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CindyH 26.06.2018 22:48

Mäusle hat Bauchweh
 
Ich brauch mal einen Rat.


Meine Maus hat nun das dritte Mal innerhalb von drei Monaten starkes Bauchweh.


Als sie aufgestanden ist, gegen 17 Uhr, kam sie mir schon komisch vor.
Zu dem Zeitpunkt hatte sie den Leckerlietest aber noch bestanden und hat auch noch Köttel gelegt.
Trotzdem habe ich ihr zwei Stückchen Cunis mit Öl gegeben und bin losgefahren, um Weide zu holen - ihr Lieblingsgeäst, was sie immer als erstes frisst.


Wieder daheim angekommen, hat sich ihr Zustand verschlechtert.
Aber sie hat noch drei, vier Blätter von der Weide gefressen.


Um halb acht dann hab ich sie mir geschnappt und Medizin gegeben.
Sie bekam 1ml Sab Simplex;
Metacam für Katzen anhand der Dosierung auf der Spritze (sie wiegt circa 3kg);
0,4ml Rodicare Akut.


Mittlerweile sah ich ihr ihre Schmerzen an.
Ich hab die nächste Zeit dann Bauch massiert, sie hat sich immer wieder hin und her gewälzt.
Langsam aber sicher wurde sie ruhiger, wohl wegen dem Schmerzmittel.
Aber weiterhin frisst sie nix.


Um 22 Uhr hab ich sie mir erneut geschnappt.
Diesmal bekam sie
Metacam für Katzen anhand der Dosierung auf der Spritze (für 2kg hab ich gegeben);
1ml Sab Simplex;
3ml Wasser;
Rodicare Hairball 1ml


Bis jetzt gibt es aber immer noch keinerlei Änderung.
Sie ist relativ ruhig mittlerweile (vor ein paar Stunden atmete sie extrem schnell), ihre Ohren sind eiskalt.
Ansonsten liegt sie nur rum, hat die Augen zu, dreht sich ab und zu mal.
Ihr Bauch ist weich.



Mein TA ist mal wieder nicht da, sonst wär ich schon dort.


Was soll ich jetzt tun, wie soll ich weiter verfahren??


Ich kann natürlich auch zu einem anderen TA, allerdings war ich bei dem noch nie und hab keine Ahnung, wie der ist.
Mein TA wäre ab 8Uhr morgens wieder da.

marinahexe 26.06.2018 23:18

Wenn sich nach der Medi-Gabe bisher noch nichts getan hat, würde ich zum TA bzw. besser TK fahren. Röntgenbild vom Bauch um zu sehen, wo es klemmt. Und bitte erwähnen, was sie an Medis bekommen hat.


Alles Gute!

CindyH 27.06.2018 08:44

Gestern ging dann alles noch schief, was schief gehen konnte..


Eigentlich war mir selbst bereits kurz nach Verfassen des Beitrages klar, daß wir mit ihr zum TA fahren werden.
Wie erwähnt, ist meiner ja nicht da gewesen - seine Vertretung ist der auf Großvieh spezialisierte und würde Mäusle wohl eher schlachten als heilen, also fiel dieser als erster Arzt schon mal flach.


Bei der nächsten Ärztin angerufen, welche sich alles bis ins kleinste Detail hatte schildern lassen. Das hat ne Menge Zeit verschlungen, aber ich freute mich, weil ich mir dachte - gute Ärztin, bringt alle Umstände in Erfahrung.
Zu früh gefreut, letztlich war dann die Antwort, daß sie auch nichts anderes gemacht hätte, wie ich bereits gemacht habe, ich soll in die TK fahren.


Also den dritten Arzt angerufen..
da war gleich von vornherein die Antwort, daß sie keine Kaninchen behandeln!


Wunderbar :cool:


Also die schlechten Erinnerungen von vor über zehn Jahren auf die Seite geschoben und in die TK HDH gefahren, wo wir dann endlich mal gegen 1 Uhr nachts angekommen sind.

Und absolut positiv überrascht worden! Die TÄ kennt sich gut aus und preislich war es auch spitzenklasse.


Mäusle wurde also geröntgt, nur leider sah man da wieder genauso viel wie beim letzten Röntgen, nämlich eigentlich nix. Man sah leider auch keinerlei Köttel, dafür aber eine größere Gasblase im Magen und ein paar kleine im Darm.
Der Magen ist mit Nahrung gefüllt, welche sich aber nicht weiterbewegt und deshalb gärt.


Also nix Fell, eher keine Peristaltik.


Temperatur lag bei 38, also leicht unterkühlt.


Trotzdem meinte die Ärztin, daß sie bei uns zuhause besser aufgehoben ist.
Mäusle wird jetzt die nächsten Tage mit Medis vollgepumpt, 3mal am Tag.


Jetzt in der Nacht bekam sie erst mal noch gut 20ml Critical Care; 2ml Lactulose; 0,3ml Rodicare Akut; 0,5ml Colosan und 3ml Sab Simplex.


Gerade eben bekam sie nochmal Lactulose, Rodicare, Sab Simplex.
Eigentlich sollte sie auch nochmal 20ml Brei bekommen, aber jetzt verweigert sie sich mittlerweile wieder komplett - sie läßt einfach alles rauslaufen, egal, wie tief die Spritze angesetzt wird! :mad:

Jetzt haben wir nur gut 9ml Brei in sie bekommen..


Ich hab außerdem noch Bezopet mitbekommen, aber ich denke, das laß ich erst mal weg.


Gegen Mittag bekommt sie die nächste Ladung Medis.


Naja, wie geht es ihr?
Auf der Fahrt in die TK hat sie einen riesen Köttel abgesetzt, seitdem nix mehr.
Sie wirkt aber schon wieder deutlich besser, hat wieder lebendige Augen und die Zickigkeit ist in voller Pracht wieder da (sie versucht ständig zu beißen beim füttern).
Ganz, ganz wenig Weidenblätter hat sie vorhin geknuspert.


Also ihre Temperatur ist sicherlich wieder normal, nur die Verdauung ist noch immer nicht wirklich in Schwung.
Ich hoffe, daß sie sich jetzt bald wieder fängt!!




Edit:
Was übrigens alles schief ging... aufm Weg in die TK gabs ne Sperrung und wir haben ewig den Weg nicht gefunden.
Aufm Rückweg sind wir zweimal (!) blöde rumgestanden, weil ein Schwertransporter unterwegs war.
Und fast wären wir nicht mehr in unser Auto gekommen, weil das Türschloß auch noch gesponnen hat.

flyrider 27.06.2018 14:56

Ich denke auch, du hast alles richtig gemacht! :thumbsup: Toitoitoi für deine Maus!
Worauf sich unsere Millie damals bei ihrer Aufgasung gestürzt hat, war auch Weide (die zartere Trauerweide) und Bärlauch...Alle verdauungsfördernden Kräuter hast du ja sicher schon durchprobiert...:blush5:
Edit: Allerbeste Erfahrungen mache ich bei Verdauungsproblemen auch immer mit Colosan - ob Pferd, Hund oder Kaninchen...;)

CindyH 28.06.2018 07:24

Hier wird die Silberweide bevorzugt ;-)

Tatsächlich bin ich erst kurz nach Deinem Beitrag losgekommen, um Kräuter zu kaufen (durch die vorhandene Wiese hab ich da im ersten Moment gar nicht dran gedacht!) - und zum Glück gab es heute Dill, den es hier fast nie gibt.

