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Kokzidien- es hört einfach nicht auf auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 07.01.2015, 11:57

SilversWacht, dann würde ich dich vielleicht bitten das weiterhin zu übernehmen hier. All deine Fragen wurden schon gestellt, zum Teil mehrfach. Aber vielleicht bekommst du ja eine Antwort.

Ich bin nun einmal der Meinung, wer Hilfe möchte, der sollte auch mitarbeiten. Und nicht der Meinung sein, diejenigen die Hilfe leisten wollen sollten "ganz lieb sein" damit sie die zur Hilfeleistung nötigen Informationen bekommen.

Ich bin jetzt hier raus. Denn für mich hat sich hier ein Bild ergeben das eine weitere Anwesenheit meiner Person in diesem Thread nicht sinnvoll erscheinen lässt.

off topic: hallo Benny



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Geändert von Lupine (07.01.2015 um 12:00 Uhr).
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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2014
Beiträge: 160
sabine-bine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 16:53

Hallo SilversWacht,
vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Beitrag.

Die Ärztin, bei der wir damals waren, ist leider gnadenlos überlaufen, sodass sie uns im damaligen Moment in besagter Nacht zwar eine Hilfe war, jedoch nicht auf Dauer. Derzeit sind ihre Termine bis zum Februar ausgebucht. Sie arbeitet nach Bestellsystem.

Der Frau empfahl uns Rodi Care akut, ansonsten Dimeticon und Colosan. Wie du sagst, bräuchten wir eine Ärztin, die sich ein bisschen wie eine Kräuterhexe verhält und normale und natürliche Wege geht
Man muss wie du sagst ja nicht immer mit der Chemiekeule anrücken.

Ich habe mir immer den Arzt geben lassen. Oftmals wirkten diese aber gestresst und überarbeitet, sodass ich nicht das Gefühl hatte, gut aufgehoben zu sein. Als ich dann sagte, es ginge um ein Kaninchen wurden die Bemühungen noch sehr viel weniger. Dass ist generell mein Problem. Die meisten Ärzte hier belächeln uns, wenn wir mit Kaninchen in die Praxis kommen.
Das Problem ist, dass wir noch keinen wirklich guten Arzt gefunden haben, obwohl wir schon sehr lange suchen. Wir sind die Listen in guten Kaninchenforen abgegangen. Aber die wirklich guten sind weiter weg. Für den, der so mittelmäßig ist, fahren wir extra in ein anderes Bundesland und ungefähr 80 km. Mehr möchten wir den Tieren auch nicht antun, da es schon sehr an die Grenzen

Wir haben ja dieses Buch "Kaninchen alternativ heilen" oder so ähnlich. Ich habe auch schon einige Tierärzte darauf angesprochen, hatte aber leider nicht das Gefühl, dass die davon begeistert waren. Bringt ja nicht so viel Geld ein, als wenn
man gleich Chemie verschreibt und einen Homöopathen für Kaninchen habe ich hier noch nicht gefunden.
Ich bin am überlegen ob ich mir auf eigene Faust Globuli und Medikamente besorge, wie es in diesem Buch über alternatives Handeln steht.

Momentan leidet der Gute ein wenig unter Verstopfung. Er köttelt nur 2 Mal am Tag und wenn ist er sehr hart.




Blacky2009
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 07.01.2015, 19:23

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
SilversWacht, dann würde ich dich vielleicht bitten das weiterhin zu übernehmen hier. All deine Fragen wurden schon gestellt, zum Teil mehrfach. Aber vielleicht bekommst du ja eine Antwort.

Ich bin nun einmal der Meinung, wer Hilfe möchte, der sollte auch mitarbeiten. Und nicht der Meinung sein, diejenigen die Hilfe leisten wollen sollten "ganz lieb sein" damit sie die zur Hilfeleistung nötigen Informationen bekommen.

Ich bin jetzt hier raus. Denn für mich hat sich hier ein Bild ergeben das eine weitere Anwesenheit meiner Person in diesem Thread nicht sinnvoll erscheinen lässt.

off topic: hallo Benny
Benny

Ach mich würde ja immer noch interessieren wie die zwei heißen



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Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 00:13

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Ich bin nun einmal der Meinung, wer Hilfe möchte, der sollte auch mitarbeiten. Und nicht der Meinung sein, diejenigen die Hilfe leisten wollen sollten "ganz lieb sein" damit sie die zur Hilfeleistung nötigen Informationen bekommen.
Nein, du hast vollkommen recht.
Eine ordentliche Hilfestellung zu leisten ist nicht möglich, wenn sich der Hilfesuchende unkooperativ zeigt.

