 | Ninchen | | Registriert seit: 02.06.2010
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Geschrieben am
24.06.2011, 23:19
| | | | Brauche Tips - plötzlich erblindetes Kaninchen Einen wunderschönen Abend wünsche ich,
ich möchte meine Geschichte erzählen und hoffe auf eure Ratschläge.
Habe eine Gruppe in Außenhaltung. Nachts im großen Freigehege und am Tage frei im Garten lebend. Zwei Kastraten, drei Weibchen und einen jungen Kastraten der jetzt vergesellschaftet wird. Mein einer Kastrat Frodo ist ein ganz kleiner Castor Rex ( 1100 Gr.) sehr lieb und zurückhaltend, der Schwächste der Gruppe, aber inzwischen wurde er akzeptiert. Im Januar musste Ihm ein Auge entfernt werden, aber er erholte sich gut und lebte im Garten auf.
Letztes Pfingstwochenende bekam er Niesanfälle, hatte eine laufende Nase ( teilweise weißer Ausfluss) und er baute ab. Es ging Ihm plötzlich schlecht. Er versteckte sich viel und sein letztes Auge wurde trüb. Ich gleich am Mittwoch den Termin beim Tierarzt, habe jetzt in Berlin Frau Ewringmann und die ist Klasse.
Sie konnte nicht sagen was los ist, das Blutbild war ok und sie fand auch sonst nichts. Sie gab Ihm Aufbaumittel und gab mir auch Engystal mit, außerdem noch Schwerzmittel und zwei Tropfen für das Auge ( Antibiotika und Cortison ). Sie dachte an ein stumpfes Trauma am Auge.
Ich hatte Ihn noch bis Nachmittags im Krankenstall und habe Ihn dann wieder in die Gruppe gelassen. Er wurde von den anderen gejagt und war unsicher, aber es ging. Das Allgemeinbefinden wurde besser. Am Dienstag darauf hatte ich wieder einen Termin beim Tierarzt, das Auge war immer noch nicht besser, nur die Trübung war weniger geworden. Frau Ewringmann schickte mich mit Frodo zum Augenarzt, um kein Risiko einzugehen. Da er ja nur noch eins hat.
Die Augenärztin teilte mir dann mit, das er schon längst erblindet ist. SCHOCK !!!
Jetzt versuchen wir herrauszufinden warum. Er sitzt immer mehr nach links gebeugt, deshalb Verdacht auf E.C. . Überlegung ob das zweite Auge besser entfernt werden soll, da es sich immer wieder entzünden wird.
Aber mein Problem ist, ich kann Ihn nicht mehr frei im Garten laufen lassen. Der ist zu groß und von den anderen wird er immer gejagt. Frau Ewringmann sieht das auch so.
Ich habe Ihn jetzt drin in Einzelhaft, bis die Diagnose durch ist.
Meine Idee ist, Ihm einen Stall mit extra Gehege zu bauen. Aber ich kann Ihn ja nicht immer allein lassen, der Kleine geht mir kaputt so einsam.
Meint Ihr ich sollte dann ein zweites ruhiges Kaninchen, ev. auch mit Behinderung für Ihn suchen ? Mein Mann würde sogar mitspielen und wäre einverstanden.
Bitte um Meinungen von Euch, ich möchte den Wurm nicht einsam versauern lassen. Er ist so ein Lieber, das hat er nicht verdient.
Danke, das Ihr das alles gelesen habt.
Ein schönes Wochenende
LG Sabrina |