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Abszess entfernt/Zahnfehlstellung - Tipps für NachbehandlungHallo ihr Lieben ![]() ich melde mich hier weil ich mal einen Rat brauche. Mein kleiner Lenny hat die letzten Wochen immer mal wieder nach dem Fressen und teilweise auch währenddessen den Kopf ganz komisch in den Nacken geschmissen; als ob ihm etwas Essen quer saß. Vor ein paar Tagen ist mir dann ein Knubbel in der Größe von vielleicht gerade mal einer Erbse an seinem Oberkiefer aufgefallen. Bin dann in Panik verfallen und habe rumgegoogled. Ich kam schnell auf den Trichter, dass es ein Abszess sein könnte. Die schlimmen Horrorgeschichten von Kieferabszessen und dem Versterben von Ninis daran haben mich so verängstigt, dass es mir dann auch körperlich sehr schlecht ging. Meinem Lenny hingegen hätte es im Vergleich zu mir nicht besser gehen können. Er hat alles gefressen, sogar echt harte Sachen wie Möhren. Er sprang fröhlich durch die Gegend und verhielt sich ganz normal. Dennoch ist mein Freund heute früh direkt zum TA gefahren. Ich konnte nicht mit, weil es mir durch die Aufregung körperlich sehr schlecht ging. Der TA hat den Knubbel abgetastet und meinte er wäre sehr hart, konnte aber im Mundraum so erstmal nichts sehen. Er behielt ihn fürs Röntgen da. Als mein Freund ihn dann wieder abholte, kam die erleichternde Nachricht. Es war ein Abszess, welches aber nicht im Kiefer saß, sondern aufgrund einer Zahnfehlstellung durch einen unteren Backenzahn ausgelöst wurde, der das Zahnfleisch oberflächlich am Oberkiefer aufgerubbelt hat. Das erklärt auch, warum er seinen Kopf immer nach rechts in den Nacken geschmissen hat. Der Abszess saß links und war zum Gllück sehr klein. Kurzer Hand hat der Arzt den Abszess auch gleich entfernt, den Problemzahn gekürzt und ihm Antibiotika gespritzt. Zuhause angekommen hat er auch wieder normal gefressen, als wär nix gewesen. Schmerzen hat er scheinbar absolut keine! Jetzt sitzt er ganz bequem auf seiner Decke und entspannt nach diesem anstrengenden Tag. ![]() Soweit so gut. Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen, dass mein Kleiner nicht ernsthaft krank war. Dennoch konnte mein Freund mir keine genaue Aussagen dazu geben, was der Arzt nun genau gemacht hat. Er hat ihm die Röntgenbilder gezeigt, auf denen man bis auf den Problemzahn nichts wirklich sehen konnte, also keine größeren Vereiterungen etc.. Aber wie die Zähne gekürzt wurden, also ob sie geklipst oder geschliffen wurden und ob der Abszess als Kapsel im Ganzen entfernt oder nur geöffnet und ausgeschabt wurde, hat der Arzt nicht gesagt. Auf Nachfrage meines Freundes meinte er, dass die Wunde nicht gespült werden muss. Auch Meds hat er nicht verschrieben. Nur zur Kontrolle und zum Kürzen der Zähne sollen wir jeden Monat kommen. Mich stört an der ganzen Sache jetzt, dass ich nicht genau weiß was ich machen soll. Mich wunderts, warum ich dem Lütten keine Antibiotika geben und die Wunde nicht spülen soll. Dies ist für mich bei einem Abszess irgendwie selbstverständlich?! Auch die Aussage, wir sollen einfach drarauf achten, ob der Abszess wiederkommt und wenn ja wird er halt wieder entfernt, find ich komisch. Das wäre ja auch keine Dauerlösung. Dem Grund für das Abszess wird ja ab sofort vorgebeugt, aber was ist, wenn das immer wieder kommt? Ich habe wirklich panische Angst davor, dass der Kleine irgendwann einen Kieferabszess entwickeln könnte, weil das anfangs nicht richtig entfernt wurde, ich mit Meds und spülen nicht richtig nachbehandeln konnte oder weil die Zähne geknipst und nicht geschliffen wurden. Ich frage das ganze Prozedere am Montag nochmal per Telefon beim TA ab. Ich ärgere mich jetzt ein wenig, dass ich nicht mitgekommen bin. Mein Freund ist nicht so, dass er jeden Schritt des TA erfragt. Er vertraut darauf, dass er weiß, was er tut. Leider ist das ja nicht immer der Fall und ich sorge mich nunmal sehr. Habt ihr nun Tipps, wie ich der Wundheilung nun helfen kann und vorallem vorbeuge, dass sich eventuell schnell ein neuer Abszess bildet? Gibt es "Hausmittel" die ich ihm geben kann? Kann ich eventuell auch auf eigene Faust Meds verabreichen? Und wie gehe ich mit ihm als Zahnkaninchen um? Ich bin in der Hinsicht noch total unerfahren. Gibt es Möglichkeiten den gestörten Kauprozess wieder zu richten oder der Zahnfehlstellung entgegen zu wirken oder muss ich wirklich bis an sein Lebensende (das hoffentlich noch etwas auf sich warten lässt!) jeden Monat zum TA und die Zähne kürzen lassen? Das Geld ist mir dabei recht egal. Wenns gemacht werden muss, dann ist das so. Ich will aber unnötigen, monatlichen Stress vermeiden. Ich hoffe irgendjemand hat wertvolle Tipps auf Lager und kann mir jetzt ein wenig helfen, auch bezüglich der Aussagen des Tierarztes! Liebe Grüße
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| Vielen Dank für den Tipp mit dem Ingwer, Dar. Ich hab ihm eine Schüssel gematschte Banane mit ein wenig Ingwer hingestellt. Viel davon essen mochte er nicht. Bezüglich des Heus muss ich gestehen, dass er kein großer Heu-Fan ist, ich aber versuche ihn mehr dazu zu bringen, indem ich mal verschiedenes Heu probiere. Bezüglich des Zahnproblems kann ich nur sagen, das er mit seinen 1,2 Kilo wirklich kein großes Tier ist und ich mich dann vielleicht wirklich darauf einstellen muss, dass ich jeden Monat zum TA muss. Spürt man denn von außen schräge Zähne? Denn er hat jetzt am Unterkiefer so einen "Knubbel" den ich gestern nicht gespürt habe. Ist auf der gleichen Seite und an der selben Stelle wie der andere.. nur halt am Unter- statt Oberkiefer. Er ist im Vergleich zum anderen Knubbel aber icht rund sondern eher unregelmäßig geformt. Ich kann mir das alles aus Sorge aber mittlerweile auch einbilden
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| Ich würde Dir empfehlen, zu einem Tierzahnarzt zu gehen. Wenn dort tatsächlich ein Knubbel ist, können evtl. die Zahnwurzeln nach unten in den Kiefer wachsen. Muss nicht, aber kann. Kaninchen brauchen nicht zwingend Heu. Biete ihm viel frisches Grünzeug an, im Sommer auch Wiese und -kräuter. Die Zähne nutzen sich durch das "Malmen" der Nahrung ab. Deshalb ist es wichtig, dass sie nur wenig bekommen, was schnell satt macht (weniger fressen = weniger malmen).
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| Stichworte |
| abszess, behandlung, tierarzt, zahnfehlstellung |
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