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Aen 02.12.2018 15:36

Zitat:

Zitat von Rakete (Beitrag 1126917)
Es geht mir hier nur darum, dass monatelange Schmerzen und Stress vermieden werden können. Leider wird es vermutlich nach so langer Krankengeschichte nur 2 bereits beschriebene Lösungen geben (die nicht von mir stammen): Auge entfernen oder einschläfern.

Ich würde nicht noch eine lange Runde drehen und alle täglich notwendigen therapeutischen Maßnahmen, die sie Deinen Beschreibungen zufolge extrem stressen, sein lassen und mich vermutlich für die Entfernung des Auges entscheiden.

Du kennst Deine Kleine am besten und wirst einschätzen können, wie sie eine solche OP wegsteckt. Hast Du da erhebliche Zweifel, wäre mein Weg wohl der letzte Freundschaftsdienst einer Sterbehilfe mit bleischwerem Herzen :(.

Rakete 06.12.2018 20:37

Diagnose des Tierspitals heute:

Entzündung der Meibomschen Drüsen (=Hagelkorn,
Chalazion) Neu auf Beiden Augenlidern, allerdings ist das andere Auge noch nicht behandlungsbedürftig.

Beim schlimmen Auge neu: erosive Keratitis, d.h. die Hornhautschichten sind teilweise abgestorben und mussten darum auch entfernt werden. Das nennt sich auch Boxerkrankheit, da dies v.a. bei diesen Hunden vorkommt. Heilung ist sehr schwierig, wenn überhaupt.

Statt das Auge zuzunähen wie beim letzten Mal, hat sie zum Schutz eine Kontaktlinse bekommen. Das letzte Mal wollte man das nicht machen, weil die Gefahr des Herausfallens besteht...

Da sie sowieso in Narkose gelegt werden musste, habe ich diesmal gleich einen tiefen Nasenabstrich machen lassen, damit mit dem richtigen AB gegen den nun wieder starken Schnupfen behandelt werden kann.

Entfernung des Auges wäre nur die letzte Möglichkeit, allerdings wird das sehr ungern gemacht, da neu nun auch das andere Auge ein Hagelkorn hat. Die Gefahr besteht, dass sich dies auch irgendwann verschlechtert.

Tendenz der TIerspitals ist also eher noch die letzte Zeit mit langfristigen AB möglichst qualitativ gut zu gestalten und wenn wenn das Auge nie bessert, dann lieber Erlösen lassen.

Rakete 13.12.2018 22:11

Die letzte Untersuchung mit kurzer Sedation vor 1 Woche hat Kasha ganz schlecht ertragen: zuerst gar nichts gefressen, danach nur mäkelig. Die schützende Kontaktlinse ist nach 2 Tagen auch heraus gefallen und das Auge sah auch nicht viel besser aus. Daher habe ich für heute einen Notfalltermin abgemacht, allerdings hat gestern Abend irgendeine Wunderheilung statt gefunden!

Heute war sie topfit. Das Auge zeigte erstmals seit einem halben Jahr keinerlei Hornhautverletzungen mehr. Die Hagelkörner auf beiden Seiten sind natürlich immer noch vorhanden. Da ich mich noch nicht für das Einschläfern entscheiden konnte, heißt nun die lebenslange Therapie täglich für beide Augen:

2x Wärmepackungen, 3x Augengel

Wenn ich damit aufhöre oder nachlasse, führt das wieder zum Desaster. Wenn ich die Therapie aufgebe, dann bedeutet das Einschläfern, sofern die Augen nicht heraus operiert werden. Ich bin mir aber sicher, dass ich das nicht noch ewig weiter durchhalten kann...

Das Resultat des Nasenabstriches (unter Sedation) ergab:
Vereinzelt Bordetella bronchiseptica, was momentan nicht behandlungsbedürftig ist, da es seit 1 Woche ihr mit dem Schnupfen auch plötzlich so gut geht. Pasteurellen habe ich sicherlich im Bestand, die wurden bei ihr jetzt nicht nachgewiesen in der Nase.

Übrigens inhaliere ich seit 1 Woche mit dem Desinfektionsmittel D10(nicht toxisch), das gab die Klinik mir verdünnt mit. Das wirkt gegen Bakterien, Pilze und viele Viren. Da ich seit Jahren schon alle mögliche (pflanzliche) Mittel oder Arzneimittel gegen Schnupfen ausprobiert habe und nie was geholfen hat, bin ich nun doch erstaunt, dass D10 doch eine gute Wirkung zeigt. Natürlich wird deswegen der Schnupfen nicht weg gehen: Niesen bleibt, aber der Ausfluss hat sich stark reduziert. Das D10 kann ich bis anhin also weiter empfehlen!

abigail89 15.12.2018 10:01

Ich dachte immer desinfektionsmittel sollte nicht eimgeatmet werden?
Wegen Reizungen und weil es ja alles tötet also auch die guten bakterien.
Verwirrt mich grad ein wenig :confused:

