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Vorderbeinamputation Hallo ihr Lieben, mein Kaninchen hat einen sehr bösartigen Tumor am Vorderbein. Ich habe noch nicht persönlich mit dem Tierarzt gesprochen, aber am Telefon wurde mir gesagt, dass man da nur abwarten und zur Not einschläfern lassen könnte, da der Tumor inoperrabel ist. Zudem hat der Tierarzt mir bereits im Vorfeld der Untersuchung gesagt, dass er bei Kaninchen von Amputationen abrät. Mein Gedanke ist allerdings, dass ein großes Risiko besteht, dass der Tumor streut (falls er das nicht schon hat) oder eben weiter wächst und Probleme macht. Ich würde dazu tendieren zu untersuchen, ob der Tumor bereits gestreut hat und falls nicht, das Bein abzunehmen. Ich habe im Internet schon von vielen Kaninchen gelesen, die super mit drei Beinen klar kommen. Meines ist jetzt sieben Jahre alt und sehr Lebens froh. Ich werde morgen das Gespräch mit dem Tierarzt suchen und mir noch eine zweite Meinung einholen, denke ich. Ich komme aus Essen, hat da vielleicht einer Empfehlungen? Zur Zeit bin ich in der Tierklinik von Dr. Apelt. Was denkt ihr dazu? Liebe Grüße. |
Hallo und Herzlich Willkommen bei uns (auch wenn du schon länger angemeldet bist) :seeya: Das ist kein schöner Grund nach langer Zeit wieder zu schreiben :( Ich komme auch aus Essen, war aber noch nie in der TK Apelt da ich nur negatives gehört habe. Wurde das Kaninchen denn schon komplett geröntgt um zu gucken ob der Tumor evtl. schon gestreut hat? Ich denke da vorallem an die Lunge... Achne wurde ja noch nicht :blush5: Wo am Bein sitzt der Tumor? Wie wurde festgestellt dass es ein Tumor ist? Punktiert? Ich kann dir zur genaueren Diagnostik Dr. L. in Duisburg empfehlen. Er ist zwar ein "Grummelbär", fachlich aber kompetent. Auch die TK Duisburg Kaiserberg hat kompetente Ärzte. Ich habe auch ein Dreibein in meiner Gruppe, ihr fehlt auch ein Vorderbeinchen. Sie kommt damit super klar ... Ich drücke euch die Daumen! |
Hallo Natie, danke für deine schnelle Antwort. Bisher war ich dort recht zufrieden. Ich werde Morgen zum Tierarzt gehen und am besten direkt das Kaninchen mitnehmen um überprüfen zu lassen, ob der Tumor schon gestreut hat. Gleichzeitig werde ich besagtes Gespräch führen. Der Tumor sitzt am unteren Teil des Beines innen über der Pfote. Ist schon recht groß. Festgestellt, dass es ein Tumor ist, wurde es mit einer Gewebeuntersuchung bei einem Pathologen. Danke für deine Empfehlungen, haben die beiden eine Internetseite, die du mir vielleicht nennen könntest? Gibt es lange Wartezeiten um einen Termin zu kriegen oder kann man sich einfach in die Sprechstunde setzen? Ich denke ja auch, dass meine gut damit klar kommen würde und selbst wenn nicht, ist es zumindest den Versuch wert. Sogar noch viel größere Tiere wie Hunde oder sogar Pferde können mit drei Beinen leben, da sollte es bei einem Kaninchen auch möglich sein. Sofern der Tumor noch nicht gestreut hat (bitte, bitte nicht), möchte ich nicht das Risiko eingehen, dass er es noch tut. Das ist ja dann wie Warten auf den Tod. Liebe Grüße |
Ja das hört sich vernünftig an. Allerdings würde ich auch mit den vorhandenen Untersuchungsergebnissen direkt zu einem anderen TA gehen. Viel Glück! |
Hallo, wäre es mein Muckel, würde ich ein MRT machen lassen, um Metastasen auszuschließen und wenn keine Streuung stattgefunden hat, in der gleichen Narkose amputieren lassen. Das ist seine einzige Chance. Denn an der Stelle ist es unmöglich den Tumor komplett mit dem nötigen Sicherheitsabstand zu entfernen. LG Melanie |
Ich werde mir Morgen die Ergebnisse aushändigen lassen und dann damit zu einem anderen Tierarzt gehen. Werde morgens früh zu meinem gehen, sodass ich dann mittags bis nachmittags einen anderen aufsuchen kann. Wird zwar viel Stress fürs Kaninchen, aber da muss sie dann leider durch. Ich hoffe, dass der Tumor noch nicht gestreut hat und wir noch eine Chance haben. Ich habe im letzten Jahr erst mein anderes Kaninchen verloren, jetzt ist sie so glücklich mit ihrem neuen Partner. |
