![]() |
Lähmung nach OP Hallo, meine Geschichte ist relativ lang - ich werde sie gerne später ausführlich erzählen, benötige bitte aber erstmal dringend Rat und Beistand! Mein ca. 12 Wochen alter Bock war gestern zur Kastration. Als ich ihn wieder abholte, waren seine Hinterläufe gelähmt. Man vermutet, dass er beim "fest machen" für die OP verdreht wurde. Er wird heute im Laufe des Tages weiter untersucht und soll für´s erste in der Praxis bleiben. Ich bin eigentlich kein Freund davon, Kaninchen länger in der Praxis zu lassen, da ich die Erfahrung gemacht habem, dass das nicht unbedingt zu Genesung beiträgt, neben Hunden und Katzen alleine ohne Kumpel zu sein. Außerdem ist er eigentlich nur Außenhaltung gewöhnt und seine drei Brüder warten zu Hause auf ihn. Würdet ihr ihn trotzdem da lassen? Habe überlegt, ob ich nicht einen der Brüder mit ihm gemeinsam im Keller im Käfig lassen soll... Jeder, der Erfahrungen in dieser Hinsicht hat, ist herzlich gebeten, mir diese mitzuteilen! Herzlichen Dank, clacky |
Hallo und herzlich Willkommen! :seeya: Wenn seine Hinterläufe gelähmt sind, ist es sicher sinnvoll das er in der Praxis bleibt, um zu untersuchen, was da los ist. Der kleine Mann hat ja nichts davon wenn du ihn in einen Käfig in den Keller stellst und er nicht hoppeln kann.:confused: Das muss natürlich abgeklärt werden, deshalb verstehe ich deine Frage nicht so ganz?! |
Hallo Hasis2011, natürlich muss das abgeklärt werden, man möchte ihn dann aber auch dort behalten. Ich halte AUF LANGE SICHT nichts davon - und frage mich, ob ich ihn nicht auch zu Hause pflegen kann... Deshlab frage ich mich, ob es in dieser Richtung Erfahrungswerte gibt! LG, clacky |
Natürlich ist es besser, wenn er daheim ist. Kommt halt auf die Diagnose an, wenn er medizinische Versorgung braucht, je nachdem, was er hat, muss man abwägen, ob er in der Praxis besser versorgt werden kann oder daheim, je nachdem, welche Behandlung er braucht, da sollte man die Diagnose abwarten und dann die weitere Behandlung mit dem TA besprechen. Wegen deinem "Plan", ihn mit seinem Bruder in einen Käfig in den Keller stellen, musst du aufpassen, das ihm sein Bruder nichts tut. Kaninchen mobben kranke Tiere meist, weil sie eine Gefahr für die Gruppe sind, es kann also sein, das er aggressiv auf ihn reagiert, besonders wenn wenig Platz ist (Käfig:wink5:). |
OK, das habe ich noch nicht gewusst. Bisher sind meine "Kranken" immer vorbildlich von den anderen gepflegt worden. LG, clacky |
Für immer wird die Praxis ihn sicherlich nicht dabehalten wollen. Jetzt muss erstmal geklärt werden, was da genau passiert ist. Bestensfalls wurde beim Fixieren "nur" ein Nerv eingeklemmt. Wer mal bei einer Kastration dabei war, kann sich schon vorstellen, wie das passieren kann. Eine echte Wirbelsäulenverletzung wiederum, erscheint mir eher unwahrscheinlich. Ein eingeklemmter Nerv kann sich wieder regenerieren, wenn richtig gehandelt wird. Dafür ist es aber gut und wichtig, wenn er so lange unter engmaschiger Beobachtung bleibt. Gute Besserung für den kleinen Mann! |
Nee, das hatte ich mir schon fast gedacht, dass er nicht für immer dableiben muss! :rolleyes: Wühle mich dann für´s Erste mal weiter durch die alten Beiträge! Lieben Dank, clacky |
Bei Robin war das auch so, er hat nach der Kastration ein Hinterbein etwas nachgezogen und konnte nicht mehr um die Kurve flitzen oder sich kratzen. Ich war bei der Kastra dabei und kenne daher die Ursache: Er hat noch in der Narkose gestrampelt und musste nachgespritzt werden. Dabei hat er sich wohl einen Nerv eingeklemmt. Es hat etwa ein halbes Jahr gedauert, aber zurückbehalten hat er nichts. Er läuft wieder ganz normal. Gib ihm Weide (schmerzlindern) und Gingkoblätter (schwer zu kriegen, hilft aber bei der Regeneration des Nervs). Ansonsten musst du eigentlich nur abwarten, Nerven brauchen lange um sich zu regenerieren. |
