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Zahnspitzen, Oxyuren oder Hefen..... auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2013, 00:32

Zahnspitzen, Oxyuren oder Hefen.....


Es geht um einen kleinen Rammler (unkastriert) der soll kastriert werden und es geht nicht weil er ein verklebtes Ärschl.....hat. Er wurde einmal mit Spritze ins Muskelgewebe enwurmt,das war so ein bißchen eine Pauschalentwrmung......dann hat die Besitzerin Böbbels gesammelt diese drei Tage wegen Kozidiennachweis, hat er aber nicht. Er hat Hefen und Oxyuren- die TÄ sagt daß die erste Wurmkur nicht nicht gegen die Oxyuren hilft, also da hab ich jetzt Panacur da. Gegen die Hefen habe ich eine 10 Tageskur Nystatin bekommen. Ich neige dazu erst die Wurmkur zu geben (4 Tage) und das Nystatin erst mal ganz wegzulassen. (Ist Suspension und müßte 10 Tage lang gegeben werden) Das Kaninchen befindet sich ein paar Häuser weiter und meine nächste Frage wäre- wie groß ist die Wahrscheinlichkeit daß Zahnspitzen die Ursache für die Verklebungen sein können. Schon auch - oder? Was natürlich sinnvoll wäre die Zähne in der Kastrationsnarkose nachzusehen. Dann könnte man gleich korrigieren wenn da etwas sein sollte. Irgendwie ist das grad im Kreis rum. Es ist nicht mein Kaninchen, ich bestimme aber weil ich die Tierarztkosten übernehme.......was soll am besten zuerst passieren........? Das könnte natürlich auch in dieser Reihenfolge passieren 1. Wurmkur 2. Nystatin 3. Kastra mit Zähnen.Oder soll ich tatsächlich die Wurkur mit dem Nystatin zusammen geben. ? Was blöd ist, der Rammler lebt schon lange alleine und für ihn ist eine kleine Partnerin "organisiert" und das verschiebt sich alles so stark nach "später" dann müssen die ja beide ewig alleine sitzen . Hoffe ihr versteht mein Problem.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.11.2013, 11:48

Ich vermute, die Hefen satteln entweder auf die Oxyuren auf, oder tatsächlich auf Zahnspitzen - oder beides.

Ist es möglich, mit halbwegs gewohnten Futtermitteln bei ihm eine Hefendiät durchzuführen? Falls ja, und falls er nicht aufgegast oder appetitlos ist, würde ich das Nystatin erst mal weglassen und nur das Panacur geben. Geht das nicht, würde ich folgendermaßen vorgehen: 5 Tage Panacur, in den 10 Tagen Behandlungspause vom Panacur das Nystatin, und danach die zweiten 5 Tage Panacur.

Nach der Behandlung dann schauen ob die Oxyuren weg sind, den Kleinen kastrieren und die Zähne nachsehen lassen.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2013, 14:34

Danke für die Antwort........


wie sieht eine Hefediät aus? Mein momentaner Wissensstand ist- kein Getreide also logischerweise keinesfalls Brot (kriegt er glaub eh nicht mehr viel- die Besitzerein hat aber gester schon zustimmend genickt mit zero Brot) was gehört da noch dazu? Keine Karotten soviel ich weiß, wie siehts mit Äpfeln aus? Also was heißt das mit dem Panacur- daß Behandung auf jeden Fall wiederholt werden muß oder? Er ist übrigens nicht aufgegast . E in bisschen füllig, müßte aber zum sich putzen noch reichen. Mein Widder ist auch ziemlich auseinandergegangen, der putzt sich trotzdem sehr gut.... Also, ich mach das jetzt mal mit dem Panacur und laß während dieser Zeit das Nystatin weg, dann geb ich mal nen Zwischenbericht.............also das mit den Zähnen nachsehen ohne Sedierung ist ja auch so´ne Sache, die können wenn sie wollen das Maul Gatterchen ruckzuck loswerden-i. (Anderes Kaninchen- eins von meinen)




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.11.2013, 15:17

Generell gesagt füttert man Hefen mit Zucker und Stärke an. Das heißt also, Hefendiät verzichtet auf genau diese Stoffe so weit es möglich ist.