Rakete 15.12.2018 11:51

D10 wird dort im Spital eingesetzt, weil das Produkt eben NICHT reizt (selbst bei Augenkontakt)und keine giftigen Inhaltsstoffe enthält, ist daher selbst für Desinfektion für Inhalationsgeräten. Das Produkt habe ich von der Kleinntierklinik Tierspital (Universitätsklinik) bekommen und wird in entsprechend hoher Verdünnung eingesetzt. Natürlich nimmt man da kein normales Desinfektionsmittel... ich kann jetzt nicht sicher sagen, ob der verbesserte Zustand damit zusammen hängt, aber zumindest ist ihr Zustand gleich gut wie unter Antibiotika.
https://www.orochemie.de/de/download/produktinformation_d10.pdf

Übrigens tötet Antibiotika auch normalerweise ziemlich alle (gute) Bakterien ab und ist äußerst toxisch, darum setz man es auch ein. Nur gegen Viren ist es unwirksam im Gegensatz zu D10. Bei Kaninchenschnupfenkomplex handelt es sich (nach altem Lehrstand) um eine Vielzahl von beteiligten Bakterien und auch Viren.

Bei wahlloser oder zu häufig eingesetzter AB-Gabe werde die ganz netten, hochresistenten Bakterien angezüchtet. Meine TÄ (nicht die Klinik, wo ich jetzt war), will sogar beim Schnupfen möglichst gar kein AB einsetzten, eben um das zu verhindern.

Die Klinik tendiert dagegen zur Auffassung, das richtige und gleiche AB über sehr lange Periode einzusetzen, am besten lebenslang bei Schnupfen und höchstens mit kurzen Pausen dazwischen. Auch hier will man KEIN AB- Wechsel machen, um Resistenzen vermeiden und will es darum auch nicht Absetzen. Also entweder behandelt man bei Notwendigkeit durchgängig oder dann gar nicht.

Die Kleintierklinik hat gesagt, dass nach den neusten Studien und Erkenntnissen, bei Kaninchenschnupfen nur noch die Pasteurellen in Betracht als Erreger kommen und dementsprechend behandelt werden sollten. Alle anderen Begleitkeimen können vernachlässigt werden. Das würde auch so neu gelehrt in den Büchern.

Rakete 17.02.2019 16:50

Meine Therapie war 2 Monate erfolgreich.

Leider war ich mal einen Tag lang außer Hause und habe keine warmen Kompressen auf's Auge getan. Innerhalb von 48 h war das Lid stark aufgeschwollen und die Bindehautentzündung zurück.

Ich habe nun auf eigene Faust intensiv therapiert, d.h. täglich 3x warme Kompressen und AB-Augentropfen (Floxal), Augensalbe und Metacam. Das Auge war 5 Tage kann massiv zugeschwollen, aber sonst war sie fit wie je. Erst am 6. Tag war die Bindehautentzündung weg und die Schwellung ist über Nacht plötzlich deutlich zurück gegangen. Wenn auch noch vorhanden.

Es scheint also so zu sein, dass ich zwingend täglich 1x behandeln muss und es wirklich nichts verträgt...

Rakete 04.03.2019 18:26

Wieder ein Rezidiv seit 2 Tagen. Es sieht übel aus, das Auge ist komplett zugeschwollen...

gerti 04.03.2019 20:21

Das ist ja wirklich ganz schön hartnäckig und nervenzährend.....

Rakete 04.03.2019 20:59

Ja, ich bin momentan unten... ich habe heute im Tierspital angerufen (nicht wegen der Seniorin), aber es noch erwähnt. Die Ärztin hat wie erwartet gesagt: Einschläfern... Irgendwann bin ich tatsächlich soweit, falls es so oft wieder kommt.

Rakete 08.03.2019 16:43

Inzwischen hat das Auge nebst massiven Tränenausfluss auch noch geeitert. Da trotz Intensivbehandlung seit 7 Tagen noch keine Besserung da ist, und sie in diesem Jahr zum 3. Mal ein Rezidiv hat, habe ich mich entschlossen, das Auge entfernen zu lassen. Termin ist erst in 1 Woche (15.3.). Sofern es sich nicht noch verschlechtert und ich sie vorher einschläfern lasse...

Falls sie die OP überlebt, muss ich schauen, mit wem ich sie vergesellschafte. Ich habe 2 neue Kastrate (noch einzeln getrennt), allerdings wohl jüngeren Alters.

Rakete 15.03.2019 16:40

Seit 2 Tagen ist sie wieder fit (12 Tage sah es schlimm aus), wenn auch die Lider auch noch geschwollen sind. Heute wollte ich meiner Seniorin das Auge entfernen lassen oder falls das andere ebenfalls schlecht wäre, sie im Spital direkt einschläfern lassen. Darum die Untersuchung vorgängig nach Tel. Absprache mit den TÄ, die auf einschläfern gedrängt hatten.

