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Altersschwäche, Krankheit oder doch was ganz anderes?Hallo zusammen, ich habe einige Tage schon unregistriert hier gelesen und die Suche verwendet, aber ich benötige konkreten Rat für meinen individuellen Fall und habe mich deswegen gerade neu angemeldet. Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Ich habe zwei Zwergwidder, die beide schon ein recht stattliches Alter haben. Der kastrierte Rammler ist bereits 10 Jahre alt, die Häsin wird im Dezember 9 und ist seine Tochter (er durfte einmal vor der Kastra...). Sie hat vor einer Woche zum ersten Mal eine Art Anfall bekommen, bei dem ich mir noch nichts dachte, weil es aussah als hätte sie sich erschrocken und nach einigen Sekunden war alles wieder ok. Letztes Wochenende hat sich das aber wiederholt. Sie lag plötzlich stocksteif da und war in meiner Hand dann wie Gummi. Seither atmet sie recht angestrengt, liegt viel und hat auch deutlich abgenommen. Sie frisst, wenn auch wenig, nimmt weiterhin an ihrem Umfeld teil (putzt ihren Partner, reagiert auf Ansprache und Streicheleinheiten), ist aber geschwächt. Sie war seit gestern stationär beim Tierarzt zur Untersuchung und Beobachtung. Währenddessen bekam sie Baytril, Metacam und einen Vitamin-B-Komplex gespritzt (gestern) sowie Dexamethason und nochmals Baytril heute. Einen Infekt schließt die TÄ eigentlich aus, die Lunge ist frei, die Augen klar, kein Ausfluss. Sie vermutet ein geschwächtes Herz. Blutabnehmen wurde versucht, scheiterte aber, was auch damit begründet wurde, dass der Blutdruck nicht der beste sei. Geröngt wurde sie bislang nicht, diese Option haben wir aber noch. Natürlich wurde ich darauf hingewiesen, dass es Alterserscheinungen sein können, doch der rapide Verlauf verwundert mich an der ganzen Sache sehr. Sie war immer das aktivere von beiden Tieren und eine gute "Futterverwerterin". ![]() Seit heute Nachmittag ist sie wieder zuhause, wir sollen darauf achten, dass sie genug Flüssigkeit zu sich nimmt, ihr Benebac geben und versuchen, sie zu päppeln. Dazu haben wir "Critical Care" als Futter mitbekommen. Auch jetzt ist sie zwar geschwächt, wirkt aber entspannt und munter, so dass ich sie auch nicht einfach aufgeben kann. Soviel zur "Vorgeschichte". Meine Fragen: - Kommen jemandem diese Schilderungen bekannt vor, ist die bisherige Diagnose der TÄ schlüssig oder käme auch etwas anderes in Betracht? - Gibt es die Möglichkeit, ähnlich wie bei Hunden und Katzen auch Kaninchen Herzmedikamente zu geben? Ich hatte bei meiner Suche hier ein Medikament gefunden, dass bei Herzschwäche helfen soll? - Was kann man sonst futtertechnisch geben, das faserreich und für sie derzeit zu bewältigen ist? Falls es sich um ihre letzten Tage/Wochen/Monate handeln sollte, möchte ich einfach, dass es ihr gutgeht. Ich hoffe, die Angaben helfen Euch weiter. Viele Grüße Geändert von lico (18.02.2025 um 13:26 Uhr).
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