Ich hab fast Freudenhüpfer gemacht, denn Mäusle hat sich auf den Dill gestürzt als gäbs kein Morgen :thumbsup:


Sie hat jetzt auch wieder vermehrt mit fressen angefangen; noch lange nicht alles, den Leckerlietest besteht sie leider immer noch nicht, aber immerhin, ich freu mich über jeden Fortschritt.
Weil sie ja zwar wenig, aber regelmäßig was frisst (Blätter und ganz klein bisschen Wiese, sowie Kräuter und getrocknete Blüten), habe ich das Päppeln nun eingestellt.
Das war eh nicht mehr machbar, ehrlich gesagt - sie läßt es einfach nur noch rauslaufen, die arme Maus ist schon ganz verklebt an der Wamme.


Ihre Medizin bekommt sie aber natürlich noch, wobei ich hoffe, daß ich das bald mal mengenmäßig reduzieren kann, denn es wird immer schwieriger mit ihr.
Die kratzt, knurrt und schnappt wie ein Hund und rollt sich dann noch ein wie ein Igel :willy_nilly:
Ohne die Hilfe meines Mannes würde ich niemals irgendwas in die reinkriegen!


Sie ist jetzt auch wieder bisschen lebendiger, erkundet zumindest die Wohnung, schmust sehr viel mit uns und Faxe.
Aber Sorgen mache ich mir schon, denn bei der Menge, was sie mittlerweile an abführendem Zeug bekommen hat, hätte ich mit Durchfall gerechnet.. das einzige, was jedoch bisher kam, waren winzig kleine Böbbel mit Schleim einmal und seither nur noch Blinddarmkot.


Aktuell bekommt sie einmal täglich Metacam; zweimal täglich Colosan und Rodicare Hairball; dreimal täglich Lactulose, Rodicare Akut und Sab Simplex (und davon auf Anraten der TÄ gleich 3ml).

Rakete 28.06.2018 15:18

Ich würde noch Öl geben.

Ich bezweifle, ob man kleinere Haarballenverstopfung auch tatsächlich alle auf dem Röntgen sieht. Wenn es im Darm Aufgasungen hat, dann liegt schon der Verdacht nahe, dass es dort irgendwo noch staut.

flyrider 28.06.2018 15:33

Zitat:

Zitat von Rakete (Beitrag 1098930)
Ich würde noch Öl geben.

Colosan besteht quasi nur aus Öl...;)
Ehrlich gesagt, je mehr sie frisst, desto mehr würde ich die Medis runterfahren...Ein bisschen dauert es schon, bis sich der Darm wieder füllt. Toitoitoi!

CindyH 28.06.2018 18:54

Weil es tatsächlich sein kann, daß verstopfende Haare aufm Röntgenbild nicht zu sehen sind, wollte die Ärztin kein Emeprid geben; nicht, daß irgendwo eine Verstopfung vorliegt und wir stopfen einfach immer mehr da drauf.


Ich denk auch, daß zwei Probleme vorliegen: einmal die nicht vorhandene Eigenbewegung des Magens, dadurch Aufgasung und zum zweiten wahrscheinlich doch irgendwas, was verstopft, denn ihre winzigen Köttel deuten da schon drauf hin.


Öl kriegt sie aber wahrlich genug... Colosan ist fast nur Öl, Lactulose ist wie Öl und beide Rodicare-Sorten enthalten auch einiges an verschiedenen Ölen.


Heute frisst sie wieder bisschen mehr wie gestern, deshalb reduzier ich die Medigabe jetzt auf zweimal am Tag. Gerade hat sie beide Rodicare bekommen sowie Sab Simplex und Colosan.
5 Tage zumindest will ich das schon noch durchziehen, auch, wenn es immer blöder wird :-(


Ich hab halt Angst vor der nächsten Aufgasung... innerhalb von drei Monaten jetzt das dritte Mal, ich hätt die Uhr danach stellen können. Und ich weiß einfach nicht, woran das liegt.
Wirklich am Übergewicht vielleicht? Dann wäre jetzt eh alles, was sie wieder abgenommen hat, futsch, bei den Mengen an Medis, was sie jetzt braucht.
Und es wäre ein blöder Kreislauf... einerseits braucht sie für ihre Verdauung offensichtlich öfter was flutschiges, andererseits nimmt sie dadurch wieder zu und die Verdauung kommt noch mehr zum erliegen?

marinahexe 28.06.2018 19:39

Fütterst Du Cunis? Wenn nicht, würde ich darauf umstellen. Zumindest 1x am Tag 1 EL. Bei uns gibt es keine Aufgasungen und Verstopfungen mehr, und dass schon seit etwa 2 Jahren.

Terry 28.06.2018 20:54

Das mach ich bei bauchempfindlichen Pflegies auch und auch meine eigene Häsin, die gerne „meterlange“ Köttelketten von sich gab (obwohl sie sehr kurzhaarig ist), hat zumindest keine Bauchprobleme mehr.
Auch wenn es immer noch mal Ketten gibt, aber so lange nichts stecken bleibt, kann sie gerne an der Schnur böbbeln.

CindyH 29.06.2018 06:27

Jein :wink5:


Anfangs fütterte ich keine, dann zur Winterfütterung gabs ein paar am Tag.
Dann kam der Grieß und die Fettpolster wurden immer mehr, da hab ich sie dann wieder reduziert.


Mittlerweile bekommt sie zwei Stückle pro Tag, wobei ich Cuni Sensitive habe (wegen dem Übergewicht und Grieß).


Meint ihr nicht, daß sie von den Cunis erst recht wieder zunehmen würde?

CindyH 29.06.2018 06:38

Sie frisst übrigens wie gehabt regelmäßig, aber wenig.
Dafür hat sie sogar ein kleines Stückle Schwarzkümmelkuchen genommen.


Dafür köttelt sie jetzt aber wiederum nicht.
Das ist wohl mein Fehler, denn ich hatte das Schmerzmittel weggelassen, weil ich dachte, das müßte jetzt so gehen.
Also hat sie jetzt gerade wieder Metacam, beide Rodicare, Colosan und Sab bekommen.
Lactulose hab ich nicht gegeben, weil ich gestern einen Haufen gefunden hatte, der schon arg an Durchfall grenzt. Ich hoffe, es geht jetzt auch ohne Lactulose.


Mäusle ist noch lange nicht überm Damm, ich sorge mich schon sehr arg.
Das Dumme ist, daß sie überhaupt nicht mehr kooperativ ist und das Schlucken der Medis einfach verweigert, so daß natürlich immer ein beträchtlicher Teil in der Wamme landet :willy_nilly:

gerti 29.06.2018 06:49

Wickel sie doch wie eine Mumie in ein Handtuch ein, so tust du dich wesentlich leichter das ganze Zeug ins Mäulchen zu bekommen. Das ist für beide Seiten weniger Stress

CindyH 29.06.2018 06:51

Das mach ich ja bereits :D

Aen 29.06.2018 11:18

Hi Cindy,

erstmal: ich drück fest die Daumen, dass ihr die Bauchgeschichte bald überwunden habt.

Was ich noch nicht recht verstehe:

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1099030)
Dafür köttelt sie jetzt aber wiederum nicht.
Das ist wohl mein Fehler, denn ich hatte das Schmerzmittel weggelassen, weil ich dachte, das müßte jetzt so gehen.
Also hat sie jetzt gerade wieder Metacam, beide Rodicare, Colosan und Sab bekommen.
Lactulose hab ich nicht gegeben, weil ich gestern einen Haufen gefunden hatte, der schon arg an Durchfall grenzt. Ich hoffe, es geht jetzt auch ohne Lactulose.

sie köttelt nicht - hat aber Durchfall in größeren Mengen. Hm, ist doch alles derselbe Ausgang ...? Kann man eine Verstopfung wg. einer Fellansammlung, die im Darm festhängt, dann nicht sicher ausschließen? Wenigstens das?

