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Fressunlust und Abmagerung auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 196
Nucknuck7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2013, 11:45

Fressunlust und Abmagerung


Hallo ich habe ein Problem mit meinem Kaninchen Bernd. Seit ca. 3 Wochen frisst er sehr schlecht, ist ziemlich teilnahmslos und nimmt immer mehr ab. Trotz päppeln! Als ob er die Nahrung nicht mehr verwerten könnte oder so..Er bekommt alle 2 Std. 5-8 ml Päppelbrei,hat aber insgesamt fast 100 g abgenommen, was bei ihm sehr viel ist da er eh so ein Kränkelkandidat ist. Er ist EC-Patient und hatte bisher 3 Ausbrüche und seit fast 4 Jahren hat er Zahnprobleme.Das erste Mal vor einigen Wochen beim Ta bekam er Schmerzmittel und CC weil wir dachten er hätte einfach ein bissl Verdauungsprobleme da sein Bauch etwas aufgedunsen war. Die Zähne waren da ok, es wurde aber auch nur wie immer nach den Schneidezähnen geguckt,ohne Spreizer, weil Bernd sich dadurch immer so aufregt dass wir Angst haben dass er einen neuen EC ausbruch bekommt. Als sich sein Zustand nicht besserte bin ich wieder hin und es wurde gründlicher ins Maul geschaut und gesehen dass überall Spitzen waren, ein Backenzahn war locker und überall waren kleine Wunden im Maul. Es gab wieder Schmerzmittel und Antibiotika und er futterte die nächsten Tage auch besser als sonst und sein Gewicht blieb konstant(wobei er meiner Meinung nach hätte zunehmen müssen), sodass ich nach einer Woche päppeln damit aufhörte, schließlich sollten sich seine Zähne wieder von allein abnutzen. Doch kaum hatte ich 2 Tage nicht gepäppelt fiel sein Gewicht wieder. Der Ta entdeckte eine neue Spitze am Schneidezahn die begradigt wurde.. Ich bestand auf eine Blutprobe denn dieses Abnehmen muss ja von irgendwoher kommen. Der Ta sagt hätte er irgendwelche Parasiten dann hätte er auch Durchfall. Den hat er aber nicht. Nachdem die Blutprobe nichts Auffälliges zeigte habe ich jetzt trotzdem über 3 Tage Kot gesammelt und will nachher nochmal hin um den untersuchen zu lassen. Ich hatte jetzt überlegt Bernd nochmal mitzunehmen um seinen Kopf mal röntgen zu lassen. Vielleicht sieht man ja da irgendwas..der lockere Backenzahn macht ihm angeblich nicht die Probleme..alles so schwammig irgendwie ne`? Ich bin schon seit Jahren mit Bernd bei diesem Ta und war eigentlich immer zufrieden aber diesmal hab ich das Gefühl man gibt Bernd dort langsam auf..habt ihr eine Idee was man noch untersuchen lassen könnte? Dankeschön!LG kim




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 12:26

Das, was du jetzt planst, hätte ich auch empfohlen.

Dabei sollte der Tierarzt auch besonderes Augenmerk auf Hefenbefall legen! Appetitlosigkeit und fallendes Gewicht kann - neben einer Verstopfung und Aufgasung übrigens! - durch einen Hefenbfefall verursacht werden, und Hefen sind bei Zahnkaninchen keine Seltenheit. Dazu kommt noch die AB-Behandlung, die die Darmflora zusätzlich belastet hat.

Mein Leo stellte auch einmal sein Fressen nachhaltig ein. Mit Päppeln funktionierte seine Verdauung, aber er fraß nicht selbstständig. Sonst wirkte er recht normal. Er hatte dabei keinen Durchfall, deshalb hat es verhältnismäßig lange gedauert bis wir auf die Hefen kamen. Bereits nach 2 Tagen Behandlung fraß er wieder selbst, nach nicht einmal einer Woche war er vollständig wiederhergestellt.

