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Vroni & Co 25.08.2017 13:44

Verweigert Gemüse - Zahnprobleme
 
Hallo :seeya:

Ich bin Vroni, seit gestern hier angemeldet und hoffe, dass ich hier Hilfe und Ratschläge zu meinem Problem bekomme!

Ich halte 2 Zwergkaninchen und 1 Widderkaninchen in kompletter Außenhaltung und es geht um meine 7 jährige Zwergendame Susi. Seit kurzer Zeit verweigert sie ihr geliebtes Gemüse und Obst und frisst mir nur noch die Portionen Gras und Kräuter, was an sich ja eigentlich gar nicht schlimm ist, da man ja im Sommer komplett auf Gras (+ Heu) umsteigen könnte, aber ich verfüttere meinen trotzdem immer noch beides. Susi war bis jetzt immer vollkommen damit einverstanden und hat beides in null Komma nichts aufgefressen. Doch auf einmal scheint es ihr nicht mehr zu schmecken. Mein Tierarzt meinte, dass sie vielleicht einfach lieber Gras fressen möchte und von Gemüse erstmal die Schnauze voll hat, da man an ihr nichts kränkliches hatte feststellen können. Sie war munter (Ist im Garten rum gehüpft und hat jedes Grashälmchen beim vorbeihüpfen mitgenommen), ihre Köttel waren nicht zu dunkel und hatten normale Größe und sie fraß ja immer noch, nur ist das für sie ziemlich untypisch, dass sie z.B. ihren geliebten Apfel, den es zwischendurch gibt, dem Gras nicht vorzieht und ihn kaum anrührt. Laut Tierarzt waren auch ihre Schneidezähne und die vorderen Backenzähne, soviel wie man mit dem Otoskop eben sehen kann, komplett in Ordnung. Als sie gestern morgen jedoch ihr Gemüse nur noch beschnupperte, einen Löwenzahn kaum vom Boden mit ihrem Mäulchen aufheben konnte und ihn am Ende an der Wurzel als es härter wurde fallen ließ geschweige das Heu aus ihrer Heuraufe zupfen konnte, war mir klar: Es mussten einfach die Zähne sein!
Susi ab in die Transportbox, neben zu mit dem Tierarzt telefoniert und ihm die Symptome geschildert und ab ging die wilde fahrt. Beim Tierarzt angekommen wurde sie dann erstmal ins schöne Traumland geschickt, damit man ihre Backenzähnchen gründlichst untersuchen konnte. Es waren tatsächlich kleine Zacken daran, die ihr in die Zunge gebohrt hatten, zwar nicht sonderlich schlimm, aber es reichte schon aus um ihr Schmerzen zuzufügen. Der Tierarzt hatte ihr noch zusätzlich Schmerzmittel gegeben und ich durfte sie Nachmittags wieder mitnehmen. Daheim angekommen warf sie sich gleich auf das Gras, ein Stück Apfel und Fenchel und ich war erleichtert. Doch meine Zweifel und die Sorgen ließen nicht lange auf sich warten und kehrten heute morgen wieder zurück, als ich gespannt vor ihrem Stall stand und sie mit Adleraugen beobachtete, ob sie nun wie gewohnt ihr Gemüse wieder fressen würde. Sie zeigte zwar schon Interesse daran, fraß aber nur wenig und sehr langsam, obwohl ich alles sehr klein geschnitten hatte und nach kurzer Zeit wannte sie sich dann ganz davon ab. Kein schönes Bild, wenn daneben Benchy, mein anderes Zwergkaninchen, seine Portion in Null Komma Eins Sekunden verputzt hat und Remy, mein Schlappöhrchen, sowieso in aller Höchstgeschwindigkeit alles in sich hinein sog, da er Gemüse abgöttisch liebt und sich erst danach dem Gras zuwendet.
Ich hätte heulen können! Was war nur los mit meinem einst so verfressenen Mädchen! Als ich ihr dann ihre Ration Gras gab, fing sie zwar sofort an zu fressen, aber glücklich war ich trotzdem nicht. :confused5:
Jetzt habe ich gelesen, dass die Kaninchen nach so einer Zahnkorrektur nachfolgende Schmerzen haben können, da manchmal die Backenschleimhaut verletzt oder auch der Kiefer bei der Behandlung überdehnt wird. Und sie hat ja gestern, als das Schmerzmittel vermutlich noch gewirkt hat, ihre Portion ganz normal gefressen.

Hat den da jemand schon Erfahrung damit gemacht oder einen anderen Vorschlag warum sie ihr Gemüse nicht mehr fressen möchte? Ich mach mir wirklich Sorgen um mein Näschen und wünsche mir nichts sehnlicheres, als das sie wieder ihr Gemüse in Höchstgeschwindigkeit verputzt. Ich wäre um jede Antwort dankbar!:blush5:

Mit ganz lieben Grüße an all die Hoppler und dazugehörigen Besitzer da Draußen!

Eure Vroni :seeya:

marinahexe 25.08.2017 14:54

Hallo Vroni, herzlich willkommen bei uns!http://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon12.gif

Wenn die Zunge oder die Backe verletzt wurden, ist das schon schmerzhaft. Ich hab aber bei einigen Kaninchen auch die Erfahrung gemacht, dass es 2-3 Tage dauert, bis sie wieder normal fressen. Ich würde gleich nochmal zum TA hin und Schmerzmittel für 3-4 Tage holen.

Die Spitzen hat er ja entfernt, gehe ich mal von aus? Zukünftig solltest Du sie beim Fressen sehr genau beobachten. Zahnspitzen können immer wieder kommen. Dein TA hat die Zusatzausbildung "Zahnheilkunde"?