Möglicherweise ist's im Moment schlicht die Darmflora, die in der Folge von Magenaufgasungen ja meist futsch geht und die wieder aufgebaut werden muss, was ja bekanntlich seine Zeit braucht. Mit Lactulose für den Aufbau der Darmflora hab' ich keine Erfahrung, wir haben bei der Magengeschichte unseres Kaninchens abgesehen von den Mitteln, die Du auch gibst, mit Benebac (dreimal täglich) gute Erfahrungen gemacht. Der Zucker, ich weiß ... aber der Nutzen überwiegt lt. unserer Tierärztin eindeutig.

Die Ursache bei uns blieb letztlich ungeklärt, eine Kotprobe während der akuten Krankheitsphase zeigte aber Hefen in erheblicher Anzahl. Wir haben auf Anraten der Tierärztin eine Nystatin-Kur gemacht (ich weiß, ist wegen des Zuckeranteils ebenfalls nicht unumstritten) und dann war gut.

Gruß,
Aen

Aen 29.06.2018 12:00

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1098967)

Ich denk auch, daß zwei Probleme vorliegen: einmal die nicht vorhandene Eigenbewegung des Magens, dadurch Aufgasung und zum zweiten wahrscheinlich doch irgendwas, was verstopft, denn ihre winzigen Köttel deuten da schon drauf hin.

Unsere Tierärztin sagte uns in unserem Fall, solche winzigen sogenannten "Hungerköttel" seien der Effekt davon, dass Frodo während seiner Krankheitszeit deutlch weniger alleine fraß. Auf Verstopfung deutet das eigentlich nicht hin. (Noch weniger spricht mE dafür, wenn zur gleichen Zeit Durchfall abgesetzt wird.)

Wir waren über Tage hinweg extrem zurückhaltend, was das Päppeln angeht, haben uns gefreut, wenn er Dill, Petersilie oder Selleriegrün fraß und das Zwangsfüttern dann sofort erleichtert eingestellt. Unsere Tierärztin fand das nicht so prall und hat uns eher ermuntert, den Darm und seine Peristaltik durch regelmäßige, ausreichende Futtergaben wieder flott zu bekommen. Schmerzlösende und darmaufbauende Medizin gab's außerdem. Wir hatten uns zu Beginn auch irgendwie blöde angestellt und beispielsweise nicht kapiert, dass man eine Medigabe gut direkt mit der Päppelportion verabreichen kann und da keine Zeit dazwischen liegen muss. :blush5: So hatte sich der Stress für alle dann schonmal schlagartig reduziert.

Schwierig. Ist letztlich wohl immer auch eine Sache des Vertrauens zwischen Halter und Tierarzt. Wir haben uns in diesem Punkt irgendwann in die Expertise unserer Tierärztin "fallen lassen", weil wir mit unseren Parallelmethoden - Tierärztin anhören, eigene Annahmen aufstellen, bezweifeln, I-Net-Rechercheren und Gegenrecherchen anwerfen - an einem gewissen Punkt nicht mehr gut weiterkamen. Von da an ging's uns (;-) und Frodo stündlich besser.

Ist aber sicher nicht verallgemeinerbar.

flyrider 29.06.2018 15:33

Die winzigen Köttel würde ich jetzt auch eher als "Hunger"köttel deuten... wo soll es denn herkommen bei den kleinen Mengen..?
Und wenn sie regelmäßig wenig frisst, würde ich auch auf keinen Fall mehr päppeln...nochmal toitoitoi! :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

CindyH 29.06.2018 21:26

Nachdem ich jetzt seit Dienstag das erste Mal wieder fünf Stunden geschlafen habe, kann ich auch wieder etwas klarer denken :o
Stimmt, Verstopfung dürfte ausgeschlossen werden können, sonst käme ja gar nix und schon gar nix durchfallähnliches.


Letzteres kam auch nicht wieder vor; aktuell köttelt sie sehr wenig und sehr klein, dafür aber rund und weich.
Fressen tut sie ebenso weiterhin mäkelig, also Leckerlietest zB fällt völlig flach.
Aber so lange sie etwas frisst, werde ich nicht mehr päppeln.


Ich denke, da ist jedes Tier anders. Während ich bei meinem verstorbenen Hoppele nur mit päppeln weitergekommen bin, habe ich bei Mäusle gute Erfahrungen bisher damit gemacht, das Päppeln einzustellen, sobald sie wieder etwas frisst (nach ihrer Kastra hat sie ja auch tagelang fast nix gefressen und wir haben nicht gepäppelt). Sie stresst sich auch enorm beim päppeln und läßt alles rauslaufen... sowieso hab ich das noch nie erlebt, daß sich ein Kaninchen dermaßen verkrampft beim Medis geben, das fühlt sich ganz fürchterlich an :willy_nilly:


Heute hat sie bereits zum ersten Mal wieder ganz neugierig angeschaut, was ich da vom einkaufen alles mitgebracht habe :blush5:


Ich denke also, gaaaanz langsam wird es wieder... aber ist das normal, daß das so lange dauert?


Hefen sind jetzt gerade wahrscheinlich auch vorhanden, bei der Menge an Medis etc.

Ich werde, sobald ich die Medis absetzen kann, eine Kotprobe machen lassen und wenn dann Hefen da sind, tatsächlich mal mit Nystatin behandeln. Das will ich nur jetzt nicht machen, denn was ich ihr jetzt zwangsweise eingebe, wird die nie wieder freiwillig auf Cunis essen und die Möglichkeit möchte ich mir mit dem Nystatin unbedingt vorbehalten. Bisher war ihre Kotprobe außerhalb von Medis aber auch immer sauber; letzten Monat wurde nur schnell ein Köttel während der Aufgasung getestet, der ergab natürlich Hefen; aber nicht so viel, daß mein TA eine Behandlung für nötig hielt.


So richtig weiß ich auch nicht weiter.
Wenn sie es wieder frisst... tatsächlich wieder Cunis füttern, obwohl sie viel zu fett ist?
Gast sie vielleicht von der Wiese so auf? Denn circa zwei Wochen nach kompletter Umstellung auf Wiese gings los.
Was mach ich denn bloß falsch, daß sie auf einmal immer aufgast?

CindyH 29.06.2018 21:29

Ach so, Bene Bac hab ich auch bereits in Planung, sobald sie wieder Cunis frisst bzw kann ich das erst Montag beim TA abholen.


Und Nystatin hab ich eh das von Rodicare, also nix mit viel Zucker :-)

Aen 29.06.2018 21:51

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1099115)

Heute hat sie bereits zum ersten Mal wieder ganz neugierig angeschaut, was ich da vom einkaufen alles mitgebracht habe :blush5:

Das ist prima! :)


Zitat:

Ich denke also, gaaaanz langsam wird es wieder... aber ist das normal, daß das so lange dauert?
Bei uns zog sich das rund zehn Tage, bis der Appetit wieder erkennbar wie gewohnt war.


Zitat:

Gast sie vielleicht von der Wiese so auf? Denn circa zwei Wochen nach kompletter Umstellung auf Wiese gings los.
Was mach ich denn bloß falsch, daß sie auf einmal immer aufgast?
Bei uns konnte die Ursache, wie gesagt, nie eindeutig geklärt werden. Der einzige halbwegs plausible Anhaltspunkt, den wir hatten, war, dass wir unsere beiden Jungs zwei Tage, bevor die Aufgasung für uns überhaupt erkennbar wurde (Frodo suchte immer neue Liegepositionen und fraß kein Leckerli mehr), rund sechs Stunden in einem Gehege in unserem frisch gemähten Garten hoppeln ließen und sie dabei immer wieder mal Grashälmchen vor sich hin mümmelten. ich las erst nachträglich im Internet, dass frischer Wiesenschnitt nichts für empfindliche Kaninchenmägen sei. :blush5: Die Tierärztin hielt das nach unserer Schilderung für eine mögliche Ursache, wollte sich aber nicht festlegen.