Die Röntgenaufnahme ist auch sinnvoll und richtig.

Wurden beim Blutbild auch die Nierenwerte geprüft? Auf die muss man ja bei E.C.-Patienten immer auch ein Auge haben, und schlechte Nierenwerte wurden auch im Zusammenhang mit Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit beschrieben.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 196
Nucknuck7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2013, 12:41

Hallo Lupine, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich habe jetzt schon viel über Hefe gelesen aber mein TA sagt dann hätte er defintiv Durchfall. Dem ist keineswegs so,ja? Manchmal hat Bernd zwischendurch sogar etwas Matschkot, aber das wurde auf die verschiedenen Nahrungsmittel die ich ihm im Moment anbiete, geschoben. Ich sollte den Kot eigentlich einschicken um ein ganz genaues Ergebnis zu bekommen aber das hätte ich frühestens heute losschicken können und dann habe ich doch vor Montag kein Ergebnis und die Waage hat eben schon wieder einen Gewichtsverlust von -30 g gezeigt! Ich hoffe dass der TA nachher vor Ort Hefe,Kokzidien oder Würmer bestimmen könnte.
Die Nierenwerte wurden auch untersucht, ganz leicht erhöht (29 wär wohl normal, 34 hat Bernd,laut Ta nicht die Ursache), ec titer ist wohl auch nicht besorgniserregend,sodass man von einem bevorstehenden erneuten Ausbruch ausgehen könnte oder so...oh ich hoffe es sind Hefen..;(




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 13:41

Zitat:
Zitat von Nucknuck7 Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt schon viel über Hefe gelesen aber mein TA sagt dann hätte er defintiv Durchfall. Dem ist keineswegs so,ja? Manchmal hat Bernd zwischendurch sogar etwas Matschkot, aber das wurde auf die verschiedenen Nahrungsmittel die ich ihm im Moment anbiete, geschoben.
Pinkie hat gerade das zweite Beispiel abgeliefert, dass Hefen nicht unbedingt zu Durchfall führen müssen.

Sogar auf diebrain.de steht, dass bei Darmmykosen sowohl Durchfall, als auch Aufgasungen, als auch Verstopfung der Fall sein können! Dort steht als eines der wichtigsten Symptome:

Zitat:
Die Tiere nehmen stetig ab und so ist ein Hefepilzbefall meist schon an einer kontinuierlichen Gewichtsabnahme zu erkennen.
Zusätzlich der gelegentliche Matschkot, ein weiteres Indiz das deinen TA hätte hellhörig werden lassen sollen.

Ich drücke die Daumen, dass es die Hefen sind, und nicht die Nieren.




Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 14:09

Sorry, wenn ich mal so dazwischen quatsche
Wie kann man denn Nierenversagen auf natürlichem Wege verhindern,
kann man die erhöhten Werte nur im Blut feststellen bzw was ist ein Indiz für geschädigte Nieren ?



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 16:07

Zitat:
Zitat von JayJay Beitrag anzeigen
Sorry, wenn ich mal so dazwischen quatsche
Wie kann man denn Nierenversagen auf natürlichem Wege verhindern,
kann man die erhöhten Werte nur im Blut feststellen bzw was ist ein Indiz für geschädigte Nieren ?
Nierenversagen bzw. eine Nierenschädigung ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Anzeichen können z. B. vermehrtes trinken und pinkeln sein, aber auch abnehmende Aktivität oder sonst nicht erklärbarer Gewichtsverlust.

Wichtig ist, dass die Nieren gut durchgespült werden. Deshalb ist eine frischfutterreiche Ernährung sinnvoll, außerdem das anbieten von Wasser im Napf, möglichst oft ausgetauscht. Trinken Nins sehr wenig, kann man Wasser attraktiver machen durch den Zusatz von einem kleinen Schuss Fruchtsaft, man kann auch parallel zum Wasser ungesüßte und verdünnte Tees anbieten.

