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| Nachdem es nun einige Zeit okay war und er uns über Weihnachten und Silvester verschont hatte, ging es kurz darauf am 1. Januar wieder los. Er saß sehr inaktiv im Freilauf, fraß auch wieder weniger. Wie ich das gesehe habe, bin ich sofort zum Tierarzt. Die machte eine Kotprobe, fand aber angeblich nichts und speiste mich mit "Ich weiß leider auch nicht was er hat" ab. Meine Nachfrage nach dem röntgen wurde mit "Kann schon sein, dass das wieder eine Aufgasung ist" verneint. Obwohl sie sich anfangs viel mühe gab, ich auch für jede Behandlung einen stattlichen Preis von bis zu 80 Euro bezahlen musste (und bei ihr für 5 Behandlungen weit über 200 Euro gelassen habe), hatte ich nun das Gefühl wir sind ihr ein wenig gleichgültig und das obwohl mir die Ärztin als kaninchenerfahren empfohlen wurde. Da ich über die Brücke nicht ging (er hatte zuvor Hefen und Kokzidien, die nur 2 Mal behandelt wurden) schickte ich zeitgleich noch eine Kotprobe an die Tierklinik. Die Ärztin rief mich heute morgen sehr besorgt an und verkündete mir, dass wieder haufenweise Kokzidien gefunden wurden. Das hat natürlich einiges erklärt. Auch das er so ruhig ist und kaum frisst. Sie riet mir schnellstmöglich zu behandeln, woraufhin ich etwas skeptisch war, weil es ihm ja schon jetzt nicht so optimal geht und ich die Erfahrung gemacht habe, dass es jedes Mal mit Baycoxgabe noch schlechter wurde. Vom Schema 1-5-1-5 hielt sie nicht viel. Sie riet mir stattdessen zu 3-5-3-5 noch zusätzlich Antibiotika zu geben, um ihn zusätzlich abzuschirmen. Da er nun schon im Laufe seines kurzen Lebens an die 10 Antibiotika hatte, muss ich sagen, dass ich da nun wieder kein Fan von bin, da mir das einfach zu viel Chemie ist. Das letzte Mal mit Antibiotika und Baycox hat er mir fast die Hufe hoch gemacht. Ich soll mir nun morgen zusätzlich Antibiotika holen. Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich skeptisch schon wieder so viel Zeug in das Kaninchen hinein pumpen zu lassen. Was meint ihr? Soll ich es trotzdem erstmal mit 1-5-1 versuchen? Und stimmt es, dass Kokzidien zyklisch auftreten? Von daher würde es ja Sinn machen, dass sie sich alle 4 Wochen neu bilden.
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