmer, Vitamine zur Unterstützung, und noch einiges mehr. Ich habe ihn mit nachhause nehmen dürfen und muss ihn alle 2-3 h füttern mit Critical Care. Am nächsten Morgen ging es zur Kontrolle noch mal zum Tierarzt und es sah gar nicht gut aus... er war sehr ausgemergelt und die Lunge hatte sich nicht verbessert. Zudem machte ihm der Darm wohl nun auch Schmerzen... er bekam ein anderes Antibiotikum (Baytril) und noch ein paar weitere Medikamente zur Unerstützung. Ich durfte ihn wieder mit nachhause nehmen, allerdings mit einer schlechten Prognose. Wenn er bis Montag nicht fitter wird wird die Tierärztin ihn erlösen...

Nun meine Frage: was kann ich noch tun? Wie kann ich ihm helfen? Wie schätzt ihr die Situation ein?

Keks ist mittlerweile 8 Jahre alt, er hat auch einen Partner, leider musste ich die beiden trennen, weil sie eigentlich draußen leben und Keks nun im Haus bleiben soll.

Ich füttere alle 2-3h 5-8 ml Critical Care. Das funktioniert auch ganz gut, bisher hat er aber nichts selber gefressen. Heu steht immer bereit, aber das hat er, auch im gesunden Zustand, noch nie groß gegessen... soll ich ihm noch etwas anderes anbieten?
Geköttelt hat er bisher nur 2 Köttel. Gepinkelt hat er nicht, was mich sehr beunruhigt. Die TÄ hat ihm gestern mit leichtem Druck die Blase aber entleert.
Mich beunruhigt es sehr, dass er nur kaum Kot/keinen Harn absetzt...
Er ist jetzt aber nicht mehr dehydriert und sieht nicht mehr ausgemergelt aus.

Die Atemgeräusche sind seit gestern Nachmittag besser geworden!! Es rasselt jetzt nicht mehr, er schnauft nur ein kleines bisschen wenn er etwas gestresst ist. Das ist doch ein gutes Zeichen, oder? Ich wage es ein bisschen Hoffnung zu haben...

Ich gebe ihm jetzt bis Montag zusätzlich neben dem Critical Care das Antibiotikum und ein schmerzmittel.
Nochmal zum critical care: ich habe nie Pellets gefüttert. Ich habe gelesen, dass diese zusätzliche Nahrungsumstellung natürlich auch Stress ist. Gibt es da etwas wie ich die Situation besser machen kann? Normal füttere ich Wiese, Zweige, Salat, Brokkoli, Blumenkohl, Mangold, im Winter jetzt ein bisschen Kohl, Möhren, Sellerie,... ab und zu mal ein Stücken Apfel/Birne oder ein paar Weizenkörner um Speck zuzulegen. In den warmen Monaten stelle ich langsam um auf nur frische Wiese/Zweige und ab und zu mal Gemüse.

Fieber hat er übrigens keines, das Gewicht ist auch gleich geblieben (1,6 kg).

Ich lasse ihn jetzt so gut es geht in Ruhe, dass er sich erholen kann. Er liegt nur mit dem Kopf in einem Eck vergraben... außer wenn ich ihn zum Füttern raushole und zwischen meine Beine setze, hat er begonnen sich ein bisschen umzugucken. Ich würde so gerne seinen Partner für ein paar Stunde zu ihm setzen, befürchte aber, dass das zu viel Aufregung für Keks ist?

Allgemein habe ich das Gefühl er hat ein kleines bisschen mehr Kraft. Er putzt sich seit gestern die Schnauze nach dem Zwangsfüttern und sitzt beim Füttern aufrecht (den Tag davor ist er einfach ganz schwach dagelegen...).

Mir bricht diese Situation das Herz, ich fühle mich so hilflos! Vielleicht hat jemand ja noch Tipps oder einfach nur aufmunternde Worte.



 



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