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Chronischer Schnupfer Hallo ihr Lieben. Ich komme gerade vom Tierarzt von der Nachsorge mit Puenktchen. Puenktchen ist wohl ein chronischer Schnupfer. Heute bei der Nachsorge war alles in Ordnung. Ich haette ehrlich gesagt nur heulen koennen. Derzeit sitzt sie ja mittlweile über 4 Wochen bei mir in Quarantäne. Jetzt weiss ich nicht mehr was ich tun soll. Kann ich einen chronischen Schnupfer mit meinem gesunden Paulchen denn ueberhaupt vergesellschaften? :confused::frown5: Ich bin gerade so geschockt und enttaeuscht, habe schon ueber 400,-- Euro mittlerweile in Punektchen gesteckt und kann sie wohl jetzt eher nicht behalten :( Gibt es hier Leute, die chronische Schnupfer zusammen mit gesunden Kaninchen halten? Kann man sowas verantworten? Nimmt man ein Tier, dass an dieser Krankheit erkrankt aus seiner Gruppe raus? Wie verhaelt sich das denn alles? :confused: Ich weiss gerade echt nicht mehr, was ich noch tun soll. Meine TA meinte zu mir, dass dadurch, dass Paulchen sogut wie nie krank ist und ein starkes Immunsystem hat, sie nicht glaubt, dass er sich anstecken wuerde. Aber sie meinte auch klipp und klar, dass sie das natuerlich nicht ausschließen kann, das Risiko immer gegeben ist und das in meiner Verantwortung liegt. Sie hat vorgeschlagen, dass ich die beiden Mal Gehege an Gehege stellen kann, um zu schauen, ob das auf Paul schon irgendwelche gesundheitlichen Auswirkungen hat. Ich bin jetzt ehrlich gesagt extrem verunsichert. Ich hatte noch nie einen Schnupfer. Wäre super, wenn jemand da Erfahrungswerte hat und berichten könnte, weil ich jetzt echt nicht weiss, ob ich sie vergesellschaften kann, oder sie lieber weiter vermitteln sollte zu einem anderen Schnupfer... |
Ich hab auch keine Erfahrung mit Schnupfern, aber den Tip die beiden neben einanderzusetzen, um zu schauen, ob das dem gesunden Tier was auch macht, finde ich schwachsinnig. Entweder du entscheidest das Restrisiko zu tragen (keine Ahnung wie hoch das ist) und du lässt sie zusammen oder du hälst sie strikt getrennt. Weil wenn er bei dem "mal schauen" was abbekommt, ist es doch schon zu spät?! :confused: |
Das war mir auch voellig unverständlich! Sie meinte, dass der Erreger dann durch die getrennten Gehege nicht so hoch wäre in der Luft ... Ganz schlau wurd ich durch diese Aussage auch nicht.. Habe bei Kaninchenwiese eben nachgelesen: Einige Vereine trennen Kaninchen, die bereits Schnupfenausbrüche hatten von Kaninchen, die noch keine hatten. Nachdem viele der Nicht-Schnupfer jedoch den Erreger tragen, ist dies nicht unbedingt zweckmäßig. Zudem sind Gruppen, die nur aus Schnupfern bestehen, für die Schnupfentiere nicht förderlich, da diese verschiedene Erreger und Nebenerreger beherbergen, die sie an die anderen, immunschwachen Tiere weiter geben, so dass ihr Immunsystem mit noch mehr Erregern kämpfen muss. Normalerweise ist es problemlos möglich, ein akut erkranktes Tier mit anderen Kaninchen, die ein gutes Immunsystem haben, zusammen zu halten. So wie ich das rauslese, koennte man einen Schnupfer also mit einem gesunden Tier vergesellschaften? Ich bin so unsicher.. |
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Ich würde das auch so lesen, dass der Schnupfen kein Ausschlusskriterium ist. |
Okay, danke dir. |
Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der praktische Erfahrung hat. :o |
Ich habe bekannte Schnupfer nie zu gesunden Tieren gesetzt (nicht einmal welche die zur Zeit keine Anzeichen hatten), weil ich es nicht verantworten möchte, dass sich ein gesundes Tier ggf. damit ansteckt. |