Aber mir kam das jetzt so verfahren vor. Das wäre nur in weiteren unnötigen Situationen geendet.

So.

@Sabine
sorry dass ich erst so spät antworte

Bei welchen deiner Kaninchen war denn der dicke Knubbel?
http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/36314-dicker-knubbel-tumor-abzess-oder-lipom.html
Hat sich da nochmal was ergeben?

1.) Kräuter und Homöopathie
Kräuter und Homöopathie können leider keinen Befall tilgen. Sie können ihn nur abschwächen. Für mich wäre es eine Methode, den Verdauungstrakt und die Abwehr des Kaninchens wieder aufzubauen, ohne ihn mit Kokzidiostatika wieder aus der Bahn zu bringen.

Es wäre eine gute Übergangsmethode.

2.) Desinfektion
Normalerweise ist eine Desinfektion nicht nötig.
Da dein Mümmelmann allerdings so abgeschwächt ist, würde ich täglich die Toiletten reinigen. Wenn du ein Desinfektionsmittel haben möchtest, dass auch gegen Kokzidien wirkt, empfehle ich dir die DVG-Liste Tierhaltung.

Dort findest du in Spalte 8b die Desinfektionsmittel, die Kokzidien abtöten.
Einige davon sind sogar über Amazon erhältlich. Aber ob es für euch wirklich nötig ist, ist halt die Frage.
Näpfe dürfen damit allgemein NICHT behandelt werden. Holzgegenstände auch nicht.
Desinfektionen sind meistens nur in großen Betrieben mit vielen Tieren nötig.

3.) Die Ärzte und die 2,5%
Mich wundert es ja sehr, dass es auf Anfrage des Baycox 5% immer abgelehnt wurde. Ich als Außenstehender kann da einfach nur den Kopf schütteln. Das ist wirklich unglaubwürdig.
Aber... sicher dass ihr nach Baycox gefragt habt?

Das vom Namen her sehr ähnliche Baytril wird nämlich in der Konzentration 2,5 % als Injektionslösung noch verwendet, gegen Infektionen mit Bakterien.

Ich unterstelle euch hier nichts, auch wenn sich das so lesen mag. Mich würde das nur sehr interessieren. Weil ich das eben von meiner mega lieben Tierärztin her nicht kenne.

4.) Unterstützt die Heilung
Bei Kokzidien ist zusätzliches Vitamin A fördernt für die Heilung

Außerdem würde ich weitere Tipps in Betracht ziehen, so wie der folgende:

Zitat:
Zitat von Clagiostro Beitrag anzeigen
Hallo,

meine Luna hat vor Kurzem auch ne Koki-Behandlung mit Baycox gehabt.

Ich habe ihr zwei Stunden vorher Omniflor N gegeben.
Das ist ein Aufbaumittel für den Verdauungstrakt. Es sind Kapseln, da habe ich jeweils eine bzw. deren Inhalt in 1 ml Wasser aufgelöst und ihr dann mittels Spritze eingeflößt.
Es ist ne ganz schöne Popelarbeit die Kapseln aufzukriegen ohne den Inhalt überall zu verteilen, aber es geht. Ich hab das Pulver immer in ein kleines Meßlöffelchen geschüttet und dann das Wasser dazu, umgerührt/aufgelöst und mit der Spritze aufgezogen - fertig!

Hat Luna super gut geholfen. Sie hatte keinen Durchfall und auch keine Fressunlust - sie hat richtig gut gefressen und verdaut.
Dass das nicht untergeht
Ich wette, das kann man auch außerhalb der Medigabe zum Aufbau geben.

Ebenso wie Fenchel. Ich habe festgestellt, dass meine das Fenchelgrün viel lieber mögen, als die Knolle. Allerdings bekommt man das ja nirgends... :-/

5.) Einen anderen Weg einschlagen
Ganz ehrlich? Wenn du bei deinen Heimtierärzten nicht weiterkommst, würde ich mal einige Züchter aufsuchen, die mit Kokzidien schon öfters zu tun hatten.
Züchter lassen ihre Tiere ja impfen, und bei vielen stehen die Tiere unter ärztlicher Betreuung. Vielleicht hilft dir eben genau so ein Tierarzt weiter.

6.) Kotprobe?
Zitat:
Zitat von sabine-bine Beitrag anzeigen
Auf Giardien haben wir noch nicht getestet. Wir werden nach Weihnachten aber eine große Kotprobe andie Tierklinik schicken.
Ist zwar jetzt Nebensache, aber habt ihr darauf mittlerweile testen lassen?



