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| Hm, grundsätzlich natürlich nicht so prall. Und ungewöhnlich. Dass Kaninchen mal an Strohpellets knabbern, hab ich schon öfter gehört, aber an Holzpellets?! Schon ne Marke, Deine Maus. ![]() Edit: Andererseits, überlege ich gerade, wenn Kaninchen an Ästen knabbern, wandert unterm Strich auch nix anderes als Holz um Magen. ;-) Und im Magen aufquellen dürften solche Holzpelletspartikel im Unterschied zu Strohpellets ja nicht. Vielleicht enthält die Packung nen hilfreichen Hinweis dazu? Geändert von Aen (16.08.2018 um 17:48 Uhr).
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| Nein, die Packung enthält keinen Hinweis. Aber ich denke mir auch... das sind nur gepresste Nadelholzabfälle, vielleicht ist es sogar gut für den Schnupfen... naja, sie frisst es jetzt auch nicht ständig, wird auf jeden Fall besser sein als Handtücher oder Kartons. ![]() Ich hab schon gar nicht mehr dran geglaubt, aber hier scheint es jetzt endlich aufwärts zu gehen! Das Nystatin schlägt unglaublich gut an und ich könnt mich in Hintern beißen, das nicht schon viel früher gemacht zu haben. Bereits nach der ersten Gabe hat Mäusle deutlich mehr gefressen und war wieder viel entspannter. Nach dem zweiten Mal ist sie jetzt fast wieder ganz die Alte und frisst wieder gut, auch Köttel kommen jetzt wieder mehr! Selbst ihre Augen sind nicht mehr ganz so arg rot, wie sie bisher waren - und das alles wirklich nach nur zweimal Nystatin bisher. Weil bei Faxe ja seit Monaten auch immer wieder Hefen festgestellt wurden, behandel ich ihn jetzt einfach mit - und auch ihm scheint es sehr gut zu tun, er ist auch aktiver und köttelt mehr! Ich hab jetzt seit zwei Medigaben nicht mal mehr gepäppelt und fang beide auch nur noch zweimal am Tag. Unglaublich, wir könnens gar nicht richtig glauben, ich hoffe, das hält an. Definitiv weiß ich aber jetzt auch, daß ich zukünftig Hefen immer behandeln werde und nicht einfach abwarten werde, bis die irgendwann vielleicht von selbst weggehen. Vielleicht funktioniert das bei Kanickel mit gutem Immunsystem, aber meine haben ja sowieso den Schnupfen und sind mit den Hefen, trotz Hefen-Aushungerungs-Ernährung, wohl nicht fertig geworden. Ich hoffe sogar mal ganz vorsichtig und im Stillen, daß ich mit dem Nystatin vielleicht sogar Faxes seit Monaten vorhandene Probleme halbwegs in den Griff bekomme.. abwarten. Die Ursache von den Hefen bleibt natürlich weiterhin ungeklärt... da mache ich mir schon Sorgen, daß es mit dem Absetzen von Nystatin dann wieder losgeht. Doch jetzt möchte ich erst mal das Beste hoffen - ich freu mich ja immer, wenn meine zwei jetzt in der Früh ihre Spielphase haben und rumhüpfen, aber so genossen wie jetzt habe ich das auch schon lange nicht mehr ![]() Und sie werden sich auch bald wieder verstehen, die Zickigkeit von Mäusle läßt wieder deutlich nach und sie nähern sich immer mehr an ![]()
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| Zitat:
Wir hatten mit Nystatin einen ähnlichen Effekt. Die beiden waren sofort merklich fresslustiger als davor. Zitat:
Es ist halt - vor allem für unsere Kinder - mächtig verlockend, die beiden mit Erbsenringen zu verwöhnen, weil sie bei diesen Leckerli-Runden extrem zutraulich sind und wie verrückt um die Kinder wuseln. Hätte ich als Kind sicher auch so oft wie möglich haben wollen. Jetzt werden die Erbsenringe unter Elternverschluss gehalten und streng rationiert (mehr als zwei pro Kaninchen gibt's nicht bei einer Leckerli-Runde), und die Kartotten und Pastinaken lassen wir auch sein. Seitdem hatten wir keine Probleme mehr.(Die extreme Aufgasung von Frodo damals dürfte mit dem frischen Wiesenschnitt in unserem Garten zu tun gehabt haben. Sie hoppelten dort an jenem Nachmittag stundenlang in einem abgesteckten Gehege und mümmelten immer wieder frisch abgemähte Grashalme. Die Köttel drumrum waren regelrecht nass und fast glänzendschwarz statt dunkelbraun wie sonst. Wir wussten einfach nicht, dass frisch gemähtes Gras bei manchen Kaninchen zu heftigen Gärprozessen im Magen führt. )Freut mich jedenfalls, dass Du endlich aufatmen kannst, Cindy! ![]()
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| Aen, kannst Du Dich vielleicht noch daran erinnern, wie es während der Hefenbehandlung mit den Kötteln war? Waren die gleich wieder normal oder dauerte das ein bisschen?
