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| Das hat jetzt ne halbe Ewigkeit gedauert. Also Bild 1 ist aktuell (gewesen, also vor ner halben h aufgenommen) Bild 2 war heute als er so über dem Wassernapf hing und ich ihn dann in die Tierklinik gefahren habe. Bild 3 ist von vor 4 Tagen. Da war er super happy. Hat auf der Couch gechillt. Beule am Bauch sieht man da nicht. Jetzt wenn er steht sieht mans. Bild 4 vor 5 Tagen wie er mit Blacky glücklich schmust und döst. Geändert von Caniemo (18.06.2019 um 22:10 Uhr).
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| Ein richtig knuffiges Kerlchen. :-) Also ich finde, das sieht so nach Foto-Augenschein nicht nach völliger Apathie und nicht nach extremer Bewegungseinschränkung wegen Schmerzen aus. Das Köpfchen streckt er auch nicht nach oben, um besser Luft zu bekommen; die Aufgasung scheint also derzeit im Rahmen zu bleiben und nicht auf die Organe (Lunge) zu drücken. Ich würde sagen, das sind alles recht gute Vorzeichen für heute Nacht und für die anstehende OP morgen früh. Die Dimeticon-Gaben würde ich auf jeden Fall weiterhin im 3-Stunden-Takt beibehalten. Ändert er denn jetzt noch häufig seine Position, wie Du das heute nachmittag beschrieben hattest, oder hast Du den Eindruck, dass er jetzt problemlos auch länger in einer Lage bleibt? Hat er sich in der letzten Stunde mal geputzt? Kannst Du ihn mal ein bisschen mit seinen absoluten Lieblingsleckerlis (bei uns sind das z.B. Erbsenringe) locken? Ich finde, Du machst das alles wirklich gut! ![]() Geändert von Aen (18.06.2019 um 22:29 Uhr).
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| Danke Aen, du stehst das richtig mit mir durch!!! Danke für deine Geduld, Infos und Zeit. Er steht eigentlich gleich wieder auf, wenn er sich hinlegt. Aber gerade liegt er tatsächlich, weil Blacky ihn ab und an abschleckt (am Auge )Wir werden gleich um 23 Uhr Dimeticon und 0,5 ml Schmerzmittel geben. Eigentlich ja 1 ml pro Tag und das letzte mal hab ich ihm Schmerzmittel um 14:30 gegeben. Denke mit 0,5 ml kann man dann nicht schaden. Bezüglich zufüttern haben wir uns jetzt dagegen entschieden, obwohl die Ärztin ja sagte wir sollen füttern. Wenn der Abtransport wegen diesem Nabelbruch/Tumor was auch immer nicht funktioniert bringt es ja nichts zu füttern. Am Ende platzt wirklich sein Magen Vielleicht gebe ich ihm in der Nacht was suppiges, aber das Risiko ist mir eigentlich zu groß. Er hat definitiv 1,5 Tage nicht geköttelt.PS: Putzen tut er sich gerade aber fressen mag er gar nichts. Das war auch weshalb ich ihn zum Tierarzt bringen wollte. Für Sonnenblumenkerne macht er alles, sogar Männchen. Aber auch die wollte und will er nicht.Geändert von Caniemo (18.06.2019 um 22:36 Uhr).
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| Gerne. Ein bisschen bin ich noch wach. Aber Du machst das alles gut. Zitat:
Dass er keine Lage lange aushält, deutet auf Schmerzen. Du schreibst: Zitat:
Ich würde tatsächlich marinahexes Rat folgen und eine zweimalige Gabe Schmerzmittel an einem Tag wagen und einfach beherzt um 23:30 Uhr nochmal 1 ml Schmerzmittel geben. Dimeticon würde ich davor um 23:00 Uhr geben. Ist nicht von Nachteil, wenn das Schmerzmittel mit ein bisschen Zeitabstand wirklich "pur" ankommt und so auch von der Magenschleimhaut aufgenommen werden kann. Vielleicht wirkt es dann einen Ticken besser. Zitat:
Geändert von Aen (18.06.2019 um 23:21 Uhr).
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| Op ist vorbei er ist auf Station und doe warten dass er aufwacht. Mehr konnte die Telefondame auch nocht sagen, weil sie es nicht wusste. Ob gut oder schlecht, Nabelbruch oder nicht. Wenn er aufwacht ruft die Ärztin an. Das finde ich wieder grusöig. Wieso die Ärztin??? Bei der Kastra hatte auch keine Ärztin angerufen aber vermutlich damit sie mir meine Fragen beantwortet.
