| Kaninchen | | Registriert seit: 17.07.2018
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Geschrieben am
12.09.2019, 18:54
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Zitat von hasiundlilli Ja, wenn man Fortschritte bemerkt, auch wenn's noch so kleine sind, gar kein Thema. Dann zweifel ich auch gar nicht.
Ich habe einfach die Befürchtung, dass wir die Behandlung zu spät begonnen haben und sie deshalb schlechte Chancen hat.
Ich hoffe, dass ICH das so lange durchhalte... zum Glück hab ich einen Halbtagsjob, der mir das so ermöglicht, denn so kann ich regelmäßig da sein. Ich fühl mich wieder fast wie mit einem Baby... ziemlich kräftezehrend das Ganze...
Wir haben einen zweiten Hasen, damals aus dem TH geholt, als Lillis Freund gestorben ist. Anfangs vertrugen sich die zwei Bestens... bis der neue Partner angefangen hat, Lilli zu beißen und das Fell auszureißen. Das war richtig schrecklich... sofort waren die Fliegen da und wir hatten Madenalarm, zum Glück sofort gut behandelt. Seither haben wir die zwei nicht mehr zusammen gelassen, mir ist die Gefahr einfach zu groß, dass Lilli noch mehr passiert. Jeder hatte bis vor kurzem seinen abgetrennten Bereich im Garten mit Blickkontakt durchs Gitter. Da Lilli jetzt ja so schwer krank ist, haben wir sie im Keller gut eingerichtet, beim Tag mit Licht, in der Nacht ohne. Dort hat sie ihre Ruhe und ist ungestört. Der zweite Hase bleibt nach wie vor im Garten, so lange es das Wetter zulässt, dort hat er richtig viel Auslauf.... | 2 Einzelkaninchen halten sollte dauerhaft keine Option sein. Ich sage das jetzt mal absichtlich so brutal aber das ist quälerei für beide Tiere. Wie leben sie denn? Wieviel Platz haben sie? Zitat:
Zitat von hasiundlilli Oje der arme... Wie kannst du das mit dem Alltag vereinbaren? Ich meine, bist du viel zu Hause? Das was du leistest ist wirklich bemerkenswert... | Tja irgendwie geht immer alles  Ich habe eine Tochter (7 1/2 Jahre alt), bin alleinerziehend, arbeite Teilzeit. Habe zudem noch einen Notfall mit einer Mama und 2 (jetzt) 17 Tage alten Babys aufgenommen. Dazu noch 2 andere Pflegetiere und meine 3 eigenen Kaninchen. Knuffel muss morgens, mittags und Abends behandelt und gefüttert werden. Dazu täglich vetbed tauschen und alles waschen. Da heißt es morgens früher aufstehen und halt alles Planen.
Extrem Kräftezehrend ist das für mich momentan auch. Ich habe das Gefühl ich mache nix anderes mehr. Statt 3 Kaninchen habe ich jetzt 8 +2 Babys. Die wollen auch alle versorgt werden. Dazu Wiese sammeln usw. Aber man bekommt alles irgendwie hin.
Wenn man in 1 1/2 Wochen sieht das die Organwerte bei Knuffel total schlecht sind (und da meine ich jetzt nicht unbedingt die Nierenwerte) dann macht es vermutlich keinen Sinn. Aber wir kämpfen solange es geht und solange es fürs Kaninchen auch zumutbar ist. Ich behandel nicht um jeden Preis aber solange wie es wirklich Sinn macht. Er zeigt zwar keine wirkliche Besserung aber er wird so langsam wütend wenn man ihn behandelt und beißt dann überall rein. Das ist auch ne Art des Fortschrittes. Das hat jetzt aber 3 Wochen gedauert bis er sowas gezeigt hat.
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LG Britta
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