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Warum schont Kaninchen Hinterläufe Guten Abend, ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich mir Sorgen um eines meiner Kaninchen mache und hoffe, dass ich hier vielleicht schon erfahre, was Lui haben könnte, bevor ich morgen beim Tierarzt bin. Lui ist 4 Jahre alt und lebt mit einem weiteren Kaninchen in einem großen Stall im Freien. Er frisst völlig normal, ist neugierig, kommt aus dem Stall heraus, wenn wir ihn öffnen und kann auch noch schnell in den Stall und ins obere Stockwerk (der Stall ist 3stöckig) laufen. Allerdings haben wir festgestellt, dass er schon seit einiger Zeit immer mal wieder dreckige Hinterläufe hat. Es scheint uns so, als könne er sich nicht mehr richtig putzen. Wir haben ihn an diesem Wochenende beobachtet und bemerkt, dass er sich nicht mehr mit beiden Vorderpfoten gleichzeitig putzt. Er muss immer eine Vorderpfote abstützen, um sich die andere zu putzen. Außerdem hat er früher immer Männchen für Löwenzahn gemacht. Das macht er seit ca. einem Monat auch nicht mehr. Wir haben das Gefühl, dass er das nicht mehr kann. Was könnte das denn sein? Uns ist das schon seit ein paar Wochen aufgefallen...mal die dreckigen Hinterläufe, mal die Tatsache, dass er gar kein Männchen mehr macht. Heute haben wir uns dann irgendwie doch mehr Sorgen gemacht und uns "reingesteigert", dass das nicht normal ist... wir haben uns aber vorher nichts dabei gedacht, weil er ansonsten total normal ist, fleißig futtert, herumtollt, neugierig ist, mit dem anderen Kaninchen schmust... Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand vorab sagen könnte, was da alles in Betracht kommt... Kann er eine Verletzung haben, auch wenn er "normal schnell" läuft? Kann das was an der Wirbelsäule sein? Stimmt was mit seinem Gleichgewichtssinn nicht? Schonmal danke und viele Grüße! |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Das kann sehr viele Ursachen haben...all die Probleme, die du geschrieben hast, hatte mein Barney am Anfang seiner "Krankheitsgeschichte" auch, er hatte schwere Arthrosen!:( Aber wie gesagt, es kann auch was Anderes sein. Der TA soll auf jeden Fall ein Röntgen von der Wirbelsäule und den Gelenken machen, um Verletzungen auszuschliessen. |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Ach herrje, ich hoffe, dass es keine Arthrose ist. Das wäre ja bestimmt sehr schmerzhaft. Kann das denn schon bei einem eigentlich noch so jungen Kaninchen passieren? Beim Googlen habe ich ehrlich gesagt keinen Fall gefunden, bei dem das Kaninchen etwas ganz harmloses hatte. Ich hoffe dennoch so sehr, dass es nichts schlimmes ist und wieder verschwindet... |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Mein Barney war 2 Jahre alt und hatte hochgradige Arthrosen.:( Auf jeden Fall gründlich untersuchen lassen. Wie leben denn deine Kaninchen, wieviel Platz haben sie, können sie sich viel bewegen? |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Hallo, also um deine Fragen zuerst zu beantworten. Unsere zwei Hasen sind auf dem Balkon, der ca. 10 m² groß ist. Die Hasen haben einen Stall aus Holz, der dreistöckig ist und recht viel Platz bietet. Wir lassen die beiden morgens auf den Balkon und schicken sie dann abends wieder in den Stall, wenn wir ins Bett gehen. Sie haben sehr viel Auslauf, allerdings leider keinen Rasen.. Trotzdem flitzen sie immer viel umher und haben daher schon genug Bewegung. Was bedeutet das für eine etwaige Arthrose? Damit kenne ich mich leider nicht aus. ;-) Mittlerweile waren wir allerdings auch bei der Tierärztin, die unseren Kleinen gründlich untersucht hat. Sie meinte, dass er auf keinen Fall etwas Akutes hat, also keinen Bruch, etc. Außerdem kann sie mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit EC ausschließen. Nun bekommt er bis Freitag Schmerzmittel und Vitamin B 12 und dann schauen wir am Freitag, ob es besser geworden ist. Sie meinte, dass er sich vielleicht beim Toben weh getan hat, was mit den Medikamenten weggehen müsste oder aber dass es eine chronische Erkrankung/ Nervenerkrankung ist, die dann beim Röntgen gesehen werden könnte. Welche chronische Erkrankung gibt es denn (außer Arthrose), die er haben könnte und durch die er seine Beinchen hinten nicht mehr gut koordinieren könnte? Viele Grüße!! :-) |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Hat die TA ihn nicht geröngt? Wäre wichtig gewesen, sie hat ja keinen Röntgenblick und kann nicht ins Kaninchen reinschauen.:rolleyes: Durch das Röntgen hättest du jetzt eine genaue Diagnose, zumindest wenns Arthrose ist oder sonstige Gelenks- oder Wirbelsäulenprobleme. Hat er Arthrose, benötigt er eine Schmerztherapie, ansonsten kommt es durch die Schmerzen zu Fehlbelastungen und die Situation verschlimmert sich rapide! Es kommen auch noch andere Erkrankungen in Frage, da gibts Einiges...das sollte eben abgeklärt werden.;) |
