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Wie lange sollen wir noch kämpfen? - EC Hallo! Leider muss ich mich in der Krankenabteilung melden :-(( Unsere Lilli ist jetzt etwa 5 Jahre alt, genau wissen wir es leider nicht. Leider wurde jetzt bei ihr EC diagnostiziert. Wir haben wohl einen großen Fehler gemacht - der erste Tierarzt hat es wohl nicht erkannt und anscheinend falsch behandelt. So ist uns wohl wertvolle Zeit verloren gegangen, bevor wir mit einem anderen Tierarzt die richtige Behandlung starten konnten. Ich frage mich mittlerweile, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzumachen... ich pflege und füttere Lilli so gut es geht - aber ich befürchte, das wird nichts mehr :-(( Sie liegt seit Tagen nur rum... frisst extrem gut (das ist der Grund, warum wir immer noch weiterkämpfen), ja fressen und verdauen ist so ziemlich das einzige was sie noch macht.... Wir haben gesagt, wir geben ihr eine Woche, um zu sehen, wie es weitergeht... aber bis jetzt tut sich nicht viel. Ich könnte heulen. Ich kann bald nicht mehr zusehen.... Sollen wir weiterkämpfen? Oder aufgeben? Ich weiß, die Entscheidung kann mir keiner abnehmen... aber gibt's vielleicht Erfahrungen die ihr teilen wollt oder könnt? |
E.C. ist langwierig. Die Medikamente (zumindest Panacur und Vitamin B) sollen über mind. 28 Tage gegeben werden. Eine Woche ist da wirklich nichts. |
Solange sie frisst würde ich sie nicht aufgeben. Wieviel Zeit ist denn vergangen bis sie richtig behandelt wurde. Und noch wichtiger: was heißt richtig? Was für Medikamente bekommt sie jetzt? Zwingend notwendig ist Panacur und Vitamin B mindestens 28 Tage und ein gehirngängiges Antibiotika zb Baytrill. |
Ja mir ist klar, dass wir viiiiel mehr Zeit brauchen. Aber wann kann man mit wenigstens kleinen Fortschritten rechnen? Ich meine, das ist ja kein Zustand wenn Lilli die ganze Zeit nur daliegt... dass sie noch nicht sitzen kann verstehe ich, aber dass sie nicht wenigstens mal einen Lagewechsel zulässt... sie liegt immer auf einer Seite... ich habe gehofft, dass ihr ein Positionswechsel gut täte, das will sie aber nicht. Ich befürchte, dass sie sich wundliegt. Sie versucht ja nicht mal annähernd, sich aufzurichten. Das einzige was sie macht, ist mit dem Kopf nach Futter zu suchen, sich mit den Pfoten ums Mäulchen zu putzen und hin und wieder streckt sie sich mit den Hinterpfoten durch (Wie bei uns Menschen wenn wir gähnen) Das nächste Problem ist ihr entzündetes Auge, auf dem sie immer liegt ... |
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Falsch angefangen haben wir am Freitag... am Montag dann der andere Tierarzt und die richtige Behandlung... heute ist Donnerstag |
Ich weiß aus Erfahrung, dass es sehr schwer ist, sie so zu sehen. Aber meine Häsin ist wieder völlig gesund geworden. Das Kämpfen, und meine Tränen dabei, haben sich gelohnt! |
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Okay, dann kann ich nur Honeymous zustimmen, eine Woche ist nichts bei EC. Du brauchst viel Geduld. Mit dem Auge kann ich dir nur empfehlen sie weich zu polstern. Vielleicht auf nem Handtuch. So das kein Schmutz reinkommen kann. Vielleicht hilft eine Salbe oder Tropfen. Besprich das mal mit dem TA. Aber nimm sie dafür nicht mit. Das bedeutet nur Stress und den solltest du unbedingt vermeiden. Dann könntest du sie mit zusammengerollten Handtüchern etwas polstern, so daß sie gut und sicher liegt. Also quasi seitlich stützen. Das gibt ihr Halt und Sicherheit. Edit: Hier im Forum findest du immer Hilfe und Antworten, das wird dich stärken und sicherer machen. Hat mir auch immer bei allem sehr geholfen. |