Vroni & Co 25.08.2017 15:30

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1050458)
Hallo Vroni, herzlich willkommen bei uns!http://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon12.gif

Wenn die Zunge oder die Backe verletzt wurden, ist das schon schmerzhaft. Ich hab aber bei einigen Kaninchen auch die Erfahrung gemacht, dass es 2-3 Tage dauert, bis sie wieder normal fressen. Ich würde gleich nochmal zum TA hin und Schmerzmittel für 3-4 Tage holen.

Die Spitzen hat er ja entfernt, gehe ich mal von aus? Zukünftig solltest Du sie beim Fressen sehr genau beobachten. Zahnspitzen können immer wieder kommen. Dein TA hat die Zusatzausbildung "Zahnheilkunde"?


Hallo Marina, vielen Dank für deine Antwort! :blush5:

Wenn das so ist werde ich heute gleich noch zum Tierarzt fahren und meiner kleinen Schmerzmittel holen, um ihr das Fressen zu erleichtern!

Also mein Tierarzt ist eine Frau, ich hätte vllt Tierärztin schreiben sollen :D Aber ja sie hat alle Spitzen entfernt und ist auf Kaninchen spezialisiert (Kleintierpraxis) und führt die Praxis schon seit Jahren, also weiß sie glaube ich schon was sie tut!

Aber ich werde Susi natürlich weiterhin sehr genau beobachten, bevor sie mir auf einmal gar nichts mehr frisst!

marinahexe 25.08.2017 16:03

Zitat:

Aber ja sie hat alle Spitzen entfernt und ist auf Kaninchen spezialisiert (Kleintierpraxis) und führt die Praxis schon seit Jahren, also weiß sie glaube ich schon was sie tut!

Siehste, und genau das muss nicht sein. Kaninchen sind kleine Heimtiere. Kleintiere = Hunde und Katzen. Sie sollte idealerweise in ihrem Werdegang (auf der Homepage unter TEAM) eine Zusatzqualifikation kleine Heimtiere haben bzw. in diesem Fall "Zahnheilkunde". Denn wenn Du Zahnschmerzen hast, gehst Du auch nicht zum Hausarzt. Ein Tierzahnarzt hat ganz andere Möglichkeiten.

Wenn es in den nächsten Tagen nicht besser wird, sollte ein Röntgenbild vom Kiefer gemacht werden. Dort kann man dann sehen, ob evtl. eine Zahnwurzel vereitert ist oder zu weit in den Kiefer reinwächst.

Vroni & Co 25.08.2017 18:17

Also ich vertrau da meiner Tierärztin schon. Sie war schon immer an meiner Seite, wenn meine Kaninchen krank waren und blieb solange dahinter, bis das Tier auch wirklich wieder gesund war. Sie ist auch immer zu erreichen auch Nachts, was ja normalerweise nicht so typisch ist für solche kleinen Praxen. Und immer wenn ich bei der Behandlung bei ihr war, wollte sie, dass ich sie am nächsten Tag anrufe wie's den meinen Hopplern ergangen ist und ob es schon bergauf geht. Diese Frau lebt quasi für ihren Beruf, hat auch selber schon seit klein auf Kaninchen und andere Nager. Aber im Notfall kann ich sie ja auch mal fragen, wie es den mit ihren Qualifikationen aussieht! :)

Nur was mir noch nicht ganz klar ist, warum Susi jetzt Probleme mit ihren Zähnen hat, weil ja meistens falsche Ernährung der Grund dafür ist. Sie bekommen von mir in erster Linie Gras, Kräuter (Morgens und Abends pflücke ich es selber auf einer Wiese und zwischendrin dürfen sie es selber abgrasen, wenn sie im Garten hoppeln) und Heu. Dann natürlich Gemüse (Blattgemüse und Knollengemüse), ein bisschen Obst und jeden morgen für jeden einen Esslöffel Trockenkräuter mit wenig beigemischtem Trockengemüse. Zweige mit Blättern und Blüten hatten sie zwar leider nicht so oft, weil ich den Zugang zu einem geeigneten Baum nicht hatte, aber das hat sich jetzt auch geklärt. Eine nette Dame hat mir nämlich erlaubt auf ihrer Pferdekoppel mich an ihrem großen Apfelbaum zu bedienen, da ich ihr erklärt hatte, dass meine Kaninchen das unbedingt zum Zahnabrieb benötigen :thumbsup:

Ich konnte Susi zwar nicht den ganzen Tag heute beobachten, da ich beim Arbeiten war, aber meine Schwester hat mir regelmäßig geschrieben wie es ihr geht und sie hat tatsächlich noch ein wenig von ihrem Gemüse gefressen und jetzt hoppelt sie wie ein junger Hüpfer mit Benchy im Garten umher. Mal schauen wie viel sie heute Abend frisst.

Terry 25.08.2017 18:45

Zahnprobleme entstehen nicht (nur) durch falsche Ernährung, sondern können vielfältige, auch genetische, Ursachen haben.
Häufig entstehen sie im Alter von vier bis sechs Jahren, warum auch immer.

Ab da heißt es dann aber meistens "einmal Zahni, immer Zahni", was heißt, dass solche Spitzen in regelmäßigen Abständen geschliffen (nicht geknipst!!!) werden müssen.

Diese Abstände können im schlimmsten Fall alle 14 Tage sein, von daher solltest Du gucken, ob Deine TÄ mit Inhalationsnarkose arbeitet, dieses ist weniger belastend und die Tiere sind schneller wieder fit.

