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TA will CT - 2. meinung einholen?hallo liebe kaninchenforum-user, ich war schon oft zum lesen hier und konnte mir schon viele wertvolle tips mitnehmen (danke! ). jetzt hab ich mich angemeldet, da ich ein spezielles problem habe, zu dem ich gut andere meinungen und tips brauchen könnte. vielleicht fällt ja dem ein oder anderen von euch was dazu ein. -- ich habe versucht, mich so kurz zu halten wie möglich, andererseits aber auch alles, was ich für relevant halte, aufzuschreiben, daher ist es leider doch ein längerer text geworden, entschuldigt bitte. es geht um meine kaninchendame lilly, eckdaten: ungefähr 4 jahre alt, seit oktober 2012 probleme mit backenzahnspitzen, die regelmäßig ohne narkose gekürzt werden; in behandlung bei zwei tierärztinnen der hiesigen tierklinik. seit anfang des jahres allerdings haben wir mehr probleme und waren oft beim arzt: am 9. januar: ich merkte, dass etwas mit ihr nicht stimmt, also waren wir in der tierklinik, die ärztin dort diagnostizierte eine blasenentzündung. sie bekam daraufhin ein antibiotikum. am 31. januar: noch mal zum regulären zähnekürzen. am 12. februar: sie fraß plötzlich nicht mehr richtig. die tä kürzte noch einmal eine backenzahnspitze, ausserdem meinte sie, dass lilly im nierenbereich empfindlich schien und verschrieb daher noch einmal antibiotikum. am 13. februar, nächster tag: es war überhaupt nicht besser, ich bin wieder hin. diesmal war die andere ärztin da. die nieren wirkten nicht mehr auffällig, sie hörte sie ab und untersuchte sie, auch da nichts auffälliges. sie machte dann - ohne narkose - ein röntgenbild von lillys zähnen, um zu sehen, ob da was nicht in ordnung ist. nach rücksprache mit ihrer kollegin rief sie mich an und teilte mir mit, dass lilly - soweit erkennbar auf den bildern - zwar einen retrograden wuchs hat, der auch in den kiefer geht, allerdings sei das noch nicht so schlimm, dass man da was tun müsste. ich sollte nun erstmal weiter metacam, lefax für den darm und zusätzlich köttel der gesunden tiere geben und zufüttern, falls nötig, und schauen, ob es dadurch nicht schon besser würde. es wurde nicht besser. lilly fraß zwar auch selbstständig, ich musste nicht permanent päppeln, aber ich stellte fest, dass sie zwischendurch beim fressen den kopf immer wieder schief legte, sich wegdrehte und oft in eine ecke zurückzog - eben als ob sie schmerzen hätte. ich versuchte es dann mit kleiner geschnittenem gemüse, das schien sie besser fressen zu können, damit wurde auch das kopf-schief-legen besser. zufrieden war ich aber nicht, weil sie insgesamt eben auch nicht fit wirkte und auch nur wenig heu fraß. also am 18. februar wieder zum tierarzt. ich nahm eine kotprobe mit, zur sicherheit. darin fand die tä hefen, allerdings einen sehr leichten befall, sodass sie sagte, das müsse nicht extra behandelt werden, ich solle nur darauf achten, nichts zuckerhaltiges zu füttern. das kopf-schief-legen klänge nach zahnproblemen, da müsse man dann evtl. noch einmal röntgen, diesmal mit narkose, um sicher gute bilder zu bekommen. erstmal sollte ich allerdings weiter metacam geben, dazu weiter lefax und noch emeprid , um die darmtätigkeit anzuregen, ausserdem weiter köttel zufüttern und notfalls weiter zufüttern; und ein paar tage später noch mal anrufen. am 22. februar also noch mal angerufen. bei dem telefonat sprach ich mit einem anderen arzt, weil sie nicht da war, der sagte, ich solle das metacam absetzen, aber noch ein paar tage weiter lefax und köttel geben. das tat ich, es wurde aber trotzdem