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Zahnprobleme Operation empfehlenswert? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 11
Night befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.10.2014, 17:48

Zahnprobleme Operation empfehlenswert?


Hallo Liebe Foren-Mitglieder,

bin zwar schon ne weile in diesem Forum um mich zu informieren und bisher hat es mir auch immer gut weitergeholfen. bei nachfolgendem Problem hab ich auch einige passende Beiträge gefunden, habe aber immernoch einige Fragen.

Bei meinem Kleinen, Stöpsel, fast 5Jahre alt, hat es auch mit einem tränenden Auge angefangen. das erste mal vor ca 2,5 Wochen. Ich war gleich beim TA die hat den Tränenkanal durchgespült. der Ausfluss war durchsichtig und ganz leicht flockig. sollte das im Auge bahalten weil es nicht immer getränt hat. in eine Woche später nochmal hingegangen. Da konnte die TA aber nichts mehr feststellen.

Das Auge tränte aber immer wieder. Gestern bin ich dann nochmal in die selbe Praxis gegangen aber zu einner anderen Ärztin. Bei dieser Ärztin war ich früher immer und sie macht auf mich einen sehr kompeteten Eindruck und hat eines meiner früheren Nins auch das leben gerettet obwohl nur eine 20%ige Überlebenschance bestand.

Aufjedenfall.... Sie sagte noch vor Beginn der Untersuchung, dass das tränende Auge meist auf Zahnprobleme zurückzuführen ist. Sie schaute sich Stöpsel an und hat festgestellt dass hinter einem Backenzahn Eiter sitzt (sie ist mit so nem spitzen Hakenteil zwischen die Zähne).
Hab mich davor hier schon in einigen Forenbeiträgen informiert und hatte schon geahnt was kommt. Jetzt zu meinem Problem das mir so extrem zu denken gibt.
Ihrer Aussage war in etwa: Sie hat solche Zahn-OPs schon oft gemacht. Die Chance dass es wieder wirklich gut wird ist weit unter 50%. Bei 50% klappt die OP gut und es sind danach auch keine großen weiteren Probleme. Bei den anderen 50% ist es danach genauso wie davor oder schlimmer. Nach meiner TA ist das Problem, dass wenn man den Backenzahn entfehrt, ist dieser zwar weg, aber der Hohlraum bleibt, weil das bei Kaninchen nicht so zuwachsen soll wie bei uns Menschen. und dann noch das Essensproblem, dass sie sich immer wieder Essen in die Wund hochdrücken und sich das gerne entzündet. Hin wie her.... bei fast 50% eitert es nach der OP immer weiter.
Eine andere Art der hat sie auch schon öfter gemacht (die wird anscheinend immer öfter gemacht um das Essensproblem ein bisschen zu umgehen). Hierbei geht man über die Augenhöhle an die eiternde Wurzel und entfernt diese. Aber der Hohlraum bleibt, in dem sich anscheinend immer wieder gerne Eiter absetzt.

Ihr Fazit: wäre es eines ihrer Kaninchen würde Sie es so lassen, solange es nicht schlimmer wird, zum einen weil die OP keine Garantie gibt und das Kaninchen nur nur dem Stress ausgesetzt ist, die Chancen dass es gut wird nur 50% betragen,es nach der OP auch deutlich schlimmer sein kann und da er auch schon 5 Jahre alt ist. (er soll nach Statistik so 6-8 Jahre alt werden). Sie hatte auch schon einige Kaninchen, die jahrelang eben "nur" das tränende Auge hatten und es nicht schimmer geworden ist.


Ich bin absolut ratlos.

Habt ihr noch Erfahrungen mit Zahn-OPs gemacht?
und wisst ihr einen guten TA der sich bei Zähnen von unseren Nins gut auskennt? In der Nähe von Herrenberg Sindefingen/Böblingen Tübingen oder Reutlingen?


Vielen Dank für eure Hilfe.
Grüßle Night




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.10.2014, 18:16

Hallo,

im andern Post hast du ja schon gute Tierärzte genannt bekommen, gerade Frau Dr. Drescher ist für Zahnsachen bekannt.