Fazit der Augenspezialisten vom heutigen Zustand:
beide Augen sind im Top- Zustand! (abgesehen von den leicht geschwollenen Lider). Hornhaut intakt, auch keine Keratitis mehr vorhanden. So gut sahen die Augen seit letztem Sommer nicht mehr aus...

Nur der graue Star sei auf beiden Augen recht fortgeschritten, was ich bis anhin nicht wusste. Für schlechte Sicht springt sie zuhause aber immer noch munter auf das Sofa rauf und runter.

Auch das Thema Einschläfern war von Seiten der TÄ momentan weg vom Tisch, abgesehen davon, dass ich aktuell seit 3 Monaten in ein Burn out laufe (wegen dem Job und dem Lazarett an kranken Kaninchen zuhause). Aus dieser Sicht würde man trotzdem zustimmen.

Fragt sich also, wie lange es geht, bevor das nächste, schlimme Rezidiv kommt. Dann evtl notfallmässig einschläfern oder Auge entfernen lassen ohne wieder versuchen zu behandeln.

PS: die VG meiner neuen 2 Kastraten läuft seit gestern; die Beiden sind miteinander beschäftigt (mit zoffen), darum habe ich nun vorzeitig das Gitter zu meiner Seniorin auch geöffnet. Momentan fühlt sie sich nun wohler, als wenn sie daneben eingesperrt ist.

Rakete 09.08.2019 19:11

Seit 5 Monate gab es dank täglicher Therapie keinerlei Probleme mit den Augen.:willy_nilly:

Dafür hat der Schnupfen wieder zugenommen, so dass sie seit 7 Wochen wieder AB bekommt. Da Penicillin keinerlei Wirkung zeigt, haben wir oral auf Chlorampenicol gewechselt mit Leichter Besserung. Se wird es nun weitere 2-4 Wochen bekommen. Leider hat sie seit Beginn starke Appetitlosigkeit und ich musste ihr Fressen fast aufzwingen, trotz BeneBac. Seit 1 Woche frisst sie wieder besser - sicher auch im Zusammenhang mit weniger Hitze.

Leider habe ich einen Knubbel am Bauch entdeckt. Die Biopsie war nicht so aussagekräftig, da zu wenig Material erwischt wurde. Aber vermutlich handelt es sich um einen eher gutartigen Hauttumor (der Epidermis, respektive Basalzellen), der aber Probleme machen kann, falls er rasch weiter wächst. Und er ist schon in die Tiefe gewachsen. Man will bei nächster Kontrolle in 4 Wochen nochmals eine Biopsie machen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich ihr den Stress nochmals antun soll.

Rakete 05.09.2019 18:27

Vor 4 Tagen Aufgasung, vermutlich Haarballenverstopfung. Ich war beim TA. Leider frisst sie seitdem nicht (außer vereinzelt Löwenzahnblättchen) und setzt auch kaum Kot ab. Seit 4 Tagen nebst Medikamente Zwangsernährung, obwohl sie zwischenzeitlich recht fit war.

Seit heute ist das Auge ( Chalazion) zugeschwollen und der Schnupfen hat Eiterausfluss trotz AB seit 2.5 Monaten. Vermutlich Beides wegen Stresszustand ausgebrochen...

Ich habe noch nie so lange Zwangsernährt und will es eigentlich nicht mehr machen. Die 2 letzten Kaninchen habe ich dadurch umgebracht, weil ich überfüttert habe und das andere Mal so erst recht Aufgasung ausgelöst habe....

Terry 05.09.2019 19:00

Was gibst Du denn neben dem Päppelfutter noch an Medis?
Und was wäre Deine Alternative zum behandeln und päppeln?

Rakete 05.09.2019 21:01

BeneBac und Flatulex ( gegen Aufgasung, analog SabSimplex) bei jeder Mahlzeit. Metacam täglich und AB (Chloropal). Gelegentlich Öl, weil sie wiederum 24 h keinen Kot absetzte.
Neu: 6x täglich AB- Augentropfen (Ciloxan) und Wärmepackungen 4x täglich ( statt üblich 1x).

Ich habe keine Erfahrungen in Zwangsfütterungen, mal abgesehen vob den negativen (tödlichen). TÄ hat gemeint 2 ml Critical Care alle 2 h geben, was ich heute nicht gemacht habe, da ich arbeitete. Dafür werde ich aber nachts dauernd füttern.

Das Tierspital hat heute bei meinem Anruf gemeint, ich müsse deutlich mehr geben ( max. 60 ml täglich aufgeteilt), was ich aber mich nicht getraue. Das Öl solle ich aber komplett weglassen, da dass die Darmflora bei mehrfacher Gabe zerstört. (Aber ich gebe ja jedes Mal Bene Bac).