Zitat:

Ach so, Bene Bac hab ich auch bereits in Planung, sobald sie wieder Cunis frisst bzw kann ich das erst Montag beim TA abholen.
Wir hatten die kleine Tuben, aus denen wir jeweils eine erbsengroße Menge direkt ins Mäulchen quetschten.

Klingt bei Dir insgesamt aber doch echt nach Entwarnung. :thumbsup:

marinahexe 29.06.2018 21:54

Frisst sie denn gerne Frisches? Ich hab meine jetzt soweit, dass sie immer Cunis im Gehege stehen haben. Anfangs haben sie sich wie die Junkies darauf gestürzt (rationiert) und teilweise auch Frisches vernachlässigt. Als sie aber gemerkt haben, dass es das jetzt immer gibt, hat sich alles normalisiert. Sie fressen die Cunis und das Frische im Wechsel.


Ich glaube schon, dass die kleinen Viecher ganz genau wissen, was sie gerade brauchen.

Aen 29.06.2018 23:33

Was mir noch einfällt: Im Zuge der Magengeschichte von Frodo erklärte uns die Tierärztin, die auch die Noterstversorgung (Röntgen, Infusion, Ananasenzym, Emeprid, Metacam- und Antibiotikagabe usw.) übernommen hatte, wie wichtig die gut abgestimmten Flüssigkeitsverhältnisse im Kaninchenmagen seien. Weil der Pförtner zwischen Magen und Darm den Nahrungsbrei nur dann zum Weitertransport frei gebe, wenn er ausreichend angefeuchtet ist. Deshalb sei neben der Röntgenaufnahme eine der wichtigsten Erstmaßnahmen bei einer Magenaufgasung, wenn die Verdauung stillsteht, das Kaninchen buchstäblich zu "wässern".

Ich komme darauf, weil Du sagst, Deine Kleine hätte die Magenaufgasung nun das dritte Mal in drei Monaten. Wäre möglich, dass Mäusle jetzt im Sommer zuwenig trinkt? Mir ist schon klar, dass Kaninchen über Frischfutter in der Regel ausreichend Wasser aufnehmen, aber vielleicht gibt es bei ihr (und ihrem Pförtner ;-) im Sommer einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, der aus irgendeinem Grund noch nicht optimal gedeckt ist? Das Frischfutter nach dem Abwaschen evtl. etwas weniger gut abtrocknen könntest Du auf Verdacht vielleicht ja mal ausprobieren.

Hilft jetzt nicht für die akute Situation, ist eher nach vorne gedacht. :)

CindyH 30.06.2018 21:50

Mäusle frisst sehr gern frisches, ja.
Hm, ich werd Cunis dann erst mal wieder rationiert füttern, sobald sie die wieder frisst.


An zu wenig Wasser hab ich auch schon gedacht.
Allerdings gibts hier ja Wiese - die wasche ich nicht, besprüh sie aber mehrmals täglich mit Wasser.
Und Gemüse, wenns gibt, wird nachm Putzen gar nicht abgetrocknet.
Und weder trinkt sie Tee noch Saft :-(


Aktuell ist es ein Zustand zwischen deprimierend und freudig:
das Gute ist, daß jetzt bereits mehr Köttel kommen und mittlerweile auch schon wieder ein paar halbwegs normal große.
Sie frisst immer wieder was, aber noch keine Leckerlies.
In ihrem Bäuchle grummelt es jetzt auch leicht, also bewegt sich zumindest mal was.


Das Traurige ist, daß sie sich recht absondert von uns, weil wir sie ständig fangen und das Zeug reinpressen.
Sie liegt ständig allein in der Küche, ist gar nicht mehr fröhlich und hält sich auch von Faxe fern.
War sie anfangs einfach nur sauer, wird sie jetzt immer trauriger - klar, aus ihrer Sicht ist es unverständlich, warum wir sie weiterhin schnappen und ne Spritze ins Mäulchen schieben, da sie ja wieder was frisst und köttelt.


Jetzt bin ich am überlegen, die Medigabe auf einmal am Tag zu reduzieren... hab aber Angst, daß es dann wieder schlimmer wird.
Das ist wirklich furchtbar mitanzusehen :-(

Rakete 30.06.2018 22:25

Leckerli geben nach der Medi- Gabe, sofern sie es frisst und es nicht allzu schädlich für die Darmfllora ist. Ich fange Kasha ja fast täglich ein seit 10 Monaten. Sie war noch nie handzahm und die Einfangsaktionen sind immer mit viel Geklopfe und Gejage verbunden. Trotzdem erholt sie sich danach rasch und ist inzwischen richtig verfressen, betteln tut sie zumindest wie ein Weltmeister für Haferflocken und Erbsenflocken.

marinahexe 30.06.2018 23:28

Meine kriegen nach Medi-Gabe, Kontrolle oder Po-Wäsche auch Cranberries. Wenn sie es nicht sofort nehmen, da unter Stress, nach 15-30 Min. geht das immer. Keks dagegen fordert sofort seine Belohnung, und das mit Nachdruck.:D

CindyH 01.07.2018 02:40

Das Leckerlie geben an sich wär nicht das Problem, nur hat sie es bisher ja nicht gefressen, genauso wenig wie Cunis (Leckerlies sind bei mir übrigens Lein- oder Schwarzkümmelkuchen, in ganz besonderen Ausnahmefällen wie jetzt auch eine Löwenzahnwurzel, die aufgrund des Übergewichts eigentlich vom Speiseplan gestrichen sind).


Aaaber... seit ein paar Stunden nimmt sie wieder Leckerlies und ein paar Cunis hat sie jetzt auch gefressen :thumbsup:
Jetzt hab ich sie grad aus der Küche verscheucht, damit sie mal wieder bisschen "am Leben teilnimmt", das Elend konnte ich mir nicht mehr anschauen.


Allerdings habe ich meinen Plan, die Medigabe auf einmal täglich zu reduzieren, auch wieder verworfen, denn jetzt macht sie grad wieder laute winzige Köttelchen... ach Mensch, ich hoffe, das hat bald mal ein Ende.
Bis Montag früh hätte sie dann die Rodicare Hairball Kur abgeschlossen. Mal sehen, wie es dann ist - bitte drückt die Daumen, daß ich dann die Medis abstellen kann.


Mein Menne ist auch ganz traurig :o
Ich fang die Maus ja immer ein und ich halte sie aufm Tisch auch fest; aber mein Menne gibt ihr die Medis ein und einzig von ihm will sie grad nix mehr wissen und haut immer vor ihm ab. Dabei schmust und spielt er so doch gerne mit seiner Maus :cool:


@Aen
Habt ihr dann eigentlich zehn Tage lang Medis gegeben oder konntet ihr das schon früher einstellen? Bzw ab welchem Zustand habt ihr die Medis eingestellt?

Aen 01.07.2018 08:52

Moin Cindy,

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1099300)

@Aen
Habt ihr dann eigentlich zehn Tage lang Medis gegeben oder konntet ihr das schon früher einstellen? Bzw ab welchem Zustand habt ihr die Medis eingestellt?


ich hab gerade nochmal unseren „Medikamentenplan“ vorgekramt und geschaut (da das unsere erste Krankheitsgeschichte mit einem unserer beiden Kaninchen war, waren wir leicht panisch und wollten penibel alles richtig oder jedenfalls nichts falsch machen ;-) - und ich liste Dir jetzt einfach mal auf, wie das bei uns war:

Erstmal folgten sieben Stunden Noterstversorgung, als wir mit Frodos stark aufgegastem Magen um 10 Uhr zur Tierärztin kamen. Dort erhielt er nach einer Röntgenaufnahme (die am Nachmittag wiederholt wurde, um zu sehen, was in der Zwischenzeit passiert war) eine Infusion, Dimeticon, Ananasenzym, Emeprid, Metacam, ein Antibiotikum prophylaktisch zur Verhinderung einer Bakterienvermehrung, Päppelbrei und immer wieder Wasser per Spritze ins Mäulchen. Abends bekamen wir die Medikamente dann in Spritzen abportioniert mit nach Hause, weil wir Frodo über Nacht nicht dort lassen, sondern zuhause selbst behandeln wollten.

