Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online

Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online (https://www.kaninchenforum.de/)
-   Kaninchenkrankheiten & Gesundheit (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/)
-   -   Verweigert Gemüse - Zahnprobleme (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/43393-verweigert-gem%FCse-zahnprobleme.html)

Vroni & Co 04.09.2017 09:18

Hallo :seeya:

Also leider ist es bei Susi nicht nur das Alter...
Auf einem Ultraschallbild hat man festgestellt, dass Susi einen Bollen (Haselnussgröße) in der Nähe der Blase oder der Gebärmutter hat, den man auch erfüllen kann, wenn man ihren Bauch abtastet. Meine Tierärztin vermutet, dass es entweder ein Blasenstein ist, was aber komisch wäre, da man den Bollen nicht bewegen kann, oder eine Veränderung der Gebärmutter, vielleicht Tumor, sein könnte. Diese Woche kommt eine Kollegin der Tierärztin vorbei, die ein besseres und um einiges teureres Ultraschallgerät besitzt, mit dem man alle Organe genau bestimmen kann und alles im kleinsten Detail sieht. Wir hätten zwar auch gleich ein Röntgenbild von Susi machen lassen können, aber ich wollte es lieber mit dem genaueren Ultraschallgerät. Eigentlich hätte ich heute eine frische Urinprobe von Susi abgeben sollen, aber das hat jetzt leider von der Zeit her heute nicht gepasst. Hat den jemand einen Tipp, wie ich morgen in der Früh so schnell wie möglich ein bisschen Urin von meiner Dame bekomme? Ich hab schon überlegt, sie in ihre Transportbox ohne Handtuch oder sonstige Unterlage, da alles den Urin aufsaugen würde, rein zu setzten, damit sie da hoffentlich bisschen Wasser lässt und ich es mit einer Spritze aufziehen kann. Leider würde sie in der Box ohne Handtuch die ganze Zeit mit ihren Pfötchen ausrutschen vom Stress ganz zu schweigen, den sie damit hätte. Hätte da jemand eine bessere Lösung oder muss ich es so machen?

Was ich auch ziemlich komisch finde, seit ich mit ihr Freitag beim Tierarzt war, scheint es Susi wieder blendend zugehen. Sie frisst wieder ganz normal, freut sich auch endlich wieder auf ihr Futter und ihr Kot und die Menge des Urins ist auch wieder ganz normal. Also ich werde aus dem Kaninchen wirklich nicht schlau. Entweder will sie mir zeigen, dass es ihr wirklich wieder total super geht, bloß damit sie nicht wieder zum Tierarzt muss oder der Bollen scheint ihr wirklich nichts auszumachen. Aber naja, ich schätze um eine Operation wird sie wohl nicht drumherum kommen, egal was als Diagnose rauskommt. Mein armes Mädchen :rofl:

LG Vroni

marinahexe 04.09.2017 09:36

Du kannst die Blase ausstreichen. Dazu streichst Du mit dem Daumen unten vom Bauch Richtung Po. Dann kannst Du es mit einer Spritze aufnehmen.

Vroni & Co 04.09.2017 10:26

Hallo marinahexe, danke für deine Antwort :seeya:,

Ja so hat es meine Tierärztin am Freitag auch schon versucht, nur hat es da leider nicht geklappt. Vielleicht hab ich ja morgen mehr Glück!

LG Vroni

Vroni & Co 21.09.2017 16:00

Bösartiger Tumor in der Gebärmutter!?
 
Hallo :seeya:

ich wollte mich auch mal wieder melden und euch berichten, wie es jetzt mit Susi weitergegangen ist. Leider habe ich keine gute Neuigkeiten...

Ich war heute beim Tierarzt und wie erwartet ist es ein Tumor, dieser in der Gebärmutter zum wachsen beginnt und auch noch sehr gut durchblutet wird. Vermutung liegt bei einem bösartigen Tumor, der seit dem letzten Mal scheinbar gewachsen ist. Von Haselnuss auf Walnuss.

Jetzt liegt die Entscheidung bei mir, wie es mit Susi weitergehen soll. Es haben sich zwei Tierärzte meine Susi angesehen. Sagen wir Tierarzt A und Tierarzt B.
Tierarzt A sagt, sie würde sie nicht operieren lassen, zu riskant, und ihr noch die restliche Zeit so schön wie möglich machen, denn auch wenn die OP gut verlaufen mag, könnte der Tumor ja schon gestreut und die anderen Organe angefallen haben. So würde sie es mit ihrem Kaninchen machen. Die andere Tierärztin B, bei der ich eigentlich sonst immer bin, würde sie schon operieren, aber natürlich soll ich mir über die Risiken der OP bewusst sein.

