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Hieten, Knochenbruch Oberarm - Brauche Rat! auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 21:28

Ist das eine schöne Neuigkeit!!
Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut wird.



__________________



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 21:41

Ich freue mich für euch und drück ganz feste die Daumen, dass Hieten brav ist. Kaninchen merken aber, wenn man ihnen hilft und lassen es dann auch zu.

Im März bekomme ich 2 neue Mitbewohner. Sie sitzen gerade beide in verschiedenen PS ihre Kastrafrist ab. Einer von ihnen hatte als Baby einen Unfall, ihm wurde ein Hinterlauf amputiert.Trotzdem tobt er durch die Wohnung und springt auf die Couch. Ein kleines Temperamentbündel.



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Ninchen
 
Registriert seit: 30.09.2009
Beiträge: 20
Nettimaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 21:56

Klasse!
Ich freue mich sehr das er nun doch eine Chance hat
Das war sicher die Frau Schewe, die mobile Tä.
Die ist super nett und ganz dicke Hochachtung das sie ihm und auch euch so eine Chance ermöglicht hat. Solch Einsatz wünscht man sich von allen Tä.
Ich drück die Daumen und wünsche ihm sehr das er es packt.
Lg annett



__________________
]Viele Grüße von Annett



Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 22:02

Na prima...jetzt sind hier alle Daumen und Pfoten gedrückt das es auch heilt.
Schön das er noch eine Chance bekommt



__________________
Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.02.2015, 22:24

Ganz prima das ihr es versucht. Wir drücken alle Daumen und Pfötchen für den kleine Patienten! Bei Paulchen war der Bruch eben so oberhalb der Pfote das durch den gebrochenen Knochen und Sehnen und Muskeln die Pfote total verdreht nach hinten stand. In der Stellung hätte ihn das immer behindert er hätte damit nicht normal leben können. Mit der Schiene kam die Pfote wieder halbwegs in die richtige Richtung.

Schau mal hier:

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/35482-beinchen-gebrochen.html

Bekommt er Traumel? Das wäre gut für die Heilung.
Eventuell kannst du noch mit homöopathischen Mittelchen die Heilung unterstützen. Ich glaub ich hatte da damals was. Kann dir aber nicht mehr sagen welches Mittelchen.

Viele daumendrücker Grüße!!



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Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2015, 06:58

Das sind aber tolle Nachrichten am so frühen Morgen.
Hört sich blöd an, aber das ist so ein Fall bei dem ich sage "die Tierärztin hat euch der Himmel geschickt"

Hier sind alle Daumen und Pfoten für Hieten gedrückt.



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Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2015, 10:56

Eng sitzen und vor allem ohne Barrieren wo er mit dem Beinchen hängen leibt. ich hatte eine ganz kleine Käfig 50 x 30 und darin nur ganz dünn Späne. Das hat bei mir am besten geklappt. Der Ta meinte am Anfang Küchentücher. Hat sich aber als unpraktisch erwiesen. Wurden zusammen geschoben und stellten dann eine Falle zum hängen bleiben dar.



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Ninchen
 
Registriert seit: 01.02.2014
Beiträge: 11
Fina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2015, 22:10

Danke an alle fürs Daumendrücken!

Genau, Frau Schewe hat ihm die Schiene gegeben. Drei TÄ sagten, man kann den Oberarm nicht schienen, das hält nicht… und sie versucht es einfach. Ich dachte auch, wie ein Geschenk vom Himmel!
Sie hat sich auch extra noch mal informiert, wie sie das trotzdem machen könnte. Was für eine außergewöhnliche und tolle Tierärztin!

Hieten ist weiterhin etwas unbeholfen mit dem Verband, aber er kann sich ja nun kaum bewegen, sitzt entweder in seinem Papphaus oder zum Essen davor. In der Nacht hat er sich leider auf die rechte Seite auf den Verband gelegt und konnte sich von allein nicht mehr aufrappeln. Da musste ich ihm heute Morgen beim Aufstehen helfen. Aber er ist nur wenige Stunden am Tag unbeaufsichtigt und ich hoffe er macht es nicht so oft… Ansonsten lässt er den Verband in Ruhe, futtert gut und er lässt sich kraulen, wobei er knuspert.
Heute habe ich die Decken in seinem Gehege entfernt und alles komplett mit Einstreu ausgestattet, da er im Moment überall hinmacht und das zum Saubermachen besser ist.