Man verzichtet also vor allem auf:

- Mehlsaaten (Ölsaaten als Energiespender wären möglich, da das Kaninchen aber ohnehin übergewichtig ist, kann darauf verzichtet werden)

- Möhren

- Obst

- gekaufte Leckerchen, da diese meist Zucker oder Stärke enthalten

Da das Kaninchen aber bisher mit doch scheinbar recht erheblichen Fütterungsfehlern konfrontiert war, ist eine schnelle Ernährungsumstellung eher schwierig. In diesem Fall würde ich tatsächlich das Nystatin mit einsetzen, aber die Futterumstellung muss trotzdem in Angriff genommen werden. Gräser, Blätter und Kräuter sind bei hefenanfälligen Kaninchen sehr gute Futtermittel.

Meiner Information nach ist es tatsächlich so, dass das Panacur im Rhythmus 5 - 10 - 5 gegeben wird. Jeweils am letzten Tag der Panacur-Gabe muss gründlichst der Stall gereinigt werden, die Näpfe sollten täglich richtig heiß ausgewaschen werden, am besten zweimal täglich. Ziel ist, die Wiederaufnahme von Wurmeiern so gut es geht zu vermeiden.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2013, 15:49

Bei meinem Zahni schaut der TA mit einem Otoskop ins Mäulchen. Das Mäulchen wird nicht gespreizt, es ist eigentlich nur minimal geöffnet. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, sich einen grobenÜberblick zu verschaffen.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2013, 16:40

rein gefühlsmassig hätt ich die Zähne auch erst


mal kontrolliert.Ich frag bochmal nach! Danke! Lupine ich glaub erstere Idee ohne das Nystatin ist glaub erstmal gut, die Besitzerin wird die Diät einhalten, ich bin davon überzeugt. Jetzt hab ich aber nochmal ne Frage:.......................konnen Meerschweinchen alle Parasiten und Hefen auch haben, also die Identischen würmer? Kokzidien können sie das hab ich schon eruiert. Da sind 2 Meerschweinchen mit im Stall, die sollen raus und durch ein Nin ersetzt werden. Die Meesäue gehen aber zu einer Freundin von mir und der will ich ja auch nicht verwurmte Tiere weitergeben.Da hab ich mich auf nen schönen Mist eingelassen. Also - Milben hatten sie schon zusammen und wurden auch zusammen behandelt, der Stall auch. Jetzt gehts weiter.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2013, 16:56

Ach ja genau auch kein Obst!


Es ist ein bißchen durcheinander ich frag das aber trotzdem nochmal dazwischen- ich hatte einen Hund aus dem Tierheim da, der war sehr stark verfloht. Ich hab´s echt nicht gemerkt- ich hab aber gemerkt daß er sich die Ohren blutig gekratzt hat und hab ihn auf(Ohr) Milben behandelt und so für mich gedacht daß da ein Ekzem nicht weit weg ist........also das war eine komplette Fehldiagnose, sie war auch nich beim Tä. Der hats auch nicht gemerkt. Der Hund hat uns eine Flohinvasion hinerlassen und ich habe es ehrlich sehr spät gemerkt. jetzt habe ich Angst die Kaninchen haben auch alle Flöhe, bei meinem eigenen Hund und den katzen mußte ich jetzt zu drastischen Mitteln greifen. D.h. die Chemiekeule. Ich hab schon immer wieder mal Flöhe von irgendwoher, die hab ich aber mit "Softmitteln" weggekriegt, diesesmal war es nicht mehr handelbar. Frage? Was mach ich mit den Kaninchen? Die haben (.............. aber sehr wenig -Kontakt mit dem Hund.)An Frontline können sie sterben, das hab ich hier schon gelesen. Soll ich erst nochmal beobachten? Wahrscheinlich hätte ich das nochmnal in einen anderen Thread setzen sollen, vielleicht gehts ja so




Geändert von sincemalle (16.11.2013 um 17:00 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.11.2013, 13:00

OK, heute ist mal der 4. Panacurtag


Seit dem 2.Tag sind die Verklebungen am Hintern weg, also denke ich , war das Hauptproblem die Würmer nicht die Hefen. Ich hab jetzt eine Riesenspritze Nystatin da. Werde die jetzt erst mal nicht benutzen. Die Besitzerin des Kaninchens ist instruiert was die Hefeernährung anbelangt.



 
 
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