Guten Morgen, leider gibt es noch keine Besserung. Teddy frisst nicht und hat wohl jetzt auch Blut im Urin. Die Diagnose habe ich gestern vor lauter Aufregung vergessen zu erfragen, werde das heute mittag nachholen... Habe heute morgen Petersilie in der Praxis abgegeben, um ihn zum fressen zu animieren, ich hoffe, das hilft. Liebe Angela, Gingko-Blätter finde ich im Netz nur als Tinktur oder als Tablette. Hast Du einen Tip für mich, wie ich dran komme? Und von der Weide gebe ich getrocknete Rinde oder Blätter? Oder egal was, haupsache Weide? Liebe Grüße, Clacky |
Von der Weide den ganzen Zweig wie er ist. Gingko hatte ich einen Vorteil, meine Mum hat drei kleine Ginkobäumchen im Garten. Der Baum wird mancherorts auch in der Stadt angepflanzt, schau mal in euren Stadtpark. Ansonsten schau halt mal, ob es Gingko biloba als homöopathisches Mittel gibt. Und in Sachen Nerven brauchst du halt Geduld. Das Blut im Urin hat damit allerdings weniger zu tun. Das wird entweder eine Blasenentzündung sein oder eine Verletzung. |
Verstehe ich das dann richtig: - wenn der Nerv eingeklemmt ist, würde dies nicht auf Ultraschall bzw. Röntgenbildern zu sehen sein -> der Nerv regenriert sich über einige Wochen wieder, Blut im Urin wäre dann eher eine Blasenentzündung bzw. zumindest keine Folge der Verletzung - wenn die Wirbelsäule verletzt wurde ist die per Ultraschall/Röntgen zu erkennen und das Blut im Urin könnte Folge dessen sein. Heilungschancen eher schlecht. LG, clacky |
Dsa Blut kann durchaus in den Urin kommen, wenn die Kastrawunde etwas blutet, wenn sie keinen sterilen Urin direkt aus der Blase gezogen haben. Vom eingeklemmten Nerv kommt das Blut aber bestimmt nicht. |
Oje, das ist ja schrecklich. Ich hoffe das alles gut geht und der kleine bald wieder fit ist. Ginkoblätter müsstest Du eigentlich auch in der Apotheke bekommen. Ich denke wichtig wäre jetzt erstmal, dass der Tierarzt Dir genau erklärt was bei der Untersuchung rausgekommen ist und wie er behandelt. (Vitamin B komplex für die Nerven, Schmerzmittel, was wird für den Darm getan, usw..) Schreib Dir Deine Fragen am Besten auf. Man vergisst in der Aufregung sonst nur die Hälfte. Ich drück ganz feste die Daumen. Gute Besserung! |
Zitat:
|
Danke für die Tips ihr lieben! Habe jetzt folgende Aussagen vom Tierarzt: Sie haben Teddys Wirbelsäle geröngt, darauf war keine Verletzung zu erkennen. Daher haben Sie auch gar keine Ahnung, was Teddy nun haben könnte. Einen eingeklemmten Nerv schliessen sie deshalb aus, weil beide Beine gelähmt sind. Er bekommt Metacam und ein Antibiotika, weil er auch eine Blasenentzündung haben soll. Und er bekommt dreimal am Tag Physiotherapie. Die Theerapeutin meint einen minimalen Gegendruck der Beine gespürt zu haben. Er hat seine Hinterläufe aber beide noch nicht eingesetzt, liegt auf der Seite. Heute Nacht hat er wohl selbständig ein paar Halme Heu gefressen, aber nicht die Mengen, die so ein kleiner Hase braucht, daher päppeln sie ihn weiterhin. Ich darf ihn nicht mit nach Hause nehmen. Sie sagte dann nur noch, es sei ein Problem des zentralen Nervensystems und es sei nicht abzusehen, wie es weitergehen wird... LG, clacky |