AW: Warum schont Kaninchen Hinterläufe Nein, er wurde noch nicht geröntgt. Die Tierärztin meinte, dass er weitgehend normal läuft und dass sie es uns freistellt, dass sie selbst aber erst einmal 3 Tage die Medikamente ausprobieren und erst anschließend röntgen würde, weil er einen guten Eindruck gemacht hat und es wahrscheinlicher sei, dass er sich beim Toben weh getan hat, ohne aber etwas gebrochen zu haben. Das fand ich plausibel und wollte das jetzt erst einmal ausprobieren. Ich denke aber auch, dass ich am Freitag dann doch ein Röntgenbild machen lasse, um ganz sichergehen zu können... Danke für deine Antworten!! :-) |
Guten Abend, ich habe mal wieder eine Frage. Unser kleiner Patient wurde vor zwei Wochen geröntgt. Auf den Bildern waren weder Verletzungen noch Arthrose zu erkennen. Allerdings kam heraus, dass er E.C. hat... :-( Er bekam direkt die 4 üblichen Mittel. Jetzt bekommt er nur noch Panacur und das noch für 2 Wochen. Nach 2 Tagen haben wir uns riesig gefreut, weil er wieder viel mehr herumgehoppelt ist und sich immer wieder mit beiden Vorderpfoten gleichzeitig geputzt hat. Seit gestern allerdings ist er wieder etwas träger und mehr im Stall als draußen. Es ist höchstens eine minimale Verschlechterung, aber dennoch wollte ich mal allgemein frage, wie das bei E.C. ist: Falls ein Kaninchen danach wieder so fit wird wie vorher, wie schnell geht sowas? Kann man nach 2 Wochen noch mit einer Besserung rechnen oder sollten wir uns damit abfinden, dass er eher nicht mehr Männchen machen können wird und völlige Sicherheit in den Hinterläufen hat? Das war bei ihm das einzige Symptom, alle anderen typischen Symtome hat er nicht gezeigt. Ich weiß, dass man das nicht verallgemeinern kann, wäre aber trotzdem froh, wenn mir jemand von seinen Erfahrungen berichten könnte. :-) Viele Grüße! |
Hallo LuiUndLilli, Wie hat die TÄ denn EC festgestellt? Kennst Du bei sweetrabbits.de die EC-Broschüre (unter Downloads)? Dort ist die Krankheit recht gut beschrieben. Ich selbst hatte bisher bei 3 Kaninchen EC, mehr oder weniger stark. Gestorben ist daran keins, alle sind soweit wieder "gesund" geworden und konnten sich uneingeschränkt bewegen, auch putzen. EC ist langwierig, es kann sich einige Wochen hinziehen, es kann auch Rückschläge geben. Du darfst nur nicht die Hoffnung aufgeben. lg marinahexe |
Schlimmer Rückfall... bitte um eure Erfahrungen! Hallo, nach nunmehr 8 Monaten, in denen es unserem Häschen sehr gut ging, er wieder Männchen machen konnte und sich meistens ohne unsere Hilfe die Hinterläufe geputzt hat, hatte er vor 8 Tagen einen ganz schlimmen Rückfall. Abends hatten wir noch nichts bemerkt, morgens ist er beim Laufen ständig zur Seite gefallen. Wir sind direkt in die Tierklinik gefahren und die Ärztin meinte, dass sie Symptome zwar sichtbar seien, aber nichts sehr ausgeprägt, darum bekam er Vit. B 12 und Panacur. Da das ein Sonntag war, meinte sie, wir sollten montags zu unserer Tierärztin gehen, falls er abends noch öfter umkippt. Leider kippte er auch abends noch sehr häufig um, kam schlecht voran, weil er seine Hinterläufe nicht gut bewegen konnte. Allerdings war er den ganzen Tag über hungrig und neugierig und wollte sich bewegen, statt rumzuliegen. Montags waren wir bei der Tierärztin. Das ist nun 7 Tage her. Er bekam an diesem Tag zusätzlich für 5 Tage Kortison und ein Antibiotikum. Diese beiden Medikamente sind nun seit 2 Tagen abgesetzt. Seither bekommt er Vit. B 12 und Panacur. Seit gestern stellen wir eine Verschlechterung fest. Er ist zwar weiterhin, wie auch die ganze letzte Woche, munter und will herumlaufen und frisst wie verrückt, aber er ist