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Begründet wurde mir das im Frühjahr damit, dass Kleinchargen bestellt werden müssten weil viele Halter deren Tiere bereits mit dem alten Impfstoff grundimmunisiert worden seien sich aufgrund der Unsicherheit gegen den neuen Impfstoff entschieden. Und diese Kleinchargen seien unverhältnismäßig teuer, außerdem sei die Lagerung komplizierter als bei dem alten Stoff, es käme zu mehr Ausschuss. Hast du da andere Informationen, saloiv? Mir kommt gerade ein wenig der Verdacht dass der alte Impfstoff hier möglicherweise künstlich auf dem Markt gehalten werden soll oder sollte?! |
Zitat:
Ich habe je grade den aktuellen Fall zu hause sitzen, das ich eine Dame habe die Myxo hatte und es überstanden hat. Ich habe deswegen wie bekloppt rum telefoniert, weil ich mich damit nicht auskenne. Ich habe in einem Labor in Oldenburg angreufen und nach etlichen versuchen und 4 Stunden wartezeit, habe ich endlich jemanden erreicht, der sich damit auskannte! Der sagte mir folgendes (zu diesen Aussagen gibt es auch Berichte dort) Also der Pathologe mit dem ich gesprochen habe, hat mir folgendes gesagt und bestätigt zu überlebenden Tieren einer Myxomatose Erkrankung: Ist ein Tier an Myxo erkrankt, ist es 6 Monate Ausscheider dieser Krankheit, danach besteht keine Gefahr mehr und es kann wieder zu gesunden Tieren. Die Erkrankung von Myxo lässt sich nur die Zeit feststellen, solange das Tier noch Träger/ Ausscheider dieser Krankheit ist also auch max. 6 Monate. Danach kann man nichts mehr nachweisen auch nicht durch Bluttests! Es ist bestätigt worden, das Kaninchen, die an Myxo Erkrankt waren, für 2 Jahre eine Immunität gegen Myxo aufbauen. Für eine längere Zeit gibt es keine Wissenschaftlichen Berichte die dies belegen aber für die zwei Jahre! Er sagte wir sollen auf regelmäßige Impfung der anderen Tiere achten (alle sind geimpft) und dann besteht keinerlei Gefahr. Wir sollen auch das damals erkrankte Tier impfen lassen, da auch sie ja jetzt aus der Immunität raus wäre und es für längere Sachen keine Belege gibt. Aber sie stellt KEINE Gefahr für andere Kaninchen dar, laut Aussage des Veterinärinstituts Oldenburg. Somit bauen diese Tiere nachweißlich eine Imunität auf, jedoch ist diese erst über 2 Jahre bewiesen worden! |
Filina, das mag für euren Einzelfall vielleicht zutreffen, nicht aber für die Gesamtheit der Nins. In Australien ist es tatsächlich so dass es resistente Kaninchen gibt - in Europa ist diese Resistenzbildung nicht in der Form beobachtet worden. Möglicherweise bezieht sich dein Fachmann auf die Untersuchungsergebnisse aus Australien und überträgt die 1 : 1 auf Europa, wogegen aber Untersuchungsergebnisse bei Wildkaninchen in Europa sprechen. Es gibt offensichtlich also bisher unbekannte Faktoren für eine solche Resistenzbildung. Und da diese Faktoren bisher nicht dingfest gemacht werden konnten (es liefen durchaus in Europa Versuche myxomatoseresistente Kaninchen gezielt zu züchten, die aber fehlschlugen), kann man nicht mit Sicherheit sagen dass eine solche durchgestandene Erkrankung auch jedes betroffene Tier für einen bestimmten Zeitraum immun macht. Die sonstigen Ausführungen sind richtig, der Erreger lässt sich bis zu 6 Monate nach überstandener Erkrankung nachweisen. Danach sollte wieder geimpft werden - eben weil der Erreger nicht mehr nachweisbar ist. Würde eine 2jährige Immunität bestehen, müssten sich die Antikörper auch die 2 Jahre lang nachweisen lassen. Meines Wissens ist das aber nicht der Fall. Versteh mich bitte richtig, es gibt durchaus Nins die nach überstandener Erkrankung für längere Zeit eine ausreichende Zahl an Antikörpern aufweisen! Aber eben längst nicht alle. Und schon gar nicht in Form einer echten Immunität, denn die wäre lebenslang - wie bei einem Menschen der Masern hatte. Anders Scharlach, der hinterlässt keine lebenslange Immunität - genau wie Myxomatose. |
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