Unser Mediplan lief dann so:


Emeprid: bekam er am ersten Tag 1 Mal, daraufhin setzte er eine ordentliche Menge Durchfall-Kot ab und er bekam es nicht mehr, weil wir von da an sicher ausschließen konnten, dass ein Fellballen o.ä. festhängt.

Dimeticon: gaben wir die ersten 2 Tage alle 2 Stunden je 2 ml, dann setzten wir das ab, weil wir Frodo irrtümlich für übern Berg hielten (siehe unten); als wir die Behandlung (mit dann regelmäßigen Päppelzeiten - siehe unten) wieder aufnahmen, bekam er Dimeticon noch 2 Tage lang je 1 Mal pro Tag 1 ml. Ingesamt also mit Unterbrechung gab’s Dimeticon 4 Tage lang.

Benebac: gaben wir durchgehend 8 Tage lang 3 Mal am Tag eine erbsengroße Menge; ab da dann noch 2 Tage lang 1 Mal am Tag - also 10 Tage lang.

Metacam: bekam er zunächst 3 Tage jeweils 2 Mal. Als er dann anfing, Minimengen an Dill und Petersilie selbst zu fressen, hielten wir ihn für übern Berg, stellten das Päppeln sofort ein (auch weil wir im Internet recherchiert hatten und uns der häufig gegebene Rat einleuchtete, niemals zu päppeln, wenn das Kaninchen „irgendwas“ selbst frisst) und gaben auch kein Metacam mehr - nur noch Benebac.

War in unserem Fall keine gute Idee, denn Frodo köttelte immer winziger, wurde wieder apathisch, hatte offensichtlich starke Schmerzen (Zähneknirschen) und fraß so gut wie gar nichts mehr.

Wir waren völlig verunsichert, was das nun weitergehen sollte, und sind erneut mit ihm zur Tierärztin, die uns ermunterte, Frodo die nächsten Tage konsequent wieder zu päppeln und auch Metacam wieder zu geben (Benebac sowieso).
Metacam bekam er dann nochmal 2 Tage lang jeweils 1 Mal. In Sachen Päppeln hielten wir uns nun an den Rat unserer Tierärztin, legten 4 Uhrzeiten am Tag fest, an denen wir zwischen 12 und 16 ml Päppelbrei geben werden und stellten ebenso konsequent alle Internetrecherchen (und Gegenrecherchen) zum Thema ein. :-)
Metacam also insgesamt mit Unterbrechung: 5 Tage lang.

Mittlerweile hatten wir auch kapiert, dass zwischen Medikamentengabe und Päppelbrei keine Zeit liegen muss, wir das also jeweils zusammen verabreichen können. So reduzierte sich das "Einfangen, zwischen die Beine nehmen und Mäulchen mit Zeugs belästigen" schlagartig auf 4 Mal pro Tag. Wir hantierten dabei immer mit abgeschnittenen 1ml-Spritzen. Hieß also 16 ml Päppelbrei anrühren, in ein Gefäß geben, von dem aus sich das gut in die Spritze füllen ließ, und dann während der Päppelmahlzeit 16 Mal "nachfüllen" und ins Mäulchen geben.
Das ging dann irgendwann mit sehr ruhigen Bewegungen und immer routinierter. Wir hatten darauf geachtet, dass der Päppelbrei eher dünn als sämigdick angerührt ist. Zum Abschluss jeder Päppelportion war die letzte 1ml-Spritze zudem immer ein wasserverdünnter Anis-Fenchel-Kümmel-Tee, weil wir Frodo während seiner gesamten Krankheitszeit wirklich nie am Wassernapf sahen.

Zwischendurch, am sechsten Tag, gaben wir eine getrennte Kotprobe von Frodo und seinem Kumpel Joschi bei unserer Tierärztin ab, die uns zwei Tage später telefonisch mitteilte, dass er „massigen Hefebefall“ hat. Joschi hatte denselben Befund. (Was für uns daraufhin hindeutete, dass allein die Medikamentengabe den Hefebefall nicht verursacht haben konnte, weil Joschi ja keine bekam.) Daraufhin gab’s ab dem achten Tag Krankheit 2 Mal 2 ml am Tag Nystatin mit einer 1ml-Spritze verabreicht. Die Kur war für beide Kaninchen zwei Wochen lang angesetzt. Das Zeug riecht heftig nach Vanillepudding und beide mochten es wirklich gern. Einfangen fanden Frodo und Joschi natürlich blöd, das Nystatin haben sie uns dann aber regelrecht von der Spritze geschlabbert. :p

Am neunten Tag (nach vier Tagen konsequenten Päppelns mit 4 Portionen je 12-16 ml - und ansonsten Kleinportionen Frischfutter, die er fraß, und das wir ihm natürlich durchgehend weiterhin hinstellten) hatten wir das Gefühl, dass es Frodo wirklich besser geht. Der Leckerlie-Test funktionierte wieder.

Ab dem zehnten Tag war er wieder fit wie gewohnt, hatte Appetit und fraß seine üblichen Mengen selbst. Von da an gab es nur noch die restlichen Tage der Nystatin-Kur dieses Medikament, ansonsten gar nichts mehr.


Das ist Frodos „Magengeschichte“ im Medikamenten-/Päppel-Detail - und nichts davon ist verallgemeinerbar gemeint. :smile5:


Ich wünsch’ Deiner Kleinen, dass es ihr bald besser geht!


Gruß,
Aen

CindyH 01.07.2018 14:34

Ich danke Dir für Deine ausführliche Schilderung!


Bei Frodo war es scheinbar schlimmer wie bei Mäusle bzw hört es sich auf jeden Fall schlimmer an.
In der Klinik die TÄ sagte ja zu mir, daß sie zwar aufgegast ist und die Temperatur im Grenzbereich ist, aber es noch nicht so ist, daß es nun absolut kritisch sei, sie Infusionen brauche etc.
Ich sah das mit dem kritisch zwar anders, weil Mäusle bei den letzten zwei Mal Aufgasung lange nicht so da hing, aber naja, ich hab ja auch mein Herz an die Maus verloren :blush5:


Das mitm päppeln ist eine schwierige Sache... ich sag ja, bei meinem Hoppele mußte ich auch über Tage päppeln, wenn so was war, denn kaum hatte ich das abgestellt, gings ihm wieder schlechter.
Mäusle hingegen verhielt sich da bisher ganz anders; die Tage nach der Kastra hätte ich nie geglaubt, daß das ohne Päppeln funktionieren kann, aber ich hab dem behandelnden Arzt vertraut und es war einwandfrei.


Ich seh ja, wie es ist, wenn ich die Medis dann mal absetze; wenns dann wieder schlimmer wird, wird halt doch ein paar Tage lang gepäppelt.