Wir haben selbst ein Zahnkaninchen , einmal war ein Abszess hinterm Auge, durch die Zahntaschen nach oben gewandert. Der ander Tierarzt hat es einfach so abgetan, das Auge stand schon etwas vor, NIckhaut war auch immer zu sehen .
Dann sind wir z u einem Kaninchenerfahrenen Tierarzt gekommen und es wurde sofort der Zahn gezogen . Es wurde bei der Op gespült, es gab Antibiotika und nach einer Woche sind wir hin zum Nachschauen. Gefuttert hat Anton gleich wieder, erst geraspelt aber ab dem 2. Tag ganz normal.
Inzwischen hat er schon des öfteren Zahnsachen gehabt und nie hat der Tierarzt zweifel gelassen, dass es nicht gut geht oder nur ein geringe Chance hat.
Essen hat sich da nie hinein gesetzt und auch kein weiterer Eiter gebildet.
Bei Anton hat sich alles zurück gebildet, das Auge ist wieder weiter zurück, da wo es hingehört, Nickhaut auch. Es gab auch keinen weiteren Eiter an der Stelle.
Ich würde an deiner Stelle zu einem Zahnspazialist gehen und ihn darauf schauen lassen, das Auge entfernen und diese Methode wählen würde ich da erstmal nicht.

Später hatte er noch was auf der andren Seite , jedoch hat das nichts mit dem andern zu tun. Sondern kommt vom verschieden hohen Kiefer und den damit verbundenen komischen Belastungen .

Hier kannst du da auch nochmal etwas nachlesen wenn du magst, oder ne pn schicken . Gib die Hoffnung nicht auf !
[url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/35817-puppi-muss-zunehmen.html[/url]




Benutzerbild von twoRabbits
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.10.2014
Beiträge: 59
twoRabbits befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.10.2014, 18:26

Bei meinem Kaninchen war das auch so. Der Eiterherd war im Knochen, deswegen lies sich der nicht entfernen. Wir haben sie auch immer wieder operiert gebracht hat es nichts. Naja, doch sie hat weitergelebt am ende mussten wir sie wegen Arthrose einschläfern

Ich hatte eigentlich nen viel längeren Text, der war dann aber irgendwie weg

Viel Glück, dass es bei dir besser endet

Also ich würde noch warten mit der Op und erst operieren wenns schlimmer wird.




Geändert von twoRabbits (17.10.2014 um 19:30 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.10.2014, 20:02

Geh bitte möglichst bald zu Frau Dr. Drescher oder einem anderen Zahnspezialisten. Der Kiefer sollte unbedingt geröngt werden, um zu sehen, wie es unter den anderen Zähnen aussieht und ob der Knochen bereits befallen ist.

Wahrscheinlich wird der Zahn gezogen werden müssen und die Wunde danach regelmäßig gespült. So eine Wunde muss von innen nach außen zuheilen.

Bitte berichte nach dem TA-Besuch!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.10.2014, 20:35

Hab Dir hier nochmal 2 gute, erreichbare TÄ rausgesucht:

Tierarztpraxis Dr. Kraft
(Fr.Dr.Hoffmann ist kaninchenerfahren)
Oberdorfstr. 20
70794 Filderstadt
Tel.: 0711 / 778 75 28
[url=http://tierarztpraxis-kraft.de/]Startseite[/url]
[URL="http://www.kaninchenforum.de/#"]Zahnheilkunde[/URL], Notdienst

Tierärztliche Fachpraxis Dr. M. Eickhoff

Dr. med. vet. med. dent. Markus Eickhoff
Dr. med. vet. Sandra Eickhoff
Iptinger Straße 48
71287 Weissach bei Stuttgart
Tel: 07044/9095966
[url=http://www.vet-dent.com/]vet-dent.com - [URL="http://www.kaninchenforum.de/#"]Tierärztliche[/URL] Fachpraxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Dr. Eickhoff - Ihr Tierzahnarzt[/url]
Kleine Heimtiere, Zahnheilkunde




Ninchen
 
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 11
Night befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.10.2014, 18:03

Vielen leiben Dank für die Antworten Ihr seid echt super!!! ich hab wieder voll Mut gefasst.

zum Glück hab ich jetzt Urlaub. Stuttgart ist eben doch noch n Gutes Stück weg.

Ich werde mich wieder melden wenn ich bei einem der Tierärzte war.

