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| Fachlich möchte ich jetzt nicht allzu viel dazu sagen, dazu habe ich zu wenig Angaben. Was ich jetzt aber gelesen habe ist es ein Knochenkrebs? Im Prinzip ist die Prognose dann leider ohnehin sehr schlecht, wenn es ein Osteosarkom ist, dann ist es leider auch relativ egal ob der Tumor am Zahnfleisch eine Metastase oder der Primärtumor war. Ist es der Primärtumor müsste der Unterkiefer amputiert werden, ist es eine Metastase müsste der arme Kerl nach dem Primärtumor untersucht und dann der Knochen in dem der Primärtumor, am ehesten inklusive einem Bein amputiert werden, meistens sitzen die Dinger bei Gelenken. Osteosarkome (so es eines ist und das ist nunmal die häufigste Art Knochentumor) streuen allerdings wahnsinnig schnell und zwar in so ziemlich alle Organe. Ist das am Zahnfleisch eine Metastase gewesen (ist aber eine eher untypische stelle), dann sind mit grosser Wahrscheinlichkeit noch mehr Metastasen vorhanden, mindestens Mikrometastasen die man auf einem Röntgenbild ohnehin nicht sehen würde, dafür musste man ein CT machen. Sollte es kein Osteosarkom sein, würde die Sache etwas anders aussehen. Ich stand vor einigen Wochen vor einem ähnlichen Dilemma bei einer meiner Rennmäuse. Herr Rennmaus hatte einen Tumor an der Duftdrüse am Bauch. Eigentlich kann man solche Tumore recht gut chirurgisch entfernen und sie streuen auch meistens nicht. Herr Rennmaus war zu dem Zeitpunkt aber bereits 5,5 Jahre alt - normale Lebenserwartung: 3-4 Jahre. Ich habe wirklich lange mit mir gehadert, ob ich ihm eine Operation zumuten soll, er war eigentlich noch recht fit und hätte eine Inhalationsnarkose vermutlich noch überlebt. Im Endeffekt habe ich mich aber nur für eine Schmerztherapie entschieden und gegen eine Operation bei der ungewiss ist, ob er sich in dem Alter noch wirklich davon erholt, die Wundheilung ist bei alten Tieren einfach nicht mehr so wie bei jungen. Es hätte sein können, dass er nach der Heilungsphase in der er sicher Schmerzen gehabt hätte und nicht mehr sein normales Leben leben hätte können, noch ein paar schöne Wochen gehabt hätte. Es hätte aber genauso gut sein können, dass er sich nicht mehr erholt und seine letzten Tage oder Wochen qualvoll waren. In meinem Fall konnte er noch einige Wochen mit Tumor sehr gut und schmerzfrei leben, bis ich ihn einschläfern musste. Eine volle Diagnostik mit Röntgen würde in deinem Fall zwar wahrscheinlich Gewissheit bringen, was und wo der Primärtumor ist und wenn er im Kiefer sitzt, ob der Kiefer schon so weit betroffen ist, dass er in nächster Zeit brechen kann und du damit vermehrt darauf achten kannst, ob das passiert. Aber auch dann ist es eben sehr schwierig zu entscheiden, ob man chirurgisch noch etwas machen sollte. ![]()
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| Es sollen Knochentumorzellen sein, genau. Die Tierärtzin meine auch, dass es eine völlig untypische Stelle dafür ist und hat sogar im Labor nochmal angerufen, ob da auch wirklich keine Probe vertauscht wurde. Hast du die Schmerztherapie gemacht, weil du bereits gemerkt hast, dass er Schmerzen hat? Oder ohne Symptome damit angefangen? Im Moment ist er ja noch fit und frisst gut, hält sein Gewicht und ich habe nicht das Gefühl, dass er Schmerzen hat und die TÄ ist auch nicht auf die Schmerztherapie eingegangen. Ich habe aber natürlich sorgen, dass er trotzdem Schmerzen haben könnte und sie noch gut versteckt. Gleichzeitig weiß ich natürlich nicht, wie lange er eine dauerhafte Schmerzmedikantengabe mitmacht, wo er ja schon eine angeschlagene Niere hat. Daher möchte ich auch nicht auf gut Glück zu früh damit anfangen und nachher macht seine Niere schlapp.. So schwierig alles ![]()
__________________ Lieben Gruß von Daniela mit Suki, Molly, Loki & Casper aka Fleck Geliebt & unvergessen: Nala (08/2005 - 20.03.2017) Gizmo (01/2005 - 18.06.2017) Muuma (2012 - 03.03.2018) Fluffy (01/2015 - 14.07.2021) Unser Thread: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/40379-von-kleinen-gro%DFen-kaninchen-mein-trio-infernale.html
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| Ja, ich hab eher auf Verdacht damit begonnen. Ich hab ja auch noch seine beiden Brüder und neben den beiden wirkte er etwas magerer und buckliger, wirklich nur minimal aber doch. Ausserdem war für mich klar, dass ich einschläfere wenn er entweder deutlicher abbaut oder wenn der Tumor platzt oder er ihn sich aufbeisst. Und genau dieses Aufbeissen wollte ich mit den Schmerzmitteln ebenfalls verhindern, dass er drangeht wenns zu weh tut. Im Endeffekt hat er sich leider trotzdem aufgebissen ![]()
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