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Kaninchen
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 1.128
Tierarztgeplagt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.09.2012, 14:53

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Da dein Kaninchen immer wieder Verdauungsprobleme hat, würde mich die genaue Fütterung interessieren, vllt. kann man da was verbessern.
Sehr gerne, ich bin da für alles offen, was helfen könnte, Hambo zu helfen (ich leide immer so heftig mit … ).
Vorneweg muss ich aber sagen, dass ich von März bis August (bis mich eine heftige Harnwegsinfektion für 3 Wochen so vollkommen aus der Bahn warf) ausschließlich Wiese gefüttert habe, und da im Mai und im Juli ebenfalls die geschilderten Probleme auftraten.
Aktuell füttere ich täglich für 2 Kaninchen, aufgeteilt auf 2 Portionen:

Kohlrabiblätter (4-6
Möhrengrün (ca. 20 Stengel)
Selleriegrün (1-2 Stengel)
Dill (5-6 Stengel)
Petersilie (6-8 Stengel)
Basilikum (ca. 30 Blätter)
Radicchio (4-8 Blätter)
Möhre (1)
Fenchel (eine ca. 0,5 cm dicke Scheibe)

Dazu, je nachdem was ich finde, oder was in unserer Küche übrig bleibt:

Blumenkohlblätter (2-4)
Wirsing (1-2 Blätter)
Rote Salate (3-4 Blätter)
Chicorree (2-4 Blätter)
Sämtliche Küchenkräuter (immer 4-10 Stengel )
Brokkoli (1-2 Röschen)
Blumenkohl (1-2 Bäume)
Löwenzahn (2-3x die Woche ca. 20 Blätter)
Giersch (2-3x die Woche eine große Hand voll)

Schwarzwaldheu steht rund um die Uhr zur Verfügung, ebenso wie Äste von Kirsche, Apfel und Pflaume.
Dazu gibt es jeden Tag eine kleine Hand voll Darmschoner vom Kaninchenladen gemischt mit der Blütenlese und als Leckerchen einige Saaten oder Löwenzahnwurzel.

Zur Zeit als ich Wiese gefüttert habe gab es:
Gräser
Löwenzahn
Giersch
Klee
Wegeriche
Ampfer
Kamille
Frauenmantel
Spitzwegerich
Nesseln
Obwohl ich hier fairerweise sagen muss, dass nur die ersten vier Arten wirklich gefressen wurden, der Rest blieb liegen.

@mausefusses: Ölsaaten (Schwerpunkt Leinsamen) gibt es schon täglich einen Teelöffel als Leckerchen.
Es ist auch schwer zu sagen, ob es besser wird ... Er hat im Vorfeld keinerlei Anzeichen, stellt von jetzt auf gleich das Fressen ein, streck alle viere von sich, bekommt eine heftige Flankenatmung und Untertemperatur. Dann fahre ich in die Tierklinik, er bekommt MCP gespritzt, ich zahle 70€ und nach spätestens 1 Stunde ist er wieder ganz der Alte ...
Bisher sind keine Röntgenaufnahmen gemacht worden, weil ich die zwei bisherigen Vorfälle noch nicht als Muster gesehen habe ... da ich ihn aber wegen dem Bauch eh röntgen lassen werde, werde ich den Kiefer gleich mit röntgen lassen.
das mache ich aber lieber bei meiner Stammtierärztin als in der Klinik ...




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 27.09.2012, 18:48

Zitat:
Zitat von Tierarztgeplagt Beitrag anzeigen
Vorneweg muss ich aber sagen, dass ich von März bis August (bis mich eine heftige Harnwegsinfektion für 3 Wochen so vollkommen aus der Bahn warf) ausschließlich Wiese gefüttert habe, und da im Mai und im Juli ebenfalls die geschilderten Probleme auftraten.

Zur Zeit als ich Wiese gefüttert habe gab es:
Gräser
Löwenzahn
Giersch
Klee
Wegeriche
Ampfer
Kamille
Frauenmantel
Spitzwegerich
Nesseln
Obwohl ich hier fairerweise sagen muss, dass nur die ersten vier Arten wirklich gefressen wurden, der Rest blieb liegen.
Zuerst dachte ich, du fütterst keine Wiese, dann hätte ich gesagt, dann muss es am Gemüse liegen. Da die Probleme aber auch bei reiner Wiesenfütterung auftraten, nehme ich jetzt mal nur die Wiesenfütterung unter die Lupe und da ist mir etwas aufgefallen.
Du schreibst, dass nur die ersten vier Sorten gerne gefressen werden, daher gehe ich davon aus, dass von diesen 4 Sorten auch relativ viel gefressen wird, wenn du Wiese ad libitum fütterst und nicht rationiert.

Da "könnte" es durch zuviel Klee zu Aufgasungen kommen.

Schau mal, ich kopier dir mal was rein:

Zitat:
Eine Regel aus frühen Tagen lautet z. B., nicht zu viel und schon gar keinen nassen Klee zu füttern, weil der hohe Proteingehalt Blähungen verursachen kann. Tatsächlich beruht aber die blähende Wirkung auf den Saponinen. Das sind Pflanzeninhaltsstoffe, die die Oberflächenspan- nung des Wassers verringern und somit zur Schaumbildung führen können. Der Begriff “Sapo” kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “Seife” - ein Hinweis auf schäumende Eigenschaft. Wer schon einmal nassen Klee geschnitten hat, kennt dieses etwas schmierige, eben seifige Gefühl, welches man beim Anfassen der Pflanzen hat. Die Schaumbildung ist bei nassen Klee also schon in Gang gesetzt, was bei einem übermäßigen Verzehr schon zu Problemen führen kann, auch wenn nasses Grünfutter in der Regel kein Problem darstellt. Im Fall des Klee’s hatten aber die “Alten” schon Recht. Auch bei Wiederkäuern ist die schäumende Wirkung verschiedener Leguminosen bekannt und wird dort “Schaumgärung” genannt. (Jeroch 1993)

Quelle: [url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/hauskaninchen_fuetterung.htm]Hauskaninchen - Ftterung[/url]



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