Dass Deine Kleine jetzt wieder/noch mäkelt könnte zum einen noch an den Schmerzen liegen, zum anderen hat sie jetzt auch ein anderes Kaugefühl das sie unter Umständen etwas verunsichert.

Wenn Deine TÄ alle Spitzen geschliffen hat und (!) keine Entzündungen/Abzesse an den Zahnwurzeln sind (daher bitte unbedingt röntgen lassen), wird sie bald wieder normal fressen.

Vroni & Co 25.08.2017 19:14

Hallo Theresa, danke für deine Antwort :seeya:

Aber das muss jetzt nicht unbedingt sein, dass meine dann ab nun immer Probleme mit ihren Zähnen hat oder? :yikes: Für Susi ist der Gang zum Tierarzt immer so stressig, mal abgesehen davon, dass sie super nachtragend ist und ich glaube mein Vater würde mir den Kopf abreisen, wenn ich jede 14 Tage zum Tierarzt müsste :willy_nilly: Ich zahl zwar immer alles selber mit meinem Azubi Gehalt, dass von meiner Bande ganz schön gequält wird :thumbsup: , aber das wäre ja schon heftig. Ich hoffe bei Susi war es noch nicht so schlimm!!!!

Die Inhalationsnarkose macht sie fast nur noch und wenn ich bis Morgen, spätestens Übermorgen keine Besserung sehe, lasse ich es röntgen, aber meine Tierärztin meinte ja, dass die Spitzen, die sie selbstverständlich abgeschliffen hat, nicht allzu tragisch waren und sie schon weitaus schlimmere Fälle hatte. Aber Vorsicht ist natürlich besser als Nachsicht, dass auf jeden Fall!!!

LG Vroni

Vroni & Co 26.08.2017 14:28

Hallo :seeya:

Also Susi verwirrt mich und hat mich heute fast zu einem Nervenzusammenbruch gebracht, wenn mich meine Familie nicht wieder beruhigt hätte. Ich hasse es, wenn es meinen Hopplern nicht gut geht und diesen Monat oder besser gesagt diese Woche treiben sie es echt auf die Spitze, da Benchy letztes Wochenende fast an einer Verstopfung durch Haarballen im Magenbereich gestorben wäre, aber über dieses Thema wollte ich noch in einem neuen Beitrag schreiben. Jetzt erstmal noch mal zu meiner Kleinen...

Ich habe ja gestern geschrieben, dass sie mir am Morgen noch nicht gut gefressen hat, dieses legte sich jedoch im Laufe des Tages und am Abend zog sie sogar das Gemüse dem Gras vor und fraß dann Beides abwechselnd, sowie früher, auf. Deshalb verzichtete ich auf die Weitergabe eines Schmerzmittels, da sie mir einen aufgeweckten, gesunden und zufriedenen Eindruck gemacht hatte.
Doch heute morgen war sie wieder das komplette Gegenteil...
Sie kam mir ziemlich ruhig vor und zog sich eher von mir zurück, zeigte Null Interesse an ihrem mit Liebe klein geschnippelten Gemüse und fraß wenns hochkommt 4 Löwenzahnblätter. Ihre viel zu wenigen Köttel waren eher kleiner und schwarz und als ich ihren Bauch abgetastet hatte, fühlte er sich ein wenig angespannt an. Außerdem hatte sie über Nacht in ihrem Schlafhäuschen wieder ein Nest gebaut. Sie hatte schon immer ein Problem mit ihrer Scheinschwangerschaft gehabt und mit Absprache der Tierärztin gab ich ihr Anfang des Monats, da es einfach nicht aufhörte mit der Fellzupferei, RodiCare Pregno 20 Tage lang, aber das hat bei ihr anscheinend nichts geholfen. Meine Tierärztin meinte auch, wenn sich das nicht bessert sollte man über eine Sterilisation nachdenken, da sich sonst irgendwas in der Gebärmutter verändern könnte. Jedenfalls sah sie wieder aus wie ein zerrupftes Hühnchen und ich gab ihr 1ml RodiCare Hairball (die Empfehlung meiner Tierärztin), weil ich Angst hatte, dass sie zu viel Fell im Magen haben könnte, wegen der Fellzupferei für ihr Nest. Außerdem massierte ich mindestens 10min noch ihren Bauch (da war ich durch Benchy richtig in Übung gekommen), damit das ganze etwas weicher wurde. Natürlich informierte ich noch meine Tierärztin und sie meinte ich soll ihr 0,2ml Nolvagin geben und sie mit RodiCare Instant zwangsfüttern, welches ich alles noch Zuhause selber da hatte (Ich hab einen ganzen Medikamentenschrank für meine Ninis, damit ich auf alles vorbereitet bin) und sie genau beobachten. Wenn es nicht besser werden würde, sollte ich sofort vorbei kommen. Ich baute ihr dann ein extra Gehege mit einem nicht anknapperbaren Teppich als Boden auf, damit ich ihre Köttel besser sehen konnte und gab ihr Gras, Kräuter, Heu, Gemüse, Grünfutter vom Gemüse und einen Ast vom Apfelbaum zum fressen, einfach alles was ich da hatte, dass sie genug zur Auswahl hatte. Jetzt hat sie gottseidank selbstständig wieder zu fressen angefangen, die Köttel purzeln nur noch so aus ihr raus mit normaler Größe und sie hoppelt neugierig im Gehege umher und beschnuppert alles.

Tja und jetzt hock ich hier vor ihrem Gehege und schreibe diesen Beitrag. Ich rufe auf jeden fall jetzt dann gleich nochmal beim Tierarzt an und frage, ob ich die Gabe vom Schmerzmittel weiterführen darf und in welchen Zeitabständen, da ihr das wohl sehr zu Gunsten kommt und so wieder normal frisst.