Vor ein paar Tagen ging es Susi wirklich in einem langen Zeitraum super nach der Zahnkorrektur und man hat ihr nicht angemerkt, dass sie krank wäre, doch seit kurzem habe ich gesehen, dass es ihr plötzlich nicht mehr so sonderlich gut geht. Meine Tierärztin B vermutet, dass sie so etwas wie Unterleibschmerzen spürt und deshalb die Unlust auf Fressen da ist und die erhöhte Müdigkeit. Wie also, könnte ich nun Susi einfach nicht operieren lassen und ihr, mit ihren Schmerzen, beim langsamen Sterben zusehen? Klar, Schmerzmittel würde es auch noch geben, aber ich kann doch nicht einfach Nichts tun und ihr nicht helfen! Ich weiß, dass es nur die persönliche Meinung von Tierärztin A war, aber dennoch ist sie mir richtig unsympathisch geworden. Ich würde Susis Leben ja dann verkürzen, wenn ich sie operieren lassen würde und sie dabei stirbt. Anders hätte sie dann wenigstens noch ein paar Wochen, bevor man sie einschläfern müsste deswegen…
Ich will Susi ja helfen und nicht die Sterbebegleithilfe spielen. Das musste ich dieses Jahr bei meinem Pferd und bei meiner Katze durchmachen, da ich bei Beiden wusste, dass sie sterben werden. Beim Pferd hatte ich sogar ein genaues Datum! Das mach ich ganz sicherlich nicht nochmal durch! Auch wenn Susi bei der OP stirbt, kann ich wenigstens noch sagen, dass ich versucht habe ihr zu helfen. Gestorben wäre sie ohne OP ja sowieso, bloß etwas verzögert. Wenn man mir jetzt wirklich gesagt hätte, Mädchen es hat kein Wert mehr dieses Kaninchen zu operieren, wäre ich natürlich bis zum letzten Atemzug an ihrer Seite geblieben und hätte ihr noch paar schöne Tage gemacht, aber wenn noch die kleinste Chance besteht ihr Leben zu retten, auch wenn das gleichzeitig auch das Ende für sie bedeuten kann, will ich diese nutzen. Ich hole mir heute Abend nach dem Arbeiten zwar noch den Rat meiner Familie, aber ich weiß eigentlich schon wie meine Entscheidung ausfallen wird.

Wie würdet ihr in meiner Situation entscheiden? Oder wart ihr selber schon mal in dieser? Seit ihr meiner Meinung oder eher der von Tierärztin A? :confused:

traurige Grüße

Vroni

marinahexe 21.09.2017 16:25

Du hast Deine Entscheidung schon getroffen und in meinen Augen ist sie richtig.:thumbsup:

Wenn Du Dich gegen die OP entschieden hättest, würdest Du Dich später immer fragen, ob eine OP sie hätte retten können. Ich würde für nächste Woche einen Termin machen und sie bis dahin nach Strich und Faden verwöhnen.

Alles Gute!

crazy curry 21.09.2017 16:36

Wurde geschaut ob sie schon Metastasen hat? Wenn ja, würde ich die Finger von lassen. Wenn nicht, würde ich auch alles versuchen um noch was zu retten.
Ansonsten schließe ich mich marinahexe an.

Terry 21.09.2017 16:38

Ich sehe es ähnlich wie marinahexe, allerdings mit einer Einschränkung.
Sollten sich in der Lunge bereits Metastasen befinden (sieht man auf einem RöBi) würde ich sie "nur noch" palliativ behandeln.

Dafür könntest Du Dich auch mit der Firma Heel in Verbindung setzen, die haben darauf abgestimmt gute und natürliche Medikamente und beraten Dich sehr gut telefonisch was gerade für Susi hilfreich wäre.

@crazy curry, überholen gilt nicht!

crazy curry 21.09.2017 16:43

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1055781)
Ich sehe es ähnlich wie marinahexe, allerdings mit einer Einschränkung.
Sollten sich in der Lunge bereits Metastasen befinden (sieht man auf einem RöBi) würde ich sie "nur noch" palliativ behandeln.