Manchmal kommt es zu Beginn der Behandlung sogar zu einer Verschlechterung, von daher brauchst Du wirklich Geduld bis Du Verbesserungen siehst. So lange sie frisst und verdaut habt Ihr gute Chancen dass sie sich wieder erholt. Für das Auge würde ich Pflegetropfen nehmen, Corneregel EDO oder Euphrasia EDO. |
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Lilli liegt gebettet auf einer saugstarken Hanfunterlage und ich bin wirklich akribisch mit ihrer Stallpflege, räume immer gleich die Köttel raus. Im Kopfbereich hab ich ihr ein Handtuch untergelegt und hinten rum eine Handtuchrolle. Hab zwischenzeitlich das Internet studiert... Trotzdem hab ich einfach sehr starke Zweifel. |
Du siehst ja, anhand der Angabe "Medikamente mindestens 28 Tage", dass sich das ganze in die Länge ziehen kann. Solange sie frisst, gib ihr die Chance gesund zu werden. Hat sie einen Partner? Wenn ja, wo ist der? Oft sind Partnertiere die besten Krankenschwestern. |
Ich habe vor ziemlich genau 3 Wochen ein EC Kaninchen mit aktuem Schub aufgenommen weil die Besitzerin den Anblick nicht mehr ertragen hat. Knuffel wird nun seit dem 19.08. behandelt. Leider hatte er am Anfang viel Stress (2 TA Besuche und dann der Umzug zu mir). Besserung gibt es bisher keine. Er frisst nicht mal selbstständig. Trotzdem macht er noch nicht den Eindruck als hätte er sich aufgegeben. Ich bleibe also dran. In 1 1/2 Wochen habe ich Termin zur Blutabnahme. Dann sieht man weiter. Er bekommt Vitamin B, Baytril und Panacur. Zudem noch Infusionen. Er liegt auf einem Vetbed mit Inkontinenzunterlage drunter. Von alleine bewegt er sich sehr selten. Er rollt auch immer noch wenn man ihn hoch nimmt oder wenn er gestresst ist. Ob das nochmal was wird? Keine Ahnung. Aber so schnell darf man da echt nicht aufgeben :) Schon gar nicht nach gerade mal 4 Tagen. 3-5 Wochen musst du ihr schon mindestens Zeit geben. |
Schau mal, vielleicht hilft Dir dieser Erfahrungsbericht etwas weiter:https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq-arbeit/39121-e-c.html Auf Kaninchenwiese.de hast Du schon geschaut? https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/ |
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Ich habe einfach die Befürchtung, dass wir die Behandlung zu spät begonnen haben und sie deshalb schlechte Chancen hat. Ich hoffe, dass ICH das so lange durchhalte... zum Glück hab ich einen Halbtagsjob, der mir das so ermöglicht, denn so kann ich regelmäßig da sein. Ich fühl mich wieder fast wie mit einem Baby... ziemlich kräftezehrend das Ganze... Wir haben einen zweiten Hasen, damals aus dem TH geholt, als Lillis Freund gestorben ist. Anfangs vertrugen sich die zwei Bestens... bis der neue Partner angefangen hat, Lilli zu beißen und das Fell auszureißen. Das war richtig schrecklich... sofort waren die Fliegen da und wir hatten Madenalarm, zum Glück sofort gut behandelt. Seither haben wir die zwei nicht mehr zusammen gelassen, mir ist die Gefahr einfach zu groß, dass Lilli noch mehr passiert. Jeder hatte bis vor kurzem seinen abgetrennten Bereich im Garten mit Blickkontakt durchs Gitter. Da Lilli jetzt ja so schwer krank ist, haben wir sie im Keller gut eingerichtet, beim Tag mit Licht, in der Nacht ohne. Dort hat sie ihre Ruhe und ist ungestört. Der zweite Hase bleibt nach wie vor im Garten, so lange es das Wetter zulässt, dort hat er richtig viel Auslauf.... |