In meiner Gruppe sind Schnupfer mit dabei, ich würde sie auch nicht vom Rest der Gruppe abtrennen. Bisher hat sich kein weiterer mit dem Schnupfen angesteckt und ich hab auch nicht große Angst davor. Auch in meiner füheren 36 köpfigen Kaninchengruppe gab es wenige Schnupfer und sehr viele Nichtschnupfer. Insgesamt ist es wichtig Stress zu vermeiden, regelmäßig auszumisten und bei Bedarf das Immunsystem zu unterstützen...wobei in Krankheitsphasen jedem Kaninchen zusätzliche Vitamine nicht schaden. Nach dem jetzigen Stand ist es bei deinem Tier ja eh noch nicht einzuschätzen wie ausgeprägt der Schnupfen ist. |
Danke fuer eure Antworten. Ich gehe naechste Woche am Dienstag nochmal zum TA zum durchchecken. Ich denke derzeit, dass ich sie vergesellschaften werde. Habe mich vorhin nochmal eingelesen. Fuers Immunsystem kann man ja recht viel zu beitragen mit div. Frischfutter und homöopathischen Mitteln. Noch bin ich im Zwiespalt. |
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Naja, wenn sie so einen Vorschlag macht, frag ich mal nach wie der chronische Schnupfen nachgewiesen wurde? |
Huhu also sie meinte es ist sehr wahrscheinlich, dass sie chronischer Schnupfer ist aufgrund meiner Schilderungen. In der Tierkkinik wurde mir auch gesagt, dass es nahe liegt. Sie hat ab und zu trockene niesattacken und da nach der Impfung der Schnupfen ausgebrochen ist, haben mir das 2 unterschiedl. Ta gesagt. Auf kaninchenwiese habe ich gelesen, dass man das nur an einem toten Tier exakt festsellen kann. Gibt es da doch andere Tests? Ich bin mittlerweile frustriert, weil ich dachte ich haette nach dem Umzug eine kaninchenerfahrene Ta gefunden. Die anderen hier in meiner Naehe sind Totalausfaelle im Bezug auf Kaninchen.. Der naechste Spezialist ca 30 km entfernt. |
Ich glaube man kann einen Abstrich machen und dann den genauen Erreger bestimmen. |
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Das stimmt! Ein erfahrener TA hätte dir das auch mitgeteilt, das wundert mich sehr. In welcher Gegend wohnst du denn? Vielleicht sind hier im Forum einige aus der gleichen Ecke die dir einen guten TA empfehlen können. Halte durch! |
Ich finde auch, dass die Gesamtheit der Aussagen nicht für deinen TA spricht... |
Bin auch sehr enttaeuscht derzeit 621.. PLZ Bereich Wenn jemand was weiss bin fuer jeden Tipp dankbar :) |
Schau mal, ob da was für Dich erreichbar ist: Gemeinschaftspraxis Dres.Kirschbaum Wittelsbacherallee 112 60385 Frankfurt a.M. Tel: 069 49 83 66 www.kirschbaum-ffm.de Kleine Heimtiere, Zahnheilkunde, Chirurgie, Innere Medizin, Notfall- und Intensivmedizin Tierarztpraxis Rodheim Dr. A. Stern & Dr. K. Mildner-Müller Nieder-Wöllstädter Straße 28 61191 Rosbach Tel.: 06007/93 88 33 www.tierarztpraxis-rodheim.de Kleine Heimtiere, Weichteilchirurgie, Orthopädie, Tierklinik Trillig Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere Birkenwaldstr. 42 63179 Obertshausen Telefon: 06104-75 470 www.tierklinik-trillig.de Kleine Heimtiere, Zahnheilkunde, Dermatologie, Kardiologie, Chirurgie, Augenheilkunde Cornelia Rossmanith - praktische Tierärztin - Frankfurter Straße 29-31 63303 Dreieich - Sprendlingen Telefon: 06103 - 68824 e-mail: [email protected] Tierärztliche Klinik für Kleintiere Boschring 8 63329 Egelsbach Telefon: 0 61 03 / 2 45 83 www.kleintierklinik-egelsbach.de Dr. med. vet. Ines Ott Brüder-Grimm-Straße 3 63450 Hanau Tel. 06181/22492 www.tierarztpraxis-hanau.de Zahnheilkunde |
Danke, aber das faengt bei 1 Std 20 Minuten fuer eine einfache Hinfahrt an :willy_nilly: |