nicht besser. sie legte immer noch manchmal den kopf schief, zog sich immer noch oft zurück, fraß wenig heu und wirkte insgesamt nicht wirklich fit. ausserdem fiel mir auf, dass ihr mäulchen/nase öfters feucht war - ob das aber "rotz" aus der nase oder "sabber" aus dem mäulchen war, kann ich nicht genau sagen. also am 1. märz wieder hin. ich brachte wieder kotproben mit, die die tä sich ansah (allerdings nicht mikroskopisch), aber unauffällig fand. zu der feuchten nase sagte sie nicht viel, hörte sie aber ab und untersuchte sie auch sonst, und fand nichts auffälliges. deshalb wüßte sie auch nicht mehr, was sie sonst noch tun könnte für lilly, sie ginge davon aus, dass etwas mit den zähnen sei, dafür spräche ja auch das kopf-schief-legen. dann schlug sie ein ct vor, da könne man dann wirklich alles sehen, was im kopfbereich evtl. so los sein könnte. röntgen ginge auch, aber alles sähe man darauf ja auch nicht, und da bräuchte es evtl. mehrere aufnahmen, um etwas erkennen zu können, sodass es fast so teuer wäre wie ein ct. als anhaltspunkte nannte sie mir ca. 200€ für röntgen (mit narkose, mehrern bildern) und 250€ (bzw. 220€, "kleintierpreis", falls der chef zustimmte) für ein ct. anschließend gab sie mir noch vitamin-b-komplex mit, das ich lilly täglich geben sollte. wir verblieben so, dass sie mit dem chef wegen des preises sprechen würde und ich dann diese woche noch einmal anrufe. jetzt frage ich mich, ob so ein ct wirklich nötig ist. zumal die tä auch sagte, es könne natürlich auch sein, dass das ct nichts zeigen würde. es ist nicht so, dass ich meiner tä misstraue, aber naja, die tierklinik ist sowieso schon recht teuer, und es könnte doch durchaus sein, dass sie vom chef aus angehalten sind, möglichst teure eingriffe/behandlungen vorzuschlagen. und ich habe bisher den eindruck, dass man cts eigentlich nicht allzu oft macht, oder? ich halte es zwar auch für wahrscheinlich, dass es irgendwas mit den zähnen ist, aber könnte man das nicht auch durch röntgen erkennen? (und sind beim röntgen wirklich so viele bilder nötig?) und könnte es evtl doch ein schnupfen sein? ich habe überlegt, wenn zb eine nebenhöhle verstopft ist, könnte daher vllt. auch das kopf-schief-legen kommen? ein nasenabstrich wurde bisher jedenfalls nicht gemacht, sollte ich darauf bestehen? ausserdem: sollte ich noch einmal auf hefen untersuchen lassen? lilly hat im moment recht weiche köttel, allerdings frisst sie auch sehr wenig heu und bekommt zwischendurch, falls nötig, auch mal ein bisschen brei, ansonsten eben gemüse - das könnte die köttel ja auch weich machen. und ich überlege nun, vllt zu einem anderen tierarzt zu gehen und eine zweite meinung einzuholen? ist das sinnvoll? (bitte versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht darum, ums verrecken geld zu sparen - aber ich habe ein eher kleines budget, und allein im februar bereits 200€ beim tierarzt gelassen. weitere 220€ für ein ct ( + folgekosten, es muss, wenn was gefunden wird, ja dann auch behandelt werden) wäre schon sehr schwer aufzubringen. ich würde es natürlich irgendwie zahlen, wenn es absolut notwendig ist, aber darüber wäre ich gern erst mal sicher.) -- vielen dank schon mal allen, die bis hierher gelesen haben und mir vielleicht etwas dazu sagen können. lg, semi
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| Die Preise für CTs variieren sehr stark. Wenn es wirklich nötig sein sollte musst du Preise vergleichen und eventuell weiter fahren. Ich habe letzte Woche auch wegen eines CTs rumtelefoniert und die Preise lagen zwischen 100 und 650€.
