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Sehr starker und hartnäckiger E.C-Fall auf Kaninchen Forum

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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 19.01.2013, 16:17

Dicky liegt seit gestern eigentlich nur noch rum. War das bei euch auch so?
Aber sie frisst recht gut.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 02:23

Hallo zusammen,

Smileys Zustand ist bisher beinahe unverändert.. Das Rollen ist noch da. Aber seit er seine Freundin hat bewegt er sich mehr und hängt nicht nur in seiner Korkröhre.
Auch die Freundin lebt auf, seitdem sie ihr Futter quasi für sich alleine hat und nicht mehr durch den Stall gejagt wird.. also soweit schonmal positiv.

Ja ich muss mir wirklich langsam was überlegen... aber spritzen.. oh man.
Eventuell muss ich dazu aber nochmal zu nem anderen TA.. ich konnte den jetzigen ja auch nur schwer davon überzeugen, mir das AB mitzugeben und nicht von ihm spritzen zu lassen... aber täglich zum TA mit ihm in der Box ginge ja mal gar nicht.

Und ja den Zustand, dass mein Smile fast regungslos nur auf der Seite beinahe auf dem Rücken liegt kenne ich sehr gut Das ist bei mir auch tageweise immer mal so... Ganz schlimm :/

Wann hört denn das Rollen endlich mal auf.. ich werde jede Nacht wach.. meine Nerven hängen an seidenen Fäden.. aber ich kämpfe weiter! WIR kämpfen weiter.. jetzt kämpfen wir ja immerhin schon zu dritt und nicht mehr nur zu zweit

Liebe Grüße




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 02:24

Hier mal meine beiden bei ihrem gemeinsamen Snack



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Sehr starker und hartnäckiger E.C-Fall-2013-01-18_23-42-30_867.jpg  

Benutzerbild von Susanne K.
Ninchen
 
Registriert seit: 08.01.2013
Beiträge: 2
Susanne K. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 10:52

Zitat:
Zitat von Pinkie Beitrag anzeigen
Dicky liegt seit gestern eigentlich nur noch rum. War das bei euch auch so? Aber sie frisst recht gut.
Gehe davon aus, dass jegliche Bewegung die Hoppels unwahrscheinlich viel Kraft kostet, weshalb sie immer wieder größere Ruhephasen brauchen. Ist bei Lenny auch so, alleine das Aufsetzen um an einem Broccoli zu knabbern, führt ihn schon teilweise an seine Grenzen und er hört mittendrin auf und frisst lieber im Liegen blättriges weiter. Auch rollt er dann oft direkt im Anschluß. Aber ist für mich auch alles nachvollziehbar. Bei uns Menschen geht der Kreislauf nach längerer Krankheit mit Bettruhe ja auch in den Keller und alleine der Gang zur Toilette kostet ja schon einiges an Kraft, wobei die ersten Schritte dann meist auch wegen Schwindelgefühlen wackelig ausfallen.



Zitat:
Zitat von Jofelina Beitrag anzeigen
... Ja ich muss mir wirklich langsam was überlegen... aber spritzen.. oh man.
Eventuell muss ich dazu aber nochmal zu nem anderen TA.. ich konnte den jetzigen ja auch nur schwer davon überzeugen, mir das AB mitzugeben und nicht von ihm spritzen zu lassen... aber täglich zum TA mit ihm in der Box ginge ja mal gar nicht.
Da hast du wirklich Recht gehabt! Wenn ein TA darauf besteht, dass man ein E.c.-Kanicnhen täglich zum Spritzen in die Klinik bringt und es somit dem kontraproduktivem Stress aussetzt, dann hat er in meinen Augen von der Erkrankung nicht viel Ahnung oder will Profit machen, ohne Rücksicht auf das Tier
Ja, gebe zu, mich hat es bei unserem ersten E.c.-Patienten auch große Überwindung gekostet ( und dabei bin ich Arzthelferin von Beruf , aber für Menschen und die machen in der Regel keine plötzlichen ruckartigen Bewegungen beim Spritzen und haben außerdem kein Fell, was einem die Sicht auf das Injektionsgebiet versperrt ), aber glaube mir, man wächst rein, zumal wenn man sieht, wie schnell und stressfreier es für das Tier ist.


