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marinahexe 14.06.2019 18:46

Zitat:

Zitat von M3llex (Beitrag 1153161)
Danke, aber das faengt bei 1 Std 20 Minuten fuer eine einfache Hinfahrt an :willy_nilly:


Ok. Dann schick mir doch mal eine PLZ per PN

M3llex 14.06.2019 18:56

@Luke: Ganz lieben Dank dir :)!


@marinahexe: PN geht gleich raus, danke auch dir :)

Rakete 15.06.2019 07:25

Auch ich hatte in den letzten 13 Jahren immer Schnupfern darunter (Neuzugänge). Die Quote der symptomlosen Trägertiere wird inzwischen auf über 80% vermutet. Auch bei denen kann jederzeit Schnupfen ausbrechen, auch wenn sie nicht mit Schnupfern zusammen leben. Entscheidend ist letztendlich das Immunsystem. Daher sehe ich den Sinn nicht, wieso man Schnupfern nicht mit Anderen Kaninchen zusammen setzen darf.

Bis anhin hatte ich lediglich ein gesundes Kaninchen, welches nach Jahren erst im Alter Schnupfen bekam. Im Alter lässt aber das Immunsystem generell stark nach, somit ist das Risiko auf EC oder Schnupfen immer höher, zudem kam bei Meinem noch Mobbing dazu (Stress fördert bekanntlich solche Erkrankungen). Alle anderen Kaninchen blieben gesund.

Meine Kaninchen waren zu Beginn nur leichte Schnupfer, bei denen im Alter es sich dann stark verschlechterte. Nur eine Häsin hatte 2x einen akuten, lebensbedrohlichen Ausbruch während einer sehr schwierigen VG, danach hatte sie aber nie mehr irgendwelche Symptome, daher war das auch kein chronischer Schnupfen.

Nur Schnupfentiere zusammen setzen, ist definitiv nicht gut. Man belastet ein schon krankes Kaninchen mit zusätzlich Pathogenen Bakterien. Auch beim klassischen Schnupfenerreger Pasteurella multocida gibt es wie bei allen Anderen auch verschiedene Serotypen, daher hat ein eh schon krankes Kaninchen mit schwachem Immunsystem eine noch höhere Belastung von möglichen Infekterregern, die durch das Niesen in höher Dosis weiter verbreitet werden.

Abstrich unter Narkose (!) kann man machen lassen, aber man muss wissen, dass es oft auch nicht sehr aussagekräftig ist. Selbst bei meiner inzwischen. Starken, jahrelangen Schnupferin hat es letztes Jahr nicht wirklich viel gebracht.

Schnupfen- Behandlung erfolgt in erster Linie immer auf Stärkung des Immunsystems, am besten mit mehreren verschiedenen Methoden.

Bei starken, langjährigen Schnupfern hat bei mir nichts mehr geholfen, was das Immunsystem unterstützt.Da lege ich das Hauptmerk auf tägliche Kaltinhalationen, Schleimlöser und gelegentlich AB-Gabe, dann aber jeweils auf längere Zeit.

M3llex 15.06.2019 07:59

Danke fuer die ausführlichen Schilderungen @Rakete :)



Ich habe meine Entscheidung mittlerweile auch getroffen.



Puenktchen darf bleiben. Ich werde das Risiko eingehen und eben vorsorglich alles tun, um Ausbrüche zu verhindern bzw. zu minimieren.

Luke 15.06.2019 10:13

Zitat:

Zitat von Rakete (Beitrag 1153280)
Auch ich hatte in den letzten 13 Jahren immer Schnupfern darunter (Neuzugänge). Die Quote der symptomlosen Trägertiere wird inzwischen auf über 80% vermutet. Auch bei denen kann jederzeit Schnupfen ausbrechen, auch wenn sie nicht mit Schnupfern zusammen leben. Entscheidend ist letztendlich das Immunsystem. Daher sehe ich den Sinn nicht, wieso man Schnupfern nicht mit Anderen Kaninchen zusammen setzen darf.

Bis anhin hatte ich lediglich ein gesundes Kaninchen, welches nach Jahren erst im Alter Schnupfen bekam. Im Alter lässt aber das Immunsystem generell stark nach, somit ist das Risiko auf EC oder Schnupfen immer höher, zudem kam bei Meinem noch Mobbing dazu (Stress fördert bekanntlich solche Erkrankungen). Alle anderen Kaninchen blieben gesund.

