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2 kranke Nins - EINSCHLÄFERN?! auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.05.2013
Beiträge: 27
Tierhalterin2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.05.2013, 14:54

Vielen Dank alle zusammen für Eure Meinungen und netten Worte!

Dreibein gehts nicht gut - nachdem ich ihn gestern komplett sauber gewaschen hab, ist sein Hinterteil heute morgen wieder voll matschig gewesen. Das geht doch nicht. Aber wenn ich ihn sehe, wie er mit seiner Partnerin (Problem 1 - Blut im Urin) rumschmust, bricht es mir das Herz.

Andererseits - und ich hoffe, ihr kreidet es mir nicht an - kann ich einfach nicht mehr. Manchmal kommen dann Gedanken: Beide erlösen - dann muss ich mir nicht noch Gedanken machen, was machen, wenn einer zurück bleibt? Denn eins ist klar: In naher Zukunft möchte ich die Kaninchenhaltung beenden. Dafür natürlich kein Tier "umbringen" - aber diesen Kreislauf muss ich jetzt einfach mal unterbrechen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Tiere - bin einfach nur am Ende - und nur noch Arbeit (Kacke und Pipi wegmachen, im Auslauf, im Stall und am Hintern - das schmiert und stinkt alles ohne Ende! ... und dazu nur noch Geld investieren...) Ich hab ja noch nicht mal Gewissheit, dass nach der OP alles toll ist. Denn eins ist auch diagnostiziert: Veränderung der Gebärmutter - evtl Krebs.

Muss ich mein Tier mit Verdacht auf Krebs operieren? Wäre es schlimm, wenn ich es nicht mache? Muss ich es mir - und meinem Tier diese OP noch antun? Wäre es verachtlich, wenn ich es nicht tun würde? Was wäre, wenn ich sie so schön erlösen würde? (Nein, ich bin nicht herzlos - ich bin einfach nur am Ende)...

Und was mache ich dann nach der OP mit ihr? (Wenn er dann bald nicht mehr ist?Alleine halten geht gar nicht.)

E.C checke ich bei meinem Dreibein noch ab. ...DANKE AN ALLE - Hilfe




Benutzerbild von Kristin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.09.2012
Beiträge: 333
Kristin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 17.05.2013, 16:06

Zitat:
Zitat von Tierhalterin2 Beitrag anzeigen
Vielen Dank alle zusammen für Eure Meinungen und netten Worte!

Dreibein gehts nicht gut - nachdem ich ihn gestern komplett sauber gewaschen hab, ist sein Hinterteil heute morgen wieder voll matschig gewesen. Das geht doch nicht. Aber wenn ich ihn sehe, wie er mit seiner Partnerin (Problem 1 - Blut im Urin) rumschmust, bricht es mir das Herz.

Andererseits - und ich hoffe, ihr kreidet es mir nicht an - kann ich einfach nicht mehr. Manchmal kommen dann Gedanken: Beide erlösen - dann muss ich mir nicht noch Gedanken machen, was machen, wenn einer zurück bleibt? Denn eins ist klar: In naher Zukunft möchte ich die Kaninchenhaltung beenden. Dafür natürlich kein Tier "umbringen" - aber diesen Kreislauf muss ich jetzt einfach mal unterbrechen.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Tiere - bin einfach nur am Ende - und nur noch Arbeit (Kacke und Pipi wegmachen, im Auslauf, im Stall und am Hintern - das schmiert und stinkt alles ohne Ende! ... und dazu nur noch Geld investieren...) Ich hab ja noch nicht mal Gewissheit, dass nach der OP alles toll ist. Denn eins ist auch diagnostiziert: Veränderung der Gebärmutter - evtl Krebs.

Muss ich mein Tier mit Verdacht auf Krebs operieren? Wäre es schlimm, wenn ich es nicht mache? Muss ich es mir - und meinem Tier diese OP noch antun? Wäre es verachtlich, wenn ich es nicht tun würde? Was wäre, wenn ich sie so schön erlösen würde? (Nein, ich bin nicht herzlos - ich bin einfach nur am Ende)...

Und was mache ich dann nach der OP mit ihr? (Wenn er dann bald nicht mehr ist?Alleine halten geht gar nicht.)