Zumindest hat sie vorhin wieder minim Löwenzahn und Haferflocken gefressen.
Fitten Eindruck hat sie heute Abend gemacht (nur heute Mittag sah es übel aus). Zumindest ist sie auch kurz nach draußen gegangen, als ich das Gehege und Wohnungstür aufmachte. Zur Überwachung und wegen des dauernden Einfangens habe ich ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Und geköttelt hat sie vorhin erstmals auch ordentlich. Hoffentlich bleibt es nun so.

Mir wurde gesagt, dass es schon einige Tage dauern könne, bis selbstständig gefressen wird. Ich hatte zwar früher schon schwere Aufgasungen, dann sind sie aber direkt in der Klinik geblieben und durften nach 3 Tagen nach Hause.

Solange sie noch fit ist, werde ich so weiter machen.
Da sie aber momentan sehr gestresst ist, kann der Zustand auch rasch kippen in ihrem Alter...

Terry 05.09.2019 21:13

Flatulex würde ich (soweit möglich) alle zwei Stunden heben.
Wie häufig gibst Du Metacam? Zusätzlich auch Novalgin?

2ml pro Mahlzeit ist zu wenig, das wäre so, als wenn Du eine normale Mahlzeit durch eine einzige Salzstange ersetzen würdest. Bei dieser Menge sind Aufgasungen vorprogrammiert.

Bei meinen Zwergen gibt es im Fall der Fälle 5-7 mal täglich knapp 10 ml. Wenn sie ein bisschen selber fressen dementsprechend weniger.

Wen Köttel regelmäßig kommen, würde ich auch kein Öl geben, da augenscheinlich dann keine Verstopfung vorliegt.

Wurde mal ein interdentales Röntgen gemacht!

Rakete 05.09.2019 22:24

Köttel sind ja praktisch keine gekommen ( etwa 15-20 Stück in 3 Tagen). Sie sahen winzig und verstopft aus. Vorhin war's und endlich matschig. Erstaunlicherweise sah der Kot 2 Tage VOR dem Vorfall richtig groß und normal aus. Seit der AB- Gabe vor über 2 Monate hatte sie dauernd verstopfte Köttel und hatte generell wenig Apetit.

Alle meine 4 Kaninchen Haaren seit Wochen massiv, sogar meine Seniorin, die sonst nie Fell wechselt. Mein Kastrat hatte sogar innert 4 Wochen 3 x Bauchweh/Aufgasung, allerdings haben die Medikamente gleich gewirkt, so dass er immer nach 4 h fit war. Was mich sehr erstaunt, denn alle paar Tage werden alle gebürstet und zudem kriegen sie täglich viel Wiese und noch zusätzlich alle 2-3 Tage prophylaktisch Sonnenblumenkerne. Normalerweise verhindert das alles Verstopfungen sehr effektiv.

Meine früheren Zwangsfütterungen waren so, dass das Zeugs aus dem Maul heraus lief, so schlecht ging es den Kaninchen. Gemäß meiner TÄ soll man aber nur füttern, wenn es das Kaninchen auch halb freiwillig frisst. Zumindest schluckt meine Seniorin alles brav runter, auch wenn sie um sich beißt.

Metacam gemäß Anleitung der TA's 1 x täglich die Maximaldosis (vom Hundemetacam 0,6 ml/ kg). Ich weiß, dass hier auch schon geschrieben wurde, man solle 2x täglich geben. Be jegliche TA' s habe ich immer nur Metacam erhalten, aber ich werde gelegentlich mal nachfragen.

Flatulex gibt es bei jeder Mahlzeit, also alle 2-3 h je 1 ml.

gerti 05.09.2019 22:50

Ich benütze inzwischen das medizinische Paraffinöl bei Verdauungsproplemen. Meine TÄ hat mir erklärt, dass dies eben nicht verstoffwechselt wird. Einatmen halte ich inzwischen für sehr unwahrscheinlich.
Ebenso füttere ich auch nur wenn das Tier mitmacht. Richtig kranke Tiere die einfach nicht essen wollen lassen es nur aus dem Mäulchen laufen, da muss man auch nicht unnötig erzwingen dass sie daran ersticken.
Meist lassen sie sich artig füttern, bisschen stinkiges nach der Spritze beißen ist doch schon mal ein gutes Zeichen.
Welches Penicillin hat sie denn bekommen? Wurde es nach Antibiogramm gegeben?
Vitamine und B-Vitamine würde ich ihr auch geben.

Rakete 07.09.2019 09:17

Mein vorletzter Todesfall hat Schleimlöser Fluimicil in die Atemwege bekommen, weil ich es zu schnell verabreichte. Ich bin gleich zum TA. Wieder zu Hause, ist er mir dann noch im Auto verstorben. Ich bin also auch in diesem Punkt ein gebranntes Kind...

