 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
13.03.2014, 16:01
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Zitat von Keks3006 Angelina Jolies Brustamputation hat auch nicht zu einem Brustkrebsrisiko von 0% geführt. Ein Restrisiko bleibt immer. Aber dieses ist nun mal wirklich signifikant kleiner als vorher. | Das ist richtig, und hier liegt ein großer Unterschied zu den Kaninchen. Denn es gibt keine verlässliche Statistik wie groß das Risiko tatsächlich ist. Im Gegenteil, die extrem hohe Quote die oft angegeben wird (ich glaube sie liegt bei 80 %) soll sich auf eine Häufung in bestimmten Zuchtlinien beziehen, die wohl tatsächlich ein verstärktes Risiko tragen - ähnlich dem, das zu Jolies Entscheidung für die Amputation führt. Nur können diese Linien nicht so einfach festgestellt werden. Das würde vieles leichter machen, unter anderem auch die Entscheidung für eine durchaus lebensgefährliche Operation. Zitat: |
Ich denke, dass jeder selbst entscheiden muss, ob ihm für seine Kaninchen das OP-Risiko oder das Krebsrisiko (bzw. das Risiko anderer Veränderungen wie Entzündungen) lieber ist. Ich verstehe absolut, wenn jemand die OP nicht vorsorglich machen lässt.
| Ja, jeder muss selbst entscheiden, er muss sich nur wirklich klar darüber sein dass die OP kein Pappenstiel ist und der Erfolg längst nicht so 100%ig wie er oft vermutet wird. Zitat: |
Aber wenn man die Kastration verschreit, weil man das Risiko von Gebärmutterkrebs für so verschwindend gering hält, dass man es auch unter den Tisch fallen lassen kann - das verstehe ich nicht.
| Tut das jemand hier? Ich wüsste spontan keinen. Das Risiko ist da. Nur bezweifle ich ob es wirklich so hoch ist wie immer mal durchs Internet geistert, denn es gibt durchaus sehr kritische Stimmen zu dieser Angabe. Zitat: |
Ist ja nicht so, als würden alle, die präventive Kastrationen ablehnen, deshalb regelmäßig Ultraschalle durchführen lassen o.ä..
| Entwurmst du deine Kaninchen regelmäßig präventiv? Werden sie in regelmäßigen Abständen mit einem Kokzidostatikum behandelt?
Jeder muss selbst entscheiden ob er lieber die OP-Risiken in Kauf nimmt oder nicht, wenn es um die Krebsgefahr geht. Der Meinung bist du genauso wie ich. Damit können beide Seiten durchaus leben denke ich.
Geht es aber ums Verhalten - und das war ja die eigentliche Frage! - dann ist meine Antwort ganz klar: Finger weg von der OP! Eine OP ist niemals eine "Verhaltenstherapie". |