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Geschrieben am 08.01.2015, 00:15

und jetzt mal was persönliches:
Deine Schwester war doch als Resi-Lu hier angemeldet oder? :-I

Aber Resi-Lu hatte nie etwas von einer Schwester erzählt.
Es ging immer nur darum, dass sie niemand hat, der sich um Ricky(?) kümmern kann, da sie vollzeit beschäftigt ist wegen Praktikum. Gut, du bist ja auch arbeitstätig. Aber fandest nie Erwähnung.

Und als es um die Fahrt zur Tierklinik ging, hieß es, dass
sie nur eine kleine 9 jährige Schwester hat.

Tut mir leid für die Skepsis. Ich wunder mich halt nur *mit den Schultern zuck*



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Geschrieben am 08.01.2015, 00:32

Ansonsten hätte ich noch einen Tipp für dich:

- Päppel den Verdauungstrakt auf.
- Suche einen der Tierärzte der Umgebung auf, der - idealerweise - auf Kaninchen spezialisiert ist.
- Lass dir von ihm im Notfall erneut Baycox verschreiben in der Hoffnung, dass es nun nicht wieder zu Problemen kommt.

Probleme mit den 2,5 und 5 % Baycoc?
Manche Tierärzte machen Fehler. Es gibt einige, die wirklich 2,5 %iges verschreiben. Ohne sich dem Fehler bewusst zu sein.
Wenn du nun versuchst, mit ihnen zu Diskutieren, wird das nichts bringen.

(Ein Tipp: Fachleute, die den Satz hören "Ich hab im Internet gelesen" stöhnen auf. Der Satz bringt NIX - ich weiß das, weil ich so eine Fachperson bin, die da jedes mal mit dem Kopf durch die Wand könnte :rofl )

Also Beweise vorlegen:

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00056127.01?inhalt_c.htm

http://www.pharmazie.com/graphic/A/27/8-00127.pdf

hier siehst Du für was welches Präparat gedacht ist
Druck dir die beiden Seiten aus und leg sie vor.
Das müsste überzeugend genug sein.

Außerdem würde ich das Ärztegespäch so anfangen:

"Unser Kaninchen hat Kokzidien, wir waren schon bei mehreren Ärzten in Behandlung. Nun ist es aber so, dass er Baycox absolut nicht verträgt. Gibt es Alternativen?"

Viel Erfolg.



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Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 08:05

Zitat:
Zitat von SilversWacht Beitrag anzeigen
und jetzt mal was persönliches:
Deine Schwester war doch als Resi-Lu hier angemeldet oder? :-I

Aber Resi-Lu hatte nie etwas von einer Schwester erzählt.
Es ging immer nur darum, dass sie niemand hat, der sich um Ricky(?) kümmern kann, da sie vollzeit beschäftigt ist wegen Praktikum. Gut, du bist ja auch arbeitstätig. Aber fandest nie Erwähnung.

Und als es um die Fahrt zur Tierklinik ging, hieß es, dass
sie nur eine kleine 9 jährige Schwester hat.

Tut mir leid für die Skepsis. Ich wunder mich halt nur *mit den Schultern zuck*
Ah danke. das wollte ich noch nachgeguckt haben. weil sowas hatte ich sowohl bei resi als auch beim 2. nick (kannchenlover90?) im hinterkopf..

Ansonsten Silverswacht finde ich ja gut dass du nochmal versuchst die Wogen zu glätten und nochmal was dazu schreibst. Aber das ist meiner Meinung nach vertane liebesmüh. SIe war nach eigenen Angaben bei 7 (!) Tierärzten... Davon waren soweit ich weiß auch mind. ein empfohlener Tierarzt aus von Kaninchenfreunden dabei (die Story zieht sich zudem über mehrere Foren und man kann...)
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass bei dieser Tierarztmenge kein einziger kompetent ist. Und wenn das Tier fast an einem Medikament stirbt und immernoch nicht reagiert wird dann kommt mir das schon mehr als Spanisch vor...

Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen Troll.


Aber deine Antwort ist dennoch super. Ich hoffe dass da andere mit echten Problemen sich ein paar Infos rausziehen können.



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




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Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 09:44

Ich kenne ja die Threads der Krankengeschichte des Kannchenmannes von allen 3 Usernamen hab mich etwas belesen um zu schauen was schon geraten wurde aber im Großen und Ganzen eben auch nur überflogen.

Aber ob es verschwendete Liebesmühe ist wage ich zu bezweifeln. Denn es wird sicherlich einige stille Mitleser geben denen es hilft. und ich hoffe dass Finn/Ricky (?) damit geholfen wird.