E.C checke ich bei meinem Dreibein noch ab. ...DANKE AN ALLE - Hilfe
Uii, das ist echt hart. Deine Verzweiflung kann man ja wirklich heraus lesen. Tut mir Leid für euch!
Ich würde die OP bei Kaninchen1 auf jeden Fall wagen. Sie frisst, also hat sie auch Lust auf Leben. Auch wenn du gelesen hast das es riskant ist in dem Alter. Aber kaum jmd stellt einen Thread ins Internet "6jährige Dame erfolgreich kastriert" sondern es wird eher über Komplikationen & Todesfälle geschrieben (was ja auch normal ist). Ich hoffe du verstehst wie ich das meine...möchte das Risiko auch gar nicht schön reden.
Und du weißt auch nicht ob er es doch schafft. Und überhaupt glaube ich passiert es kaum das 2 Nins an einem Tag/Wochen/Monat auf natürlichen Weg sterben. Aber sie einschläfern lassen weil aus deiner Sicht der Partner stirbt finde ich unfair. Dann lass sie doch kastrieren und versuche sie in gute Hände zu vermitteln.
Es ist deine Entscheidung, aber 5,5 Jahre ist ja noch nicht alt.
Zum Problem 2 möchte ich mich nicht äußern, weil ich damit (zum Glück) gar keine Erfahrung habe.
Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft das du für dich und die 2 Nasen die "richtige" Entscheidung triffst.




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.05.2013, 18:16

Zitat:
Zitat von Tierhalterin2 Beitrag anzeigen
Muss ich mein Tier mit Verdacht auf Krebs operieren? Wäre es schlimm, wenn ich es nicht mache? Muss ich es mir - und meinem Tier diese OP noch antun? Wäre es verachtlich, wenn ich es nicht tun würde? Was wäre, wenn ich sie so schön erlösen würde? (Nein, ich bin nicht herzlos - ich bin einfach nur am Ende)...

Und was mache ich dann nach der OP mit ihr? (Wenn er dann bald nicht mehr ist?Alleine halten geht gar nicht.)
Verdacht auf Krebs ist eben nur das - Verdacht auf Krebs. Nicht jede Gebärmutterveränderung bedeutet Krebs; das kann auch eine Entzündung sein oder eine gutartige Veränderung.

Darum, dass einer der beiden stirbt und der andere allein ist, kannst du dir Gedanken machen, wenn es so weit ist. Aber du solltest auf keinen Fall deine Entscheidung, eins der beiden einschläfern zu lassen, davon abhängig machen, ob das andere auch eingeschläfert wird - das wäre nicht fair und der absolut falsche Ansatz!

Es ist nie schön, kranke Tiere zu haben. Aber auch wenn es hart ist, du trägst die Verantwortung und musst da jetzt durch.

Ich persönlich würde sie nicht guten Gewissens einschläfern lassen können und ihn auch nicht, solange die Ursache unbekannt ist. E.C. wäre, wie gesagt, gut behandelbar.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.05.2013, 01:10

Zitat:
Zitat von Tierhalterin2 Beitrag anzeigen
Muss ich mein Tier mit Verdacht auf Krebs operieren? Wäre es schlimm, wenn ich es nicht mache? Muss ich es mir - und meinem Tier diese OP noch antun? Wäre es verachtlich, wenn ich es nicht tun würde? Was wäre, wenn ich sie so schön erlösen würde? (Nein, ich bin nicht herzlos - ich bin einfach nur am Ende)...
Du musst es nicht operieren lassen, anderseits ist eine Kastra nicht so schlimm und es ist lediglich ein Verdacht, dass sie Krebs hat, es ist aber kein Beweis. Was ist, wenn sie kein Krebs hat? Was ist, wenn nur die OP notwendig ist, damit sie wieder ein schönes Leben hat. 5,5 Jahre ist jetzt auch noch nicht soo lange...
Obs verachtlich ist, ist eine Moralfrage. Viele würden nein sein, viele bzw. einige aus dem Forum hier wiederum ja. Ich selber kann dir nur sagen, ich könnte keines meiner Tiere einfach so erlösen, wenn ich wüsste, da gebe es noch eine Chance :>

Fakt ist aber, du musst etwas tun. Wenn du dein Mädel nicht kastrieren lassen willst, dann erlöse sie. Sie hat Schmerzen und je länger du wartest, desto größer werden diese. Das ist nicht fair.
Ebenso bei Dreibein, wobei ganz ehrlich, ich könnte kein Tier einfach erlösen ohne eine Diagnose zu haben... Und eine Diagnose hast du nicht.



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