Was heißt denn, Du darfst ihn nicht mit nach Hause nehmen? Es ist Dein Tier und Du bestimmst, wo das Tier hinkommt. Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte nicht wirklich viel Ahnung haben. Wenn es ein "Problem des zentralen Nervensystems" ist, wird es wahrscheinlich EC sein. Wurde davon gesprochen? Dann müsste er ein z.B. AB, hochdosiertes Vitamin B für die Nerven und Panacur (Wurmmittel) bekommen. Schau hier: [url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/24132-e-cuniculi-es-lohnt-sich-zu-k%E4mpfen.html[/url] [url]http://www.sweetrabbits.de/ecuniculi.html[/url] Edit: TÄ neigen schnell dazu, EC-Kaninchen zu erlösen, weil sie keine Ahnung haben. Bitte nicht Einschläfern lassen! Wenigstens die Behandlung versuchen. Die meisten EC-Kaninchen werden wieder halbwegs gesund. |
Hallo Marinahexe, das würde dann bedeuten, dass die operation den Schub ausgelöst hat? Erscheint Dir das wirklich als Möglichkeit? LG, clacky |
Ja, Ec wird durch Stress ausgelöst. Welchen Eindruck hast Du von den Ärzten dort? Für mich hört sich das irgendwie nicht kompetent an. Bei EC muss es nicht immer diese Kopfschiefhaltung geben. Lähmungserscheinungen oder Gleichgewichtsstörungen können auch auf EC hindeuten. Dann noch diese Blasengeschichte ... Schau Dir die beiden Links an. Ich würde evtl. einen TA-Wechsel in Erwägung ziehen. Schau Dir verschiedene Homepages an (über Gelbe Seiten). Ein kaninchenerfahrener TA hat sich im Bereich "kleine Heimtiere" weitergebildet. |
Tja, welchen Eindruck habe ich von der Praxis... es scheint mir eine der Besten in meinem Umkreis zu sein. Ich bin auf Anraten eines anderen Forums zu denen gewechselt. Mein vorheriger TA war leider nicht besonders gut. Eigentlich halte ich von der Chefärztin recht viel. Das Problem scheint mir zu sein, dass es ihnen recht unangenehm ist, was passiert ist. Denn es sind so einige Fehler passiert. Kurzform: - sie haben mir am Abend der OP Teddy mitgegeben, weil "untergegangen" ist, was mit Teddy los ist. Die diensthabende TÄ sagte nur, sie hätten beim Spritzen den Nerv getroffen, das würde sich aber wieder geben. - im Auto nach Hause habe ich wieder angerufen, weil ich mir Gedanken gemacht habe, dass man den kleinen Mann doch nicht nach draussen setzen könne, bei den Minus-Temperaturen... weil er ja nur lang liegt und sich nicht wärmen kann. - also wieder angerufen, die sagten mir dann, dass alle kaninchen in der ersten nacht im Keller bleiben müssen und nicht raus dürfen. Das hätte man vergessen, mir zu sagen. aber morgen dürften dann alle raus. - habe dann nochmal angerufen und nachgefragt, dass Teddy auch in den nächsten Nächten nicht draussen schlafen könnte, weil er auch dann auskühlen würde, sofern er sich nicht bewegen könnte. Man sagte mir, ich solle doch erstmal abwarten. - 30 Minuten später klingelt das Telefon, die TÄ: Sie hatte nochmal mit den Kollegen gesprochen und festgestellt, dass es nicht der gespritzte Nerv sein könnte, weil dann nur ein Bein taub sei. Ich solle Teddy am nächsten Morgen wieder bringen und ihn erstmal eine Weile da lassen. - Als ich ihn am Morgen brachte, sagte eine andere TÄ, man hätte vergessen, Teddy gleich bei Ihnen zu behalten, obwohl sie das eindeutig angewiesen hatte. Also ist da schon ne ganze Menge schief gelaufen... Aber jetzt stehe ich mal so richtig auf dem Schlauch, was ich jetzt mache. Ich habe noch keine geeignete Praxis gefunden... werde aber weiter suchen. LG, clacky |
Es stellt sich halt auch die generelle Frage ob er im Moment nicht doch dort besser aufgehoben ist, als bei Dir. So ein krankes Tier ist enorm zeitaufwendig......und nachdem es der Praxis sicher unangenehm ist was da alles gelaufen ist, denke ich das sie jetzt besonders auf ihn aufpassen. Allerdings würde ich sehr zeitnah das Gespräch auf E. c. bringen. Da hat Marinahexe schon Recht. |