So, habe nochmal eine Frage. Kennt sich jemand mit der Dosierung von Engystol aus, welches ich ihr als Lösung ins Mäulchen geben soll? Sie hat drauf geschrieben 1 x am Tag 1 ml. Allerdings kam gestern Abend noch raus, dass bei der Dosierungsangabe von ihr bzgl. des Baytrils die Mengenangabe auch falsch war. Im Internet konnte ich zu der Dosierung von Engystol bei Kaninchen nichts finden, deswegen: Kennt jemand die Dosierungsangaben? Außerdem habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass man das Mittel auf keinen Fall jeden Tag geben sollte, sondern hoechstens 2 x die Woche. Komme mir solangsam echt aufgeschmissen hier vor :rolleyes: |
Dillmagich hat Engystol dem Spicke mal gegeben . Ich schreibe cie mal an , ob sie helfen kann . Schnuppi war ja anfangs kein Schnupfer . Es hatte sich irgendwann nach Jahren bei ihm gezeigt . Mayla hat sich damit nie angesteckt , aber ich habe geschaut , dass sie bei Vermittlung zu einem Schnupfentier kommt , da sie ja Träger sein kann . Gewissheit hat man nie . Viele Krankheiten kristallisieren sich erst später raus . |
Dillmagich schreibt Dir später was zu Engystol . Ich habe sie eben erreicht . |
Zitat:
Ok. Dann schick mir doch mal eine PLZ per PN |
@Luke: Ganz lieben Dank dir :)! @marinahexe: PN geht gleich raus, danke auch dir :) |
Auch ich hatte in den letzten 13 Jahren immer Schnupfern darunter (Neuzugänge). Die Quote der symptomlosen Trägertiere wird inzwischen auf über 80% vermutet. Auch bei denen kann jederzeit Schnupfen ausbrechen, auch wenn sie nicht mit Schnupfern zusammen leben. Entscheidend ist letztendlich das Immunsystem. Daher sehe ich den Sinn nicht, wieso man Schnupfern nicht mit Anderen Kaninchen zusammen setzen darf. Bis anhin hatte ich lediglich ein gesundes Kaninchen, welches nach Jahren erst im Alter Schnupfen bekam. Im Alter lässt aber das Immunsystem generell stark nach, somit ist das Risiko auf EC oder Schnupfen immer höher, zudem kam bei Meinem noch Mobbing dazu (Stress fördert bekanntlich solche Erkrankungen). Alle anderen Kaninchen blieben gesund. Meine Kaninchen waren zu Beginn nur leichte Schnupfer, bei denen im Alter es sich dann stark verschlechterte. Nur eine Häsin hatte 2x einen akuten, lebensbedrohlichen Ausbruch während einer sehr schwierigen VG, danach hatte sie aber nie mehr irgendwelche Symptome, daher war das auch kein chronischer Schnupfen. Nur Schnupfentiere zusammen setzen, ist definitiv nicht gut. Man belastet ein schon krankes Kaninchen mit zusätzlich Pathogenen Bakterien. Auch beim klassischen Schnupfenerreger Pasteurella multocida gibt es wie bei allen Anderen auch verschiedene Serotypen, daher hat ein eh schon krankes Kaninchen mit schwachem Immunsystem eine noch höhere Belastung von möglichen Infekterregern, die durch das Niesen in höher Dosis weiter verbreitet werden. Abstrich unter Narkose (!) kann man machen lassen, aber man muss wissen, dass es oft auch nicht sehr aussagekräftig ist. Selbst bei meiner inzwischen. Starken, jahrelangen Schnupferin hat es letztes Jahr nicht wirklich viel gebracht. Schnupfen- Behandlung erfolgt in erster Linie immer auf Stärkung des Immunsystems, am besten mit mehreren verschiedenen Methoden. Bei starken, langjährigen Schnupfern hat bei mir nichts mehr geholfen, was das Immunsystem unterstützt.Da lege ich das Hauptmerk auf tägliche Kaltinhalationen, Schleimlöser und gelegentlich AB-Gabe, dann aber jeweils auf längere Zeit. |
Danke fuer die ausführlichen Schilderungen @Rakete :) Ich habe meine Entscheidung mittlerweile auch getroffen. Puenktchen darf bleiben. Ich werde das Risiko eingehen und eben vorsorglich alles tun, um Ausbrüche zu verhindern bzw. zu minimieren. |
Zitat:
Ich hoffe das Puenktchen sich schnell wieder erholt und Du weiterhin damit Ruhe hast . |