Meine Kaninchen waren zu Beginn nur leichte Schnupfer, bei denen im Alter es sich dann stark verschlechterte. Nur eine Häsin hatte 2x einen akuten, lebensbedrohlichen Ausbruch während einer sehr schwierigen VG, danach hatte sie aber nie mehr irgendwelche Symptome, daher war das auch kein chronischer Schnupfen.

Nur Schnupfentiere zusammen setzen, ist definitiv nicht gut. Man belastet ein schon krankes Kaninchen mit zusätzlich Pathogenen Bakterien. Auch beim klassischen Schnupfenerreger Pasteurella multocida gibt es wie bei allen Anderen auch verschiedene Serotypen, daher hat ein eh schon krankes Kaninchen mit schwachem Immunsystem eine noch höhere Belastung von möglichen Infekterregern, die durch das Niesen in höher Dosis weiter verbreitet werden.

Abstrich unter Narkose (!) kann man machen lassen, aber man muss wissen, dass es oft auch nicht sehr aussagekräftig ist. Selbst bei meiner inzwischen. Starken, jahrelangen Schnupferin hat es letztes Jahr nicht wirklich viel gebracht.

Schnupfen- Behandlung erfolgt in erster Linie immer auf Stärkung des Immunsystems, am besten mit mehreren verschiedenen Methoden.

Bei starken, langjährigen Schnupfern hat bei mir nichts mehr geholfen, was das Immunsystem unterstützt.Da lege ich das Hauptmerk auf tägliche Kaltinhalationen, Schleimlöser und gelegentlich AB-Gabe, dann aber jeweils auf längere Zeit.

Mein neuer TA hatte auch gesagt , dass ein Abstrich nicht viel aussagt . Die Keime , die den Schnupfen auslösen , sind eigentlich bekannt . Deshalb hatten wir uns gegen einen Abstrich entschieden . Außerdem müsste der Abstrich weit hinten aus dem Nasenraum genommen werden und das ginge nicht ohne Narkose . Das birgt ja auch immer Risiken .

Ich hoffe das Puenktchen sich schnell wieder erholt und Du weiterhin damit Ruhe hast .

Dillmagich 15.06.2019 13:00

Hi,
ich hatte in den letzten Jahren auch 2 Schnupfer gehabt.
Mein Spicke hatte es ganz schlimm.
Er bekam auch das Engystol ich habe es ihm in Tablettenform gegeben. 1-2 Tabletten täglich die habe ich klein gemacht mit einem Mörser und mit Saft gemischt. Dazu noch Schleimlöser Bisolvon nach Bedarf.Das alles in einer Einmal spritze und ins Mäulchen gegeben.
Meine Katja war auch Schnupferin bei ihr hatte ich das Freiwillige Medis nehmen aus der Einmal spritze nehmen geübt.
Spicke hatte leider sehr schlimmen Schnupfen so das ich auch an manchen Tagen bis zu 2 mal inhalieren musste mit ihm. Und eben nach Bedarf die Krusten an der Nase mit lauwarmen NACL ablösen.
Was ich auch zwischendurch gegeben hatte waren Nasentropfen für Säuglinge.
Meine Erfahrung mit Immunsystem steigernden Mitteln wie Engystol war das ich oft die Mittel wechseln musste da ich das Gefühl hatte das es nach einer gewissen Zeit nicht mehr richtig hilft.
So habe ich verschiedene Mittel ausprobiert. Hano Toxin, blütenpollen. Und auch Schwarzkümmelöl.

Firlefanz 15.06.2019 16:13

Hallo,
ich habe auch einen Schnupfer zusammen mit einer Häsin sitzen, er hat sie nicht angesteckt. Ein paar Tipps, was bei Schnupfern hilft: Als Einstreu Holzpellets und halt Heu/Stroh verwenden, das staubt nicht so wie Sägespäne. Bei meinem Bock wurde es viel besser, als er nicht mehr dem schimmligen Strohstaub seiner Vorbesitzer ausgeliefert war. :mad:

Außerdem stärke ich das Immunsystem mit Gladiator plus, das hat auch damals meinem inzwischen verstorbenen Bock mit seinen Darmproblemen gut geholfen.