gestern noch wackeliger gewesen als die anderen Tage. Vor einer Stunde habe ich festgestellt, dass er sehr, sehr wackelig ist und auch leider wieder häufiger umkippt, was in der letzten Woche nur selten vorkam. Ich mache mir riesige Sorgen. Ich habe in 4 Stunden einen Termin bei der Tierärztin und muss bis dahin irgendwie ausharren, denn ich habe kein Auto und möchte ungern mit ihm im Bus durch die ganze Stadt fahren, das wäre mehr Stress, als wenn ich ihn jetzt noch 4 Stunden in Ruhe lasse. Kann das mit der Hitze zu tun haben? Der Stall steht auf dem Balkon, allerdings im Schatten. Außerdem habe ich die Stalltür auf und er ist auch freiwillig aus dem Stall herausgekommen, um auf dem Balkon herumzulaufen, was mir in der Seele weh tut, weil er dabei ständig umkippt und mich mit großen Augen anschaut. Er frisst weiterhin sehr gerne und wirkt munter, aber die Verschlechterung von gestern auf heute und auch von heute Morgen bis vor einer Stunde ist deutlich sichtbar. Meine Frage: Sagt es etwas über die langfristige Prognose aus, dass es ihm heute, nach einer Woche mit allen 4 Medikamenten (Antibiotikum und Kortison mittlerweile beendet), deutlich schlechter geht als in den Tagen davor? Ich habe solche Angst, dass das nicht wieder besser wird. Unser anderes Häschen schaut auch ganz bedröppelt... Wäre sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen berichtet könntet... Liebe Grüße!! |
Hallo, verlier nicht den Mut. Es kann mit dem Temperaturwechsel zusammenhängen, allerdings glaube ich, dass da noch mehr mit reinspielt. Mein Bonny hat im letzten Jahr auch EC bekommen als es so sehr heiß war. Große Hitze, Umzüge usw. bedeutet Stress und Stress begünstigt EC. Lass Dich nicht unterkriegen. Er kann immer wieder solche Anfälle kriegen. Wichtig ist, dass Du die Ruhe behältst und er die richtigen Medis bekommt. Panacur und Vitamin B solltest Du auf jeden Fall noch einige Wochen geben. Du kannst auch Cerebrum geben, das ist gegen Schwindel. Schau Dir das mal an: http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/24132-e-cuniculi-es-lohnt-sich-zu-k%E4mpfen.html http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/26796-fenbendazol-wirkungsweise-gegen-e-cuniculi-%DCberblick.html |
Vielen Dank für deine Antwort! Noch eine Stunde, dann geht´s zum Tierarzt, bis dahin lese ich mir die beiden Links durch. Grade läuft er wieder munter auf dem Balkon herum, er selbst scheint sich am wenigsten daran zu stören, dass er umkippt und wackelig ist... Außer zwischendurch. Da hält er dann inne und schaut mich mit großen Augen an... das ist furchtbar... :( Ja, Vit. B 12 und Panacur wird mir die Tierärztin bestimmt wieder mitgeben, das reicht nämlich nur noch für wenige Tage. Was ist mit dem Antibiotikum und Kortison? Habe gelesen, dass letzteres gar nicht unbedingt nötig ist. Wurde das Antibiotikum zu kurz gegeben? Er bekam es 5 Tage... ich habe im Internet von längeren, aber auch von kürzeren Intervallen gelesen. Ich möchte ja nicht, dass er Resistenzen entwickelt, denn er wird ja erst 5... Ich werde berichten, wie es ihm geht... Nochmals danke! |
Hallo, ich komme gerade vom Tierarzt und bin total traurig. Der Kleine ist auf dem rechten Auge erblindet durch E.C. Mir selbst ist das nicht aufgefallen. Er bekommt jetzt für 5 Tage ein anderes Antibiotikum, da das letzte Woche ja nicht angeschlagen hat und er bekommt weiterhin Panacur. Wir haben gesagt bekommen, dass er kein Vit. B 12 mehr braucht, weil der Körper irgendwann damit gesättigt ist und das ohnehin nur wieder ausscheidet. Die beiden scheinen sehr kompetent zu sein, darum vertrauen wir ihnen eigentlich. Ist das richtig? Kann die Erblindung eigentlich wieder weggehen? Ich kenne mich damit nicht aus, aber wenn beim Menschen etwas mit dem Sehnerv ist, kann sich das ja unter Umständen auch wieder verbessern. Ich hoffe so sehr, dass das neue Antibiotikum anschlägt. Sie haben mir schon angedeutet, dass man in einer Woche nicht mehr viel machen kann, außer Panacur weiter zu geben und zu schauen, wie lange er noch frisst und Lebenswillen zeigt. Allerdings habe ich ja auch gelesen, dass manche Kaninchen über Wochen das Antibiotikum bekommen haben. Ich weiß gar nicht, wem ich da jetzt glauben soll... Ich kann mich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, dass es nicht wieder besser wird... :( |