Zitat:
Zitat von Jofelina Beitrag anzeigen
Wann hört denn das Rollen endlich mal auf..
Das habe ich mich am Anfang auch oft gefragt
Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass wenn die Tiere wieder Kraft haben ( Tier wieder agiler > Kreislauf stabierl > Muskulatur wieder aufgebaut ), dann können sie auch gegen den Schwindel und die auslösenden Impulse ankämpfen. Unterstützt natürlich durch die regenerierenden Medikamente.



__________________
LG, Susanne



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 15:00

Das hab ich so eben geknipst... ich glaub die Idee, das Partnertier hinzuzusetzen war auf jeden Fall eine Gute.

Smiley ist viel aufgeweckter und hängt nicht nur in der Korkröhre.. eigentlich fast gar nicht mehr.
Hat Dicky einen Partner??



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 15:06

Hallo Jofelina, ich bin hier "stille Mitleserin". Es ist mir aber jetzt wirklich mal ein Bedürfnis zu schreiben, dass ich es ganz, ganz toll finde wie Du für Dein Kaninchen da bist. Ich wünsche Dir/Euch weiter ganz viel Kraft. Ihr schafft das! LG Tina



Rem Andele likes this.

Gesperrt
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 18:48

Ich habe den Thread erst zu spät gesehen und packe hier auch mal meinen Bericht hinein.
Ich habe momentan nämlich das gleiche Problem und weiß nicht, ob es besser wäre mein Kaninchen von den Qualen zu erlösen.

Im Jahr 2010 im Winter erkrankte mein Jonne an e.cuniculli. (der Schiefhalskrankheit)
Er war damals knappe 3 Jahre alt.
Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren, wo er dann Cortison, Baitril und Panacur als auch Vitamin B bekam.
Er wurde jeden Tag liebevoll versorgt und nach 2 Wochen kehrte tatsächlich Besserung ein.
Bemerkbar machte sich die Krankheit erstmals dadurch, dass er den Kopf schief hielt und immer zur Seite kippte.
Beim ersten Mal hatte er sich nach 2 Wochen so gut erholt, dass er wieder der Alte war und genauso fit herum hüpfte wie früher.
So verbrachte er den Sommer und erfreute sich eine Zeit lang bester Gesundheit.
Bis 2012 ging das alles wunderbar. Der Schiefhals kehrte nicht zurück.
Im Oktober 2011 ließen wir die Zähne abschleifen. Wenn ich mir das rückwirkend überlege, war das vermutlich auch eine Reaktion auf die Medikamente.
Denn auffälligerweise bekam er nach seiner ersten Krankheitsphase immer lange Zähne.
Dann im Januar 2011 erkrankte er wieder an E.cuniculi und die Krankheit brach wieder aus. Zunächst fraß er nicht richtig. Danach hielt er wieder den Kopf schief und kippte zur Seite.
Auch hier bekamen wir es mit liebevoller Pflege und den richtigen Medikamenten einigermaßen unter Kontrolle.
Allerdings war es jedes Mal eine Tortur, da ihm die Spritzen ja ins Maul gegeben werden mussten.
Auch danach war wieder für ein Jahr Ruhe.
Auch im Oktober 2012 mussten die Zähne erneut abgeschliffen werden und jetzt vor einigen Wochen im Januar 2013 hat es ihn wieder total erwischt.
Und dieses Mal stärker und heftiger als die Male zuvor.
Zunächst sah alles so aus, als würde er die Medikamente gut annehmen und wir wären noch rechtzeitig zum Tierarzt gegangen.
Dann verweigerte er die Nahrungsaufnahme und wir mussten ihn mit Babybrei über eine Spritze füttern.
Danach schien alles als hätte er sich erholt. Bis er seit gestern nur noch auf einer Stelle saß.
Ich habe ihn raus genommen und auf den Teppich gesetzt, weil ich testen wollte ob er noch läuft. Allerdings ist er da noch herum gelaufen.