Ob solche Maßnahmen ausreichen, kommt immer auf das Ausmaß der Nierenschädigung und die Ursache an.




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.11.2013, 13:33

Mein letztes Pflegetier hatte auch Hefen, aber keinen Matschkot oder gar Durchfall.

Da die Nierenwerte erhöht sind kann man davon ausgehen das diese auch schon geschädigt sind.
Man sagt, schlechte Nierenwerte sind erst über´s Blut feststellbar wenn die Nieren schon zu ca. 70% geschädigt sind.
Eines meiner Tiere hatte einen ganz schweren EC Schub. Sie hat sich wieder super erholt.
Drei Monate später mussten wir sie allerdings wegen akutem Nierenversagen gehen lassen.
EC- und Nierenerkrankung hängen auf jeden Fall zusammen.




Geändert von Pinkie (21.11.2013 um 13:57 Uhr).

Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2013, 14:31

Zitat:
Als sich sein Zustand nicht besserte bin ich wieder hin und es wurde gründlicher ins Maul geschaut und gesehen dass überall Spitzen waren, ein Backenzahn war locker und überall waren kleine Wunden im Maul. Es gab wieder Schmerzmittel und Antibiotika
Wie wurde da noch therapiert ?
Zahn gezogen, Spitzen abgeschliffen ?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 196
Nucknuck7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2013, 15:21

hallo!Die Ecken und Kanten der Zähne wurden alle begradigt,der Backenzahn blieb dort wo er ist da er angeblich (noch)keine Probleme verursacht. wenn bernd echt an hefen leidet und der ta das nicht erkannt hat werde ich auf jeden fall wechseln. ich spreche die nieren nachher mal an, habe mir diesbezüglich jetzt gar keine gedanken mehr darum gemacht weil der arzt ja sagte die sind nicht die ursache..ich berichte nachher, danke erstmal für die tipps.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 15:22

Der lockere Zahn wurde nicht entfernt?




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.11.2013, 15:27

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Der lockere Zahn wurde nicht entfernt?
Hab ich schon öfter gehört. Die lockeren Zähne wurde auch wieder fest.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.11.2013, 15:37

Schon - aber das waren dann vermutlich Fälle, wo das Nin nicht kontinuierlich abnahm und schlecht fraß, oder?

Hier kommen drei Dinge zusammen:

  • schlechtes Fressen
  • kontinuierliche Abnahme
  • keine Röntgenaufnahme gemacht
Trotzdem sagt der Tierarzt der lockere Zahn könne die Ursache nicht sein. Das halte ich für sehr gewagt.


Ich bin der Meinung, dass zumindest mittels Röntgen dann versucht werden müsste, die Ursache für die Lockerung zu finden, denn möglicherweise verbirgt sich dahinter ja ein Abszess.



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2013, 17:02

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Hab ich schon öfter gehört. Die lockeren Zähne wurde auch wieder fest.
Das kann passieren, setzt jedoch eine Antibiose voraus und eine stete Kontrolle und ein fressendes Tier.....und eine Röntgenaufnahme .

Hefen bei Zahnkaninchen sind recht wahrscheinlich, eine Behandlung dieser bringt jedoch nichts sondern man muß die Zahnproblematik abstellen.



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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.11.2013, 21:29

Du kannst auch Sonnenblumenkerne oder Mandeln geben.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.07.2013
Beiträge: 329
Katharina P. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.11.2013, 06:05

Ich persönlich rühre immer schmelzflocken mit fencheltee an, etwas cc rein, dann gemahlene sonnenblumenkerne, sab natürlich und glatt rühren mit einem babybrei. Alternativ könnte man hier mit frischen Kräutern arbeiten, kochen und pürieren

Die banane würde ich auch weg lassen, sowie den Apfel

Was sind denn Haferecken?