Meine Frage ist nur Wieso? Weshalb? Warum? Da sie ja gestern gesund ausgesehen hat und jetzt sowas schon wieder? Kommt das alles nur wegen den Zähnen?

LG Vroni

marinahexe 26.08.2017 14:35

Ja, kommt von den Zähnen. Wenn die Spitze die Zunge verletzt hat, hat sie beim Fressen schmerzen. Hat sie Schmerzen, stellt sie das Fressen ein. Stellt sie das Fressen ein, gibts Bauchprobleme.

Wie alt ist sie und wie oft ist sie scheinschwanger? Sollte es irgendwann mal auf eine Kastration rauslaufen, bitte nicht sterilisieren lassen sondern kastrieren. Bei der Sterilisation bleibt die Gebärmutter im Körper und kann später trotzdem Probleme machen. Wenn sie schon operiert wird, dann gleich die Gebärmutter mit entfernen lassen.

Vroni & Co 26.08.2017 15:04

Aber sie hat ja ihre Portion von gestern komplett aufgefressen gehabt, deshalb verstehe ich das nicht. Da hatte sie ja dann anscheinend keine Schmerzen oder hatte sie dann einfach so einen Hunger, sodass sie einfach fressen musste? Allerdings war sie den ganzen Tag gestern auf der Wiese und konnte grasen, was sie auch ab und zu gemacht hat, also konnte sie gar keinen Heißhunger haben oder nicht? Und wie schnell kommen dann die Bauchprobleme, wenn sie ja gestern noch gefressen hat? Oder kann es daran liegen, dass ihr Magen dann zu ungleichmäßig belastet wurde, weil sie ja am morgen nicht so viel gefressen hat und am Abend dann alles...

Ich hab jetzt auch nochmal mit meiner Tierärztin gesprochen und sie meint auch, dass das alles von den Zähnen kommt und ich soll die Schmerzmittel morgen früh nochmal geben.

Also sie ist jetzt 7 Jahre alt und war früher eigentlich immer 2 Mal im Jahr Scheinschwanger. Dieses Jahr jedoch seit Juni fast die ganze Zeit, aber ich kann das nicht genau sagen, da ich ihr das Nest immer drin lasse und nicht unterscheiden kann wann sie das Interesse daran verliert. Ihre Scheinschwangerschaft zeichnet sich auch nur durch ihren Nestbau an, da sich sonst an ihrem Verhalten nichts ändert. Also ich könnte nicht sagen, dass sie z.B. zickiger wäre als sonst, da sie schon seit klein auf immer eine kleine Zicke war

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1050750)
Bei der Sterilisation bleibt die Gebärmutter im Körper und kann später trotzdem Probleme machen. Wenn sie schon operiert wird, dann gleich die Gebärmutter mit entfernen lassen.

Oh tut mir leid, ich dachte bei Weibchen nennt man das Sterilisation, meine Tierärztin sprach davon, dann die Gebärmutter zu entfernen, also dann eben die Kastration!

Terry 26.08.2017 16:07

Das denken viele.

Sterilisation ist die Durchtrennung der Eileiter bzw. Samenleiter.
Kastration ist die Entfernung der Eierstöcke bzw. der Hoden.

Aufgrund der vielfältige Probleme mit der GB bei Kaninchen, wird dort bei der Kastration meistens (hoffentlich) die GB mit entfernt.

Alles Gute Deiner Süßen und gib ihr auf jeden Fall erstmal weiter Schmerzmittel.

Vroni & Co 26.08.2017 16:37

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1050771)
Das denken viele.

Sterilisation ist die Durchtrennung der Eileiter bzw. Samenleiter.
Kastration ist die Entfernung der Eierstöcke bzw. der Hoden.

Aufgrund der vielfältige Probleme mit der GB bei Kaninchen, wird dort bei der Kastration meistens (hoffentlich) die GB mit entfernt.

Achso okay, gut dann weiß ich das jetzt auch :wink5:

Susi verhält sich grad schon etwas wieder zu ruhig und liegt viel (ist aber auch ziemlich heiß heute, auch im Schatten) und frisst jetzt nicht mehr so viel bis gar nicht, als wie vorher. Soll ich ihr dann lieber für heute Nacht nochmal Schmerzmittel geben?

Dankeschön, ich hoffe sie kann bald wieder so fressen wie ein Staubsauger wie früher!!!

LG Vroni

Terry 26.08.2017 16:40

Geb ihr im Moment einfach ausreichend Schmerzmittel, nur nicht überdosieren.

Sollte es Novalgin sein, selbst Menschen werden davon manchmal sehr müde und schlapp. Meine Zahnis kriegen daher immer Metacam.

Vroni & Co 26.08.2017 16:45

Ja sie hat von mir Nolvagin bekommen, weil ich Metacam nicht mehr da hatte, aber ja sie sieht wirklich etwas müde aus.

Sie hat heute so um halb Zwölfe 0,2ml bei ca. 2kg bekommen. Dann geb ich ihr später ca. 19 Uhr noch mal 0,2ml.

LG Vroni

marinahexe 26.08.2017 17:46

Novalgin kann man bis zu 3x täglich geben.

Vroni & Co 26.08.2017 21:13

Ich habe jetzt entschieden, dass ich ihr das Schmerzmittel erst wieder um 22:00 Uhr gebe. Sie hat schon gut ihre Abend Portion angefangen zu fressen (hab ihr jetzt auch ihr Gemüse und Obst klein geraspelt, eine Karotte- Gurke- Apfel Mischung mit klein geschnittener Petersilie. Damit tut sie sich leichter und frisst es sehr gut) und hat dann für die Nacht vielleicht so gut wie keine Schmerzen. Morgen früh bekommt sie dann gleich nochmal was von dem Novalgin.