Als ich heute Morgen in den Käfig schaute saß er wieder nur an einer Stelle. Er zuckte und der Kopf sank in unregelmäßigen Abständen immer auf den Boden.
Irgendwie habe ich gespürt: Das ist das Ende. Er kann nicht mehr..
Ich bin dann mit ihm zum Nottierarzt also dem Tierarzt gefahren, der Notdienst hatte. Sie hat ihn noch einmal eindringlich untersucht und noch einmal 2 Spritzen gegeben.
An sich meinte sie, dass er jetzt keinen Eindruck macht, als ob er den Kampf ums Überleben aufgegeben hat. Dennoch machte sie mich darauf aufmerksam, dass Multiorganversagen nicht
ausgeschlossen werden kann, da er eben so benommen wirkte und der Kopf immer weiter auf die Erde sank.
Wenn es schlimmer wird, soll ich am nächsten Tag wieder kommen. (Morgen)
Dann entscheidet sich, ob er eingeschläfert wird oder nicht.


Ich muss sagen, dass ich sehr an meinem Jonne hänge. Wir haben bisher fast 6 schöne Jahre verbracht.
Nur ich möchte ihn eben auch nicht unnötig quälen.

Allerdings weiß ich auch nicht, wann der Punkt gekommen ist, an dem ein Einschläfern angebracht wäre? ich lese immer wieder von Kaninchenbesitzern, die ihre Tiere dennoch nicht aufgegeben haben und deren Kaninchen es doch geschafft haben.
Hat hier jemand Erfahrung?

Einerseits will ich ihn nicht quälen. Und andererseits will ich ihn auch nicht aufgeben. Ich habe so lange mit ihm gekämpft.




Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 19:06

Die meisten Kaninchen haben eh EC in sich. Es bricht halt bei den meisten nicht aus, der Erreger ist tdm im Körper. Daher würde ich mir keine Gedanken über Ansteckung machen. 2 mal täglich reicht aus, denke ich.



__________________
http://www.kaninchenforum.de/image.php?type=sigpic&userid=9012&dateline=1327879  420




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 23:23

Hallo Lilly-Star,

Den Zustand, dass sich mein Hase gar nicht mehr bewegt kenne ich auch.. Meiner lag immer so 2 Tage lang nur in Rückenlage und hat seinen Kopf gar nicht mehr gehoben. Wenn ich ihn aufsetzen wollte, kippte er sofort wieder um.
Als ich das zum ersten Mal sah, bin ich sofort zum Tierarzt und saß schon die ganze Wartezeit über weinend im Wartezimmer, weil ich dachte, das sei das Ende.
Ein ganz grausamer Anblick! Aber nach den Spritzen (inkl Cortison) fing er nach 1-2 Tagen immer wieder von selbst an zu fressen, zwar ausschließlich Grünfrischfutter, aber immerhin...


Ich hatte mich in dieser Situation bisher 3 mal gegen Einschläfern entschieden, aber noch sind wir mit unserem Kampf ja auch nicht am Ende.. ich weiß selbst noch nicht, wie viele Rückfälle wir noch verkraften müssen, aber momentan kämpfen wir weiter!




Gesperrt
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.01.2013, 23:55

Hallo Jofelina,
ich denke so wird es mir morgen auch gehen, dass ich heulend im Wartezimmer sitze.
Leider ist es nicht nur so, dass sich mein Hase kaum bewegt, meiner zuckt auch noch zusätzlich mit dem Kopf, wirkt benommen und lässt das Köpfchen wieder hinunter fallen.
Und das permanent, wenn ich in seiner Nähe bin. Das mich das extrem quält ist sicher nicht verwunderlich. Das klingt jetzt vielleicht skuril, aber wenn er einfach daliegen würde, wäre mir das tausendfach lieber, als wenn er permanent zuckt.
Das wie vielte Mal ist es denn bei dir, dass E.Cuniculi ausbricht? Bei mir das dritte.
Beim ersten Mal war ich super optimistisch, besonders weil es nach wenigen Tagen wieder besser wurde und er fast wieder wie normal war. Beim 2. Mal ging es mit den Medikamenten auch recht schnell wieder weg. Nur jetzt beim 3. Mal. Ich weiß, man sollte auch an die Kaninchen glauben. Aber irgendwie spüre ich, dass er nicht mehr lange hat. Es geht ihm sehr, sehr schlecht ;(