Er ist so ein starker kleiner Mann.
Ich bin sooo glücklich, dass er lebt!!! :-)

Viele liebe Grüße an alle, wir melden uns bald wieder!


@ Marinahexe: Der arme Kleine, schon als Baby so ein Unfall… Aber schön, dass er so gut mit einem Hinterlauf zurecht kommt und er glücklich durch die Gegend hüpft und tobt. Ich wünsche euch, dass die VG dann gut klappt! :-)

@ Wollmonster: Ich hab deinen Bericht gelesen. Wirklich toll, dass du Paulchen aufgenommen hast. Hieten bekommt auch Traumeel.



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Ninchen
 
Registriert seit: 01.02.2014
Beiträge: 11
Fina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 20:44

Hallo,

ich möchte euch über den Verlauf von Hietens Bruchbehandlung informieren. Vielleicht hilft der Bericht ja jemand anderen weiter, dessen Kaninchen in höherem Alter einen Oberarmbruch erlitten hat.

So sah sein erster Verband aus:





Eine Plastikschiene wurde am Unterarm mit Spraykleber befestigt. Zwei Mullbinden wurden um Schiene und Bein herumgewickelt und mit Heftpflaster befestigt.

Insgesamt gab es in den ganzen Wochen mal gute Tage, aber manchmal habe ich sehr gebangt.
Den Käfig mit Einstreu auszustatten war keine gute Lösung. Hieten legt sich in den letzten Jahren zum Schlafen gern komplett auf eine Seite. Mit dem Verband auch, manchmal hat er sich sogar auf den Arm mit dem Verband drauf gelegt. Da er beim Versuch aufzustehen das Einstreu weggetreten hat, rutschten seine Hinterbeine auf dem PVC weg, er hat ewig gestrampelt und konnte nicht aufstehen. Also hab ich wieder alles mit Tüchern ausgelegt. Manchmal konnte er darauf allein aufstehen, manchmal nicht. Ich habe dann in der Nacht im selben Raum geschlafen, sein Gestrampel hat mich sofort aufgeweckt und ich musste ihm oft auf helfen. (Die letzten Wochen konnte er aber immer allein aufstehen.)
Außerdem hat Hieten leider manchmal schlimmen Durchfall gehabt und weiter abgenommen… Kotprobe war ok, aber er isst kein Heu (ich hab alles ausprobiert, versch. Sorten Heu, mit Honig und Saft eingesprühtes Heu, frische und getrocknete Kräuter, getr. Löwenzahn. Nur Luzernenuggets und selbstgemachten Brei mit bisschen Heu isst er).
Das einzig Gute war, dass Hieten nicht ein Mal an dem Verband genagt oder gezupft hat. Als ob er wusste, dass es ihm hilft…

Nach ca. 1 Wo. hatte leider seine rechte Pfote angefangen leicht zu bluten. Er hat ja nun in seinem Käfig überall hingepullert. Wahrscheinlich hat die Mullbinde den Urin aufgesaugt und dadurch bekam er eine wunde Pfote. Er hat auch ständig die Pfote geleckt.
Normalerweise wird ein Verband ja nach 1 Wo. gewechselt, doch die Tierärztin war froh, dass er erst mal hält, und wollte ihn lieber nach 2 Wo. wechseln. Dazu haben wir Hieten, ohne Narkose oder irgendwas, einfach auf einen Tisch mit einem Tuch auf die linke Seite hingelegt, sodass man an den Arm herankommt. Ich habe nur meine Hände leicht auf seine Augen und seine Hinterbeine gelegt. Der Verbandswechsel hat reibungslos funktioniert und Hieten hat sich die ganze Zeit nicht bewegt oder gewehrt.