LG Vroni

Vroni & Co 31.08.2017 09:21

Schönen Guten Morgen :seeya:

Mit Susi hat es leider noch kein Ende gefunden. Die gute Nachrichten sind zwar, dass sie jetzt eigentlich "ohne Schmerzmittel" wieder ziemlich gut frisst, auch wieder ganze und härtere Sachen, und sich so im Großen und Ganzen normal verhält (aufmerksam, neugierig), aber irgendetwas stimmt trotzdem noch nicht mit ihr. Manchmal denke ich, ja jetzt ist sie wieder ganz die Alte, wenn sie z.B. im Garten rum hoppelt, Männchen macht, weil sie immer alles schön im Auge behalten will und genüsslich ihr Gras zupft, aber dann liegt oder hockt sie auf einmal wieder so ganz komisch dran, bewegt sich kein Zentimeter mehr und starrt so vor sich hin, quasi ins Leere, hab ich so das Gefühl. Wie geschrieben frisst sie mir zwar, aber es fehlt sozusagen bei ihr die Freude daran. Früher kam sie immer gleich her und konnte es kaum erwarten endlich futtern zu dürfen und jetzt schaut sie mir halt zu wie ich das Fressen verteile, hockt noch ne Zeit lang rum ohne große Begeisterung, bis sie sich irgendwann mal dazu aufrafft und zu Fressen beginnt. So in der Richtung ,,Mei, dann fress ich halt was, wenn die eine sich schon die Mühe macht, mir etwas herzurichten...".
Sie frisst auch ziemlich langsam, also jetzt nicht von den Kaubewegungen her sondern sie hört halt schnell wieder auf was zu fressen und macht immer längere Pausen dazwischen. Es läuft zwar darauf hinaus, dass bei der nächsten Fütterung fast nichts mehr übrig ist (nur noch so kleine Reste), aber manchmal hat sie auch von einer Sache gar nichts gefressen, sowas hat es Früher nie gegeben.
Außerdem sind ihre Köttel meistens eher klein und dunkler und sie pieselt ziemlich viel, obwohl sie mir nichts trinkt. Also wirklich gar nichts! Sie hat zwar noch nie sonderlich viel getrunken und sie bekommt ja auch jeden Tag Frischfutter mit Flüssigkeit enthalten, aber das sie mir gar nichts trinkt ist noch nie vorgekommen. Zudem ist mir aufgefallen, dass sie verstärkt die Nähe von ihrem Kumpel Benchy sucht. Wirklich sie ist richtig aufdringlich und will die ganze Zeit mit ihm kuscheln und von ihm abgeschleckt werden und das permanent.
Ich hab jetzt nochmal mit meiner Tierärztin telefoniert und sie möchte sie jetzt mal komplett röntgen und vor allem ihre Gebärmutter untersuchen, weil sie den Verdacht hat, dass sie durch ihre vielen Scheinschwangerschaften ein Problem mit ihr bekommen hat. Morgen hab ich den Termin.

Hatte den jemand schon einmal die gleichen Symptome bei seinen Kaninchen gehabt? Weil an den Zähnen kann es ja nun wirklich nicht mehr liegen oder?

LG Vroni

flyrider 01.09.2017 07:20

Hallo :seeya:,
was ist denn bei deinem Termin rausgekommen?
Es ist gut, dass du zum TA gegangen bist, aber vielleicht wird Susi auch "einfach" nur älter..?:confused: Mit sieben ist sie ja schon ein Senior und "darf" auch mal nicht so gute Tage haben..? Klar muss man sie dann trotzdem immer ein bisschen sorgfältiger beobachten, aber muss eben nicht immer was Schlimmes sein...;)
Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass nichts Komisches bei der Untersuchung herauskommt.:thumbsup:

Vroni & Co 01.09.2017 08:44

Hallo Flyrider, vielen Dank für deine Antwort :seeya:

Ich habe den Termin bei meiner Tierärztin erst heute Abend so ca. 17 Uhr, da ich so lange Arbeiten muss. :smile:
Ja daran hab ich auch schon gedacht, dass es vielleicht einfach "nur" am Alter liegt, obwohl mir das auch Angst macht, der Gedanke, dass sie jetzt alt wird. Ich habe sie schon seit sie 10 Wochen alt war und häng total an ihr. Natürlich muss ich auch dazu sagen, dass ich zu der Sorte gehöre, die total übervorsichtig ist und lieber mehr zum Tierarzt geht anstatt zu wenig...Meine Eltern kriegen schon die Kriese mit mir, da Susi für sie halt "Nur ein Kaninchen" ist, aber für meine Hasis ist mir kein Cent zu viel, auch wenn das viele in meinem Bekanntenkreis nicht verstehen können...
Ich werde mich auf jeden Fall nochmal melden und berichten, was heute bei dem Termin raus gekommen ist. :)

LG Vroni

marinahexe 01.09.2017 09:22

Ich würde bei der Gelegenheit auch Blut abnehmen und den Urin untersuchen lassen. Das häufige Pinkeln könnte auf ein Blasen-/Nierenproblem hinweisen.