Mir ist zudem aufgefallen dass in früheren Beiträgen öfters Baycox mit Baytril verwechselt wurde welches 2,5 %ig verabreicht wurde.
Vielleicht wurde das auch fälschlicherweise bei einigen Tierärzten statt Baycox gefragt.

Und wenn man schon leicht empört zu Tierärzte geht kommt es leicht zu Missverständnisse. Und ich kann nach der ersten Tierarztpleite gut verstehen wennman da leicht gereizter ist als sonst.



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Kaninchenfreund
 
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Beiträge: 329
Katharina P. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 10:34

Da ist man mal zwei Tage nicht on und dann verpasst man sowas hier

Ich kann die Vermutung, dass es die Tiere nicht gibt, durchaus verstehen, wenn ich hier so lese. Sorry, Hier bemühen sich ja einige User dem Tier, dass ja scheinbar seit Monaten falsch behandelt wird, zu helfen und es werden keine Fragen etc beantwortet. Das kommt einem dann schon supekt vor

und hier gibt es Leute, die vollzeit arbeiten, nebenbei auch noch andere Sachen machen, Notfälle abwickeln, dutzende Viecher versorgen müssen und sich trotzdem noch die Zeit nehmen anderen Leuten zu helfen

und das mit der Angst vor der Klage ist wirklich lächerlich.
Tierärzte sind Dienstleister,die für ihre Arbeit bezahlt werden. Es gibt auch im Internet mega viele Seiten, wo Dienstleister beurteilt werden etc und da muss man nicht auf ne Klage warten.
Wenn falsch behandelt wurde, dann ist das Fakt und durch ein Gutachten eines anderen Tierarztes zu belegen
Und zu sagen, dass falsch behandelt wurde etc ist nur Verleumdung, wenn es üble Nachrede ist, nicht wenn man schreibt das falsch behandelt wurde
sind ja auch keine Götter in Weiss, sondern können auch Fehler machen

mein Opi den ich Weihnachten als Notfall gekriegt habe, hatte angeblich laut eines anderen TA´s eine saubere KP, Zähne in Ordnung und wurde mit AB, Augensalbe wegen entzündeter Augen und Rodicare akut behandelt. Meine TÄ hat dann genau das Gegenteil festgestellt. KP voll Würmer und Hefen, TNK zu, Zähne wachsen in den Kiefer etc. So, und das ist Fakt. Ich kenne den TA nicht, bei dem das Tier vorher war, aber meine TÄ könnte belegen, dass falsch diagnostiziert wurde
So, selbst wenn ich den anderen TA kennen würde, wäre es keine üble Nachrede, sondern Feststellung von Tatsachen

so und jetzt zurück zum Thema
wie gesagt, dir wollen hier viele helfen, aber ohne Infos geht das nunmal nicht
anhand der Rechnungen kann man wirklich ersehen, was gemacht wurde und was vielleicht falsch ist
wenn du wirklich so viel Geld investiert hast (darüber diskutieren will ich jetzt nicht), dann wäre es doch ratsam mal zu sehen, was falsch gelaufen ist und wie man den kleinen jetzt weiter behandeln kann. Und es kommt leider oft vor, da hier auch nur Hobbytierhalter unterwegs sind, dass manche User sich mit Medis nicht auskennen und sachen mal durcheinander werfen, gar nicht wissen wofür das zeug ist etc. Daher die rechnungen, da steht ja drauf, was gemacht wurde und andere die sich besser auskennen können vielleicht weiterhelfen

du schreibst immer was gemacht wurde, aber ohne chronologische Auflistung verlieren hier langsam wirklich alle den überblick. Ich hab mir ja mühe gegeben dir zu folgen, aber das geht echt nicht

wenn er Baycox nicht verträgt, dann lass das Zeug aus dem Tier. Cotrim K gibt es auf Rezept z.B in der Apotheke. Und wenn man einem Tierarzt sagt, ich will das und das, dann hat er, sofern er nicht gegen den Eid verstößt und das leben des Tieres mutwillig gefährdet, das zu tun, was ich von ihm will
meine TÄ wollte mir früher immer Medis zur oralen Eingabe mitgeben. Mit den Jahren hat sie verstanden, dass ich lieber spritze. Sie diskutiert gar nicht mehr mit mir. Wenn ich z.B Veracin haben will, was bei manchen sachen besser hilft als andere AB´s, was sie leider nicht mehr führt, gehe ich in Absprache mit ihr zu einem anderen TA und hole es dort. Also man kann mit Tierärzten schon sprechen

und bevor ich dutzende TA´s ausprobiere, hole ich mir doch vorher hilfe.