Seitdem hielt er sein Bein irgendwie immer etwas abstehend und die Pfote hat wieder etwas geblutet. Dann wurde der Verband nach nur einer Woche (3. Wo. der Behandlung) erneut gewechselt. Bei der Gelegenheit hat die TÄ den Arm auch abgetastet und sie konnte eine Verdickung, also Kallusbildung (Knochenheilung) feststellen und so gut wie keinen offenen Bruch mehr. Beim neuen Verband hat die TÄ die Schiene nicht am Fell, sondern an der Mullbinde festgeklebt. Die Pfote wurde mit Heftpflaster mehrmals umwickelt, sodass Hieten auch nicht mehr an der Wunde lecken konnte. Der Verband hat auch wieder super gehalten.

Gestern, nach zwei weiteren Wochen (5. Wo. der Behandlung) haben die TÄ (die nur mobil unterwegs ist und kein Röntgengerät hat) und ich uns in einer Praxis getroffen, um den Arm zu röntgen, und es war ein Verbandswechsel angedacht.

Beim Röntgen kam heraus: Die beiden Frakturenden sind nicht gerade zusammengewachsen, sie stehen in einem bestimmten Winkel zueinander (wie weit kann ich leider nicht genau bennen), aber um den Bruch hat sich eindeutig neuer Knochen gebildet – der Knochen wächst zusammen.

Der andere Tierarzt meinte, man kann so einen Oberarmbruch eben nur durch eine OP wieder zu einem geraden Knochen richten, aber davon rät er bei so einem alten Kaninchen strikt ab. Ich muss aber daran denken, dass Hieten erst 9 Tage nach dem Bruch eine Schiene erhalten hat. Sowie ich gelesen habe, hat sich bereits 10 Tage nach einem unbehandelten Bruch so viel neues Gewebe gebildet (vorausgesetzt, der Bruch kann überhaupt verheilen), dass man dieses wieder brechen muss, wenn man die Enden gerade zusammen bekommen möchte. Und wenn sich bei Hieten relativ schnell Kallus gebildet hat und dies nun im Röntgenbild zu sehen ist, nehme ich an, dass der Knochen in den ersten 9 Tagen bereits angefangen hat, schief zusammenzuwachsen. Vielleicht hätte es durch sofortiges Schienen gerader zusammen wachsen können…?

Dann hat der Tierarzt den Arm abgetastet und meinte, die Knochenverbindung fühlt sich schon stabil an, und da die Pfote bereits ganz steif ist durch die fehlende Bewegung, würde er jetzt lieber keinen neuen Verband anlegen. Also sind wir ohne Verband Heim gefahren.

Der Unterarm sieht nun ziemlich gruselig aus… er ähnelt eher einem Bleistift als einer Pfote. Es sind wohl keine Muskeln mehr vorhanden und das Fell fällt ihm aus. Ich hoffe er bekommt keine Probleme durch offene Wunden.

Nun muss Hieten sich so ruhig verhalten, dass der neue Knochen nicht gleich wieder bricht, und gleichzeitig langsam anfangen, seine Pfote wieder zu benutzen.

Ich bin froh so, dass wir es gewagt haben und der Knochen heilt. Ich hoffe, er kommt mit seinem schiefen Knochen klar und es passiert weiter nichts schlimmes.

Liebe Grüße!


Fina



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Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 22:30

Schön von euch zu lesen. Ja er wird sicherlich gut mit dem Fuß zurecht kommen. Bei meinem Paulchen ist es ja auch nicht ganz gerade zusammen gewachsen und dennoch nutzt er es sehr gut. Das das Bein so dünn und gruselig ausschaut war hier auch so. Ich dacht das zerbricht gleich wieder alles. Aber du wirst sehne das wird ganz schnell wieder normaler. Dein Kaninchen wird langsam lernen das Beinchen nach seinen Möglichkeiten wieder zu nutzen. Gibt ihm Zeit er entscheidet das dann schon selbst. Alles Gute weiterhin für euch!



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