Vroni & Co 04.09.2017 09:18

Hallo :seeya:

Also leider ist es bei Susi nicht nur das Alter...
Auf einem Ultraschallbild hat man festgestellt, dass Susi einen Bollen (Haselnussgröße) in der Nähe der Blase oder der Gebärmutter hat, den man auch erfüllen kann, wenn man ihren Bauch abtastet. Meine Tierärztin vermutet, dass es entweder ein Blasenstein ist, was aber komisch wäre, da man den Bollen nicht bewegen kann, oder eine Veränderung der Gebärmutter, vielleicht Tumor, sein könnte. Diese Woche kommt eine Kollegin der Tierärztin vorbei, die ein besseres und um einiges teureres Ultraschallgerät besitzt, mit dem man alle Organe genau bestimmen kann und alles im kleinsten Detail sieht. Wir hätten zwar auch gleich ein Röntgenbild von Susi machen lassen können, aber ich wollte es lieber mit dem genaueren Ultraschallgerät. Eigentlich hätte ich heute eine frische Urinprobe von Susi abgeben sollen, aber das hat jetzt leider von der Zeit her heute nicht gepasst. Hat den jemand einen Tipp, wie ich morgen in der Früh so schnell wie möglich ein bisschen Urin von meiner Dame bekomme? Ich hab schon überlegt, sie in ihre Transportbox ohne Handtuch oder sonstige Unterlage, da alles den Urin aufsaugen würde, rein zu setzten, damit sie da hoffentlich bisschen Wasser lässt und ich es mit einer Spritze aufziehen kann. Leider würde sie in der Box ohne Handtuch die ganze Zeit mit ihren Pfötchen ausrutschen vom Stress ganz zu schweigen, den sie damit hätte. Hätte da jemand eine bessere Lösung oder muss ich es so machen?

Was ich auch ziemlich komisch finde, seit ich mit ihr Freitag beim Tierarzt war, scheint es Susi wieder blendend zugehen. Sie frisst wieder ganz normal, freut sich auch endlich wieder auf ihr Futter und ihr Kot und die Menge des Urins ist auch wieder ganz normal. Also ich werde aus dem Kaninchen wirklich nicht schlau. Entweder will sie mir zeigen, dass es ihr wirklich wieder total super geht, bloß damit sie nicht wieder zum Tierarzt muss oder der Bollen scheint ihr wirklich nichts auszumachen. Aber naja, ich schätze um eine Operation wird sie wohl nicht drumherum kommen, egal was als Diagnose rauskommt. Mein armes Mädchen :rofl:

LG Vroni

marinahexe 04.09.2017 09:36

Du kannst die Blase ausstreichen. Dazu streichst Du mit dem Daumen unten vom Bauch Richtung Po. Dann kannst Du es mit einer Spritze aufnehmen.

Vroni & Co 04.09.2017 10:26

Hallo marinahexe, danke für deine Antwort :seeya:,

Ja so hat es meine Tierärztin am Freitag auch schon versucht, nur hat es da leider nicht geklappt. Vielleicht hab ich ja morgen mehr Glück!

LG Vroni

Vroni & Co 21.09.2017 16:00

Bösartiger Tumor in der Gebärmutter!?
 
Hallo :seeya:

ich wollte mich auch mal wieder melden und euch berichten, wie es jetzt mit Susi weitergegangen ist. Leider habe ich keine gute Neuigkeiten...

Ich war heute beim Tierarzt und wie erwartet ist es ein Tumor, dieser in der Gebärmutter zum wachsen beginnt und auch noch sehr gut durchblutet wird. Vermutung liegt bei einem bösartigen Tumor, der seit dem letzten Mal scheinbar gewachsen ist. Von Haselnuss auf Walnuss.

Jetzt liegt die Entscheidung bei mir, wie es mit Susi weitergehen soll. Es haben sich zwei Tierärzte meine Susi angesehen. Sagen wir Tierarzt A und Tierarzt B.
Tierarzt A sagt, sie würde sie nicht operieren lassen, zu riskant, und ihr noch die restliche Zeit so schön wie möglich machen, denn auch wenn die OP gut verlaufen mag, könnte der Tumor ja schon gestreut und die anderen Organe angefallen haben. So würde sie es mit ihrem Kaninchen machen. Die andere Tierärztin B, bei der ich eigentlich sonst immer bin, würde sie schon operieren, aber natürlich soll ich mir über die Risiken der OP bewusst sein.

Vor ein paar Tagen ging es Susi wirklich in einem langen Zeitraum super nach der Zahnkorrektur und man hat ihr nicht angemerkt, dass sie krank wäre, doch seit kurzem habe ich gesehen, dass es ihr plötzlich nicht mehr so sonderlich gut geht. Meine Tierärztin B vermutet, dass sie so etwas wie Unterleibschmerzen spürt und deshalb die Unlust auf Fressen da ist und die erhöhte Müdigkeit. Wie also, könnte ich nun Susi einfach nicht operieren lassen und ihr, mit ihren Schmerzen, beim langsamen Sterben zusehen? Klar, Schmerzmittel würde es auch noch geben, aber ich kann doch nicht einfach Nichts tun und ihr nicht helfen! Ich weiß, dass es nur die persönliche Meinung von Tierärztin A war, aber dennoch ist sie mir richtig unsympathisch geworden. Ich würde Susis Leben ja dann verkürzen, wenn ich sie operieren lassen würde und sie dabei stirbt. Anders hätte sie dann wenigstens noch ein paar Wochen, bevor man sie einschläfern müsste deswegen…
Ich will Susi ja helfen und nicht die Sterbebegleithilfe spielen. Das musste ich dieses Jahr bei meinem Pferd und bei meiner Katze durchmachen, da ich bei Beiden wusste, dass sie sterben werden. Beim Pferd hatte ich sogar ein genaues Datum! Das mach ich ganz sicherlich nicht nochmal durch! Auch wenn Susi bei der OP stirbt, kann ich wenigstens noch sagen, dass ich versucht habe ihr zu helfen. Gestorben wäre sie ohne OP ja sowieso, bloß etwas verzögert. Wenn man mir jetzt wirklich gesagt hätte, Mädchen es hat kein Wert mehr dieses Kaninchen zu operieren, wäre ich natürlich bis zum letzten Atemzug an ihrer Seite geblieben und hätte ihr noch paar schöne Tage gemacht, aber wenn noch die kleinste Chance besteht ihr Leben zu retten, auch wenn das gleichzeitig auch das Ende für sie bedeuten kann, will ich diese nutzen. Ich hole mir heute Abend nach dem Arbeiten zwar noch den Rat meiner Familie, aber ich weiß eigentlich schon wie meine Entscheidung ausfallen wird.