@Skippy: Also denkst du, es wäre besser erstmal nur das Gespräch zu führen und dann die ganze Untersuchung direkt bei einem anderen TA zu machen, falls meiner nicht amputieren möchte? |
Selbst wenn dein TA die Amputation machen würde, hat er vermutlich nicht die Möglichkeit ein MRT zu machen. Das würde ich in diesem Fall aber einem Röntgenbild vorziehen. Und da das Nin dafür in Narkose gelegt werden muss, kann man diese dann gleich für die Amputation nutzen. Ich möchte dich in deiner Entscheidung nicht beeinflussen ... Aber ich würde direkt einen Termin zum Vorgespräch und zur Voruntersuchung in einer Tierklinik vereinbaren. Ich drücke ganz doll die Daumen, dass der Tumor noch nicht gestreut hat. Weißt du denn, um was für einen Tumor es sich handelt ? LG Melanie |
Ich bin ja in einer Tierklinik mit meinem Kaninchen. Aber ob die dort ein MRT machen können, keine Ahnung. Nein, leider nicht, ich wusste aber auch nicht, dass es da verschiedene Arten gibt. Dann wäre wohl die Tierklinik am Kaiserberg eine gute Option, denke ich. Falls die dort ein MRT machen können. Am besten rufe ich dort mal an und frage nach. |
Wenn du dich in deiner Klinik gut aufgehoben fühlst, würde ich dort erstmal nachfragen, ob die ein MRT oder CT haben. Bin mir auch nicht sicher, welche Methode zum Nachweis von Metastasen besser geeignet ist. Da würde ich dann eh nochmal mit dem behandelnden Arzt Rücksprache halten. Wenn diese Möglichkeiten dort nicht gegeben sind, würde ich eine andere Klinik aufsuchen. Ein Röntgenbild wäre mir in dem Fall zu ungenau. Schade, denn Tumoren haben unterschiedliche Metastasierungsneigungen (prima Wort für Galgenmännchen :D). Dann hätte man schonmal einen kleinen Anhaltspunkt, ob die Tumorart schnell in andere Organe streut oder vielleicht eher rezidiviert. Dann hätte dein Kleiner mit einer Amputation super Chancen ! LG Melanie |
Ich denke, ich werde mir direkt eine andere Klinik suchen, da mir dort ja bereits gesagt wurde, da sie eher nicht amputieren. Da suche ich mir lieber jemanden mit Erfahrung. Am besten rufe ich nochmal an und frage nach, vielleicht können sie mir sagen um was für einen Tumor es sich handelt. |
Das können Sie mit Sicherheit. Sie werden ja den Bericht vom Pathologen haben. Ich lasse mir solche Berichte auch immer für meine Unterlagen geben. Meine Klinik schickt mir die immer per Mail, wie auch alle anderen Untersuchungen wie Röntgenbilder und Blutergebnisse. Ich musste mich leider auch kürzlich mit dem Thema Tumor befassen, deshalb ist das Thema für mich noch ganz frisch. Mein Kater hat(te) ein Plattenepithelkarzinom im Oberkiefer. Zwar streuen diese Tumore nur selten, rezidivieren aber gerne. Leider ist es im Kiefer aber nicht möglich den Tumor komplett zu entfernen, da vom Kiefer sonst nichts übrig bliebe. Nun hocken wir auf einer tickenden Zeitbombe. Wenn deine Klinik die Amputation bereits abgelehnt hat, würde ich es vermutlich wirklich lieber in einer anderen Klinik machen lassen, die damit evtl. auch mehr Erfahrung haben. LG Melanie |
Ich habe für Donnerstag einen Termin in der Tierklinik Kaiserberg, dort wird ein CT gemacht und falls der Tumor nicht gestreut hat, das Bein amuptiert. Den Befund habe ich mir auch abgeholt. Dort steht, dass es ein Verdacht auf ein malignes Sarkom ist. |
Hallo !! Sehr traurig !! Ein Sarkom ist mit das Bösartigste , was es unter den Knochentumoren gibt . Bei den Menschen streut es leider sehr schnell und wird leider auch erst in einem spätem Stadium erkannt . Eine Amputation macht nur Sinn , wenn der Tumor nicht gestreut hat . Ansonsten solltest Du das Tier lieber erlösen lassen . Du ersparst ihm viele Schmerzen und Qualen !! Ich wünsche Euch eine positive Prognose am Freitag !!! Alles Gute !! LG |