Welches AB bekommt er jetzt? Ich würde Vitamin B auf jeden Fall weitergeben. Du kannst auch die Kapseln von ratiopharm aus der Apotheke holen. Vitamin B ist zur Regeneration der Nerven. Man kann es nicht überdosieren, was der Körper nicht braucht wird ausgeschieden. Hast Du Dir Cerebrum mitgeben lassen (gegen Schwindel)? Das Auge wird wohl nicht wieder i.O. kommen, er wird aber gut damit zurecht kommen. Selbst ganz blinde Kaninchen kommen damit gut zurecht. Man darf dann halt nur das Gehege nicht umstellen. Lass Dir von den TÄ nix einreden. Er zeigt doch Lebenswillen! Es ist normal, dass es nach ein paar Tagen zu einer Verschlechterung kommen kann. Seine Partnerin ist aber bei ihm, oder? Sei stark und kämpft weiter. Ihr schafft das! Wichtig ist, dass er Ruhe hat und keinem Stress ausgesetzt wird. Über den TA-Besuch nächste Woche würde ich auch nochmal nachdenken. Medikamente kannst Du ohne ihn holen. Und mehr sehen als Du kann der TA auch nicht. |
Guten Morgen, danke für den Tipp mit den Kapseln. Ist es schlimm, dass darin auch andere Vitamin B Komplexe enthalten sind? Könntest du mir sagen, wie groß diese Kapseln sind und wie ich sie ihm geben soll? Es beruhigt mich zu hören, dass du das nicht ganz so katastrophal siehst. Kann man denn davon ausgehen, dass wenn ich ein Kaninchen den ganzen Tag über eifrig frisst, freiwillig aus dem Stall rauskommt und (unbeholfen) über den Balkon hoppelt, sich mit seiner Partnerin neckt und die beiden ganz viel kuscheln, dass er dann glücklich ist? Ich will auf keinen Fall, dass er leidet. Aber ich habe momentan das Gefühl, dass mich das mehr schafft als ihn… Ruhe hat er und der Stall bleibt auch so wie er ist… Noch sieht er ja auf dem linken Auge. Hoffentlich bleibt das so. Nein, zum Tierarzt würde ich ihn nächste Woche nicht mitnehmen, sie meinte bloß, dass ich dann noch mal anrufen und erzählen soll, wie es ihm geht, weil sie das interessiert. Ist es in Ordnung, dass er das Antibiotikum (Chloramphenicol) nur 5 Tage bekommt? Sollte ich fragen, ob ich es noch für ein paar Tage länger bekommen könnte? Vielen, vielen Dank für deine Antworten!! Liebe Grüße |
Zitat:
Die Kapseln kannst Du öffnen und das Pulver in Wasser oder Tee auflösen und mit der Spritze ins Mäulchen geben. Andere B-Vitamine schaden nicht, was der Körper nicht braucht, wird ausgeschieden. 2 meiner EC-Kaninchen haben sich über rote Paprika (Vitamin C) hergemacht, könntest Du auch probieren. Chloramphenicol ist gut und ich würde es evtl. auch länger geben. Das er Lebensfreude empfindet, zeigt er dir doch!;) Es ist gut, dass er sich bewegt. So können die Muskeln nicht verkümmern. Ich würde ihn 1x wöchentlich wiegen und das Gewicht aufschreiben. Er wird viel Energie brauchen, evtl. kannst Du ihm Haferflocken zufüttern. Und ja, für den Menschen sieht das grausam aus, das Kaninchen kommt damit aber recht gut klar. |
Hallo, ach super, das ist ein guter Tipp mit dem Öffnen der Kapseln. Das sollten wir hinkriegen. Hoffentlich bringt es etwas... Rote Paprika? Unsere beiden bekommen zwar ausschließlich Frischfutter (verschiedene Gemüse und Apfel), aber Paprika haben wir ihnen noch nie gegeben. Das werde ich ausprobieren. :rolleyes: Ja, dass er viel Energie braucht, fällt uns auch auf. Er ist ständig am Futtern, viel mehr als sonst. Ich hatte schon Angst, dass das nicht gut ist... Ist es eigentlich okay, Löwenzahn aus der Tüte zu verfüttern? Da steht drauf, dass keine sonstigen Zusatzstoffe enthalten sind. Allerdings ist der Kleine und auch unser anderes Häschen so versessen darauf, dass ich mich frage, ob das wirklich "nur" getrockneter Löwenzahn ist. Lui ist total aufgeregt, wenn er die Tüte rascheln hört, so aufgeregt, dass ich ihn immer ein bisschen festhalten muss, damit er sich vor Recken und Strecken nicht wieder auf die Seite legt, also umkippt... Ich danke an dieser Stelle erst mal vielmals für die ganzen Ratschläge und melde mich, sobald ich Veränderungen feststelle. Heute jedenfalls ist es noch nicht besser, obwohl er gestern Abend und heute Morgen das neue Antibiotikum bekam. Ich muss wohl Geduld haben, auch wenn es schwer fällt... Ganz liebe Grüße! |