Getreide ist bei hefen normal nicht gut, wozu haferflocken eigentlich auch zählen. Ich würde weniger geben, lieber sonnenblumenkerne, leinsamen und eine Samenmischung. Wobei hier das Gewicht wichtiger ist als die hefen

Was für ein trockenfutter bekommt er denn?

Das Antibiotika schädigt natürlich zusätzlich die Darmflora. Diese muss nach der Behandlung wieder aufgebaut werden




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.386
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 22.11.2013, 09:22

Bekommt er ein Medikament gegen die Hefen?

Bei Leo hatte ich das Dilemma ja auch - rapider Gewichtsverlust, dazu dann der Hefenbefall. Mein Tierarzt ist mit einer ausgesprochenen Direktheit gesegnet, und kommentierte meine Frage nach der Hefendiät wie folgt: "Klar ist die Hefendiät richtig. Und wenn das Nin verhungert ist, sind die Hefen auch weg.". Man mag über den Mann denken was man will, aber er hat schon so manches auf den Punkt gebracht, auch wenn man erst einmal tief Luft holt.

Seine Empfehlung, nach der ich bei Leo auch gehandelt habe (die - für stille Mitleser - aber nur dann gilt, wenn ein Kaninchen wirklich einen erheblichen Gewichtsverlust erlitten hat!!!):

Medikamentöse Behandlung der Hefen, und Zufütterung von Dickmachern im mäßigen Bereich.

Verzichtet man auf diese Dickmacher, erhält der langohrige Patient zu wenig Energie um seinen Zustand zu bessern. Hefendiät ist etwas für Kaninchen, die nicht im Vorfeld erhebliche Gewichtsverluste erlitten haben, für solche Fälle wie hier geht es nicht anders als mit Energiezufuhr auch in Form von Stärke, auch wenn es die Abheilung der Hefen verzögert. Das Medikament verhindert, dass sie sich weiter ungehemmt vermehren, so dass dieses Risiko vertretbar erscheint.

Natürlich muss man auch nach der Ursache der Hefen schauen, bzw. ob die Ursache bereits beseitigt ist und der Körper nur zu geschwächt war um die Hefen in der Folge zurückzudrängen. Bei Leo war das der Fall, die Zahnsanierung war schon erledigt, aber der Hefenbefall zu massiv, so dass er nicht allein damit fertig wurde.

Bei dir könnte dieser Fall anders liegen, deshalb solltest du zügig daran gehen nachzuforschen ob der lockere Zahn sich mittlerweile gefestigt hat, ob die Zahnspitzen bereits wieder bestehen (er hat ja jetzt eine Weile so gut wie nichts selbstständig gefressen, und das kann tatsächlich selbst in so kurzen Zeiträumen zu einer Wiederkehr des Problems führen!), ob die Entzündungen der Mundschleimhaut abgeheilt sind, und ob sich irgendwo am Kiefer ein Abzsess befinden könnte.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.02.2013
Beiträge: 238
pugandbunnys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.11.2013, 12:36

Ich denke der lockere Zahn muss, sollte es ihm jetzt nicht deutlich besser gehen, schnell weiter untersucht werden(Schädelröntgen). Das Problem dabei ist nur, dass die meisen Kaninchen dafür sediert werden müssen, da sie nicht so lange still halten. So wie es sich anhört ist aber leider nicht narkosetauglich..
Hat der TA gesagt ob er Eiter im Maul gesehen/gerochen hat? Wenn ja wird er weiter mit Antibiose behandelt oder ist diese Behandlung schon abgeschlossen?
LG&gute Besserung




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 196
Nucknuck7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.11.2013, 21:56

