Wir sind wirklich vom Pech verfolgt... Seit der Kastrations-OP wurde Rosalie am Po ja zunehmend schmutziger und ich war so froh, als wir die furchtbare Krause abnehmen konnten. Ich hatte gehofft, dass sich die Maus schnell wieder selbst sauber bekommt. Dann wurde sie wieder mit den Jungs vergesellschaftet und der Po blieb schmutzig und feucht. Ich habe immer regelmäßig kontrolliert und Rosalie auch gebadet, da ich Angst vor Fliegenmaden habe. Aber je mehr Zeit verging, umso besorgter bin ich geworden... Rosalie war schließlich vorher eine sehr saubere Kaninchendame.
Gestern bin ich dann zur TÄ gefahren (die 3 sind gestern wieder vom VG-Gehege nach Hause gekommen

), weil ich gelesen habe, dass dieser feuchte Po und rostrote Urin auch auf eine Blasenentzündung hindeuten kann. Da die TÄ vorher abklären wollte, ob Rosalie Blasensteine hat wurde sie geröntgt - Ergebnis: keine Auffälligkeiten (stattdessen hat sie danach furchtbar geschrien

).
Ihr Po und die gesamte Analregion wurden von den Haaren befreit und geschoren. Die Haut sah darunter furchtbar rot und entzündet aus. Selbst an der Innenseite der Hinderläufe war sie schon ganz wund. Meine TÄ hat sie versorgt und nun gebe ich wieder Baytril, um die Entzündungen in den Griff zu bekommen. Sie meinte, ich soll die Region nicht weiter behandeln und lediglich kontrollieren, ob sie trocken bleibt. Richtig wohl ist mir dabei nicht und ich würde sie gern etwas einsalben... was könnt ihr mir da empfehlen? Der wunde/entzündete Bereich ist wirklich relativ groß und wegen dem Aufnehmen beim Putzen bin ich etwas unsicher. Oder soll ich wirklich nichts eincremen?
Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich nicht eher zur TÄ gegangen bin... aber durch das dichte und viele Fell habe ich bei den Kontrollen nicht erkennen können, wie schlimm es eigentlich ist

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