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Hilfe: Nierenprobleme & Einschläferung auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Ranmaru
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.11.2012
Beiträge: 95
Ranmaru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2019, 15:30

Hilfe: Nierenprobleme & Einschläferung


Hallo liebe Forenmitglieder,


bei Jet Li war es jetzt nach der Zahnoperation wie im letzten Beitrag geschrieben, kurzzeit wieder besser und dann kam seine angeschwollene Niere. Nach starken Schmerzmitteln und Infusionen ging es ihm am Abend wieder besser.


Seitdem hat er Fortschritte im Essen gemacht und lief auch wieder mehr durch die Wohnung. Es ging ihm allgemein besser und ich konnte das Metacam auf eine geringe Dosis einstellen. Breifütterung musste ich trotzdem 2-3 täglich durchführen, da er noch nicht genug essen konnte (wg. den verbleibenden zwei kaputten Zähnen, die noch nicht operiert werden konnten, da sonst der Kiefer zu belastet gewesen wäre. Die OP hätte erst 3 Monate später, im Januar durchgeführt werden können.)


Diesen Montag war er abends plötzlich schlapper. Drückte wieder sein Hinterteil auf den Boden. Dienstag Vormittags wollte er auch nichts essen und ich bin gleich zu unserer TA gefahren, da die Symptome (bis auf die angeschwollene Niere) wieder dieselben waren. Wieder Infusionen, Baytril (AB), Schmerzmittel (Metamizol, Metacam) in hoher Dosis. Normalerweise müsste sich nach 12 Stunden wieder Besserung einstellen, wie letztes Mal.


Dienstag Abends immer noch keine Besserung. Zwangsernährung furchtbar anstrengend für ihn. Er wehrt sich wie verrückt. Scharrt mit den Zähnen und hat vermutlich trotz Mittel Schmerzen. Er möchte nichts Essen, auch so nichts mehr, egal was ich ihm anbiete, er presst seine Lippen aufeinander. Liegt matt in der Ecke, beim Laufen gelegentlich Hinterbeinerscheinungen, als ob er stolpert. Manchmal drückt er noch den Po runter. Niere dicker.


Mittwoch. Niere wieder bissl "weicher", Bauch wirkt ab und an dick,blähig, angespannt, dann wieder weich. (?) Ich gebe auch immer Sab Simplex. Kot ist klein und weich, oftmals kaum Kot. Urin minimale durchsichtige Pfützchen.



Heute immernoch dasselbe. TA Absprache. Sie meinte die einzige andere Möglichkeit wäre eine Nierenentfernung, von der sie abrät. Wenn er 2 Jahre alt wäre und die andere Niere fit wäre, würde sie sofort operieren, aber er ist schon 10 1/2 und die andere Niere ist ebenfalls geschädigt, verkalkt. Sie ist auch Kaninchenspezialisiert. Habe noch ein Mittel gegen Übelkeit für ihn abgeholt, falls er deswegen nichts essen sollte.



Sie sagt, länger als 2-3 Tage sollte man ihn nicht so leiden lassen. Wir sollten uns vllt. bis morgen entscheiden, da er schon seid Montag Abend damit kämpft.


Bis jetzt (15:00 Uhr) keine Veränderung.



Ich habe dieses Jahr Bruce und Jackie verloren. Jackie musste ich ebenfalls einschläfern lassen...Dieses Jahr ist so furchtbar....


Was würdet ihr tun? Denkt ihr, Einschläferung wäre die richtige Entscheidung und besser für ihn?

Ich möchte ihn auch nicht zu lange leiden lassen nur weil ich zu sehr an ihm hänge und ihn nicht gehen lassen möchte....den Fehler hab ich shconmal bei den Krampfanfällen gemacht (bei Jackie...)....aber ich habe Angst, fühl mich schuldig und furchtbar...ich will das nicht nochmal tun müssen...das bei Jackie hat mir so das Herz gebrochen...das bringt mich heute noch zum weinen...



Vllt. habt ihr irgendeinen Rat...


Zudem habe ich auch noch Angst um den kleinen Mori. Er ist 14 und nach Jackies Tod hat er kaum gegessen und eine Woche furchtbar Durchfall gehabt... Er konnte den Verlust nur schwer ertragen....


Die TA meinte bei seinem jetzigen Verhalten, das er mittlerweile dement geworden ist. Er starrt oft weiße Wände an und vergisst wenn man ihn nicht weckt zu essen...aber er macht mir diesbzgl. auch noch Sorgen, der arme kleine... Er putzt Jet Li häufig und wenn er vorne sitzt sucht er die ganze Wohnung nach ihm ab...ich habe Angst dass er den Verlust vllt. nicht packt...



Danke schonmal für eure Antworten



Liebe Grüße
Ranmaru



 



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