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Schwerkrankes Kaninchen und teure Op - Was würde man tun? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.10.2012, 14:31

na, ich weiss nicht, windeln wechseln hat mich noch nie ohnmächtig werden lassen.



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Benutzerbild von Jackrabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 2.218
Jackrabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Jackrabbit eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 27.10.2012, 14:48

ich will damit sagen, bist mittlerweile bestimmt härter im nehmen, als damals :-)




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.10.2012, 15:09

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
ich weiss gerade überhaupt nicht, was ich machen soll.
ich habe mit der spezialistin für augen kontakt aufgenommen und
sie meinte "wenn es ihr tier wäre, wären emotionale gesichtspunkte ausschlaggebender als medizinische" - sie würde die op machen lassen und wenn unter der op klar wäre, dass es keine chance gibt, einschläfern.
mein behandelnder ta meinte dagegen, er würde seinem tier sowas nicht zumuten.
ich weiss auch nicht, ob ich das hinterher alles kann, wenn sich z.b. eine fistel zwischen auge und mundhöhle bildet, soll der tierhalter das immer wieder spülen.
ich habe auch schon gelesen, dass bei einer augenentfernung die wunde wieder geöffnet werden musste und der halter die ugenhöhle spülen musste.
ich glaube, das kann ich nicht!
ich bin schon bei jeder blutabnahme umgekippt und besonders blamabel war bei der geburt meiner tochter, als mir die hebamme die plazenta gezeigt hat, wurde ich ohnmächtig (als mutter)i
ch bin gerade total verzweifelt
Ich würde denke ich in diesem Fall eher auf die Spezialistin hören. Das hört sich doch ganz vernünftig an.
Wenn danach wirklich z. B. gespült werden muss schaffst Du das. Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles, alles Liebe und Gute.




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2012, 16:01

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen

Eine OP ist immer ein Risiko, mit mehr oder weniger reelen Chancen - das kommt auf den Grund an, aber ganz ausschließen würde ich es nie und vorallem würde ich nicht an die Kosten denken. Denn dafür gibt es immer Möglichkeiten. Aber das Tier hat nur dich zur letzendlichen Entscheidung - es hat nur die eine Möglichkeit - ja oder nein!
Ich finde dieses "ich mache es koste es was es wolle" ist auch eine schwere geschichte. Ich denke wir sind uns alle einig, dass man sich für den Tierarzt ein gewisses Polster ansparen sollte. Aber was macht man wenn ein Tier (damit mein ich jetzt nicht nur Kaninchen) so schwer erkrankt dass das Geld nicht reicht?

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
ich weiss gerade überhaupt nicht, was ich machen soll.
ich habe mit der spezialistin für augen kontakt aufgenommen und
sie meinte "wenn es ihr tier wäre, wären emotionale gesichtspunkte ausschlaggebender als medizinische" - sie würde die op machen lassen und wenn unter der op klar wäre, dass es keine chance gibt, einschläfern.
mein behandelnder ta meinte dagegen, er würde seinem tier sowas nicht zumuten.
ich weiss auch nicht, ob ich das hinterher alles kann, wenn sich z.b. eine fistel zwischen auge und mundhöhle bildet, soll der tierhalter das immer wieder spülen.
ich habe auch schon gelesen, dass bei einer augenentfernung die wunde wieder geöffnet werden musste und der halter die ugenhöhle spülen musste.
ich glaube, das kann ich nicht!
ich bin schon bei jeder blutabnahme umgekippt und besonders blamabel war bei der geburt meiner tochter, als mir die hebamme die plazenta gezeigt hat, wurde ich ohnmächtig (als mutter)i
ch bin gerade total verzweifelt
was hat das kaninchen denn? kenn die vorgeschichte nicht. so wie ich das verstehe soll das auge entfernt werden?



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(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2012, 16:09

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
Ich finde dieses "ich mache es koste es was es wolle" ist auch eine schwere geschichte. Ich denke wir sind uns alle einig, dass man sich für den Tierarzt ein gewisses Polster ansparen sollte. Aber was macht man wenn ein Tier (damit mein ich jetzt nicht nur Kaninchen) so schwer erkrankt dass das Geld nicht reicht?
TÄ sind auch nur Menschen und auch die wissen, dass nicht jeder mit einem dicken Geldbeutel oder mit der Mastercard unterwegs ist.

So sind Ratenzahlungen zb fast immer möglich. Man muss den TA eben nur darauf ansprechen.