Hat er denn schon Schmerzen? Sonst könnte man, wenn das mit der Amputation nichts sein sollte, auch noch leben lassen, bis ihn der Krebs beim Leben stört. |
Gute Entscheidung :thumbsup: Anhand der Beschreibung schätze ich, dass es sich nicht um ein Osteosarkom, sondern um ein Fibrosarkom handelt. Diese neigen nicht so sehr zur Metastasierung sondern wachsen infiltrativ ins Gewebe. Durch eine Amputation könnte der Tumor in dem Fall komplett entfernt werden. Ich drücke die Daumen für Donnerstag !!! LG Melanie |
Bei meinem Mann wurde auch mittels CT nach Metastasen geschaut. Nicht mit dem MRT. Das ist dann wohl die richtige Wahl. Ich drücke euch die Daumen, daß es ein nichtstreufreudiger Krebs ist und so mit einer Amputation das Kaninchenleben gerettet werden kann. Dauert bestimmt etwas, bis er sich dann daran gewöhnt hat, mit drei Beinen zu laufen. Aber sein Leben ist das wert. Ich finde deine Entscheidung gut. Krebs ist so eine Geißel der Lebewesen. |
Auch die Prognose eines Fibrosakoms ist nicht gut . Ich würde dem Tier so eine OP nicht mehr zumuten . Er sollte gut mit Schmerzmittel abgedeckt werden und halt noch die Zeit haben , die ihm bleibt . Das ist meine Meinung dazu . Es ist eine sehr schwere Entscheidung , aber manchmal ist es besser sich so mit der Krankheit zu arrangieren. LG |
Krebs ist nie "gut". Aber wenn es nicht gestreut hat, kann man es durch eine Amputation vollständig entfernen. Deshalb impfen viele TÄ Katzen nur noch in den Oberschenkel, da bei ihnen Fibrosarkome auffallend häufig an den Impfstellen auftreten. Mein Rammler hatte diese Chance damals leider nicht, da das Fibrosarkom seitlich an den Rippen lag. Letztendlich muss Schoko&Blanka die Entscheidung selber treffen. Aber wenn das Nin ansonsten völlig gesund ist, würde ich die OP nach Ausschluss von Metastasen machen lassen. LG Melanie |
Wie schon erwähnt , das ist meine Meinung dazu . Wie Sie sich letztendlich entscheidet ,ist natürlich Ihre Sache . Sicherlich macht das Gespräch mit dem Arzt es leichter die richtige Entscheidung für das Tier zu treffen. Alles Gute !! LG |
Da mein Kaninchen sehr lebensfreudig ist, werde ich wenn der Krebs nicht gestreut hat, die OP machen lassen. Solange es noch eine Chance gibt, werde ich diese auch nutzen. Ein Bein zu verlieren ist nicht schön, aber kein Weltuntergang. Wenn mein Kaninchen dafür noch einige Jahre weiterleben kann, ist es die richtige Entscheidung. Auf den Tod zu warten, wenn eine Chance aufs Leben besteht, halte ich für absolut falsch. |
Gute Einstellung :thumbsup: Ich drücke für die heutige Untersuchung und hoffentlich OP alles Gute !!! LG Melanie |
Gibt es hier schon was Neues? |
Leider keine guten Neuigkeiten. Mein Kaninchen hat bereits Metastasen in der Lunge, daher würde eine Amputation keinen Sinn machen. Wir schauen jetzt, dass wir ihr mit Schmerzmitteln schöne letzte Tage (Wochen, Monate) geben. Danke an alle, die mich beraten und unerstützt haben und die uns die Daumen gedrückt haben! |
Hallo !! Das tut mir leid . Fühl Dich gedrückt !!! Halte sie schmerzfrei und geniesst die Zeit , die ihr noch habt . Sie wird Dir klar zeigen, wenn sie gehen möchte . Jetzt musst Du nur noch im Sinne des Tieres handeln . LG |
Oh nein :frown5: Das tut mir Leid ! Wünsche euch noch eine schöne und hoffentlich lange Zeit miteinander. LG Melanie |
Das tut mir sehr leid. Macht euch die Zeit so schön wie möglich Ich hoffe das ihr noch viele Tage, Wochen und Monate bleiben ... |
Das wollte ich jetzt nicht lesen. Es tut mir sehr leid. Ich hätte der Maus noch viele glückliche Jahre gewünscht. Genießt die Zeit, die ihr noch habt! |