Inzwischen habe ich auch einen Kaltinhalator, da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob er hilft.


Ein Abstrich unter Vollnarkose (und ein Röntgenbild) wurde bei meinem Bock gemacht, um sicher zu gehen, dass es nicht von den Zähnen kommt.

M3llex 15.06.2019 16:51

Danke euch für die Antworten und Einblicke.


Wenn ich das richtige sehe ist ein chronischer Schnuper auch nicht gleich chronischer Schnupfer, oder?


Also damit meine ich, dass es mildere Verläufe gibt und heftigere?


Kann man denn als Tendenz sagen, dass sich das Krankheitsbild im Alter verschlimmert, oder ist das ungewiss?

dangerschaf 15.06.2019 16:55

Zitat:

Zitat von M3llex (Beitrag 1153394)
Danke euch für die Antworten und Einblicke.


Wenn ich das richtige sehe ist ein chronischer Schnuper auch nicht gleich chronischer Schnupfer, oder?


Also damit meine ich, dass es mildere Verläufe gibt und heftigere?


Kann man denn als Tendenz sagen, dass sich das Krankheitsbild im Alter verschlimmert, oder ist das ungewiss?

Das auf jeden Fall.
Wenn ich das richtig verstanden, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es im Alter schlimmer wird, weil irgendwann halt das Immunsystem nachlässt.

Dillmagich 15.06.2019 19:40

Ich kann es bestätigen das es je älter das Tier wird umso häufiger kommen die Schnupfenschübe und das Krankheitsbild verschlechtert sich.
Daher ist es sehr wichtig das Schnupfer nicht soviel stress ausgesetzt werden. Bei meinem Spicke haben Partnerverluste,VG `s und auch das Wetter schübe ausgelöst.
Spicke war schon Schnupfer als er mit 9 Wochen bei mir einzog. Bei Katja ist der schnupfen erst im Alter aufgetreten.

M3llex 15.06.2019 22:01

Okay, vielen Dank! :)

Rakete 16.06.2019 10:40

Bei meiner 8- Jährigen Häsin ist der Schnupfen inzwischen recht stark geworden, aber auch sie wurde schon immer gemobbt, zuletzt musste ich leider trennen. Nun hat sie einen neuen Partner, was leider auch nicht gut läuft. Stress und Alter sind Faktoren, die den Schnupfen schlimmer machen.

Da irgendwann sämtliche Mittel mit zunehmenden Verlauf nicht mehr anschlagen, habe ich letztes Jahr 2x 6 Wochen Penicillin (mit Abstand) gespritzt. Das hat den Zustand zumindest vorübergehend stark verbessert, hinterher tritt wieder gleich eine schleichende Verschlechterung ein. Nach einem halben Jahr Pause gebe ich wieder AB, auch wenn der Zustand noch nicht ganz so schlimm wie vor 1 Jahr ist.

Bei schlimmen Fällen lieber Langzeitgabe AB geben, wenn das vermutlich auch die Leber/Niere schädigt (was man überprüfen könnte). Zumindest hat sie so noch Lebensqualität und das Dauernde Schnorcheln ist eingeschränkt. Mit 8 Jahren ist die Lebensdauer eines starken Schnupfers irgendwann begrenzt. Umso mehr freut es mich, wenn sie mal wie ein junger Hüpfer Freudensprünge macht und herum rennt.

PS: Kaltinhalationen befeuchtet zumindest die Schleimhäute, die der Abwehr dienen. Wenn keine Verbesserung eintritt, so wäre es ohne Inhalationen sicher noch schlimmer.

M3llex 23.06.2019 20:47

Danke fuer deine Antwort @Rakete.


Ich habe Paulchen mit Puenktchen am Donnerstag vergesellschaftet und jetzt hat sie schon wieder Nasenausfluss :/ Bis Mitte der Woche bekam sie noch Baytril. Nehme mal schwer an, dass das jetzt vom Stress mit der VG ausgeloest wurde...