Nur leider wird sie jetzt immer unkooperativer, jetzt ist schon das Einfangen ein Akt und eine Handtuchrolle mit Kaninchenfüllung krieg ich schon gar nicht mehr ordentlich hin, weil die auf der Stelle weghüpft - ganz egal, wie tief es runter geht oder was da im Weg steht :hand:
Mittlerweile mußte Faxe ihre schlechte Laune ausbaden, in der Früh hat sie einen Streit vom Zaun gebrochen und hier flogen die Fellbüschel (was fällt ihm denn auch ein, die Krankheitszeit der Chefin derart auszunutzen, daß er selbst mal wie ein Gestörter durch die Wohnung rasen und Bockhüpfer machen kann). Wenn er mir auch leid tat, war ich froh über die Bewegung :o
Danach bewegte sie sich auch so wieder mehr, also ein deutlicher Unterschied wie noch zu gestern.


Aktuell bekommt sie immer noch beide Rodicare, Colosan und Sab (immer noch 2ml) zweimal täglich von uns.


Es kommen übrigens keinerlei Haare mit raus bei ihren Kötteln, also scheint das wirklich nicht das Problem zu sein.


Jetzt habe ich mal überlegt, was an der ständigen Aufgasung schuld sein könnte..:


1. Hefen (woher auch immer).
Werde ab heute Kot sammeln und testen lassen. Behandel ich diese normalerweise nicht extra, werde ich das bei positivem Befund diesmal tun.


2. Karton
Mäusle frisst ja leider alles, was ihr vor die Nase kommt, und weil wir einen Versandhandel von zuhause betreiben, haben wir hier reichlich Kartons rumstehen.
Ich werde jetzt Gitter kaufen und die Kartons einzäunen.


3. Zu kalte Wiese
Ich lager die Wiese ja im Kühlschrank. Zwar lasse ich die schon aufwärmen, bevor ich sie hinlege, aber nun auch nicht ewig.
Ich werde die Wiese ab sofort ne dreiviertel Stunde draußen stehen lassen, bevor ich sie hinlege.


4. Übergewicht / Falsches Fressen
Ersteres ist ja leider immer noch eine Möglichkeit.
Zu letzterem fällt mir auf, daß es vielleicht nicht so toll ist, nur Wiese und Heu anzubieten; daß die Verdauung eindeutig besser war, wo es noch viel getrocknetes dazu gab.
Nun soll sie ja aber eigentlich nicht viel getrocknetes wegen des Grießes und dem Übergewicht bekommen.
Da muß ich mir was überlegen, wie ich das handhabe, bin ich überfragt :confused:



Außerdem glaube ich nicht, daß die Cunis ihr tatsächlich so gut tun wie vielleicht anderen Kaninchen. Denn Mäusle ist sehr gut im selektieren (so frisst sie jetzt zB Wiesenkräuter, die sie im gesunden Zustand nie frisst, wie Spitzwegerich, Wicke und Wiesenknopf) und grundsätzlich, wenn sie irgendwie Bauchweh hat oder es ihr nicht gut geht, frisst sie keine Cunis mehr, außer sie sind in Öl eingeweicht.

Also denke ich, daß die ihr nicht wirklich helfen in Sachen Verdauung.
Die wirds weiterhin geben, sofern sie die frisst, weil ich da perfekt Medizin drauf geben kann, aber viel lieber würde ich wieder mehr getrocknetes verfüttern - was ich ja aber wegen des zu viel vorhandenen Grießes und des Übergewichtes wiederum nicht tun soll; scheiß Kreislauf!

Aen 01.07.2018 14:56

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1099331)
Bei Frodo war es scheinbar schlimmer wie bei Mäusle bzw hört es sich auf jeden Fall schlimmer an.

Ja, bei ihm war's wirklich verflixt eng. Das erste, was die Tierärztin sagte, als sie seinen aufgegasten Magen sah: "Oh, das ist ernst." :( Dann sagte sie lange nichts mehr, nahm ihn mit zum Röntgen und startete sofort das Noterstversorgeprogramm. Als wir ihn abends mit nachhause nahmen, ging die Tierärztin nicht sicher davon aus, dass er's schaffen wird. Die große Gasblase im Magen war inzwischen zwar kleiner geworden und hatte sich in Richtung Darm verteilt, aber eine Entwarnung war das längst nicht.


Zitat:

Ich sah das mit dem kritisch zwar anders, weil Mäusle bei den letzten zwei Mal Aufgasung lange nicht so da hing, aber naja, ich hab ja auch mein Herz an die Maus verloren :blush5:
Na klar. :-)


Zitat:

Das mitm päppeln ist eine schwierige Sache... ich sag ja, bei meinem Hoppele mußte ich auch über Tage päppeln, wenn so was war, denn kaum hatte ich das abgestellt, gings ihm wieder schlechter.
Mäusle hingegen verhielt sich da bisher ganz anders; die Tage nach der Kastra hätte ich nie geglaubt, daß das ohne Päppeln funktionieren kann, aber ich hab dem behandelnden Arzt vertraut und es war einwandfrei.
Dann bleib ruhig bei dem, was sich in guter Absprache mit eurem Tierarzt intuitiv richtig für euch anfühlt. Wie gesagt, nichts von dem, was ich schrieb, hatte irgendeine Verallgemeinerungsabsicht.


Zitat:

Ich seh ja, wie es ist, wenn ich die Medis dann mal absetze; wenns dann wieder schlimmer wird, wird halt doch ein paar Tage lang gepäppelt.


Nur leider wird sie jetzt immer unkooperativer, jetzt ist schon das Einfangen ein Akt
Ja, war bei uns auch immer blöd. Irgendwann hatten wir immerhin den Dreh raus, dass daraus kein Gejage mehr wurde. Wenn ich ihn hatte, ging ich gleich den Fersensitz und nahm Frodo zwischen beide Schenkel. Mein Mann (oder meine Tochter oder mein Sohn - in den zehn Tagen mussten alle mal ran :-) saß mir gegenüber und reichte jeweils die Medispritzen bzw. Benebac-Tube bzw. Päppelspritze. Ich arbeitete quasi immer hinter Frodos Köpfchen von "oben herab" und kam so ganz gut mit der Spritze seitlich an die Schneidezähne. So ging's dann allmählich mit immer weniger Handgriffen. Das schien mir wirklich wesentlich zu sein: Je klarer, sparsamer in der Bewegung, desto ruhiger wurde Frodo, und desto leichter bekamen wir das Prozedere hinter uns. Am Ende war's sogar irgendwann mal so, dass, als ich den Schenkeldruck wie üblich locker ließ, um ihn wieder springen zu lassen, Frodo einfach hocken blieb und sich putzte. Da war ich wirklich angefasst ... :blush5:

Achja, wir haben den Päppelbrei immer handwarm angerührt und verfüttert. Das mochte er sichtlich lieber, als wenn er "kalt" angerührt war.


Zitat:

Danach bewegte sie sich auch so wieder mehr, also ein deutlicher Unterschied wie noch zu gestern.
Oh, wichtiger Punkt, den ich ganz vergessen hatte zu erwähnen. Wir haben all die Tage darauf geachtet, dass Frodo mindestens zweimal am Tag für rund 15 Minuten richtig in Bewegung kam. Das hielt unsere Tierärztin neben allen anderen Maßnahmen für enorm wichtig. Wir haben ihn nie gejagt, aber wenn nötig, haben wir ihn schonmal ein bisschen zum Hoppeln "motiviert", ihn sanft an den Po gestupst o.ä. Klappte immer ganz gut.


Zitat:

1. Hefen (woher auch immer).
Werde ab heute Kot sammeln und testen lassen. Behandel ich diese normalerweise nicht extra, werde ich das bei positivem Befund diesmal tun.


2. Karton
Mäusle frisst ja leider alles, was ihr vor die Nase kommt, und weil wir einen Versandhandel von zuhause betreiben, haben wir hier reichlich Kartons rumstehen.
Ich werde jetzt Gitter kaufen und die Kartons einzäunen.