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| Ich frage mich vor allem wie die Therapie aussehen soll, bzw. was ein CT an der Therapie ändern soll.... Retrogrades Zahnwachstum ist vorhanden, das zeigen schon die Röntgenbilder. Machen kann man dabei eh nichts außer entsprechend auf die Ernährung zu achten. Also wozu ein CT?
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| erst mal vielen dank euch allen fürs lesen und antworten! ![]() ich habe heute nachmittag nochmal gegoogelt und bin auf eine empfehlung für eine tierärztin hier in der stadt gestoßen und habe morgen einen termin bei ihr. sie hat sich schon am telefon genau erkundigt, worum es geht, und klang auch sehr nett - ich hoffe, der besuch morgen bringt mehr klarheit. @marinahexe dank dir für das willkommen! und auch für die empfehlung, ich habe mir die seite angesehen und mal gegoogelt, der doktor scheint wirklich sehr kompetent. es ist leider schwierig für mich, nach duisburg zu kommen, da ich keinen führerschein habe, aber sollte auch der termin bei der anderen tä morgen nichts bringen, werde ich das wohl irgendwie möglich machen. dass meine tä hilflos ist, stimmt wohl, sie sagte selbst, dass sie nicht wüsste, was sie weiter machen sollte mit lilly. wie gesagt, sie glaubt zwar auch, dass es die zähne sind - nur, dass sie da so vehement zum ct rät, irritierte mich eben. @pinkie hui, das ist ja eine ganz schöne preisspanne - ja, da werde ich auch auf jeden fall rumtelefonieren und vergleichen, falls das ct wirklich nötig sein sollte. @mausefusses die tä sagte nach den bildern, das retrograde wachstum sähe noch nicht so schlimm aus, dass man bspw. zähne ziehen müsste. das ct würde aber zeigen, wenn zb. das kiefergelenk arthritisch wäre, oder auch, wenn etwas mit den ohren wäre (obwohl sie da zmdst. reingeschaut und dabei nichts gesehen hat); überhaupt, wenn irgendetwas im kopfbereich wäre. das verstehe ich ja auch, aber wie du auch schon schreibst, wenn schon das retrograde wachstum festgestellt wurde, ist es doch recht wahrscheinlich, dass lillys probleme jetzt daher kommen.. @knuffelchen ja, ich als laie, und nachdem was ich bisher so gelesen habe, würde auch denken, dass man zahnprobleme auch durch röntgen schon ganz gut sehen müsste. bei den ersten bildern, ohne narkose, war ja auch in der richtung was zu sehen. wieviele aufnahmen wurden denn bei knuffelchen gemacht? denn meine tä sprach von bis zu 5 aufnahmen, die nötig sein könnten, um alles richtig zu sehen.
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| Zitat:
Die Frage ist ja was es bringt wenn man z.B. weiß das das Kiefergelenk arthritisch ist, machen kann man eh nichts. Auch das retrograde Zahnwachstum behandelt man nicht. Man weiß das bei so einem Fall die Neigung zu Kieferabszessen verstärkt ist, ich habe aber noch nie gehört das Zähne gezogen werden nur aufgrund des Befundes "retrogrades Zahnwachstum". Zumal das in der Regel mehrere Zähne betrifft, das ganze wäre also ein Extraktionsmarathon....und dann ein zahnloses Tier .....suboptimal. Ich glaube nicht das man mit einem CT dem Tier helfen kann und würde daher auch eine 2. Meinung eines anderen Tierarztes einholen ehe ich dem zustimmen würde.