Hier wurde auch das Thema Fütterung angesprochen. Da bist du zuletzt leider nicht mehr drauf eingegangen.
Du hast auch noch von anderen Medis gesprochen die er noch kriegt momentan. Selten, aber auch bei solchen Mitteln gibt es unverträglichkeiten. Welche waren das noch gleich?
Hast du auch schon mal eine Futtermittelunverträglichkeit in Betracht gezogen?
Was ist mit dem anderen Tier? Sitzen die beiden eigentlich zusammen? Wurde das andere Tier auch behandelt?
Wurde ausgeschlossen, dass er sich immer wieder über Futter oder andere Quellen neu infiziert?

und Fotos schaden nie



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 23.11.2014
Beiträge: 160
sabine-bine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 13:00

@Katharina P: Das Thema Fotos oder Bilder von Rechnungen ist für mich durch und ich werde mich weder für meine Entscheidung nichts dergleichen hier per Bild einzustellen rechtfertigen, noch weiterhin auf derartige Beiträge reagieren.
Wenn du nicht glaubst, dass es diese Tiere gibt, dann lässt du es. Tut mir leid, dass ich das so sage, aber ich lasse mich hier definitiv nicht schief von der Seite anblaffen.


Im weiteren sind unsere Tiere eben keine Versuchskaninchen. Denn momentan erzählt jeder etwas anderes. Allein schon hier im Forum. Mal Amprolium, Cortrim K, dann noch Tautzil oder wie das Zeug heißt. Am besten soll ich dann Lotto spielen und mir eins von den Mitteln aussuchen? Zu den verschiedenen Tierarztmeinungen kommen dann noch 10 verschiedene Meinungen aus einem Internetforum.
Im weiteren glaube ich kaum, dass manche Mitglieder wie sie hier im Forum auftreten, auch in der Realität zum Tierarzt gehen würden. Der Tierarzt ist ein Dienstleister, genau wie der Arzt für Menschen. Klare Sache.
Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Tierärzte eben nicht gut darauf zu sprechen sind, wenn jemand schon bei verschiedenen Ärzten war. Ich habe bisher eine Tierärztin erlebt, die es recht locker genommen hat. Nachdem ich aber in der Tierklinik war und sie das mitbekam, dass ich nicht mehr zu ihr gegangen bin und zu Medikamenten skeptisch eingestellt, war es mit der Freundlichkeit auch dahin.
Gleiches gilt für das dementsprechende Auftreten bei der Forderung von Medikamenten.
Würde ich so bei Allgemeinmedizinern in der Praxis auftreten, wie hier manch einer schreibt, hätten sie mich bereits nach 5 Minuten rausgeschmissen. Das dazu.

@selkie: Ja, dann glaubst du eben ich bin ein Troll. Glaub mal weiter. Dann bilde ich mir die Tiere, die wir zu Hause sitzen haben nur ein.

@SilversWacht: Wir sind eine Familie bestehend aus 4 Geschwistern. Ich bin die Älteste, habe noch eine Jüngere und sehr viel jüngere Schwester und einen kleinen Bruder, die aber nicht bei uns leben.
Dass Hannah niemanden für das Kaninchen hatte und unsere 9 jährige Schwester da war, liegt daran, dass ich in der Woche Vollzeit arbeite und unterwegs bin und mich im Normalfall auch nicht um die Tiere oder den Haushalt kümmern kann.

Die Kaninchen wurden anfangs mit 2,5 prozentigem Baycox behandelt, als wir noch nichts davon wussten, dass es nur das 5 prozentige geben soll. Das letzte Mal gab es aber nur das 5 prozentige.
Danke für die Tipps mit dem Vitamin A und mal einen Züchter bzw. Kaninchenverein aufzusuchen.
Das ist eine gute Idee.
Giardien sind es nicht. Haben wir mittlerweile testen lassen.
Wir suchen nach wie vor, nach einem guten Tierarzt, der nicht zu weit weg ist und auf Kaninchen spezialisiert ist bzw. auch auf alternative Heilmethoden aus ist und Termine nicht nur per Terminsprechstunde vergibt.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 19:04

Du musst bedenken, dass dir hier niemand eine Therapie aufzwingen will.
Alles, was du in einem Forum bekommst und bekommen kannst, sind Hilfestellungen und Ratschläge. Wie man damit umgeht, ist jedem selbst überlassen.

Zitat:
Zitat von sabine-bine Beitrag anzeigen
Im weiteren sind unsere Tiere eben keine Versuchskaninchen. Denn momentan erzählt jeder etwas anderes. Allein schon hier im Forum. Mal Amprolium, Cortrim K, dann noch Tautzil oder wie das Zeug heißt. Am besten soll ich dann Lotto spielen und mir eins von den Mitteln aussuchen? Zu den verschiedenen Tierarztmeinungen kommen dann noch 10 verschiedene Meinungen aus einem Internetforum.
Das sind ja keine Must-Do-Anweisungen.
Das darfst du so nicht sehen!
Das sind alles nur Beispiele, damit man einen Überblick über Alternativen bekommt.