Dafür könntest Du Dich auch mit der Firma Heel in Verbindung setzen, die haben darauf abgestimmt gute und natürliche Medikamente und beraten Dich sehr gut telefonisch was gerade für Susi hilfreich wäre.

@crazy curry, überholen gilt nicht!

:p , flitz.

Vroni & Co 22.09.2017 08:41

Hallo :seeya:

Erstmal danke für eure Antworten @marinahexe @crazy curry & @Terry :)

Also ich überleg mir das jetzt übers Wochenende, telefoniere nochmal mit meiner Tierärztin (B), um das Ganze zu besprechen und werde dann höchstwahrscheinlich für nächste Woche ein OP Termin ausmachen.

Auf dem Ultraschall hat man noch keine Metastasen sehen können, mir hat man gesagt man würde sie erst dann sehen, wenn sie so groß wie Nadelköpfe wären...
Ich wär mir auch gern darüber im Klaren, vor allem vor der OP, ob der Tumor jetzt schon gestreut hat oder nicht! Darüber rede ich am besten mit meiner TA nochmal und lass vermutlich dann ein Röntgenbild machen, bevor man sie operiert.

Über die Firma Heel habe ich schon viel gelesen hier im Forum und werde mich mit denen vermutlich auch recht bald noch in Verbindung setzen, je nachdem wie es mit Susi weitergeht.

LG

Vroni

Vroni & Co 25.09.2017 18:34

Hallo :seeya:

Susi hat man jetzt heute morgen operiert und sie hat gottseidank alles gut überstanden! Ich hab mir deswegen heute auch extra Urlaub genommen, aber den hab ich auch gebraucht. Um neun hab ich sie abgegeben und um halb eins kam erst der erlösende Anruf...das waren wohl die schrecklichsten Stunden meines Lebens!!!
Seit 17 Uhr ist sie wieder bei mir Zuhause und bleibt bis nächste Woche Donnerstag (da zieht man dann die Fäden) im Haus in einem seperaten Zimmer nur für sie. Es ist das Zimmer meiner Schwester, aber die kriegt davon nichts mit, weil sie im Urlaub ist :smilewinkgrin: Aber ich dachte mir, da hätte sie mehr ihre Ruhe, als wie in meinem Zimmer! Sie sieht nämlich noch ziemlich fertig aus! Sie bekommt auch alle 6 Stunden noch Schmerzmittel.
Ich durfte mir auch die Gebärmutter inklusive Tumor anschauen...der Tumor war riesig, sag ich euch! Unfassbar! Ich bin so froh über meine Entscheidung, ihn doch entfernen gelassen zu haben. Gestern ist Susi nämlich nur noch in ihrem Stall gelegen, hatte wohl ziemlich arge Schmerzen, mit Schmerzmittel gings dann wieder so einigermaßen.
Ich lasse den Tumor samt Gebärmutter in ein Labor einschicken und lass das mal untersuchen. Bin gespannt was herauskommt.
Ich hoffe Susi frisst mir heute noch, ich hab ihr nämlich mal alle ihre lieblings Sorten rein gelegt, aber bis jetzt wollte sie noch nichts. Aber ich denke, sie muss sich erst richtig erholen, oder?

LG Vroni

Terry 25.09.2017 19:19

Nach ca. 12-18 Stunden sollte sie zumindest etwas wieder selber futtern. Sonst musst Du zufüttern.

Sab o.ä. kriegt sie aber, oder? Wenn nicht, bitte noch schnell besorgen!

Vroni & Co 26.09.2017 09:05

Hallo Theresa, vielen Dank für deine Antwort! :seeya:

Also gestern Abend und in der Nacht musste ich sie zwangsfüttern, weil sie da überhaupt nichts fressen wollte, (sie sah auch wirklich überhaupt nicht gut aus, zwischenzeitlich hab ich wirklich gedacht ich muss jetzt mitten in der Nacht nochmal mit ihr zum Tierarzt fahren, aber vielleicht hab ich auch wieder etwas überreagiert und übertrieben :o war halt doch ein großer Engriff), außerdem ist sie noch sehr auf die wärme der Wärmelampe angewiesen, weil sie ihre Temperatur noch nicht selber halten kann (normal?), aber heute morgen sah sie schon um einiges besser aus.
Da sie aber wieder noch nichts fressen wollte, als ich ihr das Futter ausgetauscht hab (ich hab ihr gestern alles rein gelegt was sie gerne isst und auch wirklich viel und das war jetzt alles für die Tonne :rofl: ) hab ich sie nochmal zwangsgefüttert. Und als ich sie dann wieder ins Gehege zurück gesetzt hab, hat sie selber angefangen zu fressen :thumbsup: also ich glaube es geht wieder bergauf!