3. Zu kalte Wiese
Ich lager die Wiese ja im Kühlschrank. Zwar lasse ich die schon aufwärmen, bevor ich sie hinlege, aber nun auch nicht ewig.
Ich werde die Wiese ab sofort ne dreiviertel Stunde draußen stehen lassen, bevor ich sie hinlege.
Ich finde alle Punkte, die Du anführst, eine Überlegung wert. Vielleicht hat Dein Tierarzt Dir da noch relevante Hinweise.



Zitat:

Ersteres ist ja leider immer noch eine Möglichkeit.
Zu letzterem fällt mir auf, daß es vielleicht nicht so toll ist, nur Wiese und Heu anzubieten; daß die Verdauung eindeutig besser war, wo es noch viel getrocknetes dazu gab.
Nun soll sie ja aber eigentlich nicht viel getrocknetes wegen des Grießes und dem Übergewicht bekommen.
Da muß ich mir was überlegen, wie ich das handhabe, bin ich überfragt :confused:
Schwierig, Dir da was zu raten. Weil ich in Sachen 'Kaninchen und Ernährung' bisher zu schlicht jeder These auch das gut begründete Gegenteil im Internet gefunden hab. ;-) Die einzige Ausnahme scheint mir Zucker/Kohlehydrate zu sein; da tutet es einhellig ins gleiche Horn. Immerhin. ;)


Ich bin jedenfalls froh, zu lesen, dass Deine Mäusle offenbar die undramatische Variante von Magengedöns hat. Das wird bald wieder! :thumbsup:


Gruß,
Aen

knuffelchen 01.07.2018 16:19

Karton ist ganz übel!!
Ina und jetzt auch Susi haben Karton gefressen, Ina sogar Raufasertapete.
Jedesmal hatten wir übelste Verstopfung und Aufgasung und es dauerte lange, bis es wieder gut war.
Susi hatte dieses Jahr schon 3x massive Bauchprobleme innerhalb von 2 Monaten. Die Ursache waren die 2 Heuhäuschen, die ich im Kaninchenzimmer hatte. Die sind aus Karton und mit Heu und Karotte beklebt.
Dieses hier ist für Kartonfresser lebensgefährlich!
http://www.zooplus.de/shop/nager_kleintiere/kaefigzubehoer/schlafhaeuschen/sonstige/459623
Seit ich diese Häuschen entsorgt habe, hat es bei Susi keine Verdauungsprobleme mehr gegeben.
Ich würde unbedingt darauf achten, dass Mäusle nicht mehr an die Kartons rankommt.

CindyH 01.07.2018 21:31

Ist gut, ich bau nachher gleich noch die Wohnung um, damit die Maus nicht mehr an die Kartons rankommt. Zwar hatte ich damit bisher noch nie solche Probleme, aber mei, jedes Kaninchen ist anders und ich möchte jetzt alle möglichen Ursachen angehen, damit wir in einem Monat nicht wieder so da stehen.


Hm, jetzt bräuchte ich mal einen anderen Rat, ich weiß es grad wirklich nicht so recht.


Mäusle frisst wieder relativ viel - immer noch nicht wie gewohnt und auch nicht alles (aber sie selektiert halt eben auch wie erwähnt sehr gut), aber sowohl Blätter wie auch Wiese. Sie ist wieder lebendiger, hält sich aber trotzdem weitestgehend in der Küche auf, was sie sonst eigentlich nicht getan hat - wobei das aber auch ihr Versteck vorm einfangen ist.

Kötteln tut sie auch.. vorhin mal ganz normal groß, aber in der Hauptsache bisschen kleiner wie normal; ab und zu ist auch mal noch ein ganz kleiner dabei.


Vorhin hab ich die abendliche Medigabe mal ausfallen lassen... aber jetzt bin ich mir unsicher, soll ich ihr nochmal was geben, ist es fahrlässig, ihr nix mehr zu geben?
Rein psychisch tut es ihr halt sichtlich gut, nicht gefangen zu werden.


Sie hat jetzt seit Dienstag nacht konsequent Rodicare Hairball, Rodicare Akut, Sab Simplex hochdosiert, Metacam, Colosan zweimal täglich bekommen.

flyrider 01.07.2018 22:15

Wenn es ihr wieder so gut geht, würde ich ihr vielleicht noch ein bisschen gutes Öl und Sab Simplex über iwelche Leckerlie geben..? Das Öl noch zwei Tage dazu und dann gut sein lassen.. Der Darm muss ja auch wieder alleine richtig in Gang kommen. :thumbsup:

CindyH 04.07.2018 11:54

Mäusle hat jetzt noch drei Tage lang Sab und Öl auf Cunis bekommen.


Sie frisst und köttelt zwar, aber die Köttel sind noch immer sehr klein.
Sie hat ihr Verhalten außerdem verändert:
sie frisst auf einmal ihre Lieblingssachen wie zB Bärenklau gar nicht mehr, sondern lauter Wiesensachen, die sie sonst nie gefressen hat.
Ihre normalen Leckerlies frisst sie wieder, aber weiterhin keine Cunis (nur in Öl eingeweicht).


Sie bettelt auch nicht mehr, was sie sonst penetrant getan hat.


Außerdem ist der komplette Tagesablauf verändert, sie wohnt jetzt quasi im Schlafzimmer, während sie sonst immer um dieselbe Zeit ins Wohnzimmer kam und erst vormittags wieder ins Schlafzimmer ist.


Und sie spielt weiterhin nicht, was jetzt aber natürlich auch am Wetter liegen kann.



Naja, was ich davon halten soll, weiß ich auch nicht. So ist sie schon wieder neugierig.
Heute gebe ich erst mal ne Köttelprobe ab.

CindyH 04.07.2018 22:37

Oh Gott, ich fühl mich mal richtig mies.


Faxe mußte heute wegen einem geschwollenen Ohr zum TA; kurz, bevor wir los sind, hab ich durch Zufall gesehen, daß bei Mäusle das Kinn ganz rot ist.
Also hab ich sie auch mitgenommen.


Der TA hat festgestellt, daß im Mäulchen auch alles rot ist, außerdem auch die Nasenschleimhäute und die Ohren ganz leicht.
Er sagte, das sei eine allergische Reaktion und hat ihr was dagegen gespritzt, zudem soll ich diese Woche noch mit Sab Simplex weitermachen.
Er konnte auch eine kleine Zahnspitze sehen, wollte die aber jetzt aufgrund der massiven Rötung überall nicht wegmachen.



Jetzt hab ich überlegt, woher die Reaktion kommt... und ich könnte mich ohrfeigen. Ich habe ja mehrere Wiesen, wo ich pflücke; auf einer davon wächst eigentlich fast nur Bärenklau und Löwenzahn. Diese Wiese ist direkt neben einem Maisfeld, wobei ich immer am anderen Ende pflücke. Wenn die Zeit drängt, hole ich Bärenklau und Löwenzahn auf der Wiese, weils da einfach schneller geht wie auf meiner eigentlichen riesigen Pflückwiese.

Letztes Jahr gabs damit ja auch keine Probleme... aber letztes Jahr ist auch noch kein Glyphosat verwendet worden.


Mäusle hat seit der Wiesenfütterung dieses Jahr Verdauungsprobleme. Auch gerötete Augen, was ich allerdings auf den Schnupfen geschoben habe, weil das zeitweise schon mal vorkam bei Wetterwechsel oder Hitze.
Mäusle hat ja seit der letzten Aufgasung aufgehört, Bärenklau und Löwenzahn zu fressen, was sie sonst förmlich verschlingt.


Mein TA hält die These, daß es von der Wiese kommt, auch für wahrscheinlich.
Und ich kann es mir auch nicht anders erklären, es passt ja alles dazu.


