 | Ninchen | | Registriert seit: 02.11.2014
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Geschrieben am
04.11.2014, 18:19
| | | | Hallo Lupine ~
lieben Dank für deine Antwort. Dies war nett. Danke!
Ich wollte dem Hartz IV-Empfänger auch nichts unterstellen. Als ich mich jedoch stundenlang im Bett herumgewälzt habe, habe ich mich gefragt, ob in den Mülleimern eventuell Milben oder Schlimmeres waren. Dort liegt ja alles mögliche rum zum Beispiel Hundekot, Mc. Donalds Verpackungen und eben auch Pfandflaschen, auf die der Hartz IV-Empfänger scharf war. Er gab meinem Kaninchen manchmal einen Gemüsestick und daher habe ich überlegt, ob eventuell etwas Hundekot an seinen Fingern war und das Kaninchen somit etwas abbekommen hat.
Die Tierärztin habe ich beim ersten Besuch selbstständig auf E. C. angesprochen. Vor dem Besuch habe ich mich etwas im Internet schlau gemacht und bin auf E. C. gestoßen. Daher habe ich eben gefragt. Sie hat mich dann fast etwas ausgelacht und gemeint, dass Kaninchen mit E. C. zum Beispiel einen schiefen Kopf hätten und es bei meinem absolut ausgeschlossen. Ich war dann etwas peinlich berührt, weil sie mir das Gefühl gab, dass ein E. C. Verdacht bei meinem Kaninchen völliger Unsinn sei. Die Ärztin habe ich auch sehr genau auf die Krampfanfälle angesprochen. Sie hat dann gemeint, wenn es keine Milben mehr hat, dann hat es auch keine Krampfanfälle mehr. Dies war dann auch so.
Eine Kotprobe hat sie leider nie gewollt und ich war leider auch zu dumm, um dies zu fordern. Sie hat gemeint, dass man bei Durchfall die Karotte weglassen und fast vollständig auf Trockenfutter umstellen soll. Dann hat sie eben noch das Medikament ProPre-Bac verschrieben, dass es auch täglich bekommen hat.
Meinem Kaninchen habe ich nicht nur Trockenfutter gegeben. Es gab auch Gras von der Wiese, Salat und sonstiges. Mit der Ernährung hatte es eigentlich nie Probleme. Wie gesagt, zu seinem achten Geburtstag hatte es nie etwas und ich war mir ziemlich sicher, dass es sehr alt werden wird.
Mit den Tierärzten war ich auch etwas unzufrieden. Die Ärztin schien sich mehr im Bereich der Katzen auszukennen und der Arzt war noch schlimmer. Bedauerlicherweise gehen fast alle meine Bekannten zu diesen beiden Ärzten, da es nicht viele Tierärzte in unserer Region gibt.
Ein Kaninchen werde ich mir wohl nicht mehr anschaffen. Die Krankheitszeit und vor allem der Tod war viel zu schmerzhaft und ich möchte dies nicht nochmals erleben. Auch habe ich das Gefühl, dass mein Kaninchen etwas ganz besonderes war und es fast unmöglich ist, solch eines nochmals zu bekommen. Es lag mir wirklich sehr am Herzen und daher lässt es mich nicht in Ruhe, woran es gestorben ist.
Ich bedanke mich für die ausführliche Antwort. Dies war sehr nett! Bei Fragen oder Wünschen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.
Alles Gute und beste Grüße, |