Meinst du Sab Simplex oder? Das hätte ich sogar noch im Haus, dass hat sie jetzt aber nicht gekriegt, weil ich deine Nachricht erst jetzt gelesen hab und meine Tierärztin davon nichts gesagt hat. Soll ich es ihr denn noch geben? Das ist ja für Aufgasungen oder? Also heute morgen hat sie mir ja einen munteren Eindruck gemacht und kötteln tut sie auch ganz normal, also es sind keine kleinen, pech schwarzen Köttelchen dabei.

LG Vroni

Terry 26.09.2017 12:27

So lange sie schlecht oder gar nichts futtern immer Sab geben!

Sie habe ja meist noch Futterbrei im Magen und wenn der durch neues Futter nicht vernünftig "weitergeschoben" wird, fängt er an zu gären und dann entstehen Gase die zum einen lebensgefährlich und zum anderen extrem schmerzhaft (auch noch zusätzlich auf die OP-Wunde) sind.

Vroni & Co 26.09.2017 15:38

Alles klar, ich habe ihr vorher 1ml Sab so um zwölfe rum gegeben. Da sie immer noch nicht gut frisst und ich heute Mittag wieder zwangsfüttern musste (heute morgen das Futtern war wohl nur eine Ausnahme :prrr: wie ich es hasse, wenn meine Kaninchen nicht fressen, da krieg ich immer die voll Kriese und würde am liebsten bei meiner Tierärztin einziehen! :rofl:) , bekommt sie es heute Abend nochmal und morgen je nachdem wie sie frisst und natürlich Schmerzmittel.

LG Vroni

Rolle_Rolle 26.09.2017 18:31

Wieviel Schmerzmittel gibst du ihr denn? Vielleicht frisst sie ja nicht, weil sie Schmerzen hat?
Als ich Fee habe kastrieren lassen, habe ich ihr mehr gegeben, als mir die TÄ mitgegeben hatte. Diese hatte zu niedrig dosiert. Bin dann zu meiner TÄ und habe noch mal Metacam geholt. Und sie hatte es genau so dosiert, wie ich es Fee gegeben hatte. Und sie hatte 24h nach der OP wieder angefangen mehr zu fressen.

Vroni & Co 26.09.2017 19:42

Hallo Rolle_Rolle, vielen Dank für deine Antwort :seeya:

Also sie bekommt alle 6 Stunden 0,15ml. Über den Nachmittag hat sie jetzt mal wieder bisschen was selbstständig gefressen und sie hoppelt auch schon etwas rum. Und sie wärt sich jetzt wieder gegen die Medikamenten Einnahme. Sie ist nämlich die typische Zuckerin, wenn man ihrer Schnauze zu nahe kommt. Und gestern hat sie das kaum interessiert, da konnte ich an ihrem Näschen machen was ich wollte. Aber heute ist sie wieder ganz die Alte und kann ganz schön zickig werden, wenn ich mit der Spritze komme. :rolleyes:
An ihrem Abendessen ist sie zwar noch nicht so interessiert, aber ich lass ihr noch ein wenig Zeit, bevor ich wieder mit meinem Pulver komme.

LG Vroni

Terry 26.09.2017 22:15

Ich würde ihr eher alle 12 Stunden 0,3 ml (oder mehr) geben, wenn es das Metacam für Katzen ist!

Diese homöopathische Menge von 0,15 ml (Katzenmetacam) macht sonst nicht vernünftig schmerzfrei...

Vroni & Co 26.09.2017 22:22

Nein, ich gebe Novalgin. Passt da die Dosierung?

LG Vroni

Terry 27.09.2017 07:50

Wie schwer ist sie?

Vroni & Co 27.09.2017 20:35

Sie wiegt 1,8 Kg.
Heute hat sie selber eig gut gefressen und ich hab sie nicht zu füttern müssen. Nur hab ich heute echt lange Köttelketten bei ihr gefunden, obwohl das gar nicht sein kann. Sie verliert gerade überhaupt kein Fell und rupft sich auch keines. Es klebt auch kein Fell an den Kötteln, aber sie sind trotzdem verbunden. Weiß jemand was das sein könnte?

LG Vroni


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:50 Uhr.



Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.