Habe noch Baytril daheim und werde morgen auf jeden Fall zum TA gehen mit ihr. Meine Frage ist jetzt nur: Soll ich jetzt Baytril heute Abend schon geben ohne vorherige Ruecksprache mit dem TA? Und nehme ich beide zum TA in einer Box mit? Ab und zu zanken sie sich ja noch und ich weiss nicht, was weniger Stress fuer Puenktchen waere :confused:

flyrider 24.06.2019 08:34

Ich würde wegen ein bisschen Ausfluss nicht gleich mit AB losschießen...immerhin beeinflusst du damit auch den Darm und das Immunsystem sehr stark.
Versuch doch erstmal natürliche Sachen: Thuja, Efeu, Spitzwegerich als Frischfutter, Echinaccea als Tinktur. Das kann auch das Partnertier problemlos mitfressen und es stärkt ganz allgemein die Abwehr.
Toitoitoi!:thumbsup:

M3llex 24.06.2019 10:26

Okay vielen dank dir.



Bin mir noch sehr unsicher weil das mein erster Schnupfer ist.



Kann man bei sowas, dass dann immer erstmal unterstützend versuchen, wenn es nur minimal mit dem Schnupfen ist oder sollte man besser immer zum TA?

flyrider 24.06.2019 18:06

Würde ich schon wegen dem Stress nicht machen...
Natürlich immer wenn du dir Sorgen machst - aber wegen ein bisschen Ausfluss würde ich nicht gleich los rennen. Zumal du ja offenbar einen ziemlich weiten Weg dahin hast...

gerti 24.06.2019 22:55

...naja so ganz unbegründet finde ich die Sorge nicht, wenn die Nase wieder etwas "rotzt". Ich ignorier das bei meinen nie. Sie bekommen dann umgehend erstmal täglich die speziellen Nase Tropfen die ich ja im Krankheitsthema hier nicht erwähnen darf....was eigentlich Mist ist, weil sie meinen halt oft noch weiteres Trara ersparen. Wenn es damit nicht zurückgeht und aufgehört gibt's AB zusätzlich. Keimreduzierung finde ich wichtig und das geht halt mit den Tropfen.

flyrider 25.06.2019 11:32

Zitat:

Zitat von M3llex (Beitrag 1154638)

Kann man bei sowas, dass dann immer erstmal unterstützend versuchen, wenn es nur minimal mit dem Schnupfen ist oder sollte man besser immer zum TA?

Nicht ernst nehmen habe ich ja auch nicht gesagt :wink5:
Die bewussten Tropfen wären eine Möglichkeit, alternativ eine Salzlösung zum Spülen...alles was den "Schnupfen" in Gang hält.

Bei mir hat sich ein vermeintlicher Dauerschnupfer dann auch mal als Heuhalm in der Nase herausgestellt, der durch das dauernde Spülen iwann heraus kam...:eek:
Trotzdem ist das Wichtigste die Stärkung des Immunsystems und da ist die Kanonenballerei der Schulmedizin nicht immer hilfreich...
Alternativ würde ich persönlich auch mit der Einstreu bzw den Untergründen ein bisschen herumspielen, selbst eine geringe Allergie kann da immer noch verschlimmbessern...

M3llex 01.07.2019 11:01

So ich muss das nochmals auskramen hier.


Gebe seit Montag Engystol, ein Spray, welches die Atmung unterstützen soll sowie unterstützend Kräuter.


Der Ausfluss hat sich nicht verschlimmert, aber auch nicht verbessert.


Über welchen Zeitraum, sollte man sowas denn ohne AB versuchen?


Möchte nur keinen Fehler machen & zu lange warten.


LG

Rakete 01.07.2019 18:25

Wenn Eiter sichtbar ist, dann lohnt sich AB. Aber es ist äußerlich nicht immer der Fall... Meine chron. Schnupferin hat fast immer Eiter, aber ihr kann ich auch nicht lebenslang AB geben. Daher kann man die Frage auch nicht immer beantworten. Bei gelegentlich etwas feuchter Nase würde ich sicher noch kein AB einsetzen. Zudem gibt es auch Fälle, da ist der Eiter derart zäh, dass er sich kaum löst.

Im Anfangsstadium lohnt es sich auch, eine Zylexis - Kur (3x innert 10 Tage) zu machen und bei Bedarf zu wiederholen. Zumindest hat es bei meinen leichten Fällen zu Beginn geholfen. Später im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr, aber da hat auch sonst keine der üblichen Mittel mehr angeschlagen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:35 Uhr.



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