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Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc. auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von vanessa252
Ninchen
 
Registriert seit: 09.12.2018
Beiträge: 9
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Geschrieben am 16.08.2019, 21:45

Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc.


Hallo ihr Lieben,
wir sind mittlerweile wirklich verzweifelt und hoffen, jemand kann uns helfen..


Es geht um unsere Krümel..

Zu ihrer Geschichte:

Wir haben sie im Alter von ca. 8 Wochen von einem privaten "Züchter" bekommen. Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, aber der Typ war ein Vollidiot.. er hatte bestimmt 30 Kaninchen auf einem Balkon in Käfigen gestapelt, die waren völlig verdreckt und zu fressen gab es nur dieses Standard-Trockenfutter und Möhre, kein Heu. Weil er Krümel als Männchen eingeordnet hatte, hat er sie schon nach ein paar Wochen (ich glaube, es waren 2-3) von ihrer Mutter getrennt... Die Söhne hätten sie ja wieder schwängern können...
Wir haben ihre Mutter, sie und zwei Geschwister mitgenommen. Es stellte sich dann heraus, dass alle drei Jungtiere Weibchen waren...


Eine Schwester haben wir leider schon an E.cuniculi verloren... die dritte ist kerngesund, sie war aber auch die Einzige, die als Weibchen erkannt und deshalb bei der Mutter gelassen wurde... und unser Sorgenhäschen ist Krümel.
Seit wir sie haben, hat sie regelmäßig Matschkot. Wir haben den auch ziemlich frühzeitig vom TA untersuchen lassen und es wurden Kokzidien gefunden. Darauf hin haben wir diese behandelt und noch eine Kotprobe abgegeben... da hatte sie Hefen... wir haben also die Hefen behandelt und noch eine Kotprobe abgegeben... wer will raten? Kokzidien und vereinzelt Wurmeier... also weiter behandelt. Bis wir irgendwann gesagt haben, dass wir sie nicht mehr behandeln möchten. Sie war schon völlig gestresst von dem ganzen Zeug, was ihr ins Mäulchen gespritzt wurde, von der Einzelhaltung (wie sollten man sonst wissen, welcher Kot von ihr ist) und es ging auch finanziell nicht mehr.


Wir haben sie wieder zu den anderen gesetzt und eine Zeit lang war es dann weg. Als es wieder anfing mit dem Matschkot ging alles von vorne los. Wir mussten sie wieder aus der Gruppe reißen und einzeln setzen und dann eine Art Kur ausprobieren, um festzustellen, ob sie evtl. eine Unverträglichkeit hat... Der Matschkot kam bei jedem Futter, nur bei Wasser und Heu wurde es besser, es war aber nie ganz weg. Es war wieder ein Abwechseln zwischen Kokzidien und Hefen, bis wir die Behandlung wieder mal abbrechen mussten, weil es nicht mehr ging. Der TA bei dem wir damals waren, hat uns geraten, sie für immer allein zu halten und mit Medikamenten zu behandeln. Da war sie ein bisschen über 1 Jahr alt. Als wir sie dann nach schlaflosen Nächten wieder in der Gruppe integriert hatten, war erstmal alles gut. Sie hatte zwar ab und zu Matschkot, aber nicht mehr so doll und so lange, also ließen wir es nicht untersuchen.


Im April diesen Jahres kam dann der Supergau... Sie hat nichts mehr gefressen, hat keinen Kot mehr abgesetzt und musste 3 Wochen zwangsernährt werden. Den TA hatten wir kurz vorher gewechselt. Krümel ist unser lebensfrohestes, sozialstes und aktivstes Kaninchen und die Zeit war richtig heftig für uns. Danach konnten wir sie nicht mehr in die Gruppe integrieren... Sie wurde ohne Ende gejagt und fand keine Ruhe. Erst ein Umzug mit Gruppenumstrukturierung hat geholfen... seit Juni haben wir jetzt eine 3er und eine 4er Gruppe, Krümel lebt zusammen mit Schnee (w, 3J) und Schnuffel (m, 1J).


Seit ein paar Wochen hat sie wieder Matschkot... wieder das selbe wie die Male davor. Erst waren es Kokzidien, diese wurden erfolgreich behandelt. Heute waren wir wieder eine Kotprobe abgeben... es sind Hefen... Der TA hat keinen Rat für uns, im Internet wiedersprechen sich die Seiten teilweise in sich und wir haben keine Ahnung, was wir machen sollen... Wir haben unsere zweite Gruppe auch testen lassen und da sind es top Werte, die haben nichts. Wir sind uns auch sicher, dass Schnee und Schnuffel nichts haben. Wir müssen sie aber mitbehandeln. Der TA jetzt hat abgeraten, sie allein zu halten.


Wir wollen sie weder allein halten, noch unsere gesunden Kaninchen unnötig mit Medikamenten vollstopfen... Zumal es finanziell wieder nur eine Frage der Zeit ist, bis wir es nicht mehr können.


Noch ein paar allgemeine Sachen:
Wir ernähren sie mit Heu, Kräutern, Gemüse und wenig Obst. Es leben beide Gruppen in einem Kaninchenzimmer, was in der Mitte durch einen Zaun getrennt ist (ca. 13-15m²). Geimpft sind sie alle nicht, wir haben Fliegengitter an allen Fenstern, da meinte der TA, es ist nicht unbedingt notwendig.


Wir hoffen, es hat jemand einen Rat für uns...


Vielen Dank im Voraus
Vanessa



 

Stichworte
hefen, immunschwäche, kokiziden, krankheit



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