Die Beispiele wurden u.A. genannt, weil die jeweiligen User damit schon gute Erfahrungen gemacht haben. Aber es war nie gemeint, dass du nun losziehen sollst und dein Kaninchen mit allem vollzustopfen und zu gucken, was dann passiert.

Außerdem sind nicht alle Beispiele, die in Foren genannt werden, wirklich sinnig.
Es ist immer wichtig, Antworten selbst zu hinterfragen und mal nachzuforschen.
Denn auch wir sind keine Tierärzte, die alles wissen. Wir können nur Erfahrungen und Vorschläge unterbreiten.

Cotrim K z.B. ist eigentlich gar kein Kokzidiostatika. Es ist ein Antibiotikum, das auch als solches gegen Bakterien wirkt. Nun sind Kokzidien allerdings keine Bakterien.
Dennoch wurden anscheinend mit diesem Mittel bei Kaninchen schon gute Erfolge erzielt und es ausgewählt, weil es weitaus verträglicher ist, als Baycox. Natürlich bei schwachen Verlaufsformen.

Tautzil - wahrscheinlich Toltrazuril? Das ist der Wirkstoff von Baycox 5 %
Und Amprolium ist, soweit ich weiß, ebenfalls ein Wirkstoff.

Es gibt ja nicht nur ein einziges Mittel gegen Kokzidien. Es gibt eine ganze bandbreite und dementsprechend viele unterschiedliche Substanzen, die dort drinnen sein können. Das ist auch gut so, denn wenn sich eine Resistenz gebildet hat, braucht man Ausweichmöglichkeiten

Zitat:
Im weiteren glaube ich kaum, dass manche Mitglieder wie sie hier im Forum auftreten, auch in der Realität zum Tierarzt gehen würden. Der Tierarzt ist ein Dienstleister, genau wie der Arzt für Menschen. Klare Sache.
Niemand hier im Forum, jedenfalls keiner der Stammuser, würde seinem Tier die Hilfe ausschlagen Ich habe dieses Jahr auch schon ein paar tausend Eure beim Tierarzt gelassen. Aber ich glaube, für meine 11 habe ich die 5000 noch nicht geknackt. Die 2000 aber bestimmt schon... Egal.

Zitat:
Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Tierärzte eben nicht gut darauf zu sprechen sind, wenn jemand schon bei verschiedenen Ärzten war. Ich habe bisher eine Tierärztin erlebt, die es recht locker genommen hat. Nachdem ich aber in der Tierklinik war und sie das mitbekam, dass ich nicht mehr zu ihr gegangen bin und zu Medikamenten skeptisch eingestellt, war es mit der Freundlichkeit auch dahin.
Nu. Ich bin froh, dass meine TÄ das lockerer sieht. Ich sprech das immer an, sie weiß ja, dass bei mir um die Ecke direkt eine Praxis ist und ich öfters auch mal dort hin gehe. Aber das ist kein Tierärzte-Ding, da bockig drauf zu reagieren, sondern etwas charaktermenschliches.
Kennst du die Tierärztin persönlich? Oder warst du nach dem Klinikbesuch nochmal bei ihr?

Zitat:
Gleiches gilt für das dementsprechende Auftreten bei der Forderung von Medikamenten.
Würde ich so bei Allgemeinmedizinern in der Praxis auftreten, wie hier manch einer schreibt, hätten sie mich bereits nach 5 Minuten rausgeschmissen. Das dazu.
Ja. Das ist aber überall so.
Wenn jemand aufkreuzt und mit Medikamenten-Namen um sich wirfst, die er im Internet erfragt hat, wird allgemein erstmal oblikatorisch der Kopf geschüttelt.

Ich als ebenfalls Dienstleister mach öfters mal den hier wenn mein Kunde ankommt und dann bei jeden zweiten Satz ein "Aber das hab ich so bei Google gelesen" raushaut. Weil Theorie, vor allem Internettheorie und Praxis sind ja doch unterschiedlich.

Deswegen fordert man auch keine Medikamente, sondern Alternativen zu Medikamenten, die der Tierarzt einsetzt, wegen bekannten Unverträglichkeiten.