Hi, ich hatte in den letzten Jahren auch 2 Schnupfer gehabt. Mein Spicke hatte es ganz schlimm. Er bekam auch das Engystol ich habe es ihm in Tablettenform gegeben. 1-2 Tabletten täglich die habe ich klein gemacht mit einem Mörser und mit Saft gemischt. Dazu noch Schleimlöser Bisolvon nach Bedarf.Das alles in einer Einmal spritze und ins Mäulchen gegeben. Meine Katja war auch Schnupferin bei ihr hatte ich das Freiwillige Medis nehmen aus der Einmal spritze nehmen geübt. Spicke hatte leider sehr schlimmen Schnupfen so das ich auch an manchen Tagen bis zu 2 mal inhalieren musste mit ihm. Und eben nach Bedarf die Krusten an der Nase mit lauwarmen NACL ablösen. Was ich auch zwischendurch gegeben hatte waren Nasentropfen für Säuglinge. Meine Erfahrung mit Immunsystem steigernden Mitteln wie Engystol war das ich oft die Mittel wechseln musste da ich das Gefühl hatte das es nach einer gewissen Zeit nicht mehr richtig hilft. So habe ich verschiedene Mittel ausprobiert. Hano Toxin, blütenpollen. Und auch Schwarzkümmelöl. |
Hallo, ich habe auch einen Schnupfer zusammen mit einer Häsin sitzen, er hat sie nicht angesteckt. Ein paar Tipps, was bei Schnupfern hilft: Als Einstreu Holzpellets und halt Heu/Stroh verwenden, das staubt nicht so wie Sägespäne. Bei meinem Bock wurde es viel besser, als er nicht mehr dem schimmligen Strohstaub seiner Vorbesitzer ausgeliefert war. :mad: Außerdem stärke ich das Immunsystem mit Gladiator plus, das hat auch damals meinem inzwischen verstorbenen Bock mit seinen Darmproblemen gut geholfen. Inzwischen habe ich auch einen Kaltinhalator, da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob er hilft. Ein Abstrich unter Vollnarkose (und ein Röntgenbild) wurde bei meinem Bock gemacht, um sicher zu gehen, dass es nicht von den Zähnen kommt. |
Danke euch für die Antworten und Einblicke. Wenn ich das richtige sehe ist ein chronischer Schnuper auch nicht gleich chronischer Schnupfer, oder? Also damit meine ich, dass es mildere Verläufe gibt und heftigere? Kann man denn als Tendenz sagen, dass sich das Krankheitsbild im Alter verschlimmert, oder ist das ungewiss? |
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Wenn ich das richtig verstanden, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es im Alter schlimmer wird, weil irgendwann halt das Immunsystem nachlässt. |
Ich kann es bestätigen das es je älter das Tier wird umso häufiger kommen die Schnupfenschübe und das Krankheitsbild verschlechtert sich. Daher ist es sehr wichtig das Schnupfer nicht soviel stress ausgesetzt werden. Bei meinem Spicke haben Partnerverluste,VG `s und auch das Wetter schübe ausgelöst. Spicke war schon Schnupfer als er mit 9 Wochen bei mir einzog. Bei Katja ist der schnupfen erst im Alter aufgetreten. |
Okay, vielen Dank! :) |
Bei meiner 8- Jährigen Häsin ist der Schnupfen inzwischen recht stark geworden, aber auch sie wurde schon immer gemobbt, zuletzt musste ich leider trennen. Nun hat sie einen neuen Partner, was leider auch nicht gut läuft. Stress und Alter sind Faktoren, die den Schnupfen schlimmer machen. Da irgendwann sämtliche Mittel mit zunehmenden Verlauf nicht mehr anschlagen, habe ich letztes Jahr 2x 6 Wochen Penicillin (mit Abstand) gespritzt. Das hat den Zustand zumindest vorübergehend stark verbessert, hinterher tritt wieder gleich eine schleichende Verschlechterung ein. Nach einem halben Jahr Pause gebe ich wieder AB, auch wenn der Zustand noch nicht ganz so schlimm wie vor 1 Jahr ist. Bei schlimmen Fällen lieber Langzeitgabe AB geben, wenn das vermutlich auch die Leber/Niere schädigt (was man überprüfen könnte). Zumindest hat sie so noch Lebensqualität und das Dauernde Schnorcheln ist eingeschränkt. Mit 8 Jahren ist die Lebensdauer eines starken Schnupfers irgendwann begrenzt. Umso mehr freut es mich, wenn sie mal wie ein junger Hüpfer Freudensprünge macht und herum rennt. PS: Kaltinhalationen befeuchtet zumindest die Schleimhäute, die der Abwehr dienen. Wenn keine Verbesserung eintritt, so wäre es ohne Inhalationen sicher noch schlimmer. |