Getrockneten Löwenzahn kannst Du geben, aber nicht zu viel. Hast Du die Möglichkeit an frischen Löwenzahn zu kommen? Wiese? Wildkräuter (Unkraut)? Davon darf er unbegrenzt. Wenn er Paprika nicht kennt, sieht es vielleicht erstmal so aus, als ob sie da nicht drangehen. Kaninchen machen vom fremden Sachen erst einen Probebiß und warten ab,ob sie es vertragen.;) |
Guten Morgen, oh okay, dann werde ich das mit dem getrockneten Löwenzahn ein wenig einschränken. Bisher haben sie zu zweit immer eine Tüte Löwenzahn innerhalb 2 Wochen gegessen. Diese haben wir als "Leckerlis" gegeben, weil ich die Drops und ähnliches nicht mag. Bei uns im Garten (Mehrfamilienhaus) läuft häufig der Hund unserer Nachbarin herum, daher hole ich dort ungern Kräuter, da ich aber heute Abend zu meinen Eltern fahre, werde ich frischen Löwenzahn, Petersilie usw. holen. Heute Morgen ging es ihm zumindest nicht schlechter. Er ist nach der Gabe des Antibiotikums nicht mal umgekippt, als wir ihn zurück in den Stall gesetzt haben und hat lediglich ein bisschen gewackelt. Es wäre so toll, wenn es doch wieder zumindest etwas besser werden würde und er noch eine Weile bei uns bleiben könnte... Liebe Grüße! ;) |
Ein Tipp von mir: Wenn Du die Möglichkeit hast, Wiese und Wiesenkräuter, verschiedene Blätter zu "ernten", solltest Du doppelte Menge pflücken und und die Hälfte davon für den nächsten Winter trocknen. Zum Einen weißt Du dann, was in dem Heu drin ist und zum anderen stürzen sich die Nins darauf. Schau auch, dass in dieser Mischung Wiesenbärenklau ist, das Kraut hilft auch gegen EC bzw. kann vorbeugen. Ich trockne den Sommer über auch sehr viele Kirsch- und Apfelbaumblätter. Die Nins stürzen sich drauf, knackt beim Fressen wie Chips.:D |
Nach Wiesenbärenklau musste ich erst mal googlen, das hat mir gar nichts gesagt. Aber jetzt hab ich es erkannt. :D Ich könnte das zwar alles pflücken, wüsste aber nicht, wo ich so große Mengen lagern sollte... Wir kaufen aber immer recht gutes Bio-Heu, von daher hoffe ich, dass das auch in Ordnung ist. Und ja, Blätter vom Apfelbaum mögen unsere beiden auch total gerne. Und die Zweige sowieso. ;) Ich wünschte ich könnte das den beiden noch ganz lange geben. Gerade war ich allerdings bei Lui und habe ihn ganz lange gestreichelt. Er wollte sich dann bedanken, dreht das Köpfchen, leckt mir die Hand ab und ist danach auf die Seite gekippt und hat einige Sekunden gestrampelt und gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Danach hat er ganz oft mit dem Köpfchen gewackelt. Das hatte er vorher nicht. :( Ich habe das Gefühl, dass es doch nochmal ein bisschen schlechter geworden ist. Es ist unerträglich das mit anzusehen. Er tut mir so leid. Aber er frisst ja weiterhin gerne und kam ja auch freiwillig aus dem Stall raus, wo Lilli saß und wo ich die beiden dann gerade gestreichelt habe. Schlimm... Leider bin ich ja nicht den ganzen Tag zu Hause und habe immer Angst davor zurückzukommen und ihn in einem noch schlechteren Zustand vorzufinden. Sagt es etwas über die Prognose aus, dass es nochmal etwas schlechter geworden ist? Ich habe eben die Worte der Tierärztin im Kopf, die meinte, dass es nicht gut aussieht... (Sie kennt sich gut mit Hasen aus, hat selbst welche und hat selbst gerade einen E.C. Patienten zu Hause...) Ach mensch :( |
Lass Dir von Deiner TÄ keinen Floh ins Ohr setzen. Sie mag was von Kaninchen verstehen, aber relativ wenig von EC. Es hört sich wirklich "nur" nach einem leichten Anfall an. Die Medis brauchen einige Zeit, um zu wirken. Eine Verschlechterung zu Beginn ist normal. Ihr beide, Lui und Du, ihr müsst da jetzt durch. Lui ist so tapfer, nimm Dir ein Beispiel an ihm!;) Ja, es sieht schlimm aus. Es gibt aber wesentlich schlimmere Fälle, wo sich die Kaninchen verkrampfen und um die eigene Achse drehen, anschließend bewußtlos liegenbleiben. Das ist schlimm! Also, seh es positiv, dass es ihm so gut geht. |
Vielen Dank für deine nette Nachricht, die mir wirklich Mut gemacht hat. Ich habe heute von meinen Eltern einen großen Berg Löwenzahn geholt, über den sich die beiden gerade hergemacht haben. Er kippt zwar immer wieder um, läuft aber auch mal ein paar Meter ohne umzukippen. Ich werde mir Mühe geben, Geduld zu haben und danke dir vorab für die zahlreichen Tipps. Das mit den aufgelösten Vitamin B Kapseln funktioniert super, es scheint ihm sogar einigermaßen zu schmecken. Ich werde berichten, wie es ihm geht... Liebe Grüße! |