Wie würdet ihr in meiner Situation entscheiden? Oder wart ihr selber schon mal in dieser? Seit ihr meiner Meinung oder eher der von Tierärztin A? :confused:

traurige Grüße

Vroni

marinahexe 21.09.2017 16:25

Du hast Deine Entscheidung schon getroffen und in meinen Augen ist sie richtig.:thumbsup:

Wenn Du Dich gegen die OP entschieden hättest, würdest Du Dich später immer fragen, ob eine OP sie hätte retten können. Ich würde für nächste Woche einen Termin machen und sie bis dahin nach Strich und Faden verwöhnen.

Alles Gute!

crazy curry 21.09.2017 16:36

Wurde geschaut ob sie schon Metastasen hat? Wenn ja, würde ich die Finger von lassen. Wenn nicht, würde ich auch alles versuchen um noch was zu retten.
Ansonsten schließe ich mich marinahexe an.

Terry 21.09.2017 16:38

Ich sehe es ähnlich wie marinahexe, allerdings mit einer Einschränkung.
Sollten sich in der Lunge bereits Metastasen befinden (sieht man auf einem RöBi) würde ich sie "nur noch" palliativ behandeln.

Dafür könntest Du Dich auch mit der Firma Heel in Verbindung setzen, die haben darauf abgestimmt gute und natürliche Medikamente und beraten Dich sehr gut telefonisch was gerade für Susi hilfreich wäre.

@crazy curry, überholen gilt nicht!

crazy curry 21.09.2017 16:43

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1055781)
Ich sehe es ähnlich wie marinahexe, allerdings mit einer Einschränkung.
Sollten sich in der Lunge bereits Metastasen befinden (sieht man auf einem RöBi) würde ich sie "nur noch" palliativ behandeln.

Dafür könntest Du Dich auch mit der Firma Heel in Verbindung setzen, die haben darauf abgestimmt gute und natürliche Medikamente und beraten Dich sehr gut telefonisch was gerade für Susi hilfreich wäre.

@crazy curry, überholen gilt nicht!

:p , flitz.

Vroni & Co 22.09.2017 08:41

Hallo :seeya:

Erstmal danke für eure Antworten @marinahexe @crazy curry & @Terry :)

Also ich überleg mir das jetzt übers Wochenende, telefoniere nochmal mit meiner Tierärztin (B), um das Ganze zu besprechen und werde dann höchstwahrscheinlich für nächste Woche ein OP Termin ausmachen.

Auf dem Ultraschall hat man noch keine Metastasen sehen können, mir hat man gesagt man würde sie erst dann sehen, wenn sie so groß wie Nadelköpfe wären...
Ich wär mir auch gern darüber im Klaren, vor allem vor der OP, ob der Tumor jetzt schon gestreut hat oder nicht! Darüber rede ich am besten mit meiner TA nochmal und lass vermutlich dann ein Röntgenbild machen, bevor man sie operiert.

Über die Firma Heel habe ich schon viel gelesen hier im Forum und werde mich mit denen vermutlich auch recht bald noch in Verbindung setzen, je nachdem wie es mit Susi weitergeht.

LG

Vroni

Vroni & Co 25.09.2017 18:34

Hallo :seeya:

Susi hat man jetzt heute morgen operiert und sie hat gottseidank alles gut überstanden! Ich hab mir deswegen heute auch extra Urlaub genommen, aber den hab ich auch gebraucht. Um neun hab ich sie abgegeben und um halb eins kam erst der erlösende Anruf...das waren wohl die schrecklichsten Stunden meines Lebens!!!
Seit 17 Uhr ist sie wieder bei mir Zuhause und bleibt bis nächste Woche Donnerstag (da zieht man dann die Fäden) im Haus in einem seperaten Zimmer nur für sie. Es ist das Zimmer meiner Schwester, aber die kriegt davon nichts mit, weil sie im Urlaub ist :smilewinkgrin: Aber ich dachte mir, da hätte sie mehr ihre Ruhe, als wie in meinem Zimmer! Sie sieht nämlich noch ziemlich fertig aus! Sie bekommt auch alle 6 Stunden noch Schmerzmittel.
Ich durfte mir auch die Gebärmutter inklusive Tumor anschauen...der Tumor war riesig, sag ich euch! Unfassbar! Ich bin so froh über meine Entscheidung, ihn doch entfernen gelassen zu haben. Gestern ist Susi nämlich nur noch in ihrem Stall gelegen, hatte wohl ziemlich arge Schmerzen, mit Schmerzmittel gings dann wieder so einigermaßen.
Ich lasse den Tumor samt Gebärmutter in ein Labor einschicken und lass das mal untersuchen. Bin gespannt was herauskommt.
Ich hoffe Susi frisst mir heute noch, ich hab ihr nämlich mal alle ihre lieblings Sorten rein gelegt, aber bis jetzt wollte sie noch nichts. Aber ich denke, sie muss sich erst richtig erholen, oder?