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Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2012, 16:11

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
Ich finde dieses "ich mache es koste es was es wolle" ist auch eine schwere geschichte. Ich denke wir sind uns alle einig, dass man sich für den Tierarzt ein gewisses Polster ansparen sollte. Aber was macht man wenn ein Tier (damit mein ich jetzt nicht nur Kaninchen) so schwer erkrankt dass das Geld nicht reicht?
Dann sehe ich immernoch die Möglichkeit sich an Verwandte/Bekannte zu wenden und im Hilfe zu bitten und, wenn da auch nichts geht, an Tierschutzorganisationen o.Ä.. Einfach so aufgeben würde ich nicht.



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Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

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Benutzerbild von Gopu1990
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2012
Beiträge: 1.022
Gopu1990 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Gopu1990 eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 28.10.2012, 17:20

Ich war schon mehrmals in der Situation, das ich vor der Entscheidung stand: Warten, OP oder einschläfern?
Mein Kater war fast 18 Jahre alt, als er schwer erkrankte. Von seinen 12 Kilo waren nachher nur noch 3 übrig, wir waren bei insgesamt 5 Tierärzten! Röntgen, Blutuntersuchungen, Ultraschall und alles hat nichts ergeben. Bei einem Spezialisten wurde uns geraten, solang er frisst es so zu lassen, oder auf gut Glück eine OP weil man so ja nichts finden konnte. Auf gut Glück ist jetzt übertrieben, aber als Laie klang das schon so.
Wir warteten und gingen zu immer mehr verschiedenen Tierärzten, der 10! Tierarzt sagte das wir die Katze auch wenn sie keine Schmerzen hat einschläfern lassen sollten da die Katze und wir daran leiden. Das haben wir auch 7 Tage später gemacht. Der Kater wog nur noch 2 Kilo von 12 Kilo Normalgewicht und sah aus wie ein Kätzchen und nicht wie ein gestandener 18 Jahre alter Kater. Bis heute wissen wir nicht was er hatte...

Meine lieben Ratten... Meine erste Ratte starb mit 3 Jahren am alter. Sie hatte vorher eine Lähmung der Hinterbeine bekommen, was leider bei "alten" Ratten "normal" sein kann. Das hat sie allerdings werder beim fressen noch beim klettern gestört. Nur beim putzen musste man täglich nachhelfen.
Die beiden übriggebliebenen wurden nach ihren tot gleichzeitig krank. Eine hatte EC die andere bekam ein gutartiges Fettgeschwulst (nen Tumor halt) an der Seite, so schön mittig.
Die EC Ratte bekam ein Kaninchen Medikament, was anfangs gut wirkte bis plötzlich alles noch viel schlimmer wurde...
Die Tumorratte erfreute sich ihres Lebens bis der Tumor fast Tennisball groß war und die Haut aufriss. Den Tieren ging es bis aufs Handycap gut, die aufgerissene Haut wurde mit Salbe behandelt und die EC Ratte an der mittlerweile wunden Wange auch, aber ich konnte es nicht mehr ertragen meine Tiere so zu sehen! Beide Ratten waren sehr groß für Hausratten und nicht sehr anhänglich, im Gegensatz zu meiner ersten. Sie zu pflegen war Stress für meine Tiere und Stress für mich, kein Tierarzt wollte was tun, also habe ich drauf bestanden die beiden zusammen einzuschläfern. Es war hart, aber die Haut war schon aufgerissen, bei beiden Ratten, bei der einen wegen den Tumor bei der anderen weil die den Kopf über den Boden schob wegen eines schlimmer EC schubs.

Mit Katze und den 3 Ratten haben wir in 6 Monaten über 3000 Euro ausgegeben. Jeder muss dabei aber selber entscheiden ob es ihm das Wert ist, ich würde egal wie sehr ich meine Ratten geliebt habe keine 300 Euro mehr für eine aussichtslose Behandlung ausgeben.

Jeder Mensch ist anders, jeder muss sich selbst dadrüber Gedanken machen, wenn es soweit ist.
Ich habe Blut, Tränen und Schweiß investiert um die Tiere qualvoll verenden zu sehen bis der TA es endlich beendet hat, gegen seinen Willen. Das Geld war zweitrangig.
Jetzt habe ich meine eigene Familie und das Geld spielt auch eine wichtige Rolle, aber solang ein Tier eine Chance hat gesund zu werden würde ich mein letztes Hemd geben.



