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Hallo Marinahexe, Danke für den Tipp! Kamillentee nimmt er nicht von selbst, den muss ich ihm einflösen, aber verdünnter Saft klappt vielleicht, danke! |
Hallo Marinahexe, Danke für die Tipps! Kamillentee nimmt er nicht von selbst, den muss ich ihm einflösen, aber vielleicht klappt es mit Saft, danke! |
Liebes Forum, Scotty geht es heute morgen wieder richtig schlecht und er kloppft mit den Hinterläufen wenn ich seinen Bauch massieren will, ich nehme also an dass er wieder Schmerzen hat.. Kann das noch immer/schon wieder Verstopfung sein? |
Zitat:
leider kann das schon wieder eine Verstopfung sein. Die treten immer wieder auf, während der Fellwechsel anhält. Hast du ihm Sab Simplex gegen Aufgasungen gegeben? Ich vermute, die Massage tut ihm weh, da er schon einen aufgeblähten Bauch hat. Wobei kein Kaninchen es toll findet, wenn man ihm am Bauch rumstreichelt, während es gerade Schmerzen aufgrund von Verstopfung hat. Aber du hast ja schon gemerkt, dass es ihm geholfen hat (weil er danach gefressen hat). Eventuell nochmal Schmerzmittel geben, bevor du massierst. Allerdings muss ich schon sagen, dass dein Scotty ein recht schlimmer Fall von wiederkehrender Verstopfung ist. Also meine hatten das ja auch, aber da hielt es nie so lange an und sie waren spätestens eine Stunde danach immer wieder fit. Auch haben sie keine deutlichen Schmerzen gezeigt, als ich sie massiert habe. Wie geht es ihm denn heute so? Ich drücke weiter die Daumen, dass er es so bald wie möglich überstanden hat. Ewig hält der Fellwechsel auch nicht an... LG Anjanka |
Ist sein Bauch denn prall? Dann solltest du Schmerzmittel, Sab und ca. 2ml Pflanzenöl (Sonnenblumen, Raps...) geben Evtl. macht es auch Sinn Benebacpulver zu besorgen. Wurde eine Kotprobe angeschaut, ob er Parasiten hat? Zu viele Hefen wären momentan normal, da sie eine Folge von Verdauungsproblemen sind. |
Schau Dir diese Seite mal an, vielleicht findest Du noch weitere Tipps. Kaninchenwiese.de ist eine sehr informative und aktuelle Seite: http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/haarballen-verstopfung/ |
Hallo Anjanka, Ja ich denke auch, dass es immer wieder Verstopfung ist. Er war auch während einer Stunde richtig aufgebläht, ich habe ihm dann etwas Novalgine gegeben, das hat dann gottseidank schon nach 5min gewirkt und er war wieder fit. Er verliert halt dieses Jahr viel mehr Haare als sonst, ich bürste ihn jetzt mehrmals täglich. Bei Chopper (seinem Bruder) habe ich gestern auch Köttelketten entdeckt, der bekommt also jetzt präventiv auch Kokosöl. Sab Simplex hatten die in der Apotheke nicht, allerdings habe ich ein etwas weniger starkes Medikament mit dem selben Wirkstoff bekommen, was gut zu helfen scheint. Gestern hat Scotty es zweimal bekommen. Wir haben jetzt auch angefangen, seine Ernährung langsam auf mehr Wiese und weniger Gemüse umzustellen, hoffentlich hilft das auch. Den Rest des Tages und heute morgen war er wieder ganz normal, ich hoffe also auch, dass dieses Auf und Ab nicht mehr allzu lange anhält, der arme Kleine:( Auf jeden Fall nochmals ein großes Dankeschön an euch alle hier im Forum, ich weiß nicht was ich ohne die vielen Tipps und aufmunternden Worte gemacht hätte!<3 Liebe Grüße! Laura mit Scotty und Chopper (und dem Rest der Familie, die ich jetzt auch weniger wahnsinnig mit meiner Sorge mache) |
Hey marinahexe und gerti! Euch auch schon mal danke, ihr seid mir alle eine mega Hilfe! Die Kotprobe muss ich nochmal machen lassen, dafür muss der Kleine ja dann nicht mit zur TÄ, der hatte genug Stress die letzte Woche über... LG, Laura |
Na, das klingt doch schon ganz gut. Einfach weiter bürsten (Auf den Hinweis bin ich gar nicht gekommen...schön, dass du es selbst rausgefunden hast.) und massieren, wenn er Probleme hat - dann sollte das tatsächlich bald überstanden sein. Und eine Umstellung auf mehr blättriges Futter ist auf jeden Fall gut! Auf lange Sicht wirst du merken, dass die beiden gesünder sind, wenn man sie auch (so gut es halt geht) artgerecht ernährt. :) Gerade im Frühling/Sommer ist es leicht, immer mal wieder Wiese zu sammeln. Kokosöl kannst du vorbeugend geben, das wirkt sich keinesfalls negativ aus. Gerade jetzt, da der liebe Chopper auch Köttelketten bildet... Na ja, dann mach' weiter wie bisher, ihr seid auf einem sehr guten Weg. :) Alles Gute, Anjanka |
