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Lage sehr ernst, erbitte Tipps :(Hallo ihr Lieben zusammen! Der Grund, weswegen ich mich diesmal an Euch wende, ist kein schöner, zuletzt habe ich vor mehreren Jahren hier verzweifelt nach Hilfe gesucht und diese auch bekommen. Ich bin stolze Kaninchenmama von zwei Löwenkopfzwergwiddern, Sparky und Fluffy, vor drei-vier Jahren hat mich mein kleines Zahnkaninchen Fluffy wochenlang auf Trab gehalten, ist dem Tod mehrere Male von der Schippe gesprungen. Ihm geht es jetzt blendend, ihm werden alle vier Wochen die Schneidezähnchen geschliffen und danach gehts ihm super. Mein anderes Kaninchen, Sparky, (beide sind nun schon 7 Jahre alt) macht mir jetzt erhebliche Sorgen Alles fing am vergangenen Sonntag an, Sparky verhielt sich auffällig, sehr ruhig und merkwürdig, also direkt Montag gepackt und zum Arzt, zumal er auch schon eine leichte Kopfschiefhaltung zeigte.Dann der Schock : 41 Grad Fieber und einen Puls von 310, absolute Ausnahmesituation. Der Tierarzt hat noch seinen Kollegen (Promoviert über EC) zur Rate gezogen und beide waren nicht der Meinung, es mit EC zutun zu haben, Panacur, VIT B und Antibiotika wurden trotzdem verabreicht, da es sich um eine Entzündung handeln musste und Panacur nun nicht so schädlich wäre, dass man es nicht auf Verdacht geben könnte. Der kleine Mann wurde geröngt (ganzer Körper), ohne Befund, alles sah gut aus, das Herz war minimal vergrößert aber das sei ok bei einem etwas älterem Tier. Wir haben Herztabletten bekommen, um das Herz zu entlasten (super, ein 16tel einer Pille zu dosieren, die so groß ist wie eine Antibabypille Gesagt, getan, Medikamente eingeflößt, ganze Nacht wachgelegen, Dienstags morgen ganz vorsichtig aufgestanden und was seh ich? Kommt mir mein Dickerchen schon entgegen und wollte gerne Frühstück haben. Am Dienstag dann direkt natürlich wieder zum Arzt, er war sehr erleichtert und offentsichtlich froh, dass es ihm so gut ging, Fieber war mit 40.2 noch da aber Puls runter auf 180. Gott sei Dank hab ich mir gedacht. Antibiotika, Schmerzmittel,Panacur und Bene Bac bekommen und Freitag dann nochmal wieder hin. Öhrchen wurden untersucht, Äuglein auch, da er sehr nasse Augen hat. Ich wog mich schon in Freude, weil mein Dickerchen absolut keine Krankheitsmerkmale zeige, er hatte nur einen halben Tag leichten Durchfall, nach Gabe von bene Bac lies auch das nach, er hüpfte rum, war aufmerksam, lümmelte sich auf die Seite und fraß (wie immer) wie ein Scheunendrescher. Kräuter, Möhrengrün, Möhrchen, Haferflocken, Petersilie, alles wurde verschlungen. Nun waren wir gestern wieder da.... Fieber weg, Herz in Ordnung, Köpfchen aber immernoch (so wie vorher auch) ab und zu minimal schief. Sparky kurz ne Maske aufgesetzt, ihn kurz schlafen lassen und Köpfchen geröngt, diesmal nur der Kopf... und dann kams auch schon ![]() Massive Ohrenentzündung auf der linken Seite, so schlimm, dass sich schon ein Knöcherndes Gewebe (Bulla) auf der linken Seite komplett aufgelöst hatte. Es sitzt so tief im Köpfchen, das man es nicht ohne Röntgenbild sehen kann.... man weiß nicht, wie lange er das schon hat. Der Tierarzt hat wieder seinen Kollegen hinzugezogen, der sich allerdings gerade in Heidelberg befand, er hat die Bilder direkt gemailt und ihn gefragt. Seine Frage war direkt, ob wir ihn einschläfern lassen möchten, da es ihm sehr schlecht gehen müsste. Unser Tierarzt verneinte sofort und klärte ihn über seinen Zustand auf, er möchte gerne noch kämpfen, immerhin merkten wir ja nicht mal etwas davon, außer der vor einer Woche eingesetzten, minimalen Köpfchenschiefhaltung, die zwischenzeitlich wieder weg war. Wir haben jetzt Ohrentropfen, knochengängiges Schmerzmittel und Antibiotika bekommen und versuchen nun unser Bestes. Ich bin nach wie vor geschockt, wenn ich mir meinen Kurzen so ansehe, dann frag ich mich, was ich falsch gemacht habe, sowas zu übersehen, er zeigte aber nie Anzeichen, er war immer mein quietschfideles Schätzchen. Es tut mir leid, dass ich nun so einen Roman verfasst habe, aber habt ihr vielleicht noch Tipps oder Anregungen, wie ich seine Behandlung unterstützen kann? Es gäbe wohl noch eine Operation die sehr aufwendig wäre und unser Tierarzt meinte, das würde er ihm ungern noch zumuten, weil man da wohl das Gehör herausnimmt. Außerdem sagte er, wir können es erstmal mit Antibiose versuchen, da er ja bisher sehr gut darauf angesprochen hat. Ich weiß auch, dass ich, wenn er Schmerzen haben sollte oder nicht mehr mag, ihn gehen lassen würde, aber im MOment möchte ich das noch nicht, da er mir noch deutlich zeigt, dass er leben will. Ich bin für alle Meinungen, Erfahrungen und Tipps dankbar. Vielen Dank im voraus! Mfg Maligra aka Sarah
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