Danke



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Benutzerbild von twoRabbits
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.10.2014
Beiträge: 59
twoRabbits befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.10.2014, 19:48

Viel Glück!




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2014, 12:07

Ich würde mich Deiner TÄ anschließen: Solange es kein weiteres Problem außer ein tränendes Auge gibt würde ich nicht operieren!




Ninchen
 
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 11
Night befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2014, 16:56

heute war ich bai Dr. Drescher.

Zuerst: Das Personal dort hat einen sehr kompetenten Eindruck gemacht. Dr. Drescher hat mir alles erklärt und durfte auch die ganze Zeit dabei bleiben (auch als mein kleiner in Narkose gelegt wurde um ordentlich in den Mund schauen zu können.


Zur Behandlung: Nachdem sie sich ein ein Bild vom Mund gemacht hatte (ich dürfte auch reinschauen ) und entdeckte, dass zwischen den linken oberen Backenzähnen Eiter austrat und auch an der Zunge deutliche Eiterspuren waren (also das was vom Zahn runtergelaufen war) hatte sie noch ein Röntgenbild gemacht. Die komplette Zahnreihe hat auch leicht gewackelt.


Die rechte Seite seiner Zähne war auf dem Röntgenbild vorbildlich Klare Konturen der Zähne, ordentliche Platzierung etc.
Auf der linken Seite war kaum klare Konturen zu erkennen. Sie konnte nur "erraten" welcher Zahn welcher ist. Es sah so aus, als ob die Vorderen Backenzähne nach vorne geklappt waren und die hinteren nach hinten und in der Mitte eine riesige Eiterhöhle. der hat wohl die Zähne auseinander gedrückt. Sie empfahl mir, den 3. Backezahn zu ziehen. Dieser war auf dem RöBi aufgehellt abgebildet und sie vermutete, dass dieser der Übertäter ist. Sie war total überrascht, dass er noch so gut gefressen hat (hat sogar seit dem letzen Wiegen ein bisschen zugenommen )

Ich stimmte natürlich zu. ich hätte sogar bei der OP dabei bleiben dürfte aber das konnte ich nicht.



Nach ca. 20 min waren sie fertig. der 3. Backzahn war tatsächlich der Übeltäter. Dieser war gespalten wodurch warscheinlich Futter durch den Zahn nach oben gewandert war und den Abszess verursachte. Den Zahn konnte ich leider nicht mitnehmen der war mehrfach durchgebrochen nach der OP. Sie haben den Eiter abfließen lassen und eine Drainage gelegt. Das soll die Wunde schließen , dass kein Futter hoch kommt, den Eiter aufsaugen und soll die Wundheilung unterstützen.
Die andern Zähne in dieser Reihe haben alle leicht gewackelt, aber diese sollen sich mit der Zeit wieder festigen wenn der Eiterherd weg ist. Da bin ich auch ganz froh drüber.


Was ich sehr schön fand war, dass sie Stöpsel die ganze Zeit getragen haben, bis er richtig wach war


Nächste Woche soll ich nochmal hin um die Drainage zu ziehen.


Mein Kleinen gehts jetzt wieder ganz gut. Er hat sogar auf der Heimfahrt bereits die Transportbox umgeräumt. Gefressen hat er auch schon ein bisschen. Er ist noch ein bisschen ruhig und kuschelt mit seinem Mädchen aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2014, 17:24

Hallo,

Das hört sich doch sehr gut an. Da ward ihr in den Besten Händen. Wir drücken euch die Daumen, dass er bald wieder ganz fit wird und wenn er schon wieder etwas futtert ist es sehr gut !


Danke für deinen Bericht !




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2014, 21:37

Na, das hört sich doch gut an! Ich drück weiter die Daumen.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 24.10.2014, 10:54

So vorbildlich sollte es in allen Tierarztpraxen laufen Ich finde es immer gut wenn der Halter sehr mit einbezogen wird, denn er trägt auch die Hauptlast der nachoperativen Versorgung und sollte genau wissen was getan wurde und warum.

Ich drücke die Daumen dass die Wundheilung unkompliziert vonstatten geht und bald alles gut ist!