Auch mir tut es sehr leid. Ich wünsche euch eine gute Zeit die vor allem von Liebe, Freude und Leichtigkeit erfüllt ist. Versuch einfach nicht zu sehr darüber nach zu denken und geniesse die Zeit. |
Oh nein, das tut mir sehr leid:( Ich wünsch euch eine wunderschöne gemeinsame Zeit miteinander. |
Das tut mir leid... :( Viel Kraft wünsche ich euch... |
Vielen Dank an all euer Mitleid und eure Anteilnahme! |
Hältst Du uns bitte auf dem Laufenden? |
Gibst du ein Cortison-Präparat? |
Tut mir Leid, mir wurden keine neuen Beiträge angezeigt. Kann euch ab jetzt gerne auf dem Laufenden halten, wenns was neues gibt. Sie bekommt Metacam. Da sie immer an ihrem Bein rumgekaut und geleckt hat, trägt sie jetzt einen Verband. Unter dem Verband kann das Beinchen, das sie wund geleckt hat, jetzt heilen. Würdet ihr eine Salbe drauf tun? Wenn ja welche? Ich würde gerne den Heilungsprozess unterstützen und beschleunigen, damit der Verband schnellstmöglich wieder abkann. Desweiteren habe ich da noch eine Frage an euch. Ich stehe ja jetzt in der Verantwortung zu entscheiden, bis wann ih Schoko leben lasse und wann es genug ist. Aber wie mache ich das? Wann kann ich sagen, so, heute ist es soweit? Woher weiß ich, dass sie morgen nicht noch einen tollen Tag haben wird? Ich weiß, so eine Frage ist nicht leicht zu beantworten und ihr könnt mir diese Entscheidung nicht abnehmen, aber ich würde gerne mal eure Meinung hören. Mein Vater meinte, dann, wenn sie aufhört zu fressen wäre der richtige Zeitpunkt. Ich bin mir da nicht so sicher. Soll man wirklich so lange warten? Oder woran kann man seine Entscheidung noch festmachen? Vielen Dank schonmal. Eure Unterstützung hilft mir in dieser schweren Zeit wirklich sehr! |
wir haben kürzlich eine Honigsalbe bekommen..auch wegen wund-geleckt... das Zeug heißt Mielosan. bei uns hilft das ganz gut :) wir cremen aber auch 2x täglich.. |
Hallo !! Das ist eine schwierige Frage . Bei unserem Luke wusste ich auch nicht , ob ich erkenne , wann man das beenden sollte . Ich kann Dir sagen , solange es nicht zur Qual für das Tier wird und sie noch Freude am Leben zeigt und selbstständig frisst , würde ich sie lassen . Das Tier zeigt Dir ganz klar , wenn es Zeit ist zu gehen ... Luke lag eines Morgens völlig durchnässt und Zähneknirschend (Zeichen von starken Schmerzen ) im Käfig . Wir haben ihm Schmerzmittel gegeben und sind dann in die Samstagsprechstunde gefahren , um ihn erlösen zu lassen . Als er es geschafft hatte , lag er so friedlich da . Wir haben ihn die letzte Zeit nie so entspannt gesehen . Das Tier und auch wir waren bereit los zu lassen . Meine Lucy habe ich im Mai erlösen lassen . Sie hatte einen gestreuten Eierstocktumor . An der Brust war der Tumor bereits großflächig durch die Haut getreten . Bei ihr habe ich den Zeitpunkt gewählt , weil das Versorgen der Brustwunde zur Tortour für sie wurde . Noch heute läuft mir die Entscheidung hinterher , weil man ja doch über Leben und Tod entscheidet . Trotzdem war es die richtige Entscheidung . Du wirst alles zur richtigen Zeit richtig entscheiden, da bin ich mir ganz sicher !!! Nur du kennst Dein Tier und nur Du kannst sehen , ob es ihr gut oder schlecht geht . Man muss auch los lassen können , auch wenn es schwer fällt !! Auch das gehört zur Tierliebe dazu . Ein Tier gehen zu lassen , wenn die Zeit gekommen ist !!! Alles Gute und noch viele glückliche Monate, Wochen , Tage ... was auch immer !!! LG |