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| Moin Cindy, Zitat:
bei Frodo waren die Köttel recht schnell wieder gut, ich glaube, schon am zweiten Tag - also nach der dritten Nystatin-Gabe-, weil er wieder richtig gut fraß und die tagelang winzigen "Hungerköttel" (er fraß während der Magenaufgasungsgeschichte nur Minimengen und wir päppelten daraufhin ab dem fünften Tag regelmäßig und konsequent, was immerhin zu Kotabsatz führte, aber richtig groß waren die Köttel zu dem Zeitpunkt immernoch nicht ...) dann auch gleich wieder zu normalgroßen Kötteln wurden. Was die Konsistenz angeht, hatte Frodo während seiner rund 9-tägigen Krankheitsphase eigentlich nur zweimal für kurze Zeit wirklich matschigen Kot, das zweite Mal relativ kurz vor der Nystatinbehandlung. Der normalisierte sich nach der zweiten Nystatingabe sofort wieder. Bei Joschi waren die Köttel kurz vor der Kotprobe zwei-, dreimal richtig matschig, auch der Blinddarmkot blieb bei ihm auf einmal öfter liegen. Und er wurde insgesamt eher fressunlustig, was uns alarmierte. Das war der Grund, weshalb wir am nächsten Tag nicht nur von Frodo wegen seiner Aufgasungsgeschichte, sondern auch von Joschi Kot beim TA zur Untersuchung abgegeben hatten. Mit dem Ergebnis: "massiger Hefenbefall". Schon nach der zweiten Nystatingabe normalisierte sich bei Joschi alles wieder. Der Kot war nicht mehr matschig, die Fresslust kam sofort wieder. Alles gut bei euch? Ich hoffe, Deine Nachfrage bedeutet keine neuen Sorgen um Faxe und Maus. ![]()
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| Hm, noch gibt es keine neuen Sorgen um die beiden. Aber es sind bei beiden die Köttel sehr, teilweise wirklich sehr sehr, klein. Und das, obwohl beide noch immer, zusammen mit dem Nystatin und Schmerzmittel, 2x 2ml Dimeticon täglich erhalten; durch das Nystatin auch genügend extra Wasserzufuhr haben, es in der Wohnung sowieso nicht mehr so heiß ist und sie beide wirklich wieder wunderbar fressen. Bei Faxe kann ich das leider nicht so gut einschätzen, aber Mäusle zB bin ich mir sicher, daß sie ohne die Medis schnell wieder dasselbe Problem hätte und da denke ich natürlich drüber nach. Vielleicht mache ich mir auch zu viel Gedanken, die Köttel beunruhigen mich halt.
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| Zitat:
Magst Du mal ein Köttel-Foto einstellen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man in oder direkt nach dramatischen Krankheitsphasen bei der täglichen „Köttel-Exegese“ schon mal ein bisschen überempfindlich sein kann und extremst auf Abweichungen aller Art achtet. Vielleicht beruhigt Dich ja die Einschätzung anderer User des Forums.Zitat:
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| Jetzt komm ich mir zwar wirklich sehr dämlich dabei vor, aber ich hab jetzt tatsächlich Köttel fotografiert ![]() Faxe (bei dem ich sonst ja nie normale Köttel gesehen habe und deshalb nix drüber sagen kann): ![]() Und Mäusle: ![]() Wenn ich das auf dem Bild so seh, siehts gar nimmer so schlimm aus; bloß anders wie ich es die letzten Wochen von beiden gewöhnt war... ![]() Geändert von CindyH (20.08.2018 um 12:30 Uhr).
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Ganz ehrlich, Cindy, für mich sehen die - völlig - okay aus. Allzumal nach einer längeren Verdauungs-Magengedöns-Geschichte mit derzeit auch noch regelmäßiger Medigabe. Wär ich Tierärztin, von mir gäb's eindeutig Entwarnung, und Dich würd' ich bei dem Traumwetter da draußen für den restlichen Tag ins Freibad schicken! ![]() Mal schau'n, was andere meinen. Geändert von Aen (20.08.2018 um 12:39 Uhr).
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| Ist gut (das Peinlichkeitsgesicht müßte eindeutig noch dunkler gefärbt sein...)Danke für die Beruhigung meiner Hysterie ![]()
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| Zitat:
(War ich auch noch wochenlang.)
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| Schau Dir die Köttel von Mäusle nochmal genauer an. Von der Größe her sind sie ok, aber ich meine dort Würmer zu sehen (unten 2. von links, oben links, oben Mitte). Oder ist das unten evtl. ein Faden? Kann auf dem Bild täuschen.
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| Man sieht es in dieser Auflösung nicht genau, um was es sich handelt.... Aber wenn es weissliche Würmer sind (mit zugespitzten Enden), dann würde es sich um Passalurus ambiguus (Oxyuren) handeln. Auf frischem Kot bewegen sie sich noch in der Regel, danach sterben sie ab. Wurmeier sind bei dieser Wurmart häufiger nicht zu finden.
