Es ist zum
Also: In der letzten Juliwoche hatte Susi Verdauungsprobleme.
Da Mäxli gerade im Fellwechel ist und sie dauernd Köttelketten machte, habe ich das Sab/Öl-Programm gestartet. Es hat auch gut angeschlagen und alles war ok aber nach 2 Tagen wieder dasselbe.
Sonntag, 28.7. kam es mir irgendwie komisch vor, also hab ich Susi eigepackt und bin zur teuren 24h Klinik gefahren.
Tastbefund: Irgendetwas im Bauch, also Röntgen.
Ergebnis: Eine raumfordernde Struktur auf der linken Seite, entweder an Niere oder Eierstock.
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Ich bekam dann den Rat, zeitnah bei meinem Haustierarzt eine Ultraschalluntersuchung machen zu lassen, ein Fläschchen Emeprid, die Röntgenbilder auf CD und eine Rechnung über 246,- Euro.
Susi wollte weiterhin nicht fressen und auch das Emeprid zeigte keine Wirkung.
Am nächsten Morgen notfallmäßig beim TA aufgeschlagen, ich konnte Susi gleich dalassen und als der TA anrief,sagte er, der Ultraschall zeigt ziemlich eindeutig, dass das an der Niere ist.
Er war nicht sicher, ob er gleich operieren sollte oder ob man erst versuchen soll, den Allgemeinzustand von Susi zu stabilisieren und dann zu operieren aber ich meinte, was soll da wesentlich besser werden wenn sie seit 2 Tagen nicht geköttelt hat, entweder sie packt die OP oder eben nicht.
Und so wurde sie sofort von 2 Tierärzten operiert. Sie hat (für den TA) die OP erstaunlicherweise sehr gut überstanden und das Ergebnis war:
Ein riesiger Abszess an der linken Niere!
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Das kleine dunkle rechts ist die Niere, das große links dran der Abszess den der TA netterweise aufgeschnitten hat, damit ich die Masse von Eiter besser sehen (bzw. riechen) kann. Grauenvoll!!!
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Kostenpunkt 692,- Euro
Ich konnte Susi wieder mit nach Hause nehmen und hatte für den nächsten Tag (Dienstag) einen Termin zur Nachuntersuchung.
Zuhause fiel mir schon auf, dass Susi ihr rechtes Auge zusammenkniff aber ich dachte, es käme vielleicht noch von der Narkose.
Aber leider tat sich da schon die nächste Baustelle auf, denn Susi muss sich wohl durch unkontrollierte Bewegungen an der Hornhaut des Auges verletzt haben.
Also bekam ich antibiotische Augentropfen und 2 verschiedene Gels, die ich abwechselnd ins Auge träufeln muss.
Leider ging es Susi aber am Mittwoch wieder schlechter, denn das Kötteln war immer noch nicht richtig in Gang gekommen und fressen wollte sie gar nicht.
Also stationärer Aufenthalt beim TA und Infusionen. Als ich abends hinkam, um zu besprechen, wie es weitergehen soll (sie hatte immer noch nicht gefressen und geköttelt) kam plötzlich die Helferin ins Zimmer und sagte: Susi frisst gerade den ganzen Staudensellerie!
Von da an war sie über dem Berg, zumindest Nieren- und Verdauungstechnisch.
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Aber das Auge war ganz komisch, es war mal wesentlich besser und dann wieder ganz schlecht, bis wir endlich den Grund dafür mitbekamen:
Mäxli, der sonst nur sich selbst putzt, rannte ganz begeistert zu Susi und fing direkt nach der Behandlung an, ihr ausgiebeig das Auge zu putzen

So mussten wir sie leider durch ein Gitter trennen und ich hoffe, dass morgen bei der Kontrolle alles wesentlich besser geworden ist.
Der TA meinte, sonst müsste man das Auge temporär zunähen, bis die Hornhaut darunter verheilt ist. Das wäre nochmals eine (nein sogar 2) OP mit Narkose, ich glaube das würde ich nicht aushalten, wir sind jetzt schon bei 1300 Euro insgesamt.
Ja und der Nierenabszess hat seinen Ursprung vermutlich durch den EC Erreger, genau kann man das jetzt nicht mehr feststellen.
Wer einen Daumen frei hat, es wäre super wenn der für uns gedrückt werden könnte.