 | Kaninchen | | Registriert seit: 12.04.2013
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Geschrieben am
11.05.2013, 10:59
| | | | Gewissensfrage Hallo an Alle !!!
Unser Luke ist mittlerweile stolze 10 Jahre alt. Seit 3 Wochen kann er nicht mehr richtig hoppeln . Unsere Tierärztin hatte nach Abtasten der Wirbelsäule einen Schmerzpunkt festgestellt und einen Verschleiß diagnostiziert . Er hat in Abständen jetzt 3 Spritzen direkt in den Rücken bekommen, wobei man wirklich merkt, dass er hinterher "mobiler" ist. Also damit ihr euch vorstellen könnt, wie er so drauf ist, beschreibe ich mal: Rein und Raus aus dem Käfig geht gar nicht mehr. Wir nehmen ihn mehrmals tägl. raus und setzen ihn in seinen Karton. Den liebt er von klein an und sucht auch selbst immer Unterschlupf dort. Wir setzen ihn dann vor dem Karton ab und er schlufft dann da rein , wobei wir ihm an den Hinterläufen Handunterstützung geben. Wenn er urinieren muss wird er sichtlich unruhig und wir tragen ihn bei Bedarf zurück in den Käfig. Damit er mit seinem Parner zusammen essen kann , wird er morgens an den gemeinsamen Gemüseteller gesetzt. Leider rutschen auch da die Beine nach hinten seitlich weg, sodaß er quasi im Liegen weiter frisst. Auch im Käfig rutsch er ständig nach hinten weg . Wir versuchen die Hinterbeinchen vorsichtig unter den Bauch zu platzieren , aber dies hält nicht lange an. Gegen Schmerzen bekommt er 1mal täglich 0,1 ml Metacam 0,6 oral . Das Schmerzmedikament soll er auch weiterhin bekommen. Wir haben nicht den Eindruck , dass er Schmerzen hat , aber unsere TA meinte Hasen sind stille Leider. Also sie sagte ganz klar, der "Alte" würde er nicht mehr werden und es wäre halt ein altes Tier. Ich habe Ihr ganz klar erklärt , dass wir alles machen, damit es dem Tier an nichts fehlt. Nur ich habe Ihr auch gesagt, ich möchte nicht, das das Tier nicht gequält werden soll. Da hört meine Tierliebe auf. Hat jemand so etwas mit seinem Kaninchen erlebt? Wie verhält man sich richtig? Wir hängen alle an unserem Luke und auch sein Partner würde ihn schwer vermissen. Das er nicht mehr das ewige Leben hat wissen wir , aber man möchte für das Tier richtig entscheiden. Mir tut es in der Seele weh, zu sehen, wie er durch den Käfig robbt. Sein Partner ist ebenfalls 10 Jahre alt und putzmunter. Sie sind von Baby an zusammen. Bitte wie seht ihr die Situation ? Meine TA sagte solage er frisst und wir ihm helfen und er die Hilfe annimmt ist alles so zu vertreten. Trotzdem leidet man mit dem Tier mit. Wer möchte bitte immer auf ständige Hilfe angewiesen sein. Richtig hoppeln wird er wahrscheinlich nie wieder können. Gut, er kommt im Käfig gut von A nach B aber alles mehr schlecht als recht  |