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| Ja, leider sehr unerfreulich. Es war ein Nabelbruch und ein Stück Darm ist "rausgequollen". Die Ärztin wollte schon anrufen, wegen nicht aufwachen lassen, aber sie hat gesehen, dass da bisschen Darmtätigkeit noch da ist. Sie hat gesagt, dass es sehr schlimm um ihn aussieht. Er ist zwar "wach", aber ein sehr kritischer Zustand. Über den Berg werde er erst in 3-5 Tagen sein. Er ist gerade ein Intensivfall und ob ich mich um ihn kümmern kann. Hab gesagt, ja klar kümmere ich mich. Muss ich ja. Sie hat mich aber auch darauf vorbereitet, dass er in den nächsten Stunden sterben kann. Meine einzige Frage war dann, ob er Schmerzen hat, wenn er stirbt und das verneinte sie. Weil toxisch blabla Herzstillstand. Und so kam es dann wohl. 2 Stunden nach dem ersten Anruf haben sie angerufen und meinten er sei vor einer halben h gestorben. Wir haben ihn abgeholt und im Garten bei meinen Schwiegereltern neben ihrem toten Lucky (auch Zwergkaninchen) beerdigt. Die Ärztin konnte sich nicht vorstellen wie die andere Ärztin das einen Tag vorher nicht erkennen konnte. Ich hab da nicht lang diskutiert. Sie selbst sagten ja auch sie seien sich nicht sicher, ob es ein Nabelbruch ist, obwohl sie ja schon Röntgenaufnahme hatten. Schuldzuweisungen sind da denke ich jetzt einfach nur blöd. Wir haben viel um ihn geweint. Haben dann überlegt was wir mit Blacky machen. Abgeben? neuen Partner holen? Wenn abgeben, wo abgeben? Dann ist uns in der Gemeinde meiner Schwiegereltern die Tierhilfe speziell für Kaninchen eingefallen. Nach der Beerdigung hin und einen süßen Kastraten mitgenommen. Klingt jetzt ein bisschen nach einer ad hoc Entscheidung. Aber mit dem Gedanken, ob wir einen neuen holen oder keine Kaninchen mehr haben wollen beschäftigten wir uns ja bereits beide innerlich. Und dann war eben klar, dass wir Blacky nicht abgeben mögen. Wir starten gerade ne Vergesellschaftung auf neutralem Boden (unser Flur) mit Decken, Versteckmöglichkeiten, Futter usw. Die haben ordentlich gekämpft unter Aufsicht. Wir sind nicht dazwischen. Da sind viele Haarbüschel geflogen. Blacky hat dann angefangen ihn abzuschlecken. Ihm gefällt das aber noch nicht wirklich. Sie hat sich auch lang neben ihn gelegt, aber er traut dem ganzen nicht und versucht dann wieder zu rammeln. Das lässt sie natürlich nicht zu und dann geht alles von vorne los. Er wurde auch "gerettet". Er ist 16 Wochen. Lebte alleine im Kinderzimmer. Ka, warum die ihn abgegeben haben. Ist aber ein lieber. Lässt sich auch streicheln. Ein Kohlrabiblatt hat er auch schon gegessen. Es ist plötzlich ein gaaanz anderes Thema geworden, soll ich sie über Nacht wieder in ihr Gehege lassen und ihn im Flur und morgen den ganzen Tag nochmal vergesellschaften unter Aufsicht? Wenn das jetzt nicht dazu passt kann ich gerne ein neues Thema eröffnen. Also über vergesellschaften habe ich schon als ich die Kaninchen frisch gekauft hatte mich eingelesen. Aber nicht so intensiv wie jetzt. Daher schaue ich gleich mal im Forum.
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| Oh man, mein Beileid, komm gut über die Brücke kleiner Mann!! Das war wirklich eine schnelle Entscheidung, aber sicher auch gut, schön, das Blacky bleiben soll. Bisher hört es sich ja eigentlich ganz gut an. Ich würde sie jetzt nach Möglichkeit nicht wieder trennen, wenn ihr dem Frieden nicht traut und auch nicht mehr lange aufpassen könnt evtl. die Möglichkeit mit einem Gitter zu trennen?
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| Das tut mir sehr leid. Mit dem neuen Kaninchen ging es jetzt aber sehr flott. Normalerweise lässt man ein neues Tier erstmal ankommen und setzt es einige Tage in Quarantäne. Hat diese Tierhilfe eine Homepage? Ist der Kleine geimpft? Wenn ja, wann und mit was?
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| Oh, das mit der Quarantäne hat die Tierhilfe nicht gesagt. Sie meinte halt auf neutralem Boden vergesellschaften. Sie hat einen wirklich sehr sehr netten Eindruck gemacht. Die kleinen leben bei ihr alle draußen. Sie wollte in eine freie Wohnungshaltung auch keinen abgeben. Sie hat aber eben diesen jetzigen gehabt, der aus einer reinen Wohnungshaltung kommt und nichts anderes bisher kennt. Meiner Schwiegermutter hat sie schon zwei Kaninchen vermittelt und weil meine Schwiegermutter sagte, dass wir uns gut um den kleinen kümmern und sie meinen Mann kennt seit dem er ein Kind ist hat sie den kleinen mitgegeben. http://www.tierhilfe-kelheim.de/ Das steht auch auf dem Vermittlungsvertrag. Sie ist aber aus Umgebung und hat nur Kaninchen und Meerschweinchen. Geimpft ist er nicht. Das werden wir nächste Woche nachholen. Das war ihr auch wichtig. Bei ihr wäre nächste Woche die Tierärztin zum Impfen gekommen.