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Noch was fällt mir jetzt vermehrt auf... Lilli nagt, lutscht, schleckt oder was auch immer die ganze Zeit an einer Stelle am Fell... sie hat da jetzt inzwischen schon eine kahle Stelle. Was kann der Grund dafür sein? |
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Extrem Kräftezehrend ist das für mich momentan auch. Ich habe das Gefühl ich mache nix anderes mehr. Statt 3 Kaninchen habe ich jetzt 8 +2 Babys. Die wollen auch alle versorgt werden. Dazu Wiese sammeln usw. Aber man bekommt alles irgendwie hin. Wenn man in 1 1/2 Wochen sieht das die Organwerte bei Knuffel total schlecht sind (und da meine ich jetzt nicht unbedingt die Nierenwerte) dann macht es vermutlich keinen Sinn. Aber wir kämpfen solange es geht und solange es fürs Kaninchen auch zumutbar ist. Ich behandel nicht um jeden Preis aber solange wie es wirklich Sinn macht. Er zeigt zwar keine wirkliche Besserung aber er wird so langsam wütend wenn man ihn behandelt und beißt dann überall rein. Das ist auch ne Art des Fortschrittes. Das hat jetzt aber 3 Wochen gedauert bis er sowas gezeigt hat. |
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Und ganz ehrlich gesagt... ich glaube nicht, dass wir nach Hasi und Lilli mit der Tierhaltung weitermachen wollen. Es bricht mir das Herz, Tiere leiden zu sehen... |
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Manchmal passt es halt leider nicht. Dann solltet ihr aber Hasi wieder zurückgeben. Euch bricht es vielleicht das Herz aber für ihn wäre es mehr als fair. Er hat auch nur ein Leben und will das nicht alleine verbringen. Seht es mal aus seiner Perspektive ;) Und ja ich weiß wie schwer es ist ein Tier abzugeben. Aber bevor ich es Einzeln halten muss da gebe ich es halt ab. Denn Einzelhaltung ist wirklich keine Option, auch wenn ihr sicher euer bestes Versucht. Dann gebt ihm wenigstens die Chance irgendwo anders ne passende Partnerin zu finden :) Ich meine das überhaupt nicht böse oder anklagend. Aber es ist immer sehr traurig wenn man sieht wieviel Tiere noch in Einzelhaltung leben :( Wenn Lili wieder fit ist solltet ihr schauen das ihr für sie dann auch einen passenden Partner findet. Gerade das Partnertier ist bei EC auch enorm wichtig sofern es friedlich ist. Bei euch gibts jetzt halt keins, das ist eben manchmal so. Aber für die Zukunft würde ich schauen das ihr was passendes findet :) Zusammenführung richtig gemacht, auch Nachts genug Platz zur Verfügung gestellt und dann klappt das eigentlich auch. |
Wie geht es Lilli? |
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Nett dass du nachfragst. Wir behandeln halt so dahin... mal gibt's bessere, mal schlechtere Tage. Lilli frisst immer schön, nimmt die Medizin, macht bei allem mit. Ich habe das Gefühl, sie wird stärker, bekommt Kraft, versucht hin und wieder sich mit den Vorderpfoten "abzustützen", schiebt sich so aber nur rum (vom Futter weg). Sucht mit dem Kopf nach Futter. Das ist es was ich zur Zeit berichten kann... ich hoffe es geht aufwärts und ich hoffe dass ich auf Dauer die Geduld aufbringen kann.... |
