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Kaninchen frisst seit Narkose / OP kaum bis gar nichtLiebes Forum, ich bin neu hier und habe Euch bei meiner Recherche entdeckt. Weil ich mittlerweile am Ende mit meinen Weisheiten bin habe ich mich heute bei Euch registriert. Kaninchen halte ich seit vielen Jahren, allerdings habe ich mit "Problemchen" keinerlei Erfahrung - bis jetzt. Vor 8 Wochen mussten wir unseren Bubi nach 6 Wochen Leidenszeit einschläfern. Bis vor 8 Wochen hatten wir noch 2 NHD Zwergwidder, 4 Jahre alt. Der Kiefer von Bubi hatte sich nach mehreren Zahngranulomen teilweise aufgelöst und er konnte nicht mehr gerettet werden. Sein Bruder, er heißt Sami Satin-Widder, hat zeitgleich nach einem CT ebenfalls 2 Backenzähne gezogen bekommen. Das CT wurde deshalb gemacht, da beide den selben Papa hatten und er zwecks einer Zahnsanierung sowieso eine Narkose bekommen hat. Wir wollten vermeiden, daß wir bei ihm auch zu spät dran sind. Die Vermutung hat sich bestätigt, das Gebiss schaut katastrophal aus und er hatte ebenfalls bereits eine leichte Kiefereinschmälzung aufgrund eines Granuloms. Die Zähne wurden gezogen, der Rest gekürzt und eigentlich müsste er jetzt wieder besser, als lange Zeit zuvor, fressen können. Dem ist leider nicht so und seitdem hat er zwischendurch nur kurz gefressen. Mittlerweile betreiben wir seit 8 Wochen einen riesen Aufwand tags und auch nachts. -Vor 8 Wochen Narkose und Ziehen zweier Backenzähne -7 Tage Antibiotika+Bene-Bac Gel, Methakam, Novalgin -ständiges Füttern mit Critical Care anfängl. 90ml, inzwischen 145-160ml -Zugabe von RodiCare-Appetit+ Bene-Bac -Versuch der Vergesellschaftung nach dringendem Anraten der Klinik, Abbruch da er massiv angegangen und gebissen worden ist. -3 Wochen lang hat er angefangen zu fressen, nur Rote-Bete, Apfel, Sellerie-Knolle Critical Care zuerst langsam reduziert, 1 Woche komplett, er hat das Gewicht gehalten -Dann Fressen wieder komplett eingestellt, Kokzidien mit leichtem Bluten aus After festgestellt -wieder Critical Care, Bene-Bac, Rodicare Appetit -Seit 5 Tagen Retardon 200mg 6Tropfen 1xtägl. (5 Tage, 5 Tage Pause, seit heute, dann noch einmal 5 Tage Retardon) + Bene-Bac+RodiCare Seit 3 Tagen zusätzlich Vitamin B Temp. auf 38 Grad gefallen Fällt Euch noch etwas ein was wir übersehen haben und ihm helfen könnte? Mittlerweile fiept er schon wenn ich ihn hoch nehme da ich ihm dann ständig dieses Critical - Care "hineinpresse". Manchmal frisst er nachts ein kleines bisschen, deshalb füttere ich ihn nachts auch nur 1x. Unter tags frisst er selbständig nicht. Heute mal am Apfel herum gekaut. Nachdem wir das seit dem 6. Januar zuerst mit dem einen Hasen, jetzt mit dem anderen Hasen auch nachts betreiben geht mir langsam die Kraft aus. Dill, Petersilie, Basilikum und Co frisst er auch nicht. Heu hat er schon vor Jahren eingestellt, Trockenfutter aus Kräutern auch. Heu kann er evtl. aufgrund seines Gebisses nicht mehr fressen. Zuerst war ich in der Tierklinik Dauergast und habe inzwischen mehrere 1.000€ investiert, es hat alles nichts geholfen und eine wirkliche Erklärung hat keiner. Jetzt bin ich zu einer Tierärztin gewechselt da näher und erschwinglicher. Warum er nicht frisst kann auch sie sich nicht erklären, aufgrund seines Gebisses eher nicht. Bis vor der OP hat er auch eher mit viel Appetit und gerne gefressen. Ich vermute, es kommt eher vom Magen-Darm-Trakt, ich weiß es aber nicht. Vielleicht fragen sich jetzt einige, warum wir das Tier so quälen? Eigentlich wollten wir ein Tier nie leiden lassen, doch zum Aufgeben schaut er aufgrund des ständigen Päppelns zu munter aus und ist teilweise auch recht neugierig und aktiv, teilweise sitzt er aber auch nur trübe in der Ecke. Die Alternative ist: das Zufüttern einzustellen und auf seinen inneren "Verfall" zu warten. Noch möchte ich alle Kraft sammeln und ihn wieder auf den Damm bringen, später eine neue Partnerin oder einen neuen Partner suchen. Habt Ihr einen Rat für mich? Fällt Euch etwas auf, das wir übersehen haben? Kennt jemand eine Koryphäe in Sachen Kaninchen im Raum München / Bayern? Herzliche Grüße, Michi
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