Hallo, nun ist es fast eine Woche her, seit es unserem Hasen so schlecht ging und ich traue mich zwar fast nicht es auszusprechen und bin mir auch bewusst, dass es jederzeit wieder schlechter werden kann, aber ihm geht es seit 3 Tagen täglich besser. Ich habe ihn seit 2 Tagen nicht mehr umkippen gesehen, was mich riesig freut. Natürlich ist er noch sehr wackelig und eckt manchmal, wenn er schnell läuft an, weil er ja auf einem Auge blind ist und sich vielleicht noch nicht daran gewöhnt hat. Ansonsten geht es ihm aber wirklich besser!! Dennoch habe ich ein paar Fragen: 1. Er hat 5 Tage ein Antibiotikum bekommen, das nicht angeschlagen hat. Wenige Tage darauf bekam er das neue Antibiotikum (Chloramphenicol), was er am kommenden Samstag 13 Tage bekommt. Sollte man das nochmals verlängern? Er verträgt es gut, hat keinen Durchfall und frisst fleißig. 2. Er ist zwar deutlich stabiler als in der letzten Woche, aber gelegentlich schlackert er ein paar Mal ganz kräftig mit den Ohren, seit er diese Erkrankung hat. Ich habe hier irgendwo gelesen, dass das mit den Ohren zu tun haben kann, wenn diese beispielsweise dreckig sind. Sollte ich ihn dem Stress, zum Tierarzt zu fahren, aussetzen, um nach den Ohren schauen zu lassen oder ist das "normal", dass er ab und an ganz schnell mit den Ohren schlackert? (Auf eine andere Weise, als er das natürlich früher schon mal gemacht hat) 3. Natürlich ist die Angst vor dem nächsten Schub groß... kann man erfahrungsgemäß sagen, ob bei einem erneuten Schub wieder damit zu rechnen ist, dass das auf die Augen schlägt? Es wäre sehr schlimm, wenn er völlig erblinden würde, weil wir einen dreistöckigen Stall haben und die Hasen tagsüber auf dem Balkon laufen lassen, sodass er natürlich sehr eingeschränkt werden würde, wenn wir ihm "aneck-sicher" nur noch eine Etage zur Verfügung stellen. Ich merke jetzt schon an unserem anderen Hasen, dass sie sehr aufgedreht ist, wenn sie endlich mal aus dem Stall raus darf, weil wir weiterhin nur die unterste Etage zur Verfügung stellen, damit Lui nicht die "Treppe" runterfällt... Kann man dem in irgendeiner Weise vorbeugen, außer dass man Stress vermeidet? Sollte ich mir die 4 Medikamente vorrätig in den Schrank legen oder reicht es aus, dass ich diese hole, sobald ich einen neuen Schub feststelle? Ich würde mich freuen, die vielen Fragen beantwortet zu bekommen. Liebe Grüße! ;) |
Schön, dass es ihm wieder besser geht.;)
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Was die Erblindung angeht, ist das in unserer Vorstellung meistens schlimmer als für ein Kaninchen, das sowieso nicht viel sehen kann. Die sind es sich gewohnt, in stockdunklen engen Gängen umherzustreunern und dafür sind sie auch gemacht; im Bau ist kein Licht. Dein Kaninchen vergisst nicht, wo die Treppe ist, es hat die Duftmarken zur Orientierung und die Schnurrhaare zum Spüren. |
Guten Morgen, danke für eure Nachrichten. Es ist wie verhext, ich habe gestern noch überlegt, ob ich hier schreiben oder noch ein paar tage abwarten soll.... Gestern war alles super, heute Morgen habe ich festgestellt, dass er Durchfall hat. Ich habe einen sehr weichen Köttel gefunden sowie flüssigen Stuhl an 2 Stellen auf dem Balkon. Meine Tierärztin meinte zu mir, dass sie das Antibiotikum nicht verlängern würde, denn wenn er erst mal Durchfall hat, sei es eigentlich schon zu spät. Was soll ich denn nun machen? Er hat Karotten und Fenchel zu fressen. heute Abend könnte ich ihm frisches Gras mit Kräutern und Löwenzahn geben. Er ist munter, hüpft auf dem Balkon herum und auch die E.C. Symptome sind weiterhin so wie in den letzten Tagen, aber der Durchfall macht mir Angst. Kann ich ihm dahingehend irgendwie helfen? Muss ich Medikamente zum Aufbau der Darmflora beim Tierarzt holen? Sollte ich das Antibiotikum ab sofort absetzen oder es ausschleichen? Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnte. Liebe Grüße! |
Wofür genau soll es zu spät sein? Verstehe ich jetzt nicht. Meistens gibt es ein paar Tage lang (ich glaube, so etwa 6 Tage lang) Antibiotika und 28 Tage Panacur. Cortison spielt meistens nicht so eine wichtige Rolle. |