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| [URL=http://s1061.photobucket.com/user/Caniemo/media/48BEC252-0BBC-401F-B243-12F1A7D464B3_zpscjpxyxgm.jpg.html] [/URL]Edit: Blacky vorne, sieht für mich ganz entspannt aus und er ist schon gestresst von ihr. Legt sich aber auch hin. Die schnelle Entscheidung rührte auch daher, dass wir eben bei meinen Schwiegereltern waren für die Beerdigung von Browny und die Tierhilfe in der selben Straße ist. Wir sind nicht so oft bei Ihnen, da das von uns 30 km entfernt ist. Geändert von Caniemo (19.06.2019 um 22:18 Uhr).
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| Ja jetzt ist eben so und nun heißt es das Beste daraus machen. Ja, Blacky sieht entspannt aus, sie hat aber auch einen Heimvorteil. Der Kleine ist natürlich noch ein wenig geschockt und noch nicht angekommen. Nach Möglichkeit würde ich ihn jetzt auch nicht bedrängen, ich würde reichlich Futter zur Verfügung stellen, so das sie sich annähern. Fressen verbindet und sie sind beschäftigt. Mir wäre die Situation noch zu riskant, sie unbeaufsichtigt zu lassen, entweder beobachtet ihr das noch ein paar Stunden oder durch ein Gitter trennen, den Kontakt würde ich nicht durchbrechen.
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| Die beiden werden sich schon zusammenraufen. Die Quarantäne ist wichtig, damit sich Dein Tier nicht mit irgendwas anstecken kann, z.B. Kokzidien oder schlimmstenfalls RHD2. Ich finde es in der heutigen Zeit schon verantwortungslos, ungeimpfte Tiere zu vermitteln. RHD2 ist seit 3 Jahren in Deutschland sehr aktiv, und zwar überall. Manchmal wissen selbst Halter, die ein Tier suchen, nicht dass das verstorbene Tier an RHD2 zugrunde gegangen ist. Es könnte aber auch gerade bei den Nachbarn sein, wo die Kinder immer zum Spielen rübergehen.
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| Achte da in Zukunft drauf. Die Quarantäne ist heute so wichtig, gerade bei ungeimpften Tieren. Blacky ist aktuell geimpft? Bitte Kotprobe untersuchen lassen und wenn die negativ ist, impfen lassen. Impfstoffe sind Filavac oder Eravac.
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| Danke 4Chaoten! Also ich kann heute Nacht auch im Flur schlafen. Daran soll es nicht scheitern. Falls ihr aber meint, dass es besser wäre, wenn ich ihn jetzt 2-3 Tage ankommen lasse und dann die Vergesellschaftung versuche kann ich das auch machen. Bei der Tierhilfe war er alleine in einem Gehege innen. Also da war er im Grunde bereits in Quarantäne und Grundcheck hatte er schon vor der Kastra.
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| Ich gebe mal kurz Feedback. Die Trauer um Browny ist selbstverständlich immer noch sehr groß. Blacky hat den Neuzugang aber sehr schnell akzeptiert. Er ist Kaninchen gegenüber wohl noch unerfahren, da er ja auch aus Einzelhaltung kommt und wenn er mit 16 Wochen schon bei der Tierhilfe war gehe ich davon aus, dass die Vorbesitzer ihn aus der Zoohandlung mit 6-8 Wochen geholt haben. Er versteht Aufforderungen, dass er Blacky auch mal zurück lecken soll nicht. Hat manchmal immer noch Angst vor ihr aber er stampft zum Glück nicht mehr. Sie fressen zusammen und liegen auch nebeneinander. Da hatte ich wohl Glück. Habe heute auch schon einen Antrag für ne Versicherung abgegeben und mit denen auch telefoniert. Will bei den TA Preisen nicht nochmal schlucken müssen. Falls es mal zu einem Schaden kommt (was ich nicht hoffe! Fürs erste war das genug) und ich den reguliert bekomme, dann werde ich berichten. Danke euch allen, dass ihr mich durch die Tage begleitet habt und mit Rat zur Seite gestanden habt. Ich habe nie lange auf Antworten warten müssen. Vielen Dank.
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| Das hört sich ja schon ganz gut an. Er braucht ja auch noch Zeit um anzukommen und aufzutauen Viel Glück!
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