| Zwergkaninchen | | Registriert seit: 23.11.2017
Beiträge: 65
| |
|
Geschrieben am
28.08.2019, 17:43
| | | | Ich fände es ja schön, wenn die TÄ dann nicht einfach trotzdem 'so tun', als ob sie ihre Kaninchen-Patienten behandeln könnten. Es ist ja völlig naheliegend, dass man von einem Tierarzt nicht erwarten kann, alle Tierarten zu kennen. Aber wenn ich mit einem gebrochenen Bein zum Augenarzt gehe, schickt der mich ja wieder weg (hoffentlich). Vermutlich werden die TÄ aber auch oft damit konfrontiert, dass die Leute nicht bereit sind, für ein Tier, dass sie für 25 Euro mal eben beim Baumarkt mitgenommen haben, ernsthaft Geld auszugeben. Eine Nachbarin meint zu mir auch, als ich ihre berichtete, ich müsste jetzt die Kaninchen zum Tierarztbesuch einfangen: "Ach, geht man mit Kaninchen auch zum Tierarzt"?
Aber wenn ich als Ärztin wochenlang an einem Tierchen herumdoktere - wie in diesem Fall - und mir nur einfällt, Cortison etc. draufzuschmieren, weil ich keine richtige Diagnose stelle, dann sollte man doch meinen, dass es zum tierärztlichen Ethos gehört, den Patienten und seine Menschen an einen Fachkollegen weiter zu verweisen.  |