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Fressunlust auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 28.02.2019
Beiträge: 19
r1se befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2020, 14:36

Fressunlust


Hallo liebe Forengemeinde,

ich muss mich an euch wenden, da wir leider nicht mehr ganz weiter wissen.


Unser Kaninchen, ein eineinhalbjähriger Zwergwidder, hat schon seid dem er bei uns ist immer mal wieder Probleme mit der Verdauung.

Wir haben natürlich bereits das Futter umgestellt, so das er eigentlich das letzte halbe Jahr keine Probleme mehr hatte.

Im November hatte er eine Verstopfung, die aber durch eine Spritze mit Krampflösendem Mittel wieder in Ordnung gebracht wurde.

Das gleiche hatte er noch einmal Anfang Dezember, das konnte aber auch ohne größere Probleme durch eine kleine Spritze beim Tierarzt gelöst werden.

Nun hat er seit vier Tagen das Problem das er nicht mehr frisst. (Von sich selbst aus)

Wir haben das ganze früh nach dem Aufstehen gemerkt und haben bis ca. Mittag gewartet ob sich die Situation bessert. Leider was das nicht fall und wir mussten zum Tierarzt fahren. (Hat auch nicht mehr gekotet)

Dort wurde der Bauch abgetastet. Die Zähne wurden angesehen.
Er hat dann ein Schmerzmittel, Sab Simplex, zwei große Spritzen Wasser unter die Haut bekommen.

Wir sollten Ihn bitte Zuhause päppeln, wenn er nichts frisst.

Das haben wir natürlich gemacht, sind auch in der Nacht alle 3-4 Stunden aufgestanden und er hat seine Mahlzeit mit Päppelbrei bekommen.

Nun hat er leider aber immer noch nicht von sich aus gefressen und wir sind noch einmal zum Tierarzt.

Zweite Behandlung:

Zwei Wasserspritzen unter die Haut, ein Schmerzmittel und einen Krampflöser.
Er wurde nun auch geröntgt. Dort hat der TA einen Zufallsbefund gefunden, er hat zwei kleine Steine in der Blase entdeckt. (Nun hat er auch einen Ultraschall bekommen)
Der TA meinte die Steine seien zu klein, so das sie Ihm keine Schmerzen machen könnten, bzw wenn er noch Urin absetzt, sollte das nicht unser Problem sein. Urin setzt er ohne Probleme ab.
Wir sollten weiterhin Päppeln und beobachten.
(Sollte sich der Zustand nicht bis zum nächsten Tag bessern, sollen wir bitte noch einmal kommen, bzw sollte er immer noch keinen Kot abgesetzt haben)

Er frisst leider nicht selbst und hat auch keinen Kot abgesetzt.

Behandlung # 3 am Morgen:

Zwei Wasserspritzen unter die Haut
Ein Klistier in den Po
Ein Krampflösendes Mittel

Da der TA meinte, es soll bis zum Nachtmittag spätestens Kot absetzten. Dies war leider nicht fall.


Behandlung # 4 am gleichen Tag abends:

Ein Microklist in den Po
Einen Krampflöser gespritzt

Weiterhin bitte päppeln und den Bauch massieren.


Jetzt waren wir zwei Tage nicht mehr beim TA und haben versucht Ihn so gut es geht zu Päppeln.

Er liegt leider meistens nur rum, wirkt dabei aber sehr entspannt. (So als hätte er keine Schmerzen)
Er lässt sich auch anfassen, auch am Bauch und Kopf, lässt sich dann auch streicheln.
Er hoppelt sehr wenig, wir müssen Ihn leider dazu animieren sich zu bewegen, damit sich die Verdauung etwas in Bewegung setzt.


Problem ist:

Er frisst von selbst eigentlich so gut wie nichts, höchstens mal ein paar Strohhalme.
Bzw wenn wir Ihm vor dem Päppeln ein Kohlrabiblatt an den Mund halten. (Das ist er aber leider auch nicht immer und nicht ganz)
Er hat immer noch ein gluckern im Bauch.
Setzt keinen richtigen Kot ab, nur Gelee-Artigen-Kot.



Was sollen wir machen?

Weiterhin päppeln, in der Hoffnung der Appetit kommt wieder zurück?
Nochmal zum TA ? ( Wobei der meinte, das man als nächsten Schritt den Bauch öffnen müsste und dort nachschauen müsste, was los ist) // Das wollen wir eigentlich nicht, da uns, bzw auch dem TA das Risiko zu groß ist, das bei der OP was passiert.


Vielen Dank im Voraus.

Grüße

r1se



 



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