Sie frisst nun regelmäßig selbstständig, auch wenn noch sehr wenig. Aber in den 8 Wochen während/nach Duplocillin- Spritzen habe ich sie auch kaum je fressen sehen, trotzdem hatte sie nie eine Aufgasung, auch wenn sie etwas abgenommen hatte. Jetzt mit oralem Chloropal hatte sie sonst wieder normalen Apettit.

Wiederholte Kurzinfo:
letztes Jahr Abstrich unter Narkose nach 2 .Penicillin-Behandlung ergab wenig Bordetella (Penicillin sensibel).

Haupterreger Pasteurellen wurden keine gefunden, obwohl ich zu 200% (!) Pasteurellen im Bestand habe. Bei Meinen wurde vorher schon nachgewiesen, zudem kam sie aus einer Gruppe, wo 2 Kaninchen an Pasteurellen verstarben (Lungenentzündung). Pasteurellen sind also irgendwo sicher vorhanden. Bordetellen haben selbst nach fast 3 monatigen Behandlung (trotz Empfindlichkeit) immer noch überlebt. Also allzuviel Bedeutung würde ich den Abstrichen generell nicht geben. Mir wurde empfohlen, jedes halbe Jahr einen neuen Abstrch machen zu lassen, aber zu oft will ich sie auch nicht in ihrem Zustand dem Narkoserisiko aussetzen, auch wenn die nur kurz ist.

Das Chalazion am Auge sieht nach wie vor schlimm aus, aber bis anhin hat das immer 10-14 Tage gedauert, bis das Auge wieder abschwoll unter Behandlung. Ich habe immer Schwierigkeiten, die AB- Augentropfen rein zu bekommen, da sie es immer derart zukneift und allles zugeschwollen ist.

Rakete 01.10.2019 20:38

Leider seit fast 4 Wochen keinerlei Verbesserung am Auge/Hornhaut mit dem Chalazion. Trotz täglich 3x Wärmepackung und AB-Tropfen.

Nächster Kontrolltermin ist erst in über 1 Woche. Ich habe mich entschieden, dass Auge zu entfernen lassen (dann sind es bereits 5 Wochen in diesem Zustand). Ein schnellerer OP-Termin lässt sich nicht erhalten.

So ist das kein Dauer-Zustand. Vorher war es ja meist nach 12 Tagen vorbei, aber auch die dauernden Rezidive sind irgendwann tierwidrig. Und dann nachdem Schnupfen mit Dauer-Antibiotika und Schmerzmittel.

Alternativ gibt es nur die Einschläferung, was mir aber schwer fällt, wenn ich sie wie gestern/heute mit 1 sehenden Auge auf dem Rasen herum rasen sehe. Sie macht Freudesprünge, wie wenn sie ein junges Häschen wäre...

Mal schauen, ob sie die OP überhaupt übersteht in Ihrem Zustand. Aber sonst habe ich es wenigstens versucht....

Rakete 11.10.2019 16:09

Das Auge wurde soeben entfernt. Leider gab es Komplikationen, das Risiko war bei ihr mit dem Alter hoch.

Inhalationsnarkose ging wegen Schnupfen nicht, man musste notfallmässig intubieren und eine lange Narkose mit Injektion machen. Am Ende der OP ist hinter dem Auge auch noch ein großes Blutgefäß kaputt gegangen und man hat versucht, die Blutung rechtzeitig zu stoppen.

Sie ist jetzt langsam am Aufwachen und man behält sie vorläufig dort, ob sie das Ganze überlebt.

Daumendrücker können gebraucht werden :-(

Terry 11.10.2019 16:13

Ich drück ganz fest!

4Chaoten 11.10.2019 16:15

Auch hier werden alle Daumen und Pfoten gedrückt

Wuschelinchen 12.10.2019 01:03

Auch wir drücken euch alle Daumen und Pfötchen.

Rakete 12.10.2019 17:36

Bei Ankunft zu Hause war sie positiv aufgeregt. Sie frisst, wenn auch nur wenig. Zumindest hat sie ordentlich Kot abgesetzt. Die Lider sind zugenäht und alles ist stark aufgeschwollen. Kein schöner Anblick!

Zwar steht auf dem Austrittsbericht, dass die Wunde nicht Schwellen und eitern darf, aber ich gehe gehe mal davon aus, dass das so kurz nach der OP mit starker Blutung normal ist...

Es ist schlimm, dass bei (schwereren) Schnupfer keine Inhalationsnarkose möglich ist. Jegliche Erkrankung (Zähne richten etc) wird dadurch zum hohen Risiko. Erst recht im Alter.

