Hallo ihr lieben,
ich brauche euren Rat, bzw. jemanden der mir Mut zuspricht.
Mein kleiner Daniel (1,5 Jahre, Zwergwidder) ist seit dieser Nacht in der Tierklinik Betzdorf

Wir waren am Montag schon bei einem Tierarzt, weil Dani aufeinmal nicht mehr fressen wollte und keinen Kot abgesetzt hat. Musste ihn den ganzen Tag da lassen und der Tierarzt hat mit Critical Care, Novalgin, Paraffinöl und einem Mittel gegen Aufgasungen behandelt. Zuhause sollte ich dann mit Critical Care und einem Abführenden Mittel weitermachen.
Mittwochs morgens immer noch keine Besserung. Also nochmal zum Tierarzt. Ich habe ihn gefragt ob er ihn bitte röntgen kann. Seine Antwort war, das ginge nicht, wäre bei einem Kaninchen zu schwierig.
Wurde wieder nach Hause geschickt und die Prozedur ging von vorne los.
Dani wollte sich den ganzen Tag nicht bewegen, hat nicht gefressen, nicht getrunken. Also am selben Abend noch zu einer anderen Tierärztin.
Sie hat sofort geröntgt. Siehe da, der Magen fast komplett gefüllt und der Blinddarm total aufgegast. Man konnte einen dicken Knubbel erkennen, der alles verstopf. Sie vermutet ein Haarballen.
Der kleine hat von ihr Malzpaste bekommen, ein anderes Päppelmittel, wieder Schmerzmittel und abführende Medikamente. Sollte eigentlich heute nochmal bei ihr vorbeikommen, damit sie nochmal den Bauch abtasten kann. Hat mir aber für Notfälle trotzdem einen Überweisungsschein für die Tierklinik geschrieben.
Zuhause dann weiter die Medikamente gegeben und den Bauch massiert.
Irgendwann kam dann ein Miniköttel mit einer 5x so großen Menge an Schleim

Und aufeinmal fing es an.. er hat extrem gekrampft, gezittert und mit den Zähnen geknirscht. Hat ständig versucht an seinen After zu kommen aber immer fiepend aufgegeben.
Kaninchen eingepackt und ab in die Tierklinik.
Musste ihn dann da lassen. Die Ärztin hat dann das Röntgenbild von meiner Haustierärztin angefordert, nochmal geröntgt und einen Ultraschall gemacht.
Er hatte zwar sehr wässrigen Durchfall, aber auf dem Röntgenbild war kein Fortschritt des Mageninhalte zu sehen.
Als sie mich vorhin angerufen hat, hat sie gesagt, dass sie keine Chance mehr darin sieht ihn weiter mit den Medikamenten vollzustopfen. Vorallem weil das ja seit Montag keine Besserung bringt. Also hat sie mich vor die Wahl gestellt:
OP oder einschläfern?
Die OP sei zwar kritisch, aber zurzeit habe er keine Über- oder Untertemperatur. Und sie sieht die Chancen da immer noch besser, als wenn weiter mit Medikamenten behandelt wird.
Sie wollen jetzt versuchen erstmal bei der OP den Inhalt der zur Verstopfung führt rauszumassieren. Sollte das nicht funktionieren wird der Darm aufgeschnitten

Ich habe so eine Angst das mein kleiner es nicht schafft, aber ich möchte einfach nichts unversucht lassen.
Sie will mich entweder nach der OP anrufen oder während der OP, falls sie merkt das es keinen Sinn hat.
Die Ungewissheit bringt mich um.
Hat vielleicht jemand positive Erfahrungen mit einer solchen OP gemacht?
Er müsste aktuell im OP sein oder in den nächsten Minuten.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen und bitte drückt mit mir die Daumen