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| hallo marinahexe, knuffelchen und mausefusses! ich komme leider erst jetzt zum schreiben.. also, wir waren gestern abend bei der anderen tierärztin. die war ziemlich entsetzt, weil es lilly gar nicht gut ging. sie war dehydriert und hatte auch ziemlich abgenommen. (ich hatte sie am freitag beim letzten besuch in der tierklinik gewogen, und dann zuhause nochmal, allerdings ist meine küchenwaage wohl absolut ungeeignet, weil ungenau.) ich war auch ziemlich geschockt, als ich das hörte. klar hatte ich gesehen, dass es lilly nicht gutging, aber dass es so schlimm war, war mir nicht klar. ich bin sehr froh, dass wir bei der ärztin waren. freitag hatten sie mir in der tierklinik noch gesagt, solang sie auch nur ein bisschen fräße, sollte ich nicht zufüttern oder zusätzlich wasser geben - die tä gestern sagte dagegen, das wäre dringend nötig gewesen. sie hat ihr dann zunächst mal eine catosal-injektion und eine infusion mit ringer-laktat-lösung gegeben, sie komplett untersucht und ein röntgenbild vom körper gemacht, um andere probleme ausschließen zu können. das röntgenbild war auch in ordnung, also meinte sie, dann läge es wohl wirklich ziemlich sicher an den zähnen. lilly könne zb eine zahnfistel oder zahnspitzen haben, die man bei einer untersuchung im wachzustand gar nicht sehen könnte. da lilly jetzt noch zu schwach für eine narkose sei, solle ich erstmal päppeln, mit rodicare, und zusätzl. rodicare akut geben, und heute nochmal vorbeikommen für eine weitere infusion. blut möchte sie dann auch abnehmen. und freitag dann könnte lilly, wenn sie wieder fit ist, in narkose gelegt, ausgiebig im mundraum untersucht und an den zähnen geröntgt werden. insgesamt schien sie sehr erstaunt bis unzufrieden mit der vorigen behandlung zu sein, und auch das ct hielt sie für unnötig, das wäre eine der allerletzten möglichkeiten, wenn alle anderen untersuchungen nichts ergeben haben. ich päpple lilly im moment also alle zwei bis drei stunden, dreimal täglich bekommt sie das rodicare akut, und heute abend die infusion - ich hoffe, das hilft ihr wieder auf die beine. den päppelbrei frisst sie jedenfalls mit begeisterung, gemüse (in dünnen streifen) hat sie heute morgen auch gefressen, nur heu mag sie bisher noch nicht so fressen, aber ich hoffe, das kommt auch noch. also, noch mal vielen, vielen dank euch allen für eure meinungen und beratung! ![]() @marinahexe: danke für den (sehr guten) tipp, die röntgenbilder abzuholen! blöderweise hab ich das erst kurz vor dem anderen termin gesehen (ich konnte bis nachmittags das forum nicht erreichen, war das nur bei mir so oder ein allgemeiner fehler?). da die tä lilly ja am freitag eh in narkose legen will, um sie auch untersuchen zu können, lasse ich sie dann auch gleich das röntgenbild machen. natürlich kostet das, aber dann kann ich wenigstens auch sicher sein, dass es richtig gemacht wird. @knuffelchen wow, dann war das ja wirklich günstig - oder die tierklinik hier sehr teuer. ich habe eben deinen thread mit knuffelchens abszess-geschichte gelesen - wahnsinn. wie geht es ihm denn heute? @mausefusses dank dir auch noch mal für die ausführliche erklärung. die tä gestern hat das gestern auch noch mal bestätigt. was das also mit dem ct sollte - ausser geld machen - weiß ich wirklich nicht..
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| Zitat:
Es wäre also toll wenn die Breimenge so gering wie möglich gehalten wird damit sie weiterhin kauen muß und somit nicht noch weitere Zahnprobleme angezüchtet werden. Ein paar Haferflocken oder Schmelzflocken im Brei bringen Energie. Gute Besserung!
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| oh, das hatte ich vergessen zu schreiben: kräuter bekommt sie auch, grade habe ich dill, basilikum, minze und zitronenmelisse hier, das biete ich den tag über auch immer wieder an. im moment mag sie offenbar dill und basilikum, auch wenn sie davon leider auch nur wenig nimmt. ich nehme an, dieses häufige päppeln ist nicht auf dauer gedacht, nur jetzt ganz akut, aber nich frage auch nachher bei der tä noch mal nach. danke dir!
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| Stichworte |
| computertomographie, röntgen, zweite meinung, zähne |
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