Wenn es eines gäbe, was ich mir wünschen würde, wäre es eine Impfung gegen e.cuniculi. Damit nicht hunderte anderer Kaninchenbesitzer das mitmachen, was unsere Kleinen und wir durchleben.
Man durchlebt mit seinen Kleinen im wahrsten Sinne die Hölle auf Erden.
Ich vergleiche diese heimtückische Krankheit manchmal mit Krebs. Immer dann wenn man denkt, es geschafft zu haben, gibt es Rückschläge.




Geändert von Lilly-Star (20.01.2013 um 23:58 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 01:01

Also bei mir ist es das erste Mal. Allerdings ist die Krankheit am 9.12. aufgetreten (oder war es der 2.12) es war jedenfalls ein Sonntag.
In der Zwischenzeit hatten wir 3 starke Rückfälle und bis heute noch keine deutliche Verbesserung.

Macht dein Hase das denn auch, wenn du ihn heimlich beobachtest, ohne, dass er dich sieht?
Wenn es Smiley besonders schlecht geht, dann legt er sich immer auf die Seite, sobald er mich sieht. Das hat mir anfangs auch immer Angst gemacht, auch in der Box benahm er sich viel schlimmer als im Käfig, geschweigedenn beim TA.. immer, wenn ich dort die Box aufmachte dachte ich, ich muss umkippen, so schlimm hängt er da immer in der Box.

Du kennst dein Tier am besten. Frisst er denn noch selbstständig??
Immer, wenn es bei mir so schlimm ist, schaue ich, ob er noch selbstständig frisst




Gesperrt
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 15:48

Mein Kaninchen ist heute Morgen leider in meinen Armen verstorben. ;(
Den dritten Rückfall hat meiner einfach nicht mehr verkraftet.
Die Nieren oder die Leber haben die Tortur mit den Medikamenten nicht mehr mitgemacht.
Ich kann dir aufgrund dieser Erfahrung empfehlen unbedingt während der Medikamente die Nieren überprüfen zu lassen.
Die Medis scheinen sehr aggressiv zu sein.
Aus heutiger Sicht würde ich mir vielleicht noch eine zweite Meinung einholen.
Oder zu einer Tierklinik fahren, wenn eine in der Nähe ist (bei mir war das leider nicht der Fall)

Ich glaube, wenn es soweit ist, dass dein Kaninchen nicht mehr kämpfen kann spürst du das. Gestern war das bei mir schon der Fall. Er konnte am Ende einfach nicht mehr.

Ich lese im Internet immer wieder von Fällen, bei denen die Therapie anschlägt und die Krankheit nicht wieder kommt. Bei mir hat es leider nicht funktioniert. Nur du musst dir dennoch vor Augen halten: Der Parasit ist resistent. Der steckt immer im Körper. Das ist wie MS. Mal treten Schübe auf, mal nicht.
Letztendlich ist diese Krankheit wahnsinnig grausam, weil sie unberechenbar ist und sich die Auswirkungen auf so viele Bereiche übertragen.
Ich bin traurig, aber auch froh, dass mein Jonne von allein erlöst wurde. Zur erlösenden Spritze ist es nicht mehr gekommen.