__________________

"Würde man Menschen mit Tiere kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Tiere herabsetzen."
Mark Twain

Mein Vorstellungsthread:
[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27165-home-sweet-balkon.html#post490826[/url]



Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2012, 17:50

das kaninchen hat einen "massiven retrobulbären abszess mit deformation aller zähne"
um den abszess zu entfernen, muss ds auge entfernt und alle backenzähne auf der seite gezogen werden.
die spezialistin meinte dazu:
"Der zurückbleibende Defekt zur Mundhöhle ist riesig und muss langsam zugranulieren, sofern man es nicht schafft ihn postoperativ zu vernähen. Nahtdehiszenzen sind häufig. Alles andere wird keinen Therapieerfolg bringen. Ein schwieriger Fall."
mein ta meinte, er würde seinem tier sowas nicht zumuten, vor allem da mein knuffel ja seit februar dauernd in behandlung war, weil die beiden gezogenen backenzähne nicht recht heilten.
ich befürchte auch, dass die heilung hier noch viel mehr probleme machen würde.
ob es was bringen würde, mit antibiotika und homöopaathie zu behandeln?
ich werde morgen mal beim ta nachfragen, die machen dort auch homöopathie




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.10.2012, 18:14

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
das kaninchen hat einen "massiven retrobulbären abszess mit deformation aller zähne"
um den abszess zu entfernen, muss ds auge entfernt und alle backenzähne auf der seite gezogen werden.
die spezialistin meinte dazu:
"Der zurückbleibende Defekt zur Mundhöhle ist riesig und muss langsam zugranulieren, sofern man es nicht schafft ihn postoperativ zu vernähen. Nahtdehiszenzen sind häufig. Alles andere wird keinen Therapieerfolg bringen. Ein schwieriger Fall."
mein ta meinte, er würde seinem tier sowas nicht zumuten, vor allem da mein knuffel ja seit februar dauernd in behandlung war, weil die beiden gezogenen backenzähne nicht recht heilten.
ich befürchte auch, dass die heilung hier noch viel mehr probleme machen würde.
ob es was bringen würde, mit antibiotika und homöopaathie zu behandeln?
ich werde morgen mal beim ta nachfragen, die machen dort auch homöopathie
Uff...
Das tut mir keid für dich und den kleinen. Wenn ich das so lese würde ich dem zweiten ta zustimmen. Die op mit nachsorrge klingt nach einer ziemlichen qual. Ich weiß nicht ob ich das dem kleinem zumuten würde. Aber aus der ferne ist das scwer zu beurteilen



__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 28.10.2012, 18:26

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
das kaninchen hat einen "massiven retrobulbären abszess mit deformation aller zähne"
um den abszess zu entfernen, muss ds auge entfernt und alle backenzähne auf der seite gezogen werden.
die spezialistin meinte dazu:
"Der zurückbleibende Defekt zur Mundhöhle ist riesig und muss langsam zugranulieren, sofern man es nicht schafft ihn postoperativ zu vernähen. Nahtdehiszenzen sind häufig. Alles andere wird keinen Therapieerfolg bringen. Ein schwieriger Fall."
mein ta meinte, er würde seinem tier sowas nicht zumuten, vor allem da mein knuffel ja seit februar dauernd in behandlung war, weil die beiden gezogenen backenzähne nicht recht heilten.
ich befürchte auch, dass die heilung hier noch viel mehr probleme machen würde.
ob es was bringen würde, mit antibiotika und homöopaathie zu behandeln?
ich werde morgen mal beim ta nachfragen, die machen dort auch homöopathie
Um das zu übersetzen: Das Kaninchen hat einen riesigen Abszess hinter dem Auge, der so groß ist, dass er alle Zähne verschiebt. Operiert man den, bleibt ein riesiges Loch im Schädelknochen, das langsam zuwachsen müsste. Dabei ist dann eine große Gefahr, dass die Wundnähte immer wieder aufbrechen.

Selbst wenn man den Abszess mit AB oder einem anderen Mittel wegbekommt, bleibt das Loch, das sich füllen muss. Und damit eine konstante Entzündungsgefahr, die wieder AB bräuchte. Medikamenten wären also nicht viel schonender als die OP.



