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@lupine: Bist du auf Kaninchen spezialisierte Tierärztin, hast eine ähnliche Qualifikation oder habe ich das überlesen? :confused: Versteh das jetzt bitte nicht falsch. Es ist eine ernst gemeinte Frage. |
Nein, ich bin keine Tierärztin. Ob ich auf Kaninchen spezialisiert bin? Ich liebe sie halt :D Woher ich meine Kenntnisse habe? Zum einen kann ich lesen. Und ich weiß auch wo ich im Internet verlässliche Infos finde - wie z.B. in den Datenbanken von Universitäten. Oder bei Haltern, die eine noch viel größere Kaninchenerfahrung haben als ich. Zum zweiten kann ich denken, und verfüge über eine grundsätzliche Allgemeinbildung, auch im Bereich Biologie - z. B. die Funktionen des Immunsystems. Zum dritten habe ich zu meinem Stammtierarzt eine sehr gute Beziehung. Und er ist einer von denen, denen man durchaus sagen darf dass man im Internet dieses oder jenes gelesen hat. Dann erklärt er auch gerne, warum er eine bestimmte Behandlungsmethode in diesem Fall nicht geeignet findet, oder sagt: o.k., das können wir ausprobieren. Und zum vierten bin ich leider in meiner Kaninchenlaufbahn schon mit den unterschiedlichsten Erkrankungen konfrontiert gewesen, und habe mich da selbstverständlich schlau gemacht was für Ursachen, Folgen und Behandlungsmethoden es gibt. |
Du wirst übrigens bei mir immer die Aufforderung lesen: Absprache mit dem Tierarzt. Als interessierter Laie darf man nur Hilfestellung beim weiterdenken geben, aber keinesfalls eine Diagnose stellen (schon gar nicht übers Internet und ohne das Tier gesehen zu haben!) oder einen Behandlungsplan mit Dosierungen etc. festlegen. Man muss immer wissen wo seine Grenzen liegen. Zum Glück sind viele Medikamente verschreibungspflichtig, so dass der Selbstmedikation bereits auf diesem Weg Einhalt geboten wird. |
Ich unterschreibe Lupines Beiträge alle genau so wie sie dastehen. Um einigermaßen effektiv über das Internet passende Ratschläge oder Hilfestellungen zu geben, ist es wichtig, so viel zu wissen, wie möglich. Daher auch die vielen Fragen. Es ist eigentlich unerlässlich. Man stellt diese Fragen ja nicht aus Spaß, das hat alles seinen Sinn. |
Lupine hat recht, immer in Absprache mit dem Tierarzt Zitat:
Es kennen leider nicht sehr viele Tierärzte oder wird auch bei anderen Krankheiten eingesetzt ich nehme es u.a bei Wildkaninchen und Feldhasen, auch Igel bekommen es. Man kann es dort z.B auch prophylaktisch geben, weil es nicht so ein hammer Zeugs ist wie Baycox ich behandel Notfalltiere immer erst mit Cotrim K, hängt aber von der schwere des Befalls ab. Bei schwerem eher Amprolium oder Retardon Cotrim kann man z.B auch bei Jungtieren geben, was bei Baycox nicht der Fall ist Ich setze es persönlich sehr gerne ein, weil es wie Baycox nicht zu fressunlust führt etc und da es eigentlich ein Antibiotika ist, erspare ich mir eine zusätzliche Gabe davon (vor allem bei Wildtieren, da die nicht alles vertragen ) Amprolium ist im Vergleich auch ganz gut, meiner Meinung nach bei der Dosierung 1 ml/kg Körpergewicht 2-mal täglich über 5 - 7 Tage ist es im Vergleich zu anderen recht teuer (wenn man es regelmäßig braucht) neben denen die du aufgeführt hast gäbe es noch Kokzidol, was man übers Trinkwasser gibt. Finde ich jetzt nicht so prickelnd. Meine trinken zum Beispiel so gut wie gar nicht und die genaue Dosierung ist schwierig. Einige Züchter geben es zwei mal im Jahr prophylaktisch. Wobei ich davon nicht viel halte. Es gibt sogar Pelletfutter was angeblich gegen Kokzidien hilft (Raiffeisen), wobei ich das für Gerüchte halte |
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