Ich schicke dir mal ganz viel Kraft Denke, viele wissen wie schwer es ist, selber hatte ich noch nie einen EC Fall, aber andere Krankheiten. Manchmal denkt man, ich schaffe es nicht mehr, aber man schafft es Ihr schafft es auch...... Daumen drück |
Das hört sich doch gut an. Kämpfe weiter mit ihr. Du wirst danach ein sehr zutrauliches Kaninchen haben. Sowas schweißt zusammen. Und gibt ihr täglich 1 EL Haferflocken, EC zährt an den Kräften. Drück weiter die Daumen!:thumbsup: |
Hier gibt es nun nach 4 Wochen die ersten Fortschritte :) Also durchhalten, das wird schon. |
Was kann roter Urin bedeuten? Heute gefällt mir Lilli gar nicht... Frisst nicht, verweigert die Spritze mit Päppelfutter... bin ratlos. Hab so viele Dinge probiert ihr anzubieten... das einzige, womit ich sie noch aus der Reserve locken kann ist getrockneter Mais... und das auch bei jedem Versuch weniger... War gestern Abend noch so optimistisch... und heute das :mad: |
Roter Urin kann an bestimmtem Futter liegen..Löwenzahn, Haselnuss, Karotte sind so Beispiele. Kann aber auch Blut im Urin sein. Schau mal hier: https://www.kaninchenwiese.de/pflege/urin-und-koettelkunde/ |
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So Phasen wirst du immer und immer wieder haben. Mal frisst Knuffel freiwillig 50ml auf einmal aus der Spritze, dann darf ich ihn wieder mit der 1ml Spritze füttern und bin froh wenn ich überhaupt 10-20ml rein bekomme. Bei der Krankheit gibt es immer wieder Fortschritte und dann wieder Rückschritte. Das ist völlig normal. Ich weiß das es nicht schön anzusehen ist aber ihr müsst durchhalten. Es dauert Wochen bis sich da ne Besserung einstellt. Ich zweifel bei Knuffel auch immer wieder. Er hat nun 4 Wochen so gut wie nichts selbstständig gefressen. Wenn er mal 3 Löwenzahnblätter gefressen hat war ich begeistert. Seit gestern frisst er sehr viel besser wieder von alleine. Bisher lag er auch nur bewegungslos in einer Ecke und hat sich immer mal wieder gerollt. Jetzt streckt er mir den verdrehten Kopf entgegen wenn ich komme und ist an der Wiese interessiert. Wichtig ist jeglichen Stress so gut es geht vermeiden. Also nicht unnötig zum TA schleppen, kein Cortison spritzen lassen und einfach weiter behandeln. Gib ihr Zeit, das hat sie sich doch verdient :) Wenn man in 6-7 Wochen sieht das es wirklich absolut gar nicht besser wird dann kannst du immer noch übers einschläfern nachdenken. Eingeschläfert ist schnell, lebendig machen kann man sie nur leider nicht mehr. Ich bin wirklich niemand der ein Tier unnötig lange am Leben erhält. Aber es gibt chancen, die sollte man nutzen. Knuffel wäre eigentlich vor 3 Wochen schon eingeschläfert worden. Und was ist jetzt? Es geht ganz ganz langsam bergauf. Da kanns auch wieder nen Rückschlag geben aber so schnell geben wir nicht auf :) |
Ich wünsche dir und Lilli auch viel Kraft und Durchhaltevermögen! Ich hatte schon zwei EC-Kaninchen und das erste habe ich einschläfern lassen, weil sie gar nichts mehr zu fressen angenommen hat. Da war ich noch sehr unsicher und unerfahren. Louis war mein zweiter Patient und er hat sich nach seinem Schub zu 100% wieder erholt, obwohl es mit dem fressen auch schwierig war. Doch es war ein sehr langer Weg bis dahin mit vielen Hochs und Tiefs. Ich kann mich nur den Tipps der anderen anschließen (kein Stress, zufüttern, Medikamente,...). Und solange sie selbstständig frisst und sich versucht zu putzen, stehen die Chancen sehr gut. Jetzt heißt es einfach weiter machen und durchhalten. |