4Chaoten 12.10.2019 18:21

Ich freue mich, dass sie es gut überstanden hat. Sie frisst und setzt Kot ab "erleichtert"
Ich denke auch, dass es normal ist, kurz nach einer OP und hoffe mal, dass es morgen schon besser aussieht.
Ich wünsche euch viel Kraft, dass zu überstehen. Es gibt auch mir und anderen sicherlich Mut auch andere und riskante Wege zu gehen. Wir drücken hier weiterhin die Daumen und Pfoten

Wuschelinchen 12.10.2019 20:41

Zitat:

Zitat von Rakete (Beitrag 1171367)
... Die Lider sind zugenäht und alles ist stark aufgeschwollen. Kein schöner Anblick!

Ist ganz normal, keine Naht sieht am nächsten Tag richtig gut aus.
Genug Schmerzmittel bekommt Kasha?


Zitat:

Zitat von Rakete (Beitrag 1171367)
Zwar steht auf dem Austrittsbericht, dass die Wunde nicht Schwellen und eitern darf, aber ich gehe gehe mal davon aus, dass das so kurz nach der OP mit starker Blutung normal ist...

Vermutlich schon. Kühlen kann man sowas nicht, das würde wohl kein Kaninchen zulassen.
Eine Drainage ist nicht drin?
Weiterhin alles Gute für die Süße.

Arren 13.10.2019 12:46

Ich drücke feste die Daumen.

Wie geht es ihr denn mittlerweile?

Rakete 13.10.2019 20:12

Sie ist okay. Ich habe jetzt eben das Gitter kurz entfernt. Ich wollte nicht, dass ihr Partner (sie sind eh keine Freunde) ihr das Futter dauernd wegfrisst oder sie jagt. Aber ein bisschen freie Bewegung in der Wohnung tut ihr gut, bevor sie wieder eingesperrt wird.

Sie frisst genügend, eben nur immer wenig (Gras, Löwenzahn, Dill, Hafer- und Erbsenflocken, CC).

Metacam und AB hat sie gleich hochdosiert wie die letzten 5 Wochen.
Ich weiß nicht, was alles genau gemacht wurde (Drainage? ...), da ich nur kurz telefonisch nach der OP von einer Ärztin informiert wurde. Die Übergabe am Samstag war durch eine ahnungslose Praxisassistentin.

Das Handling ist momentan sehr schwierig: sie scheint traumatisiert zu sein und sie wäre mir aus luftiger Höhe beinahe entglitten.

All die Monate hat sie sich immer so gedreht, dass sie mit dem gesunden Auge die Wohnung oder mich im Überblick hatte. Weswegen ich oft auch erst zu spät sah, wenn das Auge wieder zu schwoll. Seit der OP macht sie das komischerweise nicht mehr, genau das Gegenteil ist der Fall: das übrig gebliebene Auge ist immer der Wand zugedreht und nicht im Raum...

Schönheitswettbewerb gewinnt sie nun definitiv keine mehr....

https://www.flickr.com/photos/25668568@N00/48891696248/in/dateposted-public/
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Wuschelinchen 14.10.2019 04:47

Vielleicht hat sie das kranke Auge von dir weg gedreht, damit du nicht merken sollst, dass sie krank ist. ;-)

Und einen Schönheitswettbewerb kann sie wieder gewinnen sobald das Fell nachgewachsen ist. Dann sieht man nämlich gar nichts mehr.

Meine Lilli ist auch eine Piratin ohne Augenklappe. Sie hat ihr Auge an EC verloren, der Druck war gestiegen und es drohte zu platzen. Blind war es schon länger.

Bei Lilli war ein Stückchen Mullbinde (?) in die leere Augenhöhle gelegt worden, damit Sekret abfließen kann. Es schaute ein wenig aus der Naht heraus, nach 2 Tagen wurde es entfernt.

eine Stunde vor der OP:
http://nuffelnasen.de/neu/LilliAuge.jpg
2 Tage nach der OP mit Drainage:
http://nuffelnasen.de/neu/LilliDrainage.jpg
ein paar Minuten später ist die Drainage draußen:
http://nuffelnasen.de/neu/LilliDrainRaus.jpg

Rakete 14.10.2019 19:28

@wuschelinchen: bei Dir sieht es zumindest auf dem Foto nicht so arg geschwollen aus.

Heute wollte sie nichts fressen; heute Mittag war sie sicherlich aufgegast. Ich habe mit wenig zufüttern begonnen, allerdings schwierig, wenn ich den ganzen Tag arbeite.

Wuschelinchen 15.10.2019 12:53

Aufgegast klingt nicht gut, ich hoffe, das vergeht schnell wieder. Aber ist ja auch kein Wunder, mit so einer großen Wunde im Gesicht tut essen und kauen sicher weh. Und dazu kommt das AB, das den Darm durcheinander bringt.

Ja, bei Lilli sah es nicht so geschwollen aus. Sie hatte die Entzündung eher im Auge als drum herum. Inzwischen sieht man bei ihr wirklich nichts mehr, das Fell ist komplett über die Narbe gewachsen.