LG Vroni

Terry 25.09.2017 19:19

Nach ca. 12-18 Stunden sollte sie zumindest etwas wieder selber futtern. Sonst musst Du zufüttern.

Sab o.ä. kriegt sie aber, oder? Wenn nicht, bitte noch schnell besorgen!

Vroni & Co 26.09.2017 09:05

Hallo Theresa, vielen Dank für deine Antwort! :seeya:

Also gestern Abend und in der Nacht musste ich sie zwangsfüttern, weil sie da überhaupt nichts fressen wollte, (sie sah auch wirklich überhaupt nicht gut aus, zwischenzeitlich hab ich wirklich gedacht ich muss jetzt mitten in der Nacht nochmal mit ihr zum Tierarzt fahren, aber vielleicht hab ich auch wieder etwas überreagiert und übertrieben :o war halt doch ein großer Engriff), außerdem ist sie noch sehr auf die wärme der Wärmelampe angewiesen, weil sie ihre Temperatur noch nicht selber halten kann (normal?), aber heute morgen sah sie schon um einiges besser aus.
Da sie aber wieder noch nichts fressen wollte, als ich ihr das Futter ausgetauscht hab (ich hab ihr gestern alles rein gelegt was sie gerne isst und auch wirklich viel und das war jetzt alles für die Tonne :rofl: ) hab ich sie nochmal zwangsgefüttert. Und als ich sie dann wieder ins Gehege zurück gesetzt hab, hat sie selber angefangen zu fressen :thumbsup: also ich glaube es geht wieder bergauf!

Meinst du Sab Simplex oder? Das hätte ich sogar noch im Haus, dass hat sie jetzt aber nicht gekriegt, weil ich deine Nachricht erst jetzt gelesen hab und meine Tierärztin davon nichts gesagt hat. Soll ich es ihr denn noch geben? Das ist ja für Aufgasungen oder? Also heute morgen hat sie mir ja einen munteren Eindruck gemacht und kötteln tut sie auch ganz normal, also es sind keine kleinen, pech schwarzen Köttelchen dabei.

LG Vroni

Terry 26.09.2017 12:27

So lange sie schlecht oder gar nichts futtern immer Sab geben!

Sie habe ja meist noch Futterbrei im Magen und wenn der durch neues Futter nicht vernünftig "weitergeschoben" wird, fängt er an zu gären und dann entstehen Gase die zum einen lebensgefährlich und zum anderen extrem schmerzhaft (auch noch zusätzlich auf die OP-Wunde) sind.

Vroni & Co 26.09.2017 15:38

Alles klar, ich habe ihr vorher 1ml Sab so um zwölfe rum gegeben. Da sie immer noch nicht gut frisst und ich heute Mittag wieder zwangsfüttern musste (heute morgen das Futtern war wohl nur eine Ausnahme :prrr: wie ich es hasse, wenn meine Kaninchen nicht fressen, da krieg ich immer die voll Kriese und würde am liebsten bei meiner Tierärztin einziehen! :rofl:) , bekommt sie es heute Abend nochmal und morgen je nachdem wie sie frisst und natürlich Schmerzmittel.

LG Vroni

Rolle_Rolle 26.09.2017 18:31

Wieviel Schmerzmittel gibst du ihr denn? Vielleicht frisst sie ja nicht, weil sie Schmerzen hat?
Als ich Fee habe kastrieren lassen, habe ich ihr mehr gegeben, als mir die TÄ mitgegeben hatte. Diese hatte zu niedrig dosiert. Bin dann zu meiner TÄ und habe noch mal Metacam geholt. Und sie hatte es genau so dosiert, wie ich es Fee gegeben hatte. Und sie hatte 24h nach der OP wieder angefangen mehr zu fressen.

Vroni & Co 26.09.2017 19:42

Hallo Rolle_Rolle, vielen Dank für deine Antwort :seeya:

Also sie bekommt alle 6 Stunden 0,15ml. Über den Nachmittag hat sie jetzt mal wieder bisschen was selbstständig gefressen und sie hoppelt auch schon etwas rum. Und sie wärt sich jetzt wieder gegen die Medikamenten Einnahme. Sie ist nämlich die typische Zuckerin, wenn man ihrer Schnauze zu nahe kommt. Und gestern hat sie das kaum interessiert, da konnte ich an ihrem Näschen machen was ich wollte. Aber heute ist sie wieder ganz die Alte und kann ganz schön zickig werden, wenn ich mit der Spritze komme. :rolleyes:
An ihrem Abendessen ist sie zwar noch nicht so interessiert, aber ich lass ihr noch ein wenig Zeit, bevor ich wieder mit meinem Pulver komme.

LG Vroni

Terry 26.09.2017 22:15

Ich würde ihr eher alle 12 Stunden 0,3 ml (oder mehr) geben, wenn es das Metacam für Katzen ist!

Diese homöopathische Menge von 0,15 ml (Katzenmetacam) macht sonst nicht vernünftig schmerzfrei...

Vroni & Co 26.09.2017 22:22

Nein, ich gebe Novalgin. Passt da die Dosierung?

LG Vroni

Terry 27.09.2017 07:50

Wie schwer ist sie?

Vroni & Co 27.09.2017 20:35

Sie wiegt 1,8 Kg.
Heute hat sie selber eig gut gefressen und ich hab sie nicht zu füttern müssen. Nur hab ich heute echt lange Köttelketten bei ihr gefunden, obwohl das gar nicht sein kann. Sie verliert gerade überhaupt kein Fell und rupft sich auch keines. Es klebt auch kein Fell an den Kötteln, aber sie sind trotzdem verbunden. Weiß jemand was das sein könnte?

LG Vroni


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