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.10.2014, 18:29

Hallo,

das hört sich doch gut an, dass das Möhrengrün schon wieder gut geht. Probier mal Löwenzahn und Dill, normal geht das auch sehr gut. Evtl. kannst du ihm auch noch ein bisschen Möhre oder so Reiben, falls er das mag, aber eigenlich ist es nicht nötig wenn er frisst.

Wegen den Medis kann ich dir keinen Tipp geben, bei uns geht das auch nur mit Festhalten und rein damit. Hinterher gibt es dann ein Stückchen Birne oder so . Halt ein besonderes Leckerlie. Freiwillig nehmen unser gar nichts. Nichtmal untergemischt unter Brei oder Flocken , Lieblingsfutter oder so. Das bleibt dann alles stehen.

Weiter gute Besserung !

Antons Zähne waren auch schon locker, haben sich dann aber von alleine gefestigt, nachdem der Abszess draußen war. Vielleicht habt ihr da ja auch Glück .




Ninchen
 
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 11
Night befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.10.2014, 18:51

Dill hab ich den beiden noch nie gegeben. wenn er jetzt operiert ist oder auch kurz vor der OP hab ich auch gedacht, dass ich die Kräter, die antibakteriell wirken (Oregano war glaub ich), anfütter. Hab mich aber dagegen entschieden. ne OP ist schon genug Stress fürn Körper, da brauch ich nicht noch kurz vorher oder nachher neues Futter ausprobieren, falls er es wirklich nicht vertragen sollte. Des mach ich, sobald der Kleine wieder fitter ist


Wgen der Zähne bin ich auch guter Hoffnung. Stöpsel hat schon schlimmeres überstanden. Dazu will ich auch mal noch n Thread anlegen. Ha damals nichts über das Thema finden können oder ich hab vlt nur nach den falschen Wörten gesucht

Falls noch jemand n Tipp für die Medigabe hat..... immer her damit




Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.10.2014, 08:57

Kräuter brauchst du nicht Anfüttern gleich rein damit.

Wegen der medis wir gebens immer mit haferflocken oder babybrei.
ansonsten kaninchen ins handtuch wickeln und rein.

Gute besserung!




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 19:54

Hallo,

Ich wollte mal nachfragen wie es euch geht. Alles gut überstanden? Was machen die Zähne, wird wieder gut gefressen?

Viele Grüsse




Ninchen
 
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 11
Night befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 18:16

Hallo ihr Lieben,


entschuldigt bitte dass ich mich erst jetzt melde, wir hatte einige (nennen wir es mal) Zwischenfälle in der Familie.


uns geht es soweit gut. Mit dem Fressen hatte er ja von Anfang an keine Probleme und putzt munter alles runter



Seit meinem letzten Status war ich noch 3mal bei der Nachuntersuchung.

Die erste Nachuntersuchung hatte ich in einem früheren Beitrag bereits beschrieben. (Ziehung der Drainage)


Bei der zweiten Nachuntersuchung hat sie die Wundhöhle nochmals angeschaut und noch n bisschen Blut rausgetupft. Dabei hat sie noch ein kleines Zahnstückchen gefunden (3x2mm groß) und nochmal gespült. Es war überhaupt kein Eiter mehr zu sehen . Ein paar kleine Zahnkrümel sind noch rausgekommen aber nichts tragisches. Die Wundhöhle hat sie mit so kleinen braunen Schwämmchen wieder aufgefüllt. Die hatte sie auch bereits eingesetzt nachdem die Drainage gezogen wurde (die Schwämmchen bleiben drin. Da wächst das neue Gewebe einfach durch. So kann kein Futter in die Wunde gelangen und der Hohlraum wird gefüllt). Natürlich alles unter Narkose.