4Chaoten 19.10.2019 20:58

Wie geht es ihr?

Rakete 21.10.2019 17:51

Danke der Nachfrage!
Gestern war zumindest der Appetit da um bei mir nach gefüllten Teigwaren zu betteln. (Sie mag mein Essen lieber als ihres und würde bei normalem Gesundheitszustand alles fressen. Ich muss mich auf dem Sofa immer gegen sie verteidigen).


Heute sind die Nähte raus gekommen.


Der Abstrich ergab dasselbe Ergebnis wie letztes Jahr:
wenig Bordetella bronchiseptica (auf alle 3 Antibiotika sensibel, welche ich immer verabreicht hatte).


Ich habe mich entschieden, nach bald 5 Monaten die AB (aktuell Chloropal und Baytril) abzusetzen. Da keine Besserung der Symptome sichtbar war, obwohl die AB alle empfindlich sind. Mal schauen, ob sich der Zustand nun verschlechtert oder nicht.



Das Problem generell: die Pasteurellen erwischt man oft mit keinem tiefen Abstrich. Die sitzen sehr tief in den Nasennebenhöhlen.


Neue Infos, die ich über chron. Schnupfen erhalten habe:

es ist sinnvoll, generell bei den chron. Schnupfern ein CT zu machen. Damit sieht man, wie stark die Nasennebenhöhlen wirklich betroffen sind und ob AB überhaupt Sinn macht.



Bei lang andauerndem Schnupfen bilden sich oft Steine in den Nasennebenhöhlen oder die verkalken komplett. Letzteres war bei meinem Verstorbenen Jamie der Fall. Entweder kann man da operativ etwas entfernen oder man kann nichts mehr machen, dann macht AB aber auch keinen Sinn.


Man kann CT vor AB-Gabe machen und wiederholen und nach mehreren Monaten Therapie. Dann sieht man wirklich, ob AB angeschlagen hat oder nicht. Da die Nasenabstriche ja oft nichts bringen. CT geht nur 5 min und braucht keine vollständige Sedation, es ist also für das Kaninchen keine Belastung.


Es ist dringend nötig, die AB-Gabe über mehrere Wochen/Monaten zu machen.

Das Hauptproblem ist, dass viele Halter/TA einfach das AB wechseln, wenn nach 2 Wochen keine Besserung eingetreten ist. Das ist falsch, denn genau so züchtet man resistente Bakterien heran. Die Bakterien sind nicht resistent gegen AB (ausser das Antibiogramm sagt sowas aus), sondern wurden nicht genügend lange behandelt.

Pasteurellen müssen viel länger behandelt werden, die kriegt man niemals nach 2 Wochen in den Griff.


Vorteil von CT: man sieht auch den Zahnstatus.

Aber gemäss Erfahrungen, sind ganz selten die Zähne als Ursache auszumachen, sondern es ist wirklich der chron. Schnupfen.


Eiterausfluss beim Schnupfen ist sehr oft auch nicht vorhanden. Respektive der Eiter fliesst nicht nach aussen ab. Er sitzt so tief drin, dass er nicht mal mit einem Abstrichtupfer erreichbar ist. Stattdessen breitet sich die Infektion nach innen in Richtung Mittelohr aus. Was dann zu Mittelohrenentzündungen führen kann. Ein Kaninchen ohne sichtbaren Eiter kann also trotzdem einen chron. Schnupfen haben!



Wichtigeres Kriterium ist hier:

hat das Kaninchen starke Niesanfälle, sprich: 20x hintereinander?

Das spricht für eine sehr tiefe Infektion der Nasennebenhöhlen. Und muss zwingend auch sehr lange behandelt werden.

4Chaoten 21.10.2019 18:41

Das lese ich gerne:hurray:nichts für ungut, aber ich höre es lieber, wenn sie dich bedrängt, als das sie nicht fressen will:D Zumindest denke ich, war es gut es zu wagen.
Ich bin nun gar nicht erfahren bei Kaninchenschnupfen, aber denke auch, wenn es nach 5 Monaten nichts bringt, ob es dann nicht sinnvoll wäre das AB abzusetzen und ihr den Stress der Medigabe zu ersparen. Schwer sowas zu beurteilen. Da wirst du schon die richtige Entscheidung treffen.

Rakete 02.11.2019 21:08

Leider lag ich falsch in der Annahme, dass die beiden AB nichts nützten...

Sofort nach 2-3 Tagen nach Absetzen hat sich der Zustand drastisch verschlechtert. Und zwar deutlich schlimmer, als es überhaupt vor der AB- Therapie aktuell dieses Jahr war.

Das Röcheln wurde schlimm und oft, vorher war es gelegentlich.
Zwar kein Eiter von außen sichtbar wie letztes Jahr, allerdings ist das Fell um die Nase trotzdem etwas verschmiert.

