 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
17.05.2013, 09:34
| | | | Dr. Ewringmann in eurer Reichweite? Da seid ihr bestens aufgehoben soweit ich das von hier aus beurteilen kann! Ihre Publikationen sind äußerst anerkannt, und ich habe schon sehr viel positives über sie gelesen. Wenn sie meint dass ihr eine Chance habt, dann ist diese Chance realistisch. Aber ein Kampf wird es werden - Zahnprobleme sind eine heikle Sache und je älter ein Kaninchen ist desto schwerwiegender sind die Auswirkungen.
Ich hoffe dass der Süße nun noch eine schöne Zeit bei euch verbringen kann.
Hefen sind bei Zahnproblemen tatsächlich sehr häufig anzutreffen. Das liegt vor allem daran, dass die Nahrung nicht mehr richtig zerkleinert wird, und sich einige gute Darmbakterien nicht mehr davon ernähren können weil die Nahrung zu grob bleibt. Diese Bakterien sterben ab und machen Platz frei, und auf diesem Platz können sich dann die Hefen ausbreiten.
Nun sortiert erst einmal all die vielen Informationen in Ruhe ein, um die ihr jetzt reicher seid. Da ist mit Sicherheit vieles auf euch eingeprasselt, das Thema ist sehr umfangreich. Ich hatte selbst ein Zahnkaninchen.
Das stabilisierte Gewicht sehe ich als positives Zeichen, und hoffe dass sich sein Zustand jetzt unter dem Baytril + Metacam weiter stabilisiert.
Sollte er das Baytril oral bekommen und daraufhin Durchfall bekommen, lasst euch bitte zeigen wie man es spritzt. Das könnt ihr selbst, es kostet ein wenig Überwindung, aber wirklich schwierig ist es nicht. Ich habe schon 2 meiner Kaninchen regelmäßig mit Injektionen versorgt, und beide haben mir das verziehen. AB würde ich deshalb aus meiner Erfahrung heraus vorzugsweise spritzen, ich weiß aber dass viele Halter da eine Hemmschwelle haben, und ich verstehe die auch. Die ersten Male fiel es auch mir nicht leicht. |