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| So gehts mir öfter mal, wenn ich Köttelschau mache, grinz.. aber das sind keine Würmer. Meistes handelt es sich um Holzspäne, öfter auch mal Reste vom Heu, die dran kleben etc. und ich fummel immer ganz umsonst ewig an den Kötteln rum, um mir auch ganz sicher sein zu können ![]() Hab auch für die Fotos extra schon das meiste an Unrat entfernt ![]() Danke für Eure Meinungen, das beruhigt mich jetzt doch wieder bzgl der Größe.
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| Meine Ahnung war übrigens doch richtig... bei Mäusle war es gestern kurz vorm Kippen mit der Verdauung. Sie zog sich in die Küche zurück, ihr Krankenlager, und drückte ihren Bauch so durch, wie Kanickel das machen, die Bauchweh haben; außerdem hat sie plötzlich getrunken, was sie nur bei Bauchschmerzen macht. Gefressen hat sie allerdings schon noch, nur bisschen weniger. Bei der nächtlichen Medigabe gabs deshalb noch Rodicare Akut dazu; scheint geholfen zu haben, sie hat dann wieder normal gefressen, ist nur bisschen ruhiger und liegt immer noch in der Küche. Och Mensch, ich hoffe bloß, daß sie vielleicht durch die absterbenden Hefen Bauchweh bekommen hat - oder daß ihr davon einfach schlecht wird - und nicht, daß wir wieder beim alten Punkt sind; trotz zweimal Schmerzmittel und Dimeticon am Tag. Mit der ständigen Medigabe dürfte das doch sonst eigentlich gar nicht passieren. Ich hab jetzt auch mit der Ärztin aus der TK telefoniert wegen den Röntgenbildern. Das Gebilde kann tatsächlich eine Niere sein; dann wäre aber die Form sehr komisch. Es kann deshalb auch eine Zyste sein, die an der Niere hängt, oder gar ein Tumor. Das kann sie so nicht genau sagen, dazu müßte man ein US-Bild anfertigen - dazu darf die Maus aber nicht so aufgegast sein.. Es eilt jedenfalls nicht, denn auf dem Röntgenbild aus der Klinik in Heidenheim war das Gebilde auch schon zu sehen und ist von der Größe her gleich; wenn es also was ist, ist es seither nicht gewachsen. Ich schieb das jetzt erst einmal auf die Seite... denn die Maus ist aufgegast, weswegen ein US eh sinnbefreit wäre... und schon wieder den Streß will ich ihr jetzt nicht antun. Geändert von CindyH (21.08.2018 um 13:12 Uhr).
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| Nachdem ich jetzt bisschen gegockelt habe, versuche ich weiterhin guter Dinge zu sein. Eine der ersten Nebenwirkungen von Nystatin kann wohl Übelkeit sein... nebst Bauchschmerzen eben. Faxe gehts übrigens super mit dem Nystatin, er zeigt keine Anzeichen - aber mittlerweile weiß ich, daß er insgesamt solche Sachen besser wegsteckt und mein Mäusle ein wenig wehleidig ist. Sie ist halt meine Prinzessin auf der Erbse ![]() Ich hoffe jetzt einfach das Beste... mit den täglichen Medis während der Nystatin-Kur dürfte ja eigentlich nix schlimmes passieren.
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| Ach Mensch, das tut mir leid. Ein ewiges auf und ab mit Faxe & Mäusle. Ich glaube ich würde am Zahnfleisch durch die Wohnung kriechen. Alleine die hohen kosten für TA sind ja schon sehr deprimierend aber non stop in sorge zu sein und kaum noch zu schlafen geht auf Dauer wirklich auf die Psyche! Übel das die bauchgeschichten immer häufiger werden und man nur noch hofft das sie wieder verschwinden. Ich wünschte ich könnte dir irgendwie helfen liebe Cindy Hoffentlich kommen die Bauchschmerzen wirklich nur durch das absterben der Hefen. Ich drücke ganz ganz fest die Daumen das es nun endlich bergauf geht mit den beiden.
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| Zitat:
Das tut mir leid! Gut, dass Du die ganze Zeit eng dran warst - meinen Freibadspruch kassiere ich hiermit. ;-)Was Du unten schreibst, hab ich im Netz auch öfter bei Fallgeschichten vermerkt gefunden: Nystatin kann beim Hefezerstörungsprozess offenbar zu Magenschmerzen führen, was dann wieder Fressunlust nach sich zieht und die Verdauung abbremst - mit allen bekannten Folgen. Unsere Tierärztin hatte uns in dem Punkt beruhigt, sie kennt Nystatin nur als gut verträglich. Hilft Dir jetzt natürlich nix, denn Mäusle hat ja erkennbar Probleme. Ich nehme das, das machst Du ohnehin nicht, aber ich würde während der zweiwöchigen Nystatin-Kur ernährungstechnisch auf Nummer Sicher und absolut "konservativ" fahren, also keine Neuen oder kritischen Sachen (Apfelchips, Erbsenringe usw.) verfüttern. Ich hoffe, das hat sich bei Mäusle bald wieder beruhigt!
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