Vorher war häufiges, schwaches Niesen nur 1x hintereinander.
Nun sind es starke Niesanfälle von 5-20x hintereinander, was für bereits eine tiefe Infektion in den Nasennebenhöhlen spricht.

Ich schaue mal, ob sich das noch etwas einpendelt.
(Inhalator ist leider gerade defekt).

Wenn es nicht bessert, dann werde ich vermutlich ein CT machen lassen. Allerdings werde ich dann wieder theoretisch mit AB behandeln müssen, sonst macht das CT im Voraus nicht so viel Sinn. Leider weiß ich auch nicht, wie es mit ihrer Niere bestellt ist, da seit letztes Jahr bestimmt schon an die 9 Monate mit AB behandelt wurde... Ein Grund, weswegen ich lieber mal auf AB verzichten möchte, falls das geht. Aber die Lebensqualität steht an erster Stelle.

LouisAbby 03.11.2019 10:04

Ohje, das hört sich aber nicht so gut an. Ich hoffe, dass es ihr schnell wieder besser geht. Kommt sie denn wenigstens als Einäugige zurecht?

Rakete 03.11.2019 11:06

Umherhoppeln kann sie normal, da gibt es keine Einschränkungen, wenn sie auch kaum noch auf sich Sofa hopst...
Aber sie hat Schwierigkeiten Dinge direkt in der Nähe zu Lokalisieren, was kein Wunder ist, wenn die 2. Bildhälfte fehlt. Wenn ich Futter gebe, bettelt sie irgendwo im Raum umher oder sie nimmt den Partner zu spät wahr, vor dem sie etwas Angst hat (sie waren noch nie Freunde). Sie hat den Kopf auch schon an Blumentöpfen angeschlagen, weil sie den 2. direkt daneben nicht als solches wahrgenommen hat.

Sie muss noch lernen, sich vermehrt mit der Nase zu orientieren.

Rakete 30.11.2019 11:23

Palliative Therapie (mit Erlösung) oder OP?

Generelle Info:
https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/46795-kaninchenschnupfen-mit-nasennebenh%F6hlenentz%FCndung.html#post1177531

Ich hätte besser ein CT von der Nase machen sollen, bevor ich die Augenentfernung machen ließ. Leider ist der CT- Befund der Nase sehr schlecht, nur die Zähne sind top.

Therapien der chron. Rhinitis:
1) Palliativ mit Antibiotika bis zur Erlösung.

2) Eröffnung des Knochens an der Nase (Loch 1,5 cm) und komplette Ausschabung des Eiters mit gleichzeitiger Tupferentnahme der tiefen Regionen für ein Antbiogramm. Was vorne an Eiter raus kommt entspricht nicht, was es an Bakterien tief drinnen hat.

Massive Vereiterung lässt sich nur chirurgisch beheben, Antibiotika (egal welches) alleine wird keine Verbesserung erzielen.

Kasha ist bereits 8,5 Jahre alt. Einschätzung der TÄ gemäss Aufwachstadium nach Sedation für ihr Alter topfit (keine nähere Abklärung der Nierenwerte o.ä.). Trotzdem höheres Narkoserisiko wegen Alters und Krankheit (Injektionsnarkose ca. 1.5 h)

Gemäß Spital: Erfolgschancen nach OP bei einem 2 Jahre jüngeren Kaninchen mit ähnlicher, schweren Erkrankung recht gut. 5 Monate nach OP und Antibiotika-Therapie braucht es jetzt keine AB mehr.

Kosten: sehr hoch in der Schweiz...
Augenentfernung 650 Euro
CT 350 Euro
Nasen- OP : ca. 800 Euro, danach werden wohl noch CT hinzu kommen.


Was tun?
Hätte ich vorher alles gewusst, dann hätte es wohl keine Augenentfernung gegeben und direkt einschläfern lassen.
Nochmals soviel Geld ausgeben in dem hohen Alter? Bei einem jüngeren Tier definitiv ja...
Allerdings nichts machen und zusehen, wie sie irgendwann erstickt oder die Niere wegen AB zerstört wird, ist für mich auch nicht wirklich eine Alternative.

LouisAbby 30.11.2019 12:23

Da kam bei mir direkt die Frage auf, wieso die Ärzte nicht vorher ein CT veranlasst haben, um zu prüfen in wie weit eine Augenentfernung Sinn macht. Es ist nicht die Aufgabe von Tierhaltern den Ärzten ständig auf die Finger zu schauen und alles zu hinterfragen. Sollte es zumindest nicht sein...
Ich kenne mich mit dem Verlauf der Krankheit nicht aus, aber grundsätzlich würde ich versuchen ihr noch ein möglichst angenehmes, schmerzfreies Leben zu bereiten und sie zu erlösen, wenn es ihr schlechter geht. Eine OP würde ich ihr nicht mehr antun, wegen ihres Alters und der schlechten Prognose.


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