Zitat:
@SilversWacht: Wir sind eine Familie bestehend aus 4 Geschwistern. Ich bin die Älteste, habe noch eine Jüngere und sehr viel jüngere Schwester und einen kleinen Bruder, die aber nicht bei uns leben.
Dass Hannah niemanden für das Kaninchen hatte und unsere 9 jährige Schwester da war, liegt daran, dass ich in der Woche Vollzeit arbeite und unterwegs bin und mich im Normalfall auch nicht um die Tiere oder den Haushalt kümmern kann.
Danke für die Beantwortung =)

Zitat:
Die Kaninchen wurden anfangs mit 2,5 prozentigem Baycox behandelt, als wir noch nichts davon wussten, dass es nur das 5 prozentige geben soll. Das letzte Mal gab es aber nur das 5 prozentige.
Das Thema Baycox können wir abschließen oder? Denn er verträgt es ja nicht. :-/ Ich kann mir übrigens vorstellen, dass der Kleine wegen dem 2,5%igen so schlecht auf die Medikamentengabe reagiert.

Zitat:
Danke für die Tipps mit dem Vitamin A und mal einen Züchter bzw. Kaninchenverein aufzusuchen.
Das ist eine gute Idee.
Ich hoffe Vitamin A hilft.
Und dass du in den Vereinen bzw. beim Züchter Hilfe findest.

Zitat:
Giardien sind es nicht. Haben wir mittlerweile testen lassen.
Wir suchen nach wie vor, nach einem guten Tierarzt, der nicht zu weit weg ist und auf Kaninchen spezialisiert ist bzw. auch auf alternative Heilmethoden aus ist und Termine nicht nur per Terminsprechstunde vergibt.
Vielleicht tuts schon ein "normaler" TA. Der nicht die Zusatzqualifikation hat, aber mit Kokzidien weit genug erfahren ist. Würde ich nur bei Ärzten ein Alternativmittel gegen Koks bekommen, die nicht die Zusatzqualifikation haben, würde ich das mal probieren. Aber Kaninchenerfahren ist natürlich immer besser.

Meine beiden Tierärzte haben übrigens beide ihre Termine. Aber sie können einen dennoch irgendwann in der Woche unterbringen. Ist nun natürlich nichts gegen Notfälle, aber da sagen ja die wenigsten nein.



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Geschrieben am 08.01.2015, 19:18

Du würdest also auch Amprolium probieren?




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Geschrieben am 08.01.2015, 19:22

Nur nach Absprache mit dem Tierarzt. Ich habe vor den Diskussionen noch nie was von Amprolium gehört. Ich würde mich ja selbst erstmal bei google umhören, und dann dem Tierarzt mit meinem Google-Wissen zu löchern

Nein, ernsthaft... ich würde mir vorher die Sicherheitsdatenblätter durchlesen, bzw die Pharmabeschreibungen und nach Erfahrungsberichte recherchieren.

Wäre ja schlimm, wenn es noch unverträglicher wäre als Toltrazuril (Baycox).



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Geschrieben am 08.01.2015, 19:25

Vielleicht hilft dir dieser Thread hier weiter?

http://www.kaninchenschutzforum.de/archive/index.php/t-65798.html?

Der Fall ist deinem ja ähnlich.



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Geschrieben am 08.01.2015, 19:37

Danke für deine Unterstützung





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Geschrieben am 08.01.2015, 19:40

Kein Problem
Aber mehr als Ratschläge geben kann ich dir leider auch nicht



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.01.2015, 19:45

So, ich schalte mich jetzt hier nochmal mit einer kurzen Übersicht über die bekanntesten, bei Kokzidien einsetzbaren Medikamente ein. Grundlage meiner Angaben ist die Datenbank der Uni Zürich - dort kann jeder nachlesen wenn er möchte.

Beim Kaninchen bei Kokzidien einsetzbar sind also:

Handelsname: Baycox (5%ig, da das 2,5%ige einen Zusatzstoff enthält der eine Verabreichung nur verdünnt in Frage kommen lässt)
Wirkstoff: Toltrazuril, andere Bezeichnung Toltrazurilium
Kategorie: Triazinonwirkstoff
Wirkweise: Wirkt direkt in den Kokzidien, in der Kernhülle, den Mitrochondrien etc.

Handelsname: Sulfadimidin
Wirkstoff: Sulfadimidin
Kategorie: Sulfonamide
Wirkmechanismus: Hemmt die Folsäuresynthese der Kokzidien.

Handelsname: Retardon
Wirkstoff: Sulfadimethoxin
Kategorie: Sulfonamide
Wirkmechanismus: Hemmt die Folsäuresynthese der Kokzidien.

Handelsname: Amprolium
Wirkstoff: Amprolium
Wirkstoffkategorie: Thiaminanalog
Wirkmechanismus: Hemmt die Thiaminverwertung der Kokzidien.