Du bist ja süß ,danke für die schnelle Hilfe ,hätte ich mal eher hier im Forum gefragt ..Da fällt mir übrigens ein, Bernd seine Partnerin hat ihm kurz bevor er das Fressen eingestellt hat ,eine ziemlich große Stelle in die Seite genagt.Ich habe sie erst entdeckt als sie schon recht gut verheilt war,dachte aber auch gleich an einen Pilz oder eine Infektion aber der Arzt schloss beides aus.
Ziemlich viele Parallelen..schönen Gruß und besten Dank an dich und deinen Tierarzt !
Werde das päppeln reduzieren wenn er weiterhin selbstständig frisst ,hatte auch schon den Gedanken dass er vielleicht einfach zu satt ist und deshalb nicht isst . Ausserdem wird er wieder zahnprobleme bekommen wenn er seine Zähne nicht benutzt. Fieser Kreislauf !



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.05.2011
Beiträge: 196
Nucknuck7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2013, 20:13

Hallo!

Ich war heute schon wieder beim Tierarzt.
Bernd hat gestern ganz lange an einem Golliwoog gefuttert und nach ca.2 Std. haben ihm die Augen richtig getränt und er hatte sichtbar Schmerzen, er hat die Ohren ganz eng angelegt und sogar geknirscht..heute morgen wurde dann endlich sein Kopf geröntgt, es ging nach einigen Anläufen ohne Narkose. Das Ergebnis ist leider sehr schlimm, er hat alle Backenzähne ganz lang in Richtung Kiefer wachsen und der Arzt sagte in einem halben Jahr bis Jahr werden sie den Kiefer durchbrechen und dann sollte man Bernd einschläfern. Ziehen kann man sie nicht da der Kiefer sonst bricht sagt der Arzt. Die Schneidezähne sehen genauso schlimm aus..
Bernd wird wohl irgendwann das Fressen ganz einstellen. Dann bekommt er Abszesse und dann sollte man ihn wohl auch bald erlösen..momentan frisst er eigentlich ganz gut. Langsam zwar, und man merkt dass es ihm schwer fällt zu kauen, aber er haut ganz gut rein. Hat auch schon wieder etwas zugenommen und hält das Gewicht. Er soll jetzt sein restliches Leben mit Schmerzmitttel auskommen. Was haltet ihr davon??




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.634
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.11.2013, 21:27

Zitat:
Zitat von Nucknuck7 Beitrag anzeigen
Hallo!

Ich war heute schon wieder beim Tierarzt.
Bernd hat gestern ganz lange an einem Golliwoog gefuttert und nach ca.2 Std. haben ihm die Augen richtig getränt und er hatte sichtbar Schmerzen, er hat die Ohren ganz eng angelegt und sogar geknirscht..heute morgen wurde dann endlich sein Kopf geröntgt, es ging nach einigen Anläufen ohne Narkose. Das Ergebnis ist leider sehr schlimm, er hat alle Backenzähne ganz lang in Richtung Kiefer wachsen und der Arzt sagte in einem halben Jahr bis Jahr werden sie den Kiefer durchbrechen und dann sollte man Bernd einschläfern. Ziehen kann man sie nicht da der Kiefer sonst bricht sagt der Arzt. Die Schneidezähne sehen genauso schlimm aus..
Bernd wird wohl irgendwann das Fressen ganz einstellen. Dann bekommt er Abszesse und dann sollte man ihn wohl auch bald erlösen..momentan frisst er eigentlich ganz gut. Langsam zwar, und man merkt dass es ihm schwer fällt zu kauen, aber er haut ganz gut rein. Hat auch schon wieder etwas zugenommen und hält das Gewicht. Er soll jetzt sein restliches Leben mit Schmerzmitttel auskommen. Was haltet ihr davon??


Nichts!

Geh mit ihm zu einem Zahnspezialisten. Lass Dir das Röntgenbild geben bzw. auf eine CD speichern oder zusenden. Du hast es bezahlt, es ist Deins. Man kann die Zähne so schleifen, dass der Kiefer entlastet wird.

Schau mal hier:
http://www.vet-dent-lazarz.de/index3.htm



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