__________________
Neues Spiel, neues Glück:
https://www.kaninchenforum.de/spiele/47383-anmeldung-werw%F6lfe-runde-4-a.html

Momo und Hannibal: Die zweite Generation:
[url]https://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/44592-momo-hannibal-%96-auf-gro%DFen-pfoten-ins-sp%E4te-gl%FCck.html[/url]


Barney und Flocke: In Gedenken an das Traumpaar:
[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12413-barney-flocke-lovestory.html[/url]



Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2012, 17:43

hallo ihr,
ich hbe mich gestern furchtbar herumgeplagt und mich eigentlich schon fürs einschläfern entschieden, ging dann nochmal raus um von knuffel abschied zu nehmen. sitzt der doch im außengehege und mampft ein ginkgoblatt, das vom baum gefallen war. er hat ja fast gar nichts mehr alleine gegessen, ich habe ihn die letzten tage bis zu 6mal täglich päppeln müssen.
ich traute meinen augen nicht! und habe dann noch mehr blätter geholt. insgesamt hat er 7 stück verdrückt.
heute morgen habe ich dann gleich beim ta angerufen, meiner war nicht da (krank) aber zu seiner vertretung konnte ich recht schnell kommen.
knuffel bekommt jetzt baytril und benebac und parallel werde ich ihn homöopathisch behandeln. diese chance hat er verdient.
ich habe heute das gefühl, dass es ihm einiges besser geht, jedesmal wenn ich rausschaue sehe ich ihn fressen.
die op mit augenentfernung werde ich auf keinen fall machen lassen, aber mal sehen, ob es nicht mit homöopathie in griff zu bekommen ist.
ich gebe ihm ab morgen (vorher hat es die apotheke nicht beibringen können) 3 mal jeweils 2 globuli hepar sulfuris D12 und calcium fluoratum D12.
drückt mir die daumen, ich halte euch auf dem laufenden.
lg andrea



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2012, 20:07

Ganz, ganz feste drücke ich die Daumen!




Benutzerbild von Sid
Sid Sid ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 31.05.2012
Beiträge: 709
Sid befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2012, 20:38

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Ganz, ganz feste drücke ich die Daumen!
Ich auch
das wäre ja schön,wenn ers schafft




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.10.2012, 20:59

knuffelchen hat auf jeden fall heute nachmittag viel mehr gefressen, als die ganze letzte woche.
er hat von 11.50 uhr bis 17.10 nur 7 gramm abgenommen! sonst waren das immer zwischen 25 bis 30 gramm.
ich habe ihn auch immer wieder fressen sehen.
ich hoffe so sehr, dass er es schafft er ist mir so ans herz gewachsen



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Benutzerbild von Kristin
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.09.2012
Beiträge: 333
Kristin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 29.10.2012, 22:40

Ich würde es mir nicht erlauben, die Frage zu beantworten wenn ich nicht in der Situation bin.
Selbst ich habe nicht den großen Geldbeutel, aber ich wüsste ganz genau dass meine Oma es bezahlen würde (sie liebt meine Babys)
Dennoch finde ich geht es nicht nur um das Geld, sondern auch darum was man den Tier zumuten kann/will. Wenn kaum Chancen bestehen, würde ich eher keine OP durchführen lassen... Loslassen ist da denke ich manchmal mehr, so schlimm wie es ist. Stelle es mir ganz schrecklich vor in solch einer Situation zu sein und da sollte man auch von keinem die individuelle Entscheidung verurteilen!




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.05.2011
Beiträge: 2.829
Kaddikeks befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kaddikeks eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 30.10.2012, 19:53

Also ich glaube, es kommt wirklich auf die Situation an. Auch eine pauschale Antwort kann man darauf nicht geben, egal ob man in der Situation ist oder nicht.
Ich würde danach entscheiden, ob mein Tier sich sehr quälen würde wenn die OP nicht hilft, ob mein Tier wieder ein glückliches Leben haben könnte, wie alt es ist usw.

Ich habe für eine meiner verstorbenen Ratten knapp 500€ in Tierarzt und Tierklinik gesteckt, für Operationen und Behandlungen. Der ganze Kram brachte ich noch knapp 5 Monate in denen sie glücklich leben konnte. Die Krankheit die darauf folgte konnten wir aber nicht heilen. Wenn man bedenkt, dass diese Tierart im Schnitt nur 2 Jahre alt wird, sind 5 Monate sehr sehr viel

HIer war es mir jeden Cent wert. Hätte ich von vorn weg gewusst, dass sie mit OP nur noch wenige Wochen leben würde und sich dann nur gequält hätte, hätte ich sie direkt einschläfern lassen.

Man sollte es je nach finanzieller, tierischer und ärztlicher Situation entscheiden




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.05.2011
Beiträge: 2.829
Kaddikeks befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kaddikeks eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 30.10.2012, 19:53

Also ich glaube, es kommt wirklich auf die Situation an. Auch eine pauschale Antwort kann man darauf nicht geben, egal ob man in der Situation ist oder nicht.
Ich würde danach entscheiden, ob mein Tier sich sehr quälen würde wenn die OP nicht hilft, ob mein Tier wieder ein glückliches Leben haben könnte, wie alt es ist usw.