Das muss für dich jetzt aber nichts heißen. Dein Kaninchen kann auch einen Rückfall ganz anders überstehen, als meins. Jedes Wesen reagiert ja anders auf die Medikamente.
Selbst wenn meiner den Rückfall überstanden hätte. Wenn ich mir das überlege, war es auf die Dauer auch kein kaninchenwürdiges Leben mehr. Zwischenzeitlich trat zwar eine Besserung ein, aber er ist so oft umgefallen und zur Seite gekippt. Das war für ihn auch nicht mehr schön.
Ich glaube, man sollte nicht aufgeben. Aber das Leben muss auf lange Sicht auch kaninchenwürdig bleiben




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Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 15:54

Kleiner Nachtrag: Wenn es bei dir erst am 9.12 zum ersten Mal auftrat solltest du schon kämpfen. Bei mir zog sich der Prozess über 4 Jahre.
Ende 2009 den ersten Schub, Anfang 2012 den 2. und jetzt 2013 den dritten und Letzten.
Dennoch kann das auch wieder individuell verschieden sein.
Ich habe von einigen gelesen, bei denen es sehr plötzlich ausblieb. Aber auch von vielen, bei denen der Verlauf tötlich endet.
Nach dem 2. Schub war mir irgendwie klar, dass Jonne nicht 10 oder 12 werden würde.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 17:51

Hallo,

Oh Lilly-Star, das tut mir unglaublich leid. Mein ältestes Kaninchen ist damals mit 9 1/2 Jahren auch in meinen Armen gestorben. Ich kann also nachempfinden, wie schlecht es dir gerade geht und wie traurig du bist.

E.C. ist wirklich so heimtückisch. Aber immerhin habt ihr 2 Schübe erfolgreich überstanden.. Smiley und ich kämpfen ja noch am ersten.

Heute geht es Smiley wieder nicht so gut. Ich habe den Käfig gesäubert und die Decke gewechselt. Dazu musste ich ihn kurz in die Transportbox setzen.. seitdem rollt er sich wieder vermehrt und sitzt die meiste Zeit in seiner Korkröhre.

Die Tage zuvor war der Zustand unverändert. Eigentlich recht gut, nur das Rollen ist stehts unser ständiger Begleiter.
Langsam müsste das Rollen doch mal aufhören.. wenn ich das Geräusch des Rollens schon höre, läuft mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Körper.
Wenn ich ihn mir jetzt a




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Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 18:38

Hallo Jofelina,
wenn ich mich so zurück erinnere, denke ich, dass die Nachwirkungen der Medikamente viel schlimmer als der Schiefhals waren. Er hat den Hals etwas schräg gehalten. Gerollt oder mit den Augen gezuckt hat er nie. Das Einzige, wie sich E.cuniculi bei uns bemerkbar machte, war die Unterbrechung des Fressens und der schiefe Hals. Und vermutlich eine Funktionsstörung der Nieren, die am Ende zum Tod geführt hat.

Ich drücke dir weiterhin die Daumen und hoffe, dass er den Schub übersteht.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 20:56

Hallo zusammen,

Dankeschön, Lilly-Star... ich hoffe auch, dass es nochmal besser wird, wobei es ihn ja schon ziemlich schlimm erwischt hat.

Ich habe erneute schlechte Nachrichten:

Soeben war ich mit seiner Freundin beim TA, weil ich das Gefühl hatte, sie hätte einen sehr aufgeblähten Bauch.. ich hab ihr direkt Sab Simplex gegeben empfand den Bauch aber immer noch als recht hart.

Naja, Entwarnung.. der TA sagt, es sei nix... wo ich dann schonmal da war, wollte ich direkt wieder AB mitnehmen für Smiley, aber der TA meinte, er denkt es mache keinen Sinn mehr, außerdem habe Smiley ja schon seit über 2 Wochen das AB bekommen.. er glaubt nicht an eine Heilung.

Jetzt steh ich da.. und habe nur noch AB bis Mittwochmorgen :/
Was mache ich denn jetzt nur?!?!?!




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Registriert seit: 24.10.2010
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 21:12

Du suchst Dir einen neuen TA, rufst dort an und schilderst die Situation. Sag, dass Dein TA entweder in Urlaub ist oder Du das Vertrauen verloren hast, da er Smiley aufgegeben hat. In welcher Stadt wohnst Du denn? Vielleicht können wir bei der TA-Suche helfen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 33
Jofelina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 21:49

Wir wohnen in Moers...
Und sind ja jetzt mittlerweile beim 3. TA angelangt. Ich sehe gerade, dass du Marinahexe auch aus Moers kommst?!
Das war mir bisher noch nichtmals aufgefallen Dann kannst du mir vielleicht schon jemanden empfehlen?!