Die Tierärztin meinte, dass wenn ein Kaninchen erst mal Durchfall hat, dass die Darmflora dann schon sehr geschädigt ist und es nicht gut aussieht. Ich weiß nicht, was sie genau damit gemeinte hat, aber ich habe es als nicht sehr hoffnungsvoll eingestuft und bin jetzt dementsprechend besorgt. Also meinst du, dass der Durchfall ein Zeichen ist, das Antibiotikum abzusetzen aber nicht bedeutet, dass er diesen nicht übersteht? Er hatte vor 2 Jahren schon mal Durchfall, sogar heftigen... auch das hat er unbeschadet überstanden. Wie lange sollte ich abwarten und nur beobachten und wann sollte ich wegen des Durchfalls den Tierarzt befragen?... |
Durchfall kann ein Effekt des EC sein, aber es heisst nicht, dass es nicht gut aussehe. EC beginnt im Darm, deshalb denkt sie das vielleicht. Und dann kann es sein, dass die Antibiotika einen Teil der Bakterien hingemetzelt hat, die das Kaninchen zur Verdauung nutzt - Kaninchen lassen bekanntlich verdauen und tun das nicht selbst. Das kann dann auch zu Durchfall führen. Wenn schon 5-6 Tage Antibiotika gegeben wurden, dann gäbe es meines Wissens nicht unbedingt einen Grund, warum man es weiterhin geben sollte. Panacur allerdings sollte man weiterhin geben. Allerdings fällt mir grade ein, dass der Durchfall auch vom Panacur kommen könnte. Um den Durchfall solltest Du Dich kümmern, da werden Dir noch andere helfen können. Ich habe da zu wenig Ahnung von, wie man den wieder los wird. Es könnte sich meines Erachtens lohnen, allenfalls mal nach Tierärzten Ausschau zu halten, die in Deiner Nähe sind und Ahnung von EC haben, von dem, was Du erzählst, bin ich etwas im Zweifel was Deine TA angeht. Schau doch mal in die Tierarztliste. Falls der Durchfall durch Panacur ausgelöst wurde, gibt es noch einen Ersatz, nämlich Daraprim. Man benutzt es eigentlich zur Behandlung von Kokzidiose, aber es kann auch die EC-Erreger ganz hervorragend abtöten. Kannst Du ja mal im Hinterkopf behalten. |
Ja, ich denke auch, dass das von dem Antibiotikum kommt. Ich habe nun beschlossen es abzusetzen. Er hat es jetzt 12 Tage bekommen und sein Zustand hat sich deutlich gebessert. Nun muss ich schauen, dass der Kleine den Durchfall wieder los wird. Er frisst ganz eifrig Fenchel und hoppelt munter draußen rum. Ich hoffe, dass es bis morgen besser ist. Wenn Panacur auch Durchfall verursachen kann, sollte ich dann heute Abend darauf verzichten, es ihm zu geben und erst morgen damit weitermachen? Kann ich ihm Löwenzahn und Gras geben oder sollte ich auch damit bis morgen warten und bei Karotte und Fenchel bleiben? Danke schon mal für deine Antworten!! |
Ich würde erst einmal weiter Panacur geben und schauen, ob das abgesetzte AB die Situation schon verbessert. 12 Tage sollte voll und ganz ausreichen. Und ich würde jetzt keine Experimente machen; Löwenzahn und Gras anfüttern sollte gehen und normalerweise sogar positiv wirken, aber nicht Obst und solches Zeug dazu werfen. |
Okay, ich habe ihm also gerade Panacur und eine frisch gepflückte Portion Kräuter sowie Gras und Löwenzahn gegeben. Darüber haben sich die beiden nun hergemacht. Lui wirkt munter, hatte wohl heute Nachmittag auch keinen Durchfall mehr, denn im Stall habe ich nur normale Köttel gefunden, allerdings ist sein Bauch ganz schön am Grummeln. Ich hoffe, dass sich das bis morgen wieder legt... |
Anfüttern, gell, nicht vollstopfen. Beim Menschen heisst grummeln, dass sich wieder was tut - weiss aber nicht, ob das bei Kaninchen so ist. Schön beobachten, der soll keine Geschichten machen. |
Hallo, :) ich hatte ja angekündigt, von Luis Zustand zu berichten... Ihm geht es richtig gut!! Ich hätte nie gedacht, dass er wieder so fit werden würde. Wenn ich daran denke, wie schlecht es ihm vor 4 Wochen ging... Er hat furchtbar gewackelt, ist bei jedem Schritt umgekippt... Nachdem er vor einer Woche Durchfall hatte, haben wir das Antibiotikum abgesetzt. Seither bekommt er ausschließlich Panacur und Vitamin B. Er kann sich zwar nicht mehr so gut putzen wie früher und man merkt, dass er seine Hinterläufe nicht mehr so gut beherrscht, aber ansonsten ist er wirklich fit. Seit ca. 5 Tagen sitzt er auch nicht mehr so viel rum, sondern kommt uns schon entgegengelaufen, wenn wir die Tür aufmachen, um zu schauen, ob wir auch was leckeres zu essen mitgebracht haben. ;-) Und