Ich habe zwar noch keine Erfahrung mit EC, aber mit Antibiotika. Es kann gut sein, dass Lilli deswegen weniger Appetit hat. Bei meinen gebe ich dann immer Pro Pre Bac, das ist ein Präbiotikum. Das baut die Darmflora wieder auf, die durch das AB geschädigt wurde. Man muss es allerdings im zeitlichen Abstand zur AB-Gabe geben, sonst wirkt es nicht (logisch). Man kann es im Internet bestellen, vlt hat dein TA es aber auch. Ansonsten haben Tierärzte meistens Bene Bac da, das ist das gleiche in Grün, nur teurer und anscheinend nicht so lecker. Viel Kraft weiterhin! Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass so etwas zusammenschweißt... |
Wie geht es denn der Patientin?? Und dir? |
Danke der Nachfrage... Es läuft... Lilli liegt nicht mehr... sitzt die meiste Zeit! Hurra! Das Auge hat sie halb offen - es sieht schön aus, soweit ich das beurteilen kann. Medikamente nehmen wir fleißig. Fressen funktioniert mal besser, mal schlechter. Aber zufüttern lässt sie sich nicht mehr gern. Am Anfang ist sie auf die Futterspritze abgefahren, die wird jetzt komplett verweigert. Ich schau, dass sie sich immer wo anlehnen kann. Sie kugelt nur noch ganz selten, aber doch. Lilli versucht zu hoppeln, es ist aber eher ein gehen oder torkeln. Der Kopf ist (erstaunlicherweise) ganz gerade. Das einzige, das mir zu denken gibt, ist, dass Lilli ein paar kahle Stellen im Fell hat.... Also, Lilli geht es schon viel besser, ich gebe mein Bestes, muss aber schauen dass wir dringend wieder ein bisschen Normalität ins Leben bekommen - schön langsam wird's... viel länger hätte ich auch nicht die Kraft gehabt, Pflege wie bei einem Säugling zu machen... bin froh, es probiert zu haben und hoffe ganz fest auf weiteren Erfolg.... |
Ihr schafft das! Lilli wird Dauerschwindel haben, deshalb läuft und torkelt sie. Je öfter sie das macht, desto sicherer wird sie werden. Übung macht den Meister. Wie sieht es mit der Körperpflege aus? Schafft sie das schon wieder halbwegs allein? Kannst Du von den kahlen Stellen mal ein Foto hochladen? Evtl. kommt das nur vom Fellwechsel. Mein Schoko sah dieses Jahr (erstmalig) auch extrem löchrig aus. |
Update Sorry, hatte es wieder mal ein bisschen turbulent in letzter Zeit, wollte mich immer wieder mal melden, wusste nur nicht wann :o also: Lilli wird immer aktiver. Hoppelt oder geht recht viel inzwischen. Wenn ich sie anfasse, und es gefällt ihr nicht, fängt sie sich wieder drehen an. Das macht sie ansonsten eigentlich so gut wie gar nicht mehr. Das Medizin eingeben wird immer schwieriger, sie macht das Mäulchen nicht mehr gerne auf. Das lief sonst immer problemlos. Die kahle Stelle, um die ich mir Sorgen machte ist nicht mehr wirklich da - kann es sein dass so schnell Fell nachwächst? Eine verkrustete Stelle haben wir am Hals auf der Seite, auf der Lilli immer lag. Die Kruste löst sich mit Fell nach und nach ab. Sie hat sich in diesem Bereich auch immer viel abgeleckt. Vielleicht lag es daran... Das Auge schaut schön aus... bin begeistert, dass wir so tolle Fortschritte verzeichnen können... |
