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| Wenn sie selber frisst(über Möhren herfallen klingt doch gut) würde ich sie nicht mit dem Päppelbrei zufüttern. Wenn du im Grünen wohnst findest du bestimmt eine "Nicht-Hundewiese" auf der du Gras, Klee, Löwenzahn usw findest. Die Äste mit Blättern von Obstbäumen und den typischen hiesigen Bäumen(Eiche, Birke, Weide, Kastanie...) kannst du genauso gut anbieten. Zusätzlich zur Stärkung würde ich Sämereien z.B. Leinsaat, Sonnenblumenkörner oder Haferflocken anbieten, je nach Gewicht 1-2El pro Tag. Aus der Gemüseabteilung ist vor allem alles grüne wetvoll, z.B. Möhrengrün, Radieschenblätter, Kohlrabiblätter uvm. auch Küchenkräuter sind voller Vitamine und Mineralstoffen. Päppeln, also Zwangsernährung ist nur in wenigen Fällen sinnvoll, ein Schälchen mit CC kannst du ihr aber ruhig anbieten wenn sie es so mag, hauptsache sie frisst ordentlich. CC enthält sehr viele künstliche Zusätze, vor allem hochdosierte Vitamine, wenn sie die natürliche Nahrung zu sich nimmt und noch B-Vitamine bekommt sollte das aber alleine ausreichen. Falls die Kaninchen kein Grünfutter gewöhnt sind, ersteinmal mit kleinen Portionen anfangen. Ich kenn mich zwar nicht so super mit EC aus aber ich verstehe weder die Antibitioka- noch die Cortisongabe. Antibiotika helfen nur bei Bakterien, der EC-Erreger ist aber ein spezieller pilzähnlicher Einzeller. Cortison unterdrückt, wie hier schon jemand sagte das Immunsystem, es verhindert, dass der Körper sich selber wehrt. Ich kenne es meißt nur wegen seiner abschwellenden Wirkung nur versteh ich nicht, wo hier eine Schwellung vorhanden ist. Wenn du das Cortison allerdings weiter gibst sollte das Antibiotikum beibehalten werden, da bei alleiniger Cortisongabe das Immunsystem geschwächt ist und Bakterien somit leichtes Spiel haben und eine Zusatzerkrankung braucht sie wirklich nicht. LG und gute Besserung
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| Zitat:
Cortison nützt nachweislich hier gar nichts. Der entscheidende Faktor für eine Genesung bei EC sind die CD8+-Zellen, und die kommen aus dem eigenen Immunsystem. Geändert von april (10.10.2013 um 16:48 Uhr).
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| Ein weiterer Tag ist nun vergangen und es stellen sich im Laufe der Zeit immer erneute Fragen. Die Spritze im Käfig wird nur bedingt gut angenommen. Die Prozedur dauert etwas länger, als wenn man sie aus dem Käfig nimmt. Auch darin rollt sie sich bei der Medikamentengabe. Die Frage ist nun: Ist es sehr schlimm, sie aus dem Käfig zur Medikamentengabe zu holen? Ferner liegt sie viel an ein und derselben Stelle - Hoppelt aber ab und an mal herum um sich letztlich wieder an ihrem "neuen" Lieblingsplatz hinzusetzen / hinzulegen. Ist das normal? Wir hatten uns überlegt den zweistöckigen Käfig auf eine Etage zu reduzieren, da sie sowieso nicht mehr die Treppe hoch oder runterkommt. Dann käme man einfacher an sie ran und es ist wieder eine Sache weniger an der sie sich weh tun könnte, sofern sie sich rollt. Würde das Sinn machen, oder sollte man es eher alles beim alten belassen? Die untere Etage, wo sie den ganzen Tag ist würde bleiben und der Stellplatz natürilch auch! Das Problem ist nur das das Partnertier dann weniger Möglichkeiten zum hoppeln hat und auf eine Etage beschränkt würde. Dann haben wir noch das Problem mit dem Tee. Sie mag ihn zwar, aber wenn sie einen ihrer Rollanfälle bekommt landet das ganze Heu im Näpfchen oder umgekehrt und die kleine wird nass. Das hat zur Folge, dass sie versucht sich zu putzen und sich dabei auf die Hinterbeine setzt um sich zu putzen, dabei aber meist umfällt und sich rollt. Habt ihr eine Idee wie man das lösen kann? Gibt es vielleicht besondere Tränken für den Käfig? Zum allgemeinen Verhalten, sieht man, wie bereits erwähnt, das sie versucht sich zu putzen, das sie futtert und immer wieder zu derselben Stelle im Käfig zurückkehrt. Äpfel und Möhren werden gut angenommen - beim Futter (Grünzeug aber nicht frisch) sieht man es nicht so richtig ob sie sich bedient oder nur das Partnertier. Auch mag sie ab und an mal einen Drops (hat sie vorher furchtbar gerne gegessen). Der Kopf ist aber nach wie vor ziemlich schief und das Rollen kommt ab und an auch noch vor - in jedem Fall aber, wenn man sie berührt, oder wenn sie den Kopf noch weiter zur Seite dreht. ![]()
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