wenn er merkt, dass wir Löwenzahn gepflückt haben, versucht er sogar Männchen zu machen. Ich danke euch wirklich sehr für die vielen guten Tipps. Die Tierärztin hat mir ja mehr oder weniger gesagt, dass es ihm wohl nicht mehr so gut gehen wird. Aber auch wenn ich weiß, dass es jederzeit wieder schlechter werden kann, geht es ihm momentan wirklich gut, er hat vorhin sogar zum ersten Mal wieder einen Haken beim Laufen geschlagen. :D Zwei Fragen habe ich jedoch noch: 1. Wie lange soll ich das Panacur und die Vitamin B Kapseln noch geben? (Bisher 4 Wochen) 2. Ist es erfahrungsgemäß so, dass jeder neue Ausbruch der Krankheit schlimmer wird als der vorangegangene? Kennt ihr Fälle, dass ein 4-jähriges Kaninchen einen Ausbruch hatte und danach ohne weitere Ausbrüche alt wurde? Ich habe jetzt schon Angst vor einem zu heißen Sommer... Liebe Grüße!! |
Ich freue mich, dass es Lui wieder so gut geht!;) EC kann jederzeit wiederkommen. Es ist wichtig, dass ihr nach Möglichkeit Stress vermeidet und das Immunsystem stärkt. Wenn es im Sommer sehr heiß ist, sorgt für Abkühlung. Bonny (Mix aus Löwenkopf/Teddy/Angora?) hat EC bei großer Hitze bekommen, lt. Tierärztin Hitzestress. Seitdem stelle ich eine Kloschale mit einem nassen Handtuch drin hin. Er hat sich da lang reingelegt und die Kühle genossen.:D Außerdem kämme ich mit einem Furminator regelmäßig Fell aus (auch die Unterwolle). Bin auch auf diesen Sommer gespannt.:( Es muss nicht wieder ausbrechen, aber es kann. Ein neuer Ausbruch muss nicht zwangsläufig schlimmer sein als der erste. Wichtig ist, dass ihr schnell mit der Medikation beginnt. Das ist das A und O! Ich wünsche euch weiterhin alles Gute! |
Guten Morgen, dazu habe ich nun doch noch ein paar Fragen. :rolleyes: Wie kann man denn das Immunsystem aufbauen? Wie lange sollte ich ihm noch Panacur + Vit. B geben? (bisher 4 Wochen) Nächsten Monat müsste er zum Impfen. Das ist ganz sicher Stress für ihn - allein schon wegen der Fahrt. Was ist wichtiger? Das Impfen oder Stress zu vermeiden? Ein nasses Handtuch habe ich den beiden letztes Jahr auch immer wieder hingelegt. Leider scheinen sie es nicht zu mögen, denn das Handtuch wurde nur misstrauisch beäugt, allerdings nicht zum Liegen genutzt... :rolleyes: Kann ich sie tagsüber in einen kleineren Stall in die Wohnung bringen, wenn es sehr heiß ist? Oder ist dieser ungewohnte Standortwechsel stressiger als die Hitze? Liebe Grüße |
Guten Abend, nun ist eine Woche vergangen, seit wir die Medikamente bei Lui abgesetzt haben. Ihm ging es in den letzten Wochen sehr gut. Er ist richtig herumgeflitzt und hat Freudensprünge gemacht - inklusive sicherem Landen! ... Gestern jedoch hatte ich das Gefühl, dass er wieder etwas mehr schwankt und er kam mir leicht desorientiert vor, allerdings war das mehr ein Gefühl als wirklich erkennbar. Vor einer Stunde haben wir dann gesehen, dass er, als er loslaufen wollte, zur Seite umgekippt ist, sich dann schnell wieder aufgerappelt hat und eher wackelig zurück in den Stall lief. Ich hatte noch Panacur, das mir vor 4 Wochen abgefüllt wurde (weiß jemand, wie lange das haltbar ist???) sowie Vitamin B, das wir ihm sofort gegeben haben. Ich bin ziemlich traurig, dass der Rückschlag so schnell kam. Könnt ihr mir sagen, was ich nun tun sollte? Ich finde es nicht richtig, zum Tierarzt zu fahren, da ich weiß, dass die Fahrt ihn sehr stressen würde. Zudem wissen wir ja, dass er gewiss E.C. hat, sodass ich mir gerne allenfalls die Medikamente beim Tierarzt abholen würde. Ich habe allerdings noch einige Spritzen des Antibiotikums hier. Sollten wir abwarten, ob Vitamin B und Panacur helfen - zumal man ihm eigentlich fast nichts anmerkt, von dem leicht wackeligeren Zustand und dem einmal Umfallen vorhin abgesehen - oder sollten wir ihm direkt das Antibiotikum Chloramphenicol geben? Ich hoffe, dass auch an den Feiertagen jemand online ist und mir helfen kann. Ganz lieben Dank und viele Grüße! |
Wie lange hat er denn jetzt Panacur bekommen? |
Er hat Panacur knapp 5 Wochen bekommen. Letzte Woche haben wir es abgesetzt, er war also eine Woche komplett ohne Medikamente. Heute Morgen ist es wieder etwas schlechter. Er kippt gelegentlich um und ist sehr wackelig auf den Beinen... |
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