Das klingt super! Alles Gute weiterhin! |
Hört ich doch gut an. Welche Medis bekommt sie denn jetzt noch? Mit der Spritze ins Mäulchen? Vielleicht kannst Du die Spritze mit Fruchtsaft auffüllen? Dann verliert das Medikament an Geschmack. Und nach jeder Medigabe ein Leckerchen. 2-3 Erbsenflocken oder Cranberries, ein Stück Banane - je nachdem worauf sie steht. Die Tiere lernen das schnell und konzentrieren sich dann nur noch auf die Leckerchen. Was vorher kommt ist dann ein notwendiges Übel. |
Das sind sehr schöne Neuigkeiten! Freut mich wirklich, dass es ihr immer besser geht. Das sie sich immer heftiger gegen die Medis wehrt ist ein sehr gutes Zeichen. Bei meinem Louis war das auch so. Es zeigt, dass das Tier wieder zu Kräften kommt und sich besser koordinieren kann und die "Ziellinie" schon in Sicht ist. Dem Menschen wird es dadurch natürlich nicht leichter gemacht... |
Gegen Schwindel kannst Du noch unterstützend „Vertigoheel“ geben, gegen neurologische Ausfallerscheinungen „Cerebrum comp.“, beides von Heel |
Liebe Leute! Was glaubt ihr, wie lange müssen wir Panacur noch geben? Wir haben jetzt das Panacur für je 14 Tage insgesamt 3x durch... Ich weiß auch nicht, ob es nochmal Besserung geben wird, momentan treten wir etwas auf der Stelle... Lilli fällt immer wieder mal noch um, wirkt etwas tollpatschig manchmal, frisst aber gut und versucht viel zu hoppeln ... was sagt ihr? Danke für euren Rat ... |
Bekommt sie nur noch das Panacur? Das wird normalerweise 4 Wochen gegeben, also kannst Du es absetzen. Statt dessen würde ich lieber VitaminB-Komplex 1x täglich geben. Das ist zur Regeneration der Nerven. Es kann auch nach Abschluß der Behandlung immer noch zu Fortschritten kommen. |
Guten Morgen! Seit Panacur fertig ist seit letztem Donnerstag rollt Lilli wieder viel öfter. Sie fällt oft um und rollt wieder. Es ist wieder schlechter geworden, definitiv. Und ich kann und will langsam nicht mehr.... das ganze geht jetzt seit Anfang September so. Wir haben echt riesengroße Fortschritte gemacht.... und jetzt wieder zurück. Es wird November und ich tu mir mit der Futtersuche immer schwerer. Bärenklau find ich fast keinen mehr. Darauf steht Lilli total. Heu verweigert Lilli total. Jetzt fang ich halt wieder mehr mit Salat und Gemüse an... ich glaube nicht dass es noch besser wird. Hat jemand noch Tipps? Schon wieder zum TA schleppen? Vitamin B geb ich jeden Tag... |
Hey, in welchen Situationen rollt sie sich denn genau? Bei meinem Louis war es so, dass er sich gegen Ende der Behandlung nur noch gedreht hat /extreme Gleichgewichtsstörungen bekam, wenn er abrupte Bewegungen machte oder den Kopf schüttelte. Dann kam er plötzlich extrem ins stolpern, obwohl vorher alles gut war. Ich befürchtete einen Rückfall, aber der Arzt meinte, dass es ihm gut geht, doch sein Gehirn / Gleichgewichtssinn wegen EC noch sehr empfindlich ist. Deshalb brachten ihn manche Bewegungen noch aus dem Gleichgewicht. Mit der Gabe von Vitamin B und etwas Geduld gingen auch diese Symptome weg. Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass sich eine EC-Behandlung über mehrere Monate hinweg zieht. Du hast schon so lange mit Lilli gekämpft und so tolle Fortschritte erzielt. Gib noch nicht auf, wenn dein Ninchen noch weiter kämpft. :thumbsup: |
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