Ich habe deinen Thread erst jetzt entdeckt. Es tut mir wirklich leid, dass die OP keinen Sinn mehr macht. Sowas ist einfach traurig. Ich glaube die Frage nach dem wann ist so ziemlich das Schlimmste, was man als Tierhalter entscheiden muss. Solange deine Süße frisst, munter bleibt und am Leben teilnimmt, würde ich sie lassen. Du kennst sie am Besten und wirst merken, wenn sie sich verändert, wenn es ihr nicht mehr gut geht. Mein Opi Emil ist vor Kurzem ganz friedlich eingeschlafen. Er hat bis zum Letzten Tag gefressen und es sehr genossen, von Lilly bekuschelt zu werden. Er war schon seit einiger Zeit unsauber und sehr, sehr viel am Schlafen, aus unerklärlichen Gründen hatte er auch eine dicke Backe bekommen, aber die Tierärztin hatte mir geraten ihn einfach weiter zu beobachten und solang er noch begeistert frisst, wäre alles okay. Sie hatte Recht. Kurz davor wurde bei meinem anderen Kaninchenbub ein Abszess hinter dem Auge festgestellt. Ich habe mich schließlich dafür entschieden, ihn operieren lassen. Da der Abszess jedoch nicht entfernt werden konnte, durfte Hugo friedlich in der Narkose für immer einschlafen. Der Abszess hatte das Auge schon leicht aus der Höhle herausgedrückt und ist sehr schnell gewachsen. Bei meinem letzten Hund wurde Porstatakrebs festgestellt. Eine OP war daher nicht möglich. Er war 16 und als er anfing, nachts zu weinen, nur noch Durchfall hatte und den Stuhl mitunter nachts nicht mehr halten konnte, teilweise nicht mehr aufstehen wollte und urplötzlich auch unkontrolliert heftig zu beißen anfing, musste ich eine sehr schwere Entscheidung treffen. Er sah weder alt noch krank aus, er ging auch meist noch gern spazieren, aber wenn Schmerz das Leben eines Tieres zur Qual macht und es sein ganzes Wesen verändert, dann darf man nicht wegschauen. Ich wollte es auch nicht wahr haben, aber mir haben einige Gespräche mit "neutralen" und fachkundigen Personen außerhalb der Familie sehr geholfen. Im ersten Moment war es furchtbar und ich habe mir enorme Vorwürfe gemacht - war es doch zu früh? -. Aber als dann wieder ein Oldie aus dem Tierheim bei uns eingezogen ist war schnell klar, es war die richtige Entscheidung. Ich hatte mich schon so sehr an seine Gebrechen und Probleme gewöhnt, dass es mir erst wie Schuppen von den Augen fiel, als ich sah wie quietschlebendig und lebensfroh der "neue Hundeopi" doch ist. Obwohl er auch schon alt und chronisch krank ist. Wenn man den Verfall jeden Tag miterlebt, wird man für manches leider auch blind. Eine Bekannte von mir hat ihren total verkrebsten uralten Hund immer und immer wieder operieren lassen. Ich habe ihn nur einmal gesehen, blind, zitternd, konnte sich kaum auf den Beinen halten. Seine Zeit war schon längst abgelaufen und er konnte einem einfach nur leid tun. Er hat uns nur kurz angebrummt. Nach unserem Besuch hat sie dann schließlich auch eingesehen, dass ihr Liebling und treuer Begleiter nicht mehr kann (er hatte bis dahin wohl noch nie jemanden angebrummt) und hat ihn schließlich gehen lassen. Was ich damit sagen will: genieß die Zeit mit deiner Schoko, aber hab auch ein wachsames Auge auf sie. Du wirst merken, wenn sie nicht mehr kann. Und sieh es so, es ist besser sie in Frieden gehen zu lassen, als wenn sie sich über Tage und Wochen quälen muss und einen schlimmen Todeskampf kämpft. Das kannst du ihr ersparen, und bis dahin mach ihr die Zeit so schön wie möglich. Verwöhn die Kleine und denk daran, sie hat großes Glück eine so verantwortungsvolle Hasenmama wie dich zu haben. |
Hallo ihr Lieben, heute ist Schoko leider von uns gegangen. Sie lag auf der Seite und hat gezuckt, hatte wohl Krämpfe. Sie lag im Sterben. Wir sind dann zum Tierarzt gefahren um ihr lange Quälereien zu ersparen. Dort wurde sie erlöst und ist friedlich eingeschlafen. Laut Tierarzt könnte sich ein Blutgerinsel im Gehirn gebildet haben, wodurch es so plötzlich zu Ende ging. Sie war bist heute super drauf, ist durch die Gegend gesprungen und hat normal gefressen. Das tröstet mich, denn sie musste nicht lange leiden und es ging ihr nicht immer schlechter, bis es zu Ende war. |
...traurig. Mein Beileid. Komm gut rüber kleines Ninchen... |
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