 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 07.06.2012
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Geschrieben am
16.02.2013, 21:29
| | | | Verstopfung - 4 Tage stationärer Aufenthalt - und nun? Hallo,
vielleicht haben einige schon meinen Post gelesen (Die Gefahr von Strohpellets) und wissen, was passiert ist. Meine Kaninchen haben beide in der Nacht von Sonntag auf Montag die Hälfte des Toiletteninhaltes (Strohpellets) gefuttert. Ich bin am Montag Nachmittag gleich zum Tierarzt gefahren und diese hat die Kleinen über Nacht bei sich behalten. Am Dienstag konnte ich sie wieder abholen, weil sie wieder geköttelt und gefressen haben.
Am Mittwoch aber ging da wieder gar nichts mehr. Wir sind also wieder in die Praxis gefahren, es wurde ein Röntgenbild gemacht und festgestellt, dass sich da ziemlich viel festgesetzt hatte. Die Kaninchen hatten eine Verstopfung. Sie blieben also wieder in der Praxis, bekamen da Abführmittel (die nicht wirkten), Massagen und wurden zwangsernährt.
Als am Donnerstag immer noch nichts rauskam, wurde begonnen Einläufe zu machen. Es gab einen kleinen Hoffnungsschimmer, Bert köttelte und fraß wieder, die TA brach die Behandlung bei ihm ab. Auch sie fraß gegen Nachmittag wieder. Am Freitagmorgen wieder die Ernüchterung: es ging gar nichts mehr. Die TA begann wieder - ein Einlauf nach dem anderen, Zwangsernährung, die TA-Helferin war hauptsächlich damit beschäftigt, die Kleinen abwechselnd zu massieren.. Nichts. Sie wusste auch nicht mehr so richtig weiter, sie wollte bis zum Nachmittag weiter Einläufe machen etc. Die letzte Option wäre eine OP gewesen. Gegen Abend fraßen sie wieder und endlich kamen auch wieder Kötel. Heute Morgen konnte ich sie wieder abholen. Unserem Weibchen geht es gut, denke ich. Sie ist normal drauf, frisst fleißig Heu und Möhrenkraut und köttelt, wenn auch ziemlich weich. Aber er verhält sich eigenartig, er frisst nur sehr, sehr wenig, wenn überhaupt.. Er knabbert nur kurz am Kraut und wendet sich dann ab. Kötteln tut er, auch extrem weich, der Popo ist verklebt. Vom Verhalten her ist er ruhiger als sonst. Ich habe ihm gerade etwas Nagermalt verabreicht, das hat er auch fleißig weggeschnabelt, und etwas Saft vom Kiwi - um den ganzen Spaß etwas flutschtiger zu machen.
Ich bin nur wirklich sehr unsicher. Ist es normal, dass insbesondere er sich so verhält und so wenig frisst? Sie hatten auch extrem viel Stress, vor allem das Gefahre macht ihm immer sehr zu schaffen. Deshalb will ich auch genau überlegen, bevor ich den nächsten Schritt gehe und mit ihm in die Tierklinik fahre. Das ist das nächste - die Tierklinik.. Von den Ärzten dort halte ich gar nichts! Sehr unfreundlich, nehmen sich kaum Zeit für die Sorgen der Halter und wenn er dort bleiben müsste, säße er in einem Käfig.
Hat von euch jmd. Erfahrungen mit so etwas gesammelt? Braucht er vielleicht einfach noch ein wenig Zeit, bis er so richtig bei uns angekommen ist?
"Feste" Sachen, wie Möhre oder Fenchel, rühren sie auch noch nicht an.. Ich weiß echt nicht weiter.. ):
Über jede Hilfe bin ich dankbar. |