Handelsname: Cotrim K
Wirkstoffe: Trimethoprim und Sulfamethoxazol im Dosisverhältnis 1:5
Wirkstoffkategorie: Trimethoprim - Pyrimidine, Solfamethoxazol - Sulfonamide
Wirkmechanismus: Hemmt die Folsäuresynthese der Kokzidien.

Welches Medikament im Einzelfall eingesetzt wird oder werden sollte, hängt von den Kokzidien und deren möglicherweise ausgebildeten Resistenzen sowie möglichen Unverträglichkeiten des Patienten ab. Der Tierarzt entscheidet gemeinsam mit dem Patientenbesitzer auf Basis der Befunde und der Anamnese über das geeignete Medikament.

Sulfonamide können neben Kokzidien auch zur Bekämpfung diverser Bakterien eingesetzt werden.

Vielleicht hilft diese Übersicht jemandem weiter.



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Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.01.2015, 19:59

Nachtrag, hatte ich leider vergessen mit hineinzuschreiben:

Cotrim K ist kein ausgewiesenes Medikament gegen Kokzidien. Wegen der Wirkstoffgruppe der Sulfonamide und damit der Verwandtschaft zu gängigen Kokzidostatika wurde es in einigen Fällen eingesetzt, und zeigte auch Erfolge.




Zwergkaninchen
 
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sabine-bine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 20:09

Danke auch an dich, Lupine für diese sehr ausführliche Schilderung.

Kann man eigentlich die genaue Kokzidienart ermitteln ?

Soweit ich weiß, gibt es viele verschiedene.

Sulfadimidin hat er gar nicht vertragen.
Baycox auch nicht, aber nicht ganz so schlimm.




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Kaninchen
 
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.01.2015, 20:27

Zitat:
Zitat von sabine-bine Beitrag anzeigen
Kann man eigentlich die genaue Kokzidienart ermitteln ?

Soweit ich weiß, gibt es viele verschiedene.
Kann man sicher. Aber was soll es bringen? Die Medikation würde sich nicht ändern.

Zitat:
Sulfadimidin hat er gar nicht vertragen.
Das hatte ich inzwischen herausgelesen - leider hattest du zuvor in diesem Thread immer nur von der Unverträglichkeit gegen das Baycox berichtet.

Wie gefährlich solche absolut unvollständigen Angaben für dein Tier werden können, ist dir offensichtlich nicht klar. Willst du Hilfe, müssen alle Einzelheiten auf den Tisch. Alle! Sonst geht der Schuss nach hinten los.

Möglicherweise ist die Unverträglichkeit gegen das Sulfadimidin der Grund warum die Tierärzte das Baycox einsetzen wollen, weil es zu einer anderen Wirkstoffklasse gehört. Wenn eine echte Unverträglichkeit auf ein Medikament einer Wirkstoffklasse vorliegt, ist man normalerweise mit anderen Medikamenten dieser Wirkstoffklasse vorsichtig. Damit würde für dein Kaninchen ein Großteil der Medikamente nicht in Frage kommen.

Und das ist der Grund warum ich gerne die Rechnungen eingesehen hätte von den Behandlungen auf die er so heftig reagiert hat. Daraus hätte man z. B. sehen können, ob noch weitere Medikamente verabreicht wurden die möglicherweise die Unverträglichkeitsreaktion gefördert haben könnten, oder ob von einer echten, reinen Unverträglichkeit auszugehen ist.

Nur - wenn du nicht willst, dann kann ich da natürlich nichts machen.

Zitat:
Baycox auch nicht, aber nicht ganz so schlimm.
Auch da gilt - diese Angabe ist viel zu ungenau, um die Situation einschätzen zu können.

  • Welches Baycox erhielt er?
  • Bekam er Darmschutz dazu?
  • Wie sah die Fütterung zu diesem Zeitpunkt aus?
  • Nahm er genug Wasser auf, und genug Rohfaser?
  • Zucker- und Stärkezufuhr während der Behandlung und danach?
  • Wurde das Futter kurzfristig umgestellt, wenn ja wie?
  • Welche Nebenwirkungen hatte er genau?
  • In welcher zeitlichen Reihenfolge?
  • Wie wurden die Nebenwirkungen behandelt?

Letzte Chance für dich, sonst bin ich endgültig raus - denn ich habe meine Zeit nicht im Lotto gewonnen und lasse mich nicht weiter mit unvollständigen Angaben hinhalten. Willst du Hilfe, musst du zwangsläufig diese Fragen beantworten, denn ohne sie ist eine Einschätzung nicht möglich.



 
 
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