| Kaninchen | | Registriert seit: 17.12.2012
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Geschrieben am
16.04.2014, 08:13
| | | | Prinzipiell finde ich den Weg der Züchterin nicht falsch, ein Tier, das offensichtlich Probleme beim Gebären hat, nicht weiter zur Zucht herzunehmen. Geld verdienen kann man mit Kaninchenzucht übrigens nicht wirklich, selbst ein Verkaufspreis von 40€ pro Tier, den ich nehme, deckt nicht ansatzweise die Kosten, die man hat. So viele Junge kann man im Hobbyrahmen gar nicht "produzieren", selbst wenn hat man noch lange keine Abnehmer dafür gefunden. Ein Tier, das seit 4 Wochen tote Junge im Bauch hat, würde ich selbst auch gut abwägen, wieviel Aufwand dem Tier UND dem Geldbeutel noch zuzumuten ist. Andererseits würde ich nicht 4 Wochen warten und das Tier einem nichtsahnenden Halter abgeben, sondern gleich nach der Fehlgeburt nachsehen lassen, ob soweit alles gut ist...
An deiner Stelle würde ich mich auf keinen Fall an den Rand des Ruins bringen, um ein derart krankes Tier operieren zu lassen. Tierliebe schön und gut, aber nicht bis zur völligen Selbstvernichtung bitte!
Der Tod muss übrigens auch nicht das Schlimmste für das Tier sein! Wir haben nur selber unheimliche Angst davor, weil wir nicht wissen, was danach ist. Meine eigene Meinung ist, dass man nicht mit aller Macht und krampfhaft alles am Leben erhalten sollte. Das gilt für jede Tierart... |