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Gelähmte Hinterläufe - BandscheibenvorfallHallo zusammen, Ich hab fast das ganze Internet durchforstet, vielleicht finde ich hier Hilfe. Wir haben ein richtig hartes halbes Jahr hinter uns. 8 Jahre Kaninchenhaltung ohne Vorfälle, dann ging's los. Vor einem halben Jahr ist Cookie beim Notfall TA gestorben, nachdem er schwer geschnauft hatte - Flüssigkeit in der Lunge, innerhalb 2 Stunden nach den Anzeichen ist er gestorben. Dann haben wir Muggel (8Jahre) im Tierheim gefunden und zu unserer Lucy (*2006) gebracht. Letzten Montag ist er beim Tierarzt gestorben - am Wochenende wollte er nicht fressen, dann habe ich ihn zugefüttert, Montag früh keine Besserung, ab zum TA - blieb da zum päppeln, nach 2 Stunden der Anruf, dass das Herz versagt hat und er wohl schon irgendwas gehabt haben muss, weil das so schnell ging. Nun ist meine Lucy wieder allein. Und ich verzweifelt. Vor 4 Wochen etwa hoppelte sie morgens nicht mehr richtig. Irgendwas war am hinteren Rücken merkwürdig. Am nächsten Tag sind wir zum TA, Vermutung auf Zerrung, hat Schmerzmittel und vorsorglich Panacur gekriegt. Nachdem es nicht besser würde bin ich ein paar Tage später direkt wieder hin - es wurde geröntgt und ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Seitdem bekommt sie täglich Schmerzmittel (Metacam), der Zustand blieb stabil, wurde ein kleines bisschen schlimmer, so lange Muggel da war. Sie war immer munter, ist wacklig angehoppelt (kann die Hinterläufe nicht richtig bewegen), hat gefressen. Die letzten Tage würde es schlimmer, heute halte ich es kaum aus, sie anzusehen. Das linke Bein scheint komplett gelähmt, sie hat auch keine Ruhe, sie zieht sich auf den Vorderläufen von einer Ecke in die andere und dreht sich auf dem Popo im Kreis - als ob sie ängstlich wäre, was da ist, warum der Fuß nicht geht. Der andere Fuß hilft kaum, weil der auch eingeschränkt nutzbar ist. Der linke Fuß klappt nicht nach hinten weg, sie steckt ihn vielmehr nach vorne seitlich. Ganz steif. Fahre ich mit dem Finger über den Fuß kommt keine Reaktion. Als ich letzte Woche mit Muggel da war, hat sie auch gefragt, wie es Lucy geht und gemeint! wenn es nicht wird, müsse man sie einschläfern - Lebensqualität und so. Aber sie hat ja immer gefressen, heute so schlimm. Was kann ich noch tun? Wie kann ich sie retten? Wie kann ich sie lebensfähig halten mit gelähmten Beinchen? Ich kann sie doch nicht einfach hergeben. Bitte... Hat jemand Erfahrung? Kann jemand helfen? Ich weiß einfach nicht weiter...
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