Zwei Tage später bin ich wieder hingerannt ich hab Panik bekommen. Er hat das Fell gesträubt wie bei Schmerzen und seine Nase war leicht feucht und er hat n paar mal genießt...*Paaanik* sie hat ihn sich angeschaut und sagt dass er n guten Eindruck macht und frisst etc. und ich soll mir nicht so n Kopf machen. Nach so ner OP und nochmal Narkose und und und würde ich auch kaputt aussehen und so. Erkältung hatte er nicht. Aber man wird richtig paranoid wenn man einmal so n Anzeichen bemerkt hat und sowieso auf der Hut ist wegen der OP. Ich solle in dem Fall wieder Metacam verabreichen das hatte ich ein paar Tage davor abgesetzt. Dann war es auch wieder gut. (War auch seine Verdauung mit dran schuld)


Nochmals 10 Tage später sind wir wieder zur regulären bei ner Nachkontrolle gewesen. Zuerst hatte sie mit so ner Art Otoskop (so ein Teil mit dem man beim Menschen in die Ohren schaut) mal grob reingeguckt in sein Mäulchen, aber weil wir das letzte mal noch Zahnstückchen gefunden haben, hat sie ihn nochmal in Narkose gelegt um die Wunde auch nochmal genau anschauen zu können.
Ich weiss ich wiederhol mich, aber... die Wundhöhle war noch mehr zugewachsen, kein Eiter, kein Blut


Gestern war ich das letzte mal beim TA. (13 Tage seit der letzten Nachkontrolle) Hier hat sie bei ihm nur mit dem otoskop nachgeschaut und meinte, dass es genau wie beim letzten mal aussieht.... also gut und sie würde ihn nicht nochmal in Narkose legen, vor allem da er fit ist, gut frisst und sein Auge auch nicht mehr tränt. (nach der OP hat es nochmal angefangen, aber nur leicht. Da meinte die Ärztin, dass durch den Druck von den Schwämmchen die Drüse hinter dem Auge etwas gereizt wird und deshalb tränt, aber das nichts schlimmes sei, außer es würde immer weiter tränen)


Alles in Allem find ich ist es gut gelungen!!! Toi Toi Toi... Keine Schwierigkeiten, die Tierärztin hatte gleich den richtigen Zahn erwischt und konnte so die anderen erhalten und diese haben sich auch wieder recht gut gefestigt.


Ein weiteren Termin haben wir jetzt nicht vereinbart, werde aber in so nem Monat oder so nochmal hin, dass man ihn in Narkose legt und zum Abschluss nochmal schaut ob die Wunde dann vollends zu ist und ob die anderen Zähne wieder richtig fest sitzen.


Sie hat mir auch gleich noch Parafin-Öl mitgegeben. Mein kleiner hat gerade wieder Probleme mit der Verdauung von Haaren und das noch zusätzlich zu dem ganzen OP-Kram. Da war ich eine Woche nach der OP auch echt platt. Ich wusste einfach nicht ob das seine üblichen Verdauungsprobleme waren oder Schmerzen von der OP (er saß wieder mit gesträubtem Fell da, hab ich oben auch beschrieb, mein Panik-Besuch )... Meiner Armer Schatz... Ein Tag nach meinem Panik-Besuch hab ich dann aber an der Art, wann er das Fell sträubt, bemerkt, dass es wieder mal seine Verdauung ist.




Bei der letzten Untersuch habe ich auch meine Häsin mitgenommen zum Abhören (sie schnarcht manchmal ein bisschen). Ihr soll ich jetzt mal über zwei wochen ein homöopathischen Mittel gebe und mich dann nochmal bei ihr melden.
Was ich hier sehr schön fand, war, dass sie den beiden gleich was zur Entwurmung gegeben hat. (wusste gar nicht, dass man das bei denen auch machen kann/sollte) Aber sie hat mich gleich aufgeklärt und es macht schon Sinn.



Bei Dr. Drescher ist man echt gut beraten und ich empfinde sie als sehr kompeteten und man merkt auch, dass sie keine Untersuchungen macht, die nicht nötig sind, und andere Sachen direkt empfiehlt (Entwurmung,Impfung etc.) die auch wirklich Sinn machen.
PS: jedes zweite Tier, das ich dort im Wartezimmer gesehen hab, war ein Kaninchen... Das spricht schon für sich




Ich hoffe ich kann mit meiner Erfahrung einigen anderen Hasenhaltern weiterhelfen. Wenn ihr detaillierte Fragen habt dürft ich mich auch gerne direkt anschreiben oder einfach hier reinstellen. Anderen wäre damit sicher auch geholfen.



marinahexe and knuffelchen like this.

Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 19:00

Schön, das freut mich für euch!
Super, dass du es mit ihm durchgestanden hast.



Antwort

Stichworte
eiter, trändendes auge, zahn



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