Hallo!! Wir haben von einem Tierheilpraktiker Hypericum D6 als Streukügelchen bekommen. Unser Luke hatte sich beim Einspringen in den Käfig am Gitter verletzt.Er war mit den Beinen hängen geblieben. Jedenfalls konnte er danach nicht mehr hoppeln und hatte die Hinterläufe gelähmt. Man meinte es sei Arthrose in der Wirbelsäule , da er schon 10 ,5 Jahre alt war. Wir waren dann auch beim Heilpraktiker für Tiere. Leider hat ihm das nicht geholfen .Vielleicht hilft es ja deinem Tier. Kann ja sein, dass er etwas anderes hat. Es wird bei Verletzungen und Quetschungen von Nerven eingesetzt. Die Kügelchen wurden in Wasser aufgelöst und mit der Spritze oral gegeben. Man bekommt das Mittel ohne Rezept in der Apotheke. Wir hatten es auf Anordnung der Heilpraktikerin gegeben. Anfangs hatten wir ganz hoch dosierte Kügelchen von ihr bekommen und danach haben wir diese niedrig dosierten gegeben. 6-7 Kügelchen 2 mal am Tag .Züsätzlich bekam er 2 mal am Tag Schmerzmittel oral verabreicht . Ich wünsch euch alles Gute und hoffe Dein Häschen erholt sich wieder!!! LG |
Richtig, genau diese Frage stelle ich mir auch. Gehen wir von einem eingeklemmten Nerv aus, in welcher Form auch immer, dann kann ihm eigentlich momentan nichts besseres passieren, als 3x täglich Physiotherapie. Er muss dann da durch... Hätte er EC wäre mir wichtig, dass er nach Hause zum Partner kommt und betüddelt wird... Eine Frage bitte noch: Wenn ich EC ins Spiel bringe: Beides kann nicht nebenher behandelt werden. Man kann eine Nervenquetschung oder ähnliches nicht zweifelsfrei beweisen und man kann zwar auf EC testen, das Ergebnis ist aber auch nicht zweifelsfrei. Welchen Weg würdet ihr einschlagen, wenn ich die TÄ damit konfrontiere? LG, clacky |
Hallo Luke, danke für den Tip. habe mich auch schon über Homöopathische Mittel schlau gemacht und bin bei Hypericum bzw. Rhus toxicodendron gelandet. Allerdings denke ich, dass diese nur unterstützend gegeben werden sollten... Erst einmal müssen wir schauen, in welche Richtung sich diese Sache entwickelt. Trotzdem super lieben Dank! LG, clacky |
Ich würde auf eine zusätzliche Panacurbehandlung bestehen. Panacur scheint sehr gut verträglich zu sein deshalb glaube ich nicht das es Probleme mit den anderen Medikamenten gibt. Bei E.c. wird z. B. auch Vitamin B gegeben. Darüber muss aber der TA bescheid wissen. |
Zitat:
Das würde heißen, dass der Nerv verletzt oder evtl. sogar durchtrennt ist. Auf einem Röntgenbild kann man Nerven, glaube ich, nicht sehen. Evtl. auf einem Ultraschall? Das weiß ich nicht. Oder die Klinik müsste in ein MRT investieren, da sollte man es sicher sehen können. Ich würde sicherheitshalber auf EC behandeln lassen. Auf das AB kann man evtl. verzichten, aber Vitamin B für die Regeneration der Nerven und Panacur gegen den Parasiten würde ich verabreichen lassen. Das ist beides nicht sehr belastend und bringt die Verdauung nicht durcheinander (jedenfalls bei meinen 3 EC-Kaninchen nicht). |
Alles klar. Das habe ich jetzt soweit verstanden und melde mich dann nmorgen, wenn ich hoffentlich was erreicht habe! Herzlichen Dank!!! Clacky |
Hallo, echt doofe Sache mit Deinem Hasi . Ein "Wundermittel" ist auch das Komplexmittel TRAUMEEL. Gibt es in der Apotheke als Tabletten zu kaufen . Zerbröseln und ein Waser auflösen und eingeben mit einer Einmalspritze. Hypericum ist auch nicht schlecht, da es sich um ein homöopatisches Nervenmittel handelt. Ich mein aber, das ist auch im Traumeel mit drin. Gute Besserung Deinem Hasi LG Tina |