Oh mein Gott, ich vergifte meine kleine Maus also seit März konsequent :willy_nilly:
Und sie muß ja fürchterliche Schmerzen beim Medizin geben gehabt haben, wenn da alles knallrot ist und wir pressen ihr noch das Zeug rein.
Da ist es ja kein Wunder mehr, daß sie sich zurückzieht und nicht mehr bei uns liegt und vor meinem Menne, der ihr die Spritzen ins Maul gegeben hat, fast schon Angst auf einmal hat.


Ich könnt jetzt grad echt heulen.


Jetzt ist sie vom TA-Besuch natürlich total fertig, hoffentlich fängt sie nachher wieder von selbst mit fressen an, ich kann ihr doch so keine Spritzen mehr ins Mäulchen schieben.


Was tut mir das leid, hoffentlich wird alles wieder gut mit meiner Maus.

Terry 04.07.2018 23:17

Ich denke die Rötung ist eher eine Reaktion auf eins der Medikamente als auf die Wiese.

CindyH 04.07.2018 23:23

Nein, das denke ich eigentlich nicht, denn es gibt ja auch keine Erklärung für ihre plötzlich auftretenden Verdauungsprobleme seit Beginn der Wiesenfütterung.
Und auch ihre geröteten Augen sind so recht erst in den letzten zwei Monaten aufgetreten; nur ich schob es dem chronischen Schnupfen zu.


Außerdem weist die Tatsache, daß sie nun plötzlich Bärenklau und Löwenzahn nicht mehr frisst, ebenso auf die Wiese, auf der ich ja immer Bärenklau und Löwenzahn hole.


Es klingt für mich schon sehr wahrscheinlich, zumal ich vor ein paar Tagen auch wirklich kurz mal gedacht habe, daß die Wiese doch recht künstlich riecht (aber da ging halt auch massig Wind).

CindyH 05.07.2018 11:25

Grade habe ich ihr Kinn bei Tageslicht nochmal gesehen... das sieht wirklich furchtbar aus :eek:
Wenn ich mir vorstelle, daß es im Maul genauso aussieht und was die Arme für Schmerzen gehabt haben muß, wird mir ganz schlecht.

Ich hab das nicht früher gesehen, weil die Stelle normal komplett von der Wamme verdeckt ist, man sieht es nur, wenn sie ihren Kopf ganz nach oben streckt; das ist auch der Grund, warum ich die Stelle nicht behandeln kann, weder komme ich da überhaupt hin, noch macht es Sinn, weil dann alles in der Wamme landet und sie es wegputzt.
Ich hoffe, das heilt auch so gut ab...


Sie verhält sich allerdings schon etwas besser, frisst mehr, hat viel getrunken und sogar mal kurz gespielt.
Es wär so schön, wenns jetzt endlich wieder bergauf geht mit meiner Maus.


Laut TA sollte die eine Spritze, was sie bekommen hat, dafür ausreichen und es jetzt täglich besser werden.

Wuscheline 05.07.2018 11:58

Bei dir ist ja echt der Wurm drin. Ich hoffe das es ‚nur‘ die doofe Wiese war und es jetzt hoffentlich keine weiteren Probleme mehr gibt mit deinen beiden. Drücke die Daumen das alles gut geht :seeya:

CindyH 13.07.2018 14:12

Kleine Aktualisierung:


Mäusle geht es so weit wieder gut. Psychisch lag bei ihr wohl wirklich sehr viel daran, daß sie sich ungeliebt vorkam, weil wir sie ständig gefangen haben, während Faxe normal beschmust wurde. Seitdem wir das Fangen eingestellt und sie ausgiebig beschmust hatten, war sie wieder die gewohnte freche und anhängliche Maus. Auch mit Faxe versteht sie sich jetzt wieder :rolleyes:


Kötteln und fressen klappt zur Zeit wunderbar... aber sie erhält auch noch immer Sab Simplex täglich. Mittlerweile aber nur noch 0,5ml. Da ich nächsten Mittwoch einen wichtigen Termin habe, für den ich meinen Kopf wirklich frei brauche, erhält sie noch bis dahin Sab, danach schau ich mal, wie es ist, wenn ich es absetze und hoffe, daß es klappt.
Außerdem erhält sie seit einer Woche Bene Bac und wird das auch noch bis Mittwoch bekommen.



Ansonsten habe ich mir und der Maus tägliches Bauchmassieren angewöhnt, das schadet ja auf keinen Fall.


Kartons wurden seither nicht mehr gefressen, hab extra Gitter bestellt - da saß sie dann völlig entrüstet vor den eingegitterten Kartons und hat mich sekundenlang mit großen Augen angesehen :hand:


Wiese frisst sie auch wieder, aber ich habe nun auch wieder Chicoree und Radicchio zur freien Verfügung gestellt, damit sie einerseits nicht zum Wiese fressen gezwungen wird und andererseits mehr Wasserzufuhr hat. Die Salate werden auch sehr gut angenommen, auch von Faxe; seither benötige ich viel weniger Wiese. Also gibts halt Bittersalat ab sofort auch im Sommer dazu.


Außerdem stelle ich jetzt wieder mehr getrocknetes zur Verfügung, was bis auf Heu ja fast komplett gestrichen war. Brennesselblätter gibts zur freien Verfügung, und ich habe einen ganzen Schwung verschiedener getrockneter Blätter bestellt, wo es jetzt jeden Tag gibt.
Auch das wird sehr gut angenommen von Mäusle.
Zudem gibts jeden Tag eine Handvoll getrockneter Blüten, wo ich festgestellt habe, daß ich die wunderbar als Leckerlie verwenden kann.



Ich hoffe, daß es das durch die erhöhte Wassermenge durchn Salat wieder ausgleicht und wir nicht noch größere Probleme wegen Blasengrieß bekommen.


Gerötet und kahl ist sie am Kinn schon noch, aber das sieht schon deutlich besser aus. In Mund will ich jetzt nicht unbedingt schauen, aber die Nasenschleimhaut sieht auch schon besser aus.
Nur die Augen, besonders eines, sind noch sehr rot... da gibts doch so Augentropfen von Heel, die manche ihren Schnupfern geben, wie heißt die nochmal und kann ich die in dem Fall verwenden?

flyrider 13.07.2018 14:49

Zitat:

Zitat von CindyH (Beitrag 1101372)
da gibts doch so Augentropfen von Heel, die manche ihren Schnupfern geben, wie heißt die nochmal und kann ich die in dem Fall verwenden?

Das wird Euphrasia sein, gibts auch von Wala glaub ich..;)
Schön ,dass es Mäusle wieder besser geht! :seeya:Dass sie so selektiv frisst, ist doch ein gutes Zeichen, deshalb soll man ja eigentlich undifferenziert pflücken, weil man gar nicht wissen kann, was die Kleinen gerade brauchen...Tu ich mich aber auch immer schwer.:blush5:

Die kahle Stelle würde ich allerdings auch eher auf die Medigabe und das Päppeln schieben, du hast doch gesagt, dass sie es iwann nur noch rauslaufen lassen hat...;) Bei so Dauer-Feuchtigkeit und dann noch in einer Hautfalte sind die Nasen ganz empfindlich, das hatte unsere Millie damals nach ihrer Aufgasung mit Päppeln auch ganz schlimm. Wächst aber alles wieder!:wink:
Und Glyphosat wird definitiv nicht auf Wiesen versprüht, damit soll ja gerade alles Beikraut in den Kulturen abgetötet werden - dazu müssen diese aber resistent dagegen sein. Also bei Gras und Heu absolut kontraproduktiv. Es sei denn, es weht iwie von iwelchen Feldern herüber...


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:56 Uhr.



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