Ich bin's wieder! Nachdem ihr mir alle letztes Mal so nett Ratschläge gegeben habt, schien es mit Scotty auch wieder bergauf zu gehen. Halbwegs. Seit meinem ersten Post hat Scotty regelmäßig (genau einmal pro Woche, immer am Wochenende) wieder genau dieselben Probleme. Manchmal dauert es eine halbe Stunde, manchmal fast zwei Tage. Davor und danach ist er fit wie ein Turnschuh. Ich teste jedes Mal mit Novalgine, Sab Simplex und Massagen, aber irgendwie scheint nix wirklich einen Einfluss zu haben, und er steht einfach irgendwann von alleine auf und ist wieder der alte. Dennoch macht es mich kirre, nicht zu wissen, was denn jetzt genau das Problem ist. Kann es sein, dass er einfach altersbedingt eine trägere Verdauung jetzt hat? Ernährung haben wir folgendes getestet: auf Frischfutter umstellen - kein Unterschied. Nur noch Möhren, Heu, Gurke und Salat - kein Unterschied. Mit Kokosöl - kein Unterschied. Leinsamen abends - kein Unterschied. Ich denke also mittlerweile nicht mehr, dass die Ernährung die Ursache ist. Auf was kann ich ihn beim TA testen lassen? Parasiten im Kot? Tumor? Andere Ursachen wie Nierenprobleme? Danke für jegliche Hilfe! Eure immer noch ratlose Laura mit Scotty und Chopper |
Dann würde ich eine Kotprobe ins Labor schicken lassen. |
Zitat:
Ich würde zunächst einmal die von gerti vorgeschlagene große Kotprobe machen lassen, denn das ist für ihn die schonendste Untersuchung die möglich ist. Sollte das aber kein Ergebnis bringen, würde ich evtl. ein Kontrastmittelröntgen vorschlagen. Ich war schon selbst einmal in Luxemburg, und weiß deshalb dass das Saarland von dort aus durchaus erreichbar ist. Solltest du also vor Ort keinen geeigneten Tierarzt finden, könnte marinahexe vielleicht für dich im Saarland auf die Suche gehen ob sich dort in Grenznähe jemand mit Erfahrung findet. |
Hallo, Okay vielen Dank für die Ratschläge! Darf ich fragen, wie die Sache mit dem Bezoar ausgegangen ist? |
Wir hatten das Glück, dass bei Jule diese Schmerzattacken nicht so häufig auftraten. Wir haben uns deshalb gegen eine Operation entschieden, bzw. hätten die Operation nur dann gemacht, wenn Jules Zustand sehr bedenklich gewesen wäre. Das war zum Glück nicht der Fall, der Bezoar löste sich immer wieder von selbst vom Magenausgang und blieb auch im Magen. Die Operation ist zwar möglich, aber sehr risikoreich. An den Magen eines Kaninchens sollte man nur dann gehen, wenn es gar nicht anders geht - wenn das Tier also ohne Operation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stirbt. Man sollte sich deshalb auch sicher sein, dass sich tatsächlich ein Fremdkörper im Magen befindet. Wie lange Jule damit noch zurecht gekommen wäre, kann ich dir leider nicht sagen. Sie erkrankte ungefähr 1 Jahr nach erstmaligem Auftreten des Bezoar-Magenverschlusses an E.Cuniculi. Leider gehörte sie zu den Fällen, wo die Nieren stark betroffen waren, was schließlich zum Nierenversagen und damit zu ihrem Tod führte. |
Ohje die Arme, das tur mir sehr leid für euch und Jule! Nein, also eine OP kommt für uns und unsere TÄ eh quasi gar nicht in Frage. Scotty ist halt schon 7,5 Jahre alt, also nicht mehr der Allerjüngste, und eben "nur" einmal die Woche bzw hin und wieder kränklich, den Rest der Zeit ist er putzmunter und hat null Sorgen. Ich denke, wir werden auch mit Hausmittelchen versuchen, das wieder ins Lot zu bringen, aber ich hole mir gerne viele verschiedene Erfahrungsberichte, um eventuell so eine Lösung für seine Beschwerden zu finden. Aber es scheinen ja wirklich richtig viele Hasis Verdauungsprobleme zu haben, da hatten wir wohl mit unseren bisher immer Glück, das hier ist überhaupt das allererste Mal dass eines unserer Nins irgendein Gesundheitsproblem aufweist. |
Die Verdauung ist tatsächlich leider so eine Art "Sollbruchstelle" beim Kaninchen, sie ist enorm anfällig. Die Kotprobe solltet ihr auf jeden Fall machen, das schadet ihm absolut nicht. Das Kontrastmittelröntgen würde dazu führen, dass ihr möglicherweise Sicherheit bekommt, garantiert ist das aber nicht. Engstellen im Darm lassen sich so recht zuverlässig nachweisen, ein Fremdkörper im Magen leider nicht immer. Jules Bezoar war so dicht verfilzt, dass er leicht röntgendicht war, und deshalb der TA ihn auch ohne Kontrastmittel erkannt hat - zumal er gerade tatsächlich zu diesem Zeitpunkt direkt vor dem Magenausgang lag. Ob ihr ihm das zumuten möchtet bzw. ob ihr das für sinnvoll haltet, das könnt nur ihr allein entscheiden. |
Hallo, habe jetzt nicht den thread ganz gelesen, aber wurde mal an Darmtumore gedacht? LG |
Zitat:
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