Ich habe für eine meiner verstorbenen Ratten knapp 500€ in Tierarzt und Tierklinik gesteckt, für Operationen und Behandlungen. Der ganze Kram brachte ich noch knapp 5 Monate in denen sie glücklich leben konnte. Die Krankheit die darauf folgte konnten wir aber nicht heilen. Wenn man bedenkt, dass diese Tierart im Schnitt nur 2 Jahre alt wird, sind 5 Monate sehr sehr viel

HIer war es mir jeden Cent wert. Hätte ich von vorn weg gewusst, dass sie mit OP nur noch wenige Wochen leben würde und sich dann nur gequält hätte, hätte ich sie direkt einschläfern lassen.

Man sollte es je nach finanzieller, tierischer und ärztlicher Situation entscheiden




Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 31.10.2012, 13:16

Ein Tier unnötig leiden zu lassen halte ich auch für verantwortungslos und egoistisch, ich kenne auch Geschichten bei denen Tier aus purem Egoismus länger am Leben gehalten wurden, auch wenn die Chancen auf ein schmerzfreies Leben nicht gegeben waren.
Wir hatten schon viele Tiere und wir mussten auch einige einschläfern lassen.
Man kennt seine Tiere selbst am Besten und ich hoffe, ich werde merken wann es an der Zeit ist sie gehen zu lassen.

Unsere Katze hatte Krebs, wir haben sie zwei mal operieren lassen, weil sie da auch noch sehr jung war, dann hat der Krebs schließlich in die Lunge gestreut und wir mussten sie erlösen lassen.

Meine Ratte hatte zum Schluss fast einen Golfball großen Tumor am Gesäuge, sie war zu der Zeit bereits fast 3 jahre alt, also am Ende ihrer Lebensspanne.
Der TA riet von einer OP ab, bestätigte, dass sie keine Schmerzen hat und man sie gut beobachten sollte - ich konnte es kaum selbst mit ansehen, bin dann mit ihr zum TA der mir aber erneut bestätigte, dass sie schmerzfrei ist und er nicht ruhigen Gewissens eine Euthanasie durchführen könnte.
Sie sprang von allein wieder in ihre Transportbox, das war mein Zeichen sie wieder mitzunehmen... knappe 6 Wochen später habe ich sie dann einschläfern lassen, es war der richtige Zeitpunkt.
Mein Freund hatte danach selber wieder eine Ratte mit Tumor und wollte das nicht nochmal erleben, hat sie operieren lassen und sie ist dann während der OP verstorben - was war nun das Richtige !?



__________________

Fit for 2016:
http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html

Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin
Besucht uns doch mal :
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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2012, 14:34

heute hat knuffelchen recht gut gefressen und momentan genießt er die sonne und putzt sich.
ich habe am freitag noch einen ta-termin, da soll die alte wunde (2 gezogene backenzähne im april 2012) gespült werden, denn ich vermute wenn die homöo anschlägt muss der eiter irgendwo raus.
ich versuche es halt mal, aber solange er frisst (wenn auch nicht genug - muss ihn etwas päppeln), sich putzt und seiner ina das futter aus dem maul reisst werde ich ihn nicht einschläfern lassen, das würde er bestimmt auch nicht wollen.
und die kosten? die belaufen sich seither auf über 1800 euro, da kommts jetzt auch nicht mehr drauf an.
nur die operation mit entfernung aller zähne dieser seite UND des auges, die lasse ich auf keinen fall machen.
nicht wegen den kosten, sondern weil seine gezogenen backenzähne so schlecht heilten - da rechne ich bei dieser op mit viel mehr komplikationen und qual.
und das muss nicht sein.




Geändert von knuffelchen (31.10.2012 um 14:35 Uhr). Grund: rechtschreibfehler

Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.10.2012, 18:11

Ich finde, selbst wenn man in so einer Situation war, kann man keine allgemeingültige Antwort geben. Die Situation ist einfach nie immer die selbe.

Ich denke, ich würde die Entscheidung von Tier zu Tier abhängig machen. Wenn das Tier schon mehrere OP's durch hat und man sieht ihm an, er hat schon aufgegeben und er kann einfach nicht mehr, würde ich ihn erlösen. Das hat für mich keinen Sinn. Wenn das Tier aber noch deutlich zeigt, es will leben und es kämpft, dann würde ich mich immer für die OP entscheiden, denn eine Chance hat es einfach verdient.

Also für mich ist diese Entscheidung niemals eindeutig beantwortbar.



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