Danke fuer deine Antwort @Rakete. Ich habe Paulchen mit Puenktchen am Donnerstag vergesellschaftet und jetzt hat sie schon wieder Nasenausfluss :/ Bis Mitte der Woche bekam sie noch Baytril. Nehme mal schwer an, dass das jetzt vom Stress mit der VG ausgeloest wurde... Habe noch Baytril daheim und werde morgen auf jeden Fall zum TA gehen mit ihr. Meine Frage ist jetzt nur: Soll ich jetzt Baytril heute Abend schon geben ohne vorherige Ruecksprache mit dem TA? Und nehme ich beide zum TA in einer Box mit? Ab und zu zanken sie sich ja noch und ich weiss nicht, was weniger Stress fuer Puenktchen waere :confused: |
Ich würde wegen ein bisschen Ausfluss nicht gleich mit AB losschießen...immerhin beeinflusst du damit auch den Darm und das Immunsystem sehr stark. Versuch doch erstmal natürliche Sachen: Thuja, Efeu, Spitzwegerich als Frischfutter, Echinaccea als Tinktur. Das kann auch das Partnertier problemlos mitfressen und es stärkt ganz allgemein die Abwehr. Toitoitoi!:thumbsup: |
Okay vielen dank dir. Bin mir noch sehr unsicher weil das mein erster Schnupfer ist. Kann man bei sowas, dass dann immer erstmal unterstützend versuchen, wenn es nur minimal mit dem Schnupfen ist oder sollte man besser immer zum TA? |
Würde ich schon wegen dem Stress nicht machen... Natürlich immer wenn du dir Sorgen machst - aber wegen ein bisschen Ausfluss würde ich nicht gleich los rennen. Zumal du ja offenbar einen ziemlich weiten Weg dahin hast... |
...naja so ganz unbegründet finde ich die Sorge nicht, wenn die Nase wieder etwas "rotzt". Ich ignorier das bei meinen nie. Sie bekommen dann umgehend erstmal täglich die speziellen Nase Tropfen die ich ja im Krankheitsthema hier nicht erwähnen darf....was eigentlich Mist ist, weil sie meinen halt oft noch weiteres Trara ersparen. Wenn es damit nicht zurückgeht und aufgehört gibt's AB zusätzlich. Keimreduzierung finde ich wichtig und das geht halt mit den Tropfen. |
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Die bewussten Tropfen wären eine Möglichkeit, alternativ eine Salzlösung zum Spülen...alles was den "Schnupfen" in Gang hält. Bei mir hat sich ein vermeintlicher Dauerschnupfer dann auch mal als Heuhalm in der Nase herausgestellt, der durch das dauernde Spülen iwann heraus kam...:eek: Trotzdem ist das Wichtigste die Stärkung des Immunsystems und da ist die Kanonenballerei der Schulmedizin nicht immer hilfreich... Alternativ würde ich persönlich auch mit der Einstreu bzw den Untergründen ein bisschen herumspielen, selbst eine geringe Allergie kann da immer noch verschlimmbessern... |
So ich muss das nochmals auskramen hier. Gebe seit Montag Engystol, ein Spray, welches die Atmung unterstützen soll sowie unterstützend Kräuter. Der Ausfluss hat sich nicht verschlimmert, aber auch nicht verbessert. Über welchen Zeitraum, sollte man sowas denn ohne AB versuchen? Möchte nur keinen Fehler machen & zu lange warten. LG |
Wenn Eiter sichtbar ist, dann lohnt sich AB. Aber es ist äußerlich nicht immer der Fall... Meine chron. Schnupferin hat fast immer Eiter, aber ihr kann ich auch nicht lebenslang AB geben. Daher kann man die Frage auch nicht immer beantworten. Bei gelegentlich etwas feuchter Nase würde ich sicher noch kein AB einsetzen. Zudem gibt es auch Fälle, da ist der Eiter derart zäh, dass er sich kaum löst. Im Anfangsstadium lohnt es sich auch, eine Zylexis - Kur (3x innert 10 Tage) zu machen und bei Bedarf zu wiederholen. Zumindest hat es bei meinen leichten Fällen zu Beginn geholfen. Später im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr, aber da hat auch sonst keine der üblichen Mittel mehr angeschlagen. |
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