Joa so kann man es wohl sagen, mein TA hat aufgegeben..

Okay, momentan rollt er wirklich wieder viel... aber wenn er grad nicht rollt frisst er oder putzt sich ausgiebig..




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 21:54

Hihihi! Die Welt ist doch ein Dorf!

Ich bin seit einigen Monaten bei Dr. Preutenborbeck auf der Landwehrstr. Der ist sehr nett, wohnt direkt über der Praxis, ist immer erreichbar und die Wartezeiten sind kurz.

Wo warst Du denn bisher?




Gesperrt
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 79
Lilly-Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2013, 21:45

Ich schließe mich dem an und würde auch sagen: Hol dir eine zweite Meinung ein.
Ich bin froh gewesen, am Sonntag noch einmal bei der Nottierärztin gewesen zu sein.
Leider hat diese das ähnliche gesagt, wie mir die andere TÄ sicher auch geraten hätte.
Noch eine Nacht und am nächsten Tag hätte sie entschieden, ob sie einschläfert oder ob er es geschafft hat. Leider ist meiner ja in dieser Nacht gestorben ;(

Wie gesagt hat er aber regelmäßig fast jede Sekunde gezuckt und der Kopf klappte nach unten. Da ist die Situation ja noch einmal anders.
Wenn deiner jetzt "nur" den Hals schief hält ist das eine ganz andere Lage.

Ich würde einfach schauen und die Zeit entscheidet. Ich habe hier zum Teil von Kaninchenbesitzern gelesen, bei denen es erst nach 3 Monaten besser wurde. Andere haben sich die Meinung von 3 Tierärzten eingeholt und trotz der Tatsache, dass alle zum Einschläfern rieten weiter gekämpft (war glaube nicht hier, sondern noch eine andere Seite)

Ich finde, dass man die Entscheidung wann schläfert man ein und gibt auf von verschiedenen Faktoren abhängig machen sollte.
Kann man die Therapie zeitlich verwirklichen? ( Das scheint bei dir ja hin zu haun) Ich habe oder hatte das Glück, dass ich Studentin bin und nebenher noch einen ganz lieben Opi habe, der auch mal ein Auge darauf geworfen hat. Wenn ich fest berufstätig wäre und wie meine Mama von 7 bis 18 Uhr arbeiten müsste, hätte ich das alles nie realisieren können. Ich habe damals hin und wieder die ein oder andere Vorlesung geschwänzt, um für Jonne da zu sein. Nur ich kann mir auch vorstellen, dass es Chefs gibt, die kein Verständnis haben, wenn der Mitarbeiter sagt, er fährt mal eben schnell nach Hause weil das Tier einen Notfall hat.

Dann habe ich auch sehr viel Wert auf die Meinung der Ärztin gelegt.
Ich persönlich muss sagen, wenn mehrere Leute unabhängig voneinander meinen, sie würden einschläfern, bin ich jetzt nicht der Typ Mensch, der dann sagt: Ach nein. Wir probieren es nochmal. Ich betone hier aber: Wenn es mehrere verschiedene TÄs sagen. (Ist aber nur meine Meinung dazu)

Und dann finde ich, sollte auch die Lebensqualität nicht zu extrem angegriffen sein. Klar, mit einem schiefen Hals kann man trotzdem irgendwie herum hoppeln. Nur wenn er dann zwar lebt aber auf Dauer nur in der Ecke liegt? Dann würde ich auch überlegen ob es noch Sinn hat.

Ich finde aber wie alle anderen hier auch schrieben, sollt die Entscheidung bei dir liegen und ich denke nach wie vor, dass du als Halterin, wenn du dein Tier so lange kennst ein Gefühl dafür bekommst, wann das Kleine nicht mehr kann.

Ich hab das jetzt nicht genau mitbekommen. Ist es das einzige Kaninchen oder hast du noch ein weiteres?
Ich drücke dir weiterhin die Daumen.



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