Um sicher zu gehen das es mit dem Nerv zusammenhängt muss man denke ich ein mrt machen. Röntgenbilder zeigen die Knochen und Ultraschall meiner Meinung nach die Organe ich bezweifele das mannervenschädigungen damit feststellen kann. Doch ich denke eine Untersuchung im mrt ist auch wieder Stress und bei Ec sollte man das ja vermeiden. Ich würde nur jetzt nicht vorsorglich einen Medikamentencoktail geben bevor man weiß was es ist. Das verursacht dann auch zusätzlichen Stress. Sollte sich die Ärztin auf E.C. Festlegen okay, dann nur die nötigen Sachen geben. Ich finde Heilkunde Super würde das auch immer weiter empfehlen jedoch nicht einfach so globbulies geben auf jedenfall vorher abklären lassen. Vor allem wenn das Tier diese nicht normal aufnehmen kann zB übers Trinkwasser. Wenn der kleine das Mäulchen dann für drei medis aufmachen muss ist das vermutlich sehr stressig, zudem wird er ja anscheinend auch gepäppelt. Und dann kommt ja einiges zusammen. Schnell ist man dann auch noch bei einem Präperat für den Darm. Lange Rede kurzer Sinn: ich würde Ec mal in ins Behandlungszimmer werfen, jedoch hört sich die Physiotherapie gut an und mich in Absprache mit der Ärztin für eine Diagnose dementsprechend auch eine Behandlung entscheiden. |
So, habe jetzt die neusten Infos vom TA. Die Physiotherapeutin spürt einen leichten Gegendruck der Hinterläufe, daher "ist es nicht hoffnungslos"! Er setzt die Pfoten jedoch nach wie vor nicht an. Er frißt und köttelt. Sie möchten ihn auch übers Wochenende unter Beobachtung behalten. Wahrscheinlich bekomme ich vorerst nur die Medikamente in Rechnung gestellt. Zum EC: Sie werden die Möglichkeit überdenken, meinen aber, dass bei EC die hinterläufe normalerweise nach hinten durchgedrückt sind und einen Widerstand haben. Bei Teddy sind die Hinterläufe komplett schlaff und "wie abgestorben". Ich soll mich am Montag wieder melden. Im Moment überlege ich mir, ob Teddy den Winter überhaupt noch nach draussen könnte, gesetzt dem Fall, dass er die Hinterläufe wieder einsetzt? Oder soll ich schon einmal eine Alternative überdenken, wo er bis zum Frühling im Haus wohnen kann? LG, Clacky |
Genau das mit dem nicht mehr nach draußen können, schwirrt mir auch dauernd im Kopf rum. Ich würde sagen ein klares nein. Dafür ist er schon zu lange drinnen. |
Das ist auch meine persönliche Meinung. Nur habe ich leider "nur" 8 Außen-Kaninchen in einer Gruppe... ob das jetzt sinnvoll ist, eines als Gesellschafter mit nach drinnen zu setzen? Ich weiß nicht... Erstmal ist es natürlich primär wichtig, dass Teddy überhaupt wieder gesund wird! LG, clacky |
Zitat:
Eindeutig ja. Überleg Dir mit wem er besonders gut klarkommt bzw. welches sehr "fürsorglich" ist. Das erleichtert auch die spätere "Wieder-VG". Besser 2 Kaninchen zu 6 anderen, als 1 Kaninchen zu 7 anderen. |
OK, das sollte kein größeres Problem darstellen. Wie gewöhne ich denn das gesunde Außen-Nienchen an die Innentemperaturen? Sobald Teddy vom TA kommt, setzte ich ihn mit einem Bruder in den Keller, bis beide sich aklimatisiert haben -> Würde die beiden dann im Flur unterbringen, einige MONATE im Keller finde ich nicht schön... Gibt es da schon Probleme, wenn 13 Wochen alte Böckchen nach über einer Woche Trennung wieder zusammen gesetzt werden, oder "erkennen" die sich dann noch wieder? Sollte das nämlich stress geben, wäre das in jedem Fall absolut ungünstig für Teddy´s Genesung... LG, clacky P.S. Ich neige eventuell dazu, etwas voreilig zu sein. Aber ich habe recht viel um die Ohren und versuche mich deshalb immer bestmöglich vorzubereiten: Auf welchem Einstreu sollte ich Teddy (sofern noch leicht gehbehindert) zuerst halten? Späne? |
Sie erkennen sich bestimmt wieder, Kaninchen vergessen sich auch nach langer Zeit nicht. Es kann aber trotzdem sein das sie sich bekämpfen, wenn ein Tier der Gruppe längere Zeit weg ist, wird automatisch der Rang neu geklärt, nach dem Motto "Weggegangen, Platz vergangen". Deshalb musst du die Beiden gut beobachten weil sich Teddy nicht wehren kann. |
Guten Morgen, es gibt schöne Nachrichten vom TA. Teddy setzt das linke Bein an und kann es kontrollieren - das rechte leider noch nicht. Und er frißt, hat aber trotzdem lt. Waage abgenommen, was meines Erachtens aber kein Wunder ist bei dem Stress... LG, clacky |
Na das hört sich doch schon mal besser an. Super! |
Hallo !!! Das freut mich sehr zu hören. :) Hoffen wir mal dass er auch bald wieder Kontrolle über das rechte Bein hat. Ist ja schonmal ein Schritt ins Positive !!! Schreib mal wie es so weiter geht . Man macht sich ja doch Sorgen , wenn man so etwas hört . LG |
Guten Morgen, es gibt weiterhin gut Nachrichten! Teddy macht Fortschritte! Die TÄ will heute mit ihrer Chefin über das weitere Vorgehen sprechen... wann er vllt auch nach Hause kommen kann. Sie hat aber bereits bestätigt, dass Teddy diesen Winter lieber drinnen bleiben sollte! Ich fürchte mich jetzt schon vor der Reaktion meines Mannes, wenn er das hört... :rolleyes: er ist ein absoluter Gegener von Tieren im Haus. Platz dafür haben wir schon und nachdem ich gelesen habe, dass ihr PVC verlegt, sind die Piesch-Flecke ja auch schnell zu beseitigen. Gibt es trotzdem eine hohe Geruchsbelästigung für empfindliche Nasen? Und wie schaut es mit Kinderlärm aus? Ich werde meine Kinder sicher nicht den Winter über Pflaster auf den Mund kleben können :D und die können machmal so verdammt laut sein... :cuss: Und nochmals zum Partner: Soll ich den Partner erst reinholen, wenn Teddy kommt und beide die ersten Tage (Wochen) im Keller lassen, bis das Außenkaninchen sich an die Wärme gewöhnt hat? Oder wie würdet ihr das machen? Sie sollen im Flur stehen, der sicher immer um die 15 Grad hat. Gibt es sonst noch etwas zu bedenken? Lieben Gruss, clacky |
Mit dem Kinderlärm muss er sich arrangieren. Draußen kannst du ja auch nicht die Autos und Passanten ausknipsen. Reinholen würde ich das zweite Kaninchen vorher, wenn du trotzdem ein neutrales Revier hast, damit er es nicht zu stark verteidigt. Ansonsten beide gleichzeitig rein oder höchstens Teddy eher, damit er einen Vorteil hat, der seinen Behinderung ausgleicht. |
Ich habe meine 4 im Sommer 2 Monate im Haus gehabt, erstens weil Ina die Hitze nicht gut vertrug und zweitens weil wir bei Mäxli 4 Wochen lang 2x täglich die Kieferabszesse spülen mussten. Jedesmal durch den Garten zu jagen war unmöglich. Die Geruchsbelästigung war eigentlich immer nur morgens zu spüren, nachdem über Nacht ordentlich geköttelt/gepieselt wurde. Ich habs dann gleich weggeputzt und tagsüber ab und zu kontrolliert, beschwert hat sich von der Familie niemand. Allerdings war ich sehr froh, als alle wieder nach draußen konnten:wink5: Ich würde beide gleichzeitig in den Keller setzen, es ist ja praktisch wieder eine VG und das Außenkaninchen wird so schonender den Temperaturen angepasst. Icch denke an Kinderlärm werden sie sich gewöhnen wenn sie merken, dass der Lärm nicht gefährlich ist. Du kannst ja auch die Kaninchen als pädagogische Maßnahme zum Erlernen von Rücksichtnahme einsetzen. Deinen Kindern wird es viel mehr einleuchten, wegen eines kranken Kaninchens leise zu sein